Schlecht Sozialisierter Angsthase wird langsam zum Aggrohund
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Meine Bisse sehen einen kleinen kurzen Schubs mit der Hand an der Seite vor !
Was ist das denn wieder für eine unsinnige Methode, was soll das bringen.
:/ZitatBtw. wäre das mein Welpe, wärst du den Hund als Sitterhund los und zwar sofort!
Sehe ich auch so.
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Hallo,
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Was wäre denn, wenn Du ihn nicht in einem "Rudel" schickst.
Laß ihn doch mal außen vor.
Laß ihn das Ganze doch aus der sichere Entfernund anschauen.
Wie benimmt er sich dann?Das haben wir halt bisher so gehandhabt. Wir sind auf ne Wiese und wir Menschen stehen, da grundsätzlich ein bisschen auseinander um Anlaufpunkte für unsere Hunde zu bleiben.
Spotty zeigt einfach kein Interesse dann. Er legt sich irgendwo ab oder beschäftigt sich mit nem Stock oder den Menschen, was auch kein Problem ist.
Nur seit drei Tagen hat er halt diese extreme Veränderung. Und was mir grad erst klar wird !! Der Stress wie du erwähntest könnte natürlich daher kommen dass wir eine andere Hundwiese benutzen, da die Halter diesen Wunsch äußerten. Diese Hundewiese wird von den Haltern benutzt, wenn sie mal dazu Zeit haben.
Hätt ich auch früher drauf kommen können
danke für die erörterungshilfe 
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Was ist das denn wieder für eine unsinnige Methode, was soll das bringen.
:/Haben die Hundehalter wohl von nem Hundetrainer ans Herz gelegt bekommen

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Haben die Hundehalter wohl von nem Hundetrainer ans Herz gelegt bekommen

Ganz ehrlich?
Würde ich einen Sitterhund bekommen, und dessen Halter sagen mir, daß ich den Hund "beißen" soll, und zwar, so wie Du das beschreibst, würde ich es nicht so übernehmen wollen.
Gruß
SheltiePower -
Der Hund "kennt" dich seit drei Wochen, er ist 14 Wochen alt...
Zu früh von der Mama genommen worden, dann in eine andere Familie und dann auch immer wieder zu dir gegeben.Das sind sehr viele stressende Faktoren, die dieser Hund jetzt schon mitgemacht hat.
Dann merkst du, dass dieser Hund Angst vor fremden Hunden hat (die Abgabe mit 7 Wochen zeugt nicht von Hundeverständnis seitens der Vermehrer dieser Welpen, somit kann ich mir vorstellen, dass dieser Hund noch nie vorher gelernt hat mit neuen Situationen umzugehen) und bekämpfst diese Angst ausschließlich mit angstauslösenden Faktoren?
Da ist es doch kein Wunder, dass der Hund den Stress abreagieren muss (rammeln) und lernt, dass Abwehr die beste Verteidigung ist (von dir "Aggression" genant)
Dieser kleine Hund MUSS nicht jetzt mit jedem Hund dieser Welt klarkommen, überall locker mitlaufen und plötzlich unerschrocken sein.
Er muss lernen, dass ihr Menschen ihm Sicherheit gebt, ihm helft mit neuen Situationen klarzukommen und dass er sich einfach an euch orientieren kann.Dazu reicht aber ein gut sozialisierter Fremdhund für den Anfang aus! Nicht direkt eine riesen Gruppe, wo er total verloren ist und die ihn dann auch noch im Stich lässt.
Lasst den Hund doch erstmal bei euch ankommen - der verliert sonst doch komplett das Vertrauen in Menschen!
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Wieso meinen Menschen eigentlich immer, dass alle Welpen unbedingt mit allen Hunden spielen müssen? Das sind doch unsagbar viele Eindrücke für den Knirps und das er dann gestresst reagiert ist doch eigentlich klar... In dem Alter reicht eine gute Welpengruppe in der Woche und ein souveräner älterer Hund völlig aus. Ab und zu mal Hundekontakt ist auch OK, aber ihn jeden Tag da in unterschiedliche Rudel zu schmeissen - ich kann den Kleinen echt verstehen - da wollte ich auch meine Ruhe.
Warum spielst Du nicht mit ihm und deiner Hündin lustige Spiele (Suche, Verstecken, Zerrspielzeugs) und wenn ab und an mal ein Hund herkommt der sich vernünftig verhält ist das total OK, aber ihn ständig in die Situation zu zwingen find ich nicht gut. Mir persönlich reicht es völlig aus, wenn mein Hund nur eine Handvoll Kumpels hat und ansonsten andere Hunde ignoriert und alltagstauglich ist (= kann überall mit).
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Er muss lernen, dass ihr Menschen ihm Sicherheit gebt, ihm helft mit neuen Situationen klarzukommen und dass er sich einfach an euch orientieren kann.
Dazu reicht aber ein gut sozialisierter Fremdhund für den Anfang aus! Nicht direkt eine riesen Gruppe, wo er total verloren ist und die ihn dann auch noch im Stich lässt.
Lasst den Hund doch erstmal bei euch ankommen - der verliert sonst doch komplett das Vertrauen in Menschen!
Ich habe am Anfang auch gedacht, dass Henry (ängstlich gegenüber anderen Hunden) wohl vor allem Hundekontakt braucht um das zu überwinden. Aber so ist es in manchen Fällen wie in meinen und vielleicht auch bei Deinem Sittinghund nicht. Meine Trainerin sagte, das Gegenteil soll ich tun, nicht den Kontakt suchen, und wenn er doch entsteht ihn "schützen". Wenn er bei einem erwachsenen Hund aufreitet kann für ihn eine gefährliche Situation entstehen, und wenn er, der eh so ängstlich ist, gebissen wird, dann hast Du einen kleinen Angstbeißer.
Ich habe das beherzigt und mittlerweile läuft es wirklich prima mit Henry. Durch die Welpenschule gewöhnte er sich unter Beobachtung und meinen Schutz an andere Welpen, und mittlerweile hat er auch gelernt, andere Hunde zu lesen. Das kommt ja hinzu, dass der Welpe auch hinzulernt, wenn er mit Geduld die Möglichkeit dafür bekommt. Und er kommt mit den meisten Hunden mittlerweile ganz gut klar oder ignoriert sie eben. Wenn er Angst hat, läuft er zu mir. Er ist insgesamt eher auf den Menschen bezogen, aber das ist ja auch nicht schlimm.
Ich würd ihm den Stress mit den Hundekontakten vielleicht erstmal nehmen, bzw. die reduzieren. So ne große Gruppe ist ja wirklich auch überfordernd, dass sehe ich in der Welpengruppe. Die Neuen sind meist immer erst nur bei Frauchen oder Herrchen.
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Der Hund "kennt" dich seit drei Wochen, er ist 14 Wochen alt...
Zu früh von der Mama genommen worden, dann in eine andere Familie und dann auch immer wieder zu dir gegeben.Das sind sehr viele stressende Faktoren, die dieser Hund jetzt schon mitgemacht hat.
Dann merkst du, dass dieser Hund Angst vor fremden Hunden hat (die Abgabe mit 7 Wochen zeugt nicht von Hundeverständnis seitens der Vermehrer dieser Welpen, somit kann ich mir vorstellen, dass dieser Hund noch nie vorher gelernt hat mit neuen Situationen umzugehen) und bekämpfst diese Angst ausschließlich mit angstauslösenden Faktoren?
Da ist es doch kein Wunder, dass der Hund den Stress abreagieren muss (rammeln) und lernt, dass Abwehr die beste Verteidigung ist (von dir "Aggression" genant)
Dieser kleine Hund MUSS nicht jetzt mit jedem Hund dieser Welt klarkommen, überall locker mitlaufen und plötzlich unerschrocken sein.
Er muss lernen, dass ihr Menschen ihm Sicherheit gebt, ihm helft mit neuen Situationen klarzukommen und dass er sich einfach an euch orientieren kann.Dazu reicht aber ein gut sozialisierter Fremdhund für den Anfang aus! Nicht direkt eine riesen Gruppe, wo er total verloren ist und die ihn dann auch noch im Stich lässt.
Lasst den Hund doch erstmal bei euch ankommen - der verliert sonst doch komplett das Vertrauen in Menschen!
Danke für die konstruktive Kritik !
Der gut sozialisierte Fremdhund ist ja mein Hund. Von ihr hat er sich ja während unsere Wiesenbesuche auch abgeguckt, dass andere Hunde okay sind. Die beiden sind auch verrückterweise von Anfang an ein Herz und eine Seele gewesen. Mit ihr spielt er auch mal auf der Wiese wenn sie nicht grade mit den anderen beschäftigt ist.
Und bisher war auch alles wunderbar im Vergleich zu vorher. Die Angst hat er nicht mehr das Interesse auch nicht. Nur den Stress jetzt halt. Sonst hab ich mich mit ihm zum Beipsiel auch einfach mal in der nähe von anderen Hunden einfach beschäftigt mit ihm gespielt, geübt (da er da viel spaß dran hat) und so weiter.Wie könnte ich ihm den Stress jetzt rausnehmen ?
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Meine Hündin wird langsam heiss und da sie sich nicht von ihm besteigen lässt wird er richtig aggressiv und springt ihr knurrend ins Gesicht,
Hier fällt mir nur etwas ein: Knurren und "ins Gesicht springen" sind nicht zwangsläufig Zeichen von Aggressivität

Ich weiß ja nicht wie fit deine Hündin ist...aber als unsere Abby ein Welpe war, ist sie Jill auch immer knurrend und bellend ins Gesicht und in die Seite gesprungen..."immer" ist übertrieben...Jill hat sich das zweimal angeguckt...beim dritten Mal wurden Lefzen gezogen, beim vierten Mal lag Abby auf dem Rücken....danach war das Thema erledigt.
Soll heißen: Du bist nicht gezwungen, dass Verhalten zu unterbinden, deine Hündin kann das viel besser.
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Zuerst hab ich das auch nicht. Aber er wollte immer und immer wieder auf sie drauf, dass Nele natürlich auch immer forscher wurde mit ihrem wehren und Spotty dann halt mit hochgezogenen Lefzen,knurrend richtung Nase geht und schnappt/beisst, sodass ich das jetzt für sie übernehme..
Und das ist nicht deren Spielverhalten ! Ich weiss ja wie die beiden spielen und im moment artet es sehr schnell aus. - Vor einem Moment
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