Mäuse waren sein Hobby, Mäuse sind sein Tod
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Hallo miteinander,
das Ergebnis von Bobys Untersuchung bei einem Gegen-Check war niederschmetternd.
Die Leber ist total zerstört. Der Tierarzt wollte sich wegen der Ursache zwar nicht festlegen
aber er hat sich allerhöchstwahrscheinlich mit dem Leberhaarwurm (Capillaria hepatica)
infiziert. Sämtliche Symptome sprechen dafür. Mäuse waren sein Hobby und Mäuse sind sein Tod.
Nach ausgiebiger Internet-Recherche bin ich davon überzeugt. Es gibt einige Informationen
und Studien dazu. Für eine Therapie ist es längst zu spät, ausserdem wirken die für Hunde
zugelassenen Wurmmittel kaum in der Leber, auch regelmäßige Wurmkuren sind nicht sicher.
Vermutlich sind viele angebliche Leberkrebsfälle bei größeren Hunden (Mäusefressern?)
in unserer Gegend tatsächlich diese Wurminfektionen, dies wird nie nachgewiesen,
weil es scheinbar weder die Tierärzte noch Hundehalter wirklich interessiert. Wer lässt schon
Biopsien oder Autopsien bei seinem Liebling durchführen – sollten wir es tun?
Eventuell sind diese Wurmeier zur Mäusebekämpfung sogar absichtlich ausgebracht worden.
Wäre uns die Gefahr früher bekannt gewesen, hätte er immer einen Maulkorb getragen
aber die Zeitmaschine wurde leider noch nicht erfunden.
Das war unser letzter Hund. Nur achteinhalb Jahre wurde er dank unserer Inkonsequenz.
Das schlechte Gewissen wird uns für den Rest unseres Lebens begleiten.Mit traurigen Grüßen.
Michael -
13. Juli 2012 um 01:12
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Mäuse waren sein Hobby, Mäuse sind sein Tod - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Das tut mir sehr Leid für euch, Michael.
Ich wünsche euch für die kommende Zeit ganz viel Kraft :/ -
Oh nein Michael, war es so schlimm

Warum wird man wohl nie erfahren.
Aber bitte quält euch nicht mit einem schlechten Gewissen.
Es gibt auch viele Hunde, die öfter mal Mäuse "genascht" haben und denen ging es gut.Ich hoffe, ihr könnt bald mit einem Lächeln an ihn zurück denken :cuddle:
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Mein Beileid Michael

Hier im Ort gibt es auch einen Hund der vermutlich an diesen
Würmern gestorben ist. Auch da vermuten die Tierärzte das es von Mäusen übertragen wurde. Er wurde 10 und war ein sehr grosser Hund aber traurig ist es trotzdem
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das tut mir sehr leid, aber ein schlechtes Gewissen solltet ihr nicht haben. Man kann leider nicht alle Eventualitäten bedenken.
Run free Boby
Traurige Grüße
Andrea, Bör und das Puddingteilchen - Vor einem Moment
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Das tut mir sehr Leid.
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Das tut mir leid, ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit.
Das Mäusejagen wird unterschätzt.
Meine Frieda habe ich letztes Jahr durch Leptospirose verloren. Infiziert hat sie sich auch beim Mäusejagen.
Sie kam aus Spanien, hatte sich eine Weile selbst ernährt. Das Mäusejagen habe ich nie aus ihr rausbekommen, sie war da unglaublich schnell und geschickt. Selbst im Garten und draussen an der Flexi erwischte sie die, ein Sprung ins Gebüsch und sie hatte die Maus.
Drei Monate haben wir um ihr Leben gekämpft, vergeblich. Sie wurde nur 4 Jahre alt. -
Bitte habt kein schlechtes Gewissen, meine erste Hündin hat auch ab und zu Mäuse gefressen aber von diesen Würmern wußte ich ehrlich gesagt bis jetzt gar nichts!
Ich wünsche euch auch viel Kraft für die nächste Zeit!LG Ute
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Hallo Michael,
Bobbys Geschichte hat mich sehr berührt. Auch von meiner Seite bleibt nur, dir ganz viel Kraft zu wünschen. Und bitte mach dir nicht diese Vorwürfe.
Ich komme aus deiner Gegend und werde nun auch bei unseren Hunden besser aufpassen.
Darf ich fragen, welcher TA die Diagnose bzw. die Vermutung gestellt hat? -
Es tut mir sehr leid, was mit deinem Großen Jungen passiert ist.
Hoffendlich wird dieses Schicksal einige zum umdenken bringen, dass Mäusefangen neben dem Hakenwurm eben auch die Leptospirose und sicher auch noch andere gefährliche Krankheiten übertragen kann.
Ich drücke dich! :umarmen:
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