Noch ein Foto und dann einschläfern..

  • Zitat

    Ich hab das nicht ganz verstanden: Wie meinst du das? :smile:

    Wie ich das verstehe meint sie, dass in Ländern, in denen sagen wir mal, ein Menschenleben nicht ganz so viel zählt und Menschen auf der Straße sterben und es keine Regierung schert, dagegen etwas zu tun und Ähnliches, ein Hundeleben nun einmal auch deutlich weniger wert ist. Mir ist bewusst, dass auch in Deutschland Menschen auf der Straße sterben und sich nur wenig darum gekümmert wird, dennoch kann niemand abstreiten, dass das ganz andere Dimensionen sind.

    Und ja, ich denke, dass das tatsächlich so ist. In Ländern, in denen große Teile der Bevölkerung noch nicht einmal genug zu essen bekommen, sind Tiere nun einmal nicht so wichtig. Wobei es teilweise kranke Auswüchse hat, wo die Reichen sich ihr Haustier halten wie ein Luxusobjekt/Spielzeug, etc.. wobei letzteres ja insgesamt immer ein Luxusproblem ist.

    Ja, ich weiß, das war jetzt sehr abgehackt und kurz, aber die Tendenz sollte erkennbar sein.

  • Hm...solange die Grundbedürfnisse des Menschen nicht gedeckt sind (grundlegend: Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse und Sozialbedürfnisse) kann ich mir gut vorstellen, dass bei der Haltung eines "Luxushundes" (nicht arbeitender Hund) halt Abstriche gemacht werden.

    Mit gedeckten Grundbedürfnissen kommen dann Individualbedüfnisse, darunter würde ich Hundehaltung verstehen.
    Ist man also bei den Individualbedürfnissen angekommen, nachdem der Rest abgedeckt ist, hat man eine bessere Möglichkeit sich auf einen Hund einzulassen, seinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

    Sicher steigt und sinkt der "Wert" eines Lebewesens mit den allgemeinen Zuständen in einem Land: Muss ich jeden Tag gucken, wie ich meine Familie satt kriege, betreibe ich halt nebenbei nicht noch Dogdancing.... ;)

  • Was für ein gleichzeitig schönes und trauriges Projekt, der Statistik sozusagen Gesichter zu geben.

    Eigentlich wäre es sehr reizvoll, dasselbe hier mal mit Schweinen/Rindern/Schafen zu machen, kurz bevor sie (auch) ins Hundefutter gehen....

  • Zitat


    Was haltet Ihr von meiner These, dass der Wert eines Hundelebens in einer Gesellschaft mit dem eines Menschenlebens zusammenhängt?

    Das ist mir zu allgemein gehalten. Wichtigster Aspekt ist doch bei diesem Vergleich der Kulturkreis, dem die Menschen angehören.

    In den südeuropäischen Ländern wird der Wert eines Menschenlebens mit Sicherheit höher angesiedelt sein, als in Asien. Der Umgang mit Hunden, die Gleichgültigkeit über deren vegitieren, ist aber in meinen Augen gleich zu setzen.

    Obwohl wir Deutschen gemessen an der Einwohnerzahl nicht die größte Hundedichte in Europa haben, pflegen wir aber ein besonders intensives "Verhältnis" zu den Tieren. Ich glaube, das ist auch eine typisch deutsche Eigenschaft :lol:

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    Was für ein gleichzeitig schönes und trauriges Projekt, der Statistik sozusagen Gesichter zu geben.

    Eigentlich wäre es sehr reizvoll, dasselbe hier mal mit Schweinen/Rindern/Schafen zu machen, kurz bevor sie (auch) ins Hundefutter gehen....


    weiß doch jeder, wie die Tiere aussehen ;)

    also meinetwegen macht es
    hindert mich nicht dran, sie zu essen

  • Zitat

    Was für ein gleichzeitig schönes und trauriges Projekt, der Statistik sozusagen Gesichter zu geben.

    Eigentlich wäre es sehr reizvoll, dasselbe hier mal mit Schweinen/Rindern/Schafen zu machen, kurz bevor sie (auch) ins Hundefutter gehen....


    Die süßen Mäuschen, die meine und Millionen anderer Kater töten :(

    und die Mücke, die ich vorhin erschlagen habe. Nicht zu vergessen, die armen Zecken, die tag täglich zu Heerscharen zerquetscht, flambiert u. ä. werden.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Zitat


    s

    im Hundefutter haben sie zumindest noch einen Sinn, ich denk da eher an die männlichen Eintagsküken und die Herodeskälber. Würden die Leute bezgl der Hunde anders denken würden nicht so viele getötet. Bei unseren Nutztieren ist das anders. die "Nebenprodukte" männlichen Küken und die Kälber MÜSSEN entstehen damit WIR Eierlegende Hennen und Milch gebende Kühe haben.

  • Zitat

    Das ist mir zu allgemein gehalten. Wichtigster Aspekt ist doch bei diesem Vergleich der Kulturkreis, dem die Menschen angehören.

    In den südeuropäischen Ländern wird der Wert eines Menschenlebens mit Sicherheit höher angesiedelt sein, als in Asien. Der Umgang mit Hunden, die Gleichgültigkeit über deren vegitieren, ist aber in meinen Augen gleich zu setzen.

    Obwohl wir Deutschen gemessen an der Einwohnerzahl nicht die größte Hundedichte in Europa haben, pflegen wir aber ein besonders intensives "Verhältnis" zu den Tieren. Ich glaube, das ist auch eine typisch deutsche Eigenschaft :lol:

    Gaby und ihre schweren Jungs

    Guter Punkt, Gaby, da hast Recht, da hab ich definitiv nicht sonderlich weit gedacht..

  • Liegt das jetzt am Kulturkreis oder an dem Gedanken, dass man Tieren eher zutraut aufgrund der örtlichen Gegebenheiten alleine klarzukommen?
    Bei dem Wort "Kulturkreis" hätt ich mich grad wegschmeißen können, da die Deutschlehrerin meines Sohnes, die irgendwo aus Mitteldeutschland kommt, zu den Kindern meinte, sie käme aus einem anderen Kulturkreis - als es um den bayerischen Dialekt ging :lachtot:
    Und das in ner Schule, die von Garmisch-Partenkirchnern, Mittelwaldern, Grainauer, Murnauern etc. besucht wird. :lol:

    Ich finde es trotzdem weiterhin interessant, denke auch nicht, dass es den einen richtigen oder falschen Faktor gibt, warum in welchem Land wie mit Tieren oder Hunden umgegangen wird. Es werden wohl viele sein - und es wäre schon spannend eine sachliche Recherche über das "warum und wieso" anzustellen.....

    Bin neugierig, welche "Erklärungen" Ihr noch findet........

    Allgemeines Thema sozusagen: Gesellschaftliche Stellung des Hundes in verschiedenen Ländern der Erde....
    http://www.buendnis-mensch-und-tier.de/pages/biblioth…8-09_online.pdf

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