Bellen bei Besuch
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Hallo,
Es geht jetzt nicht direkt um Finnuel sondern um den Hund einer Freudin, allerdings hatten wir das Problem auh mal und haben es mit "auf die Decke schicken bewältigt".
Der Beagle von ihr bellt bei Besuch, es ist ein mix zwischen Unsicherheit und vllt ein Funken aggressivität, wobei so wie ich ihn kenne, würde er nicht schnappen. Wenn er sich beruhigt, dann liegt er und entspannt. Steht der Besuch auf zb um auf die Toilette zu gehen, fährt er wieder hoch.
Sie ist total ratlos ud mag schon keinen Besuch mehr empfangen.Wenn ihr fragen habt, kann ich sie gerne weiterreichen. Sie wird sich bald anmelden, wenn der Umzug vorbei ist.
Habt ihr Ratschläge?
Vielen dank!
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Hallo,
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hallo Aleks,
wir haben das gleiche Problem mit unserer Hündin.Wir haben es mittlerweile einigermaßen im Griff.Wir nutzen eine kleine mit Wasser gefüllte Sprühflasche und wenn Besuch kommt und sie drauf losgehen will,hält sie einer von uns am halsband fest in ihrem Körbchen und nutzt eben samt Kommando "Aus" die Sprühflasche.Ist kein dicker Strahl,eher so ne Art leichter Sommerregen,findet sie aber nicht lustig.Und es wirkt.Dauert ne Weile,aber irgendwann hat sie es begriffen.genauso machen wir es,wenn der besuch durch die wohnung z.b. auf toilette will.einer von uns geht erstmal mit und wir reagieren dementsprechend,wenn sie auf das kommando "bleib"nicht hört.hoffe,ich konnte die etwas helfen.Liebe Grüße Ellen
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Ich hoffe, hier tut sich noch was in Punkto Ratschlägen... Wir haben selbiges Problem, vielleicht nicht so ausgeprägt. Unser Hund bleibt mittlerweile auf seiner Decke, motzt aber trotzdem vor sich hin (Knurren oder Bellen). Am schlimmsten finde ich das, wenn unsere Kinder Besuch bekommen. Die sollen ja keine Angst haben. Oft knurrt er auch, wenn die Kinder beim Spielen die Treppe heruntergepoltert kommen. Alles Geräusche, die ihm mittlerweile vertraut sein müssten. Oder als mal ein Klempner in der Küche war - horror! Da hat er sich gar nicht beruhigt. Das mit dem Wasser hat bei uns leider nicht geklappt. Trotzdem zeige ich ihm auf die verschiedenste Weise, dass ich das nicht mag, z.B., indem ich etwas Ungefährliches in seine Richtung werfe (Taschentuchpackung, Streichholzschachtel oder was gerade so in der Nähe ist). Manchmal, wenn er sich im Wohnzimmer nicht beruhigen will, pack ich ihn wortlos im Nacken und "schiebe" ihn vor die Tür. Das findet er wohl besonders schlimm. Alles Reden hat ja keinen Sinn bei einem Hund. Da denkt er womöglich, wir bestätigen ihn in seinem Tun. Aber auf die Decke schicken und danach nicht mehr beachten, ist immerhin ein Anfang. Vielleicht reicht das für Deine Freundin. Ach ja: Anfangs, als unser auch gerne immer wieder aufgestanden ist, hab ich ihn einfach mit der fixierten Leine auf seine Decke geschickt (war am Sofafuß festgebunden...). Ach und noch was: Unser Hund darf nie (!) an die Tür, wenn jemand kommt, sonst bauscht sich das womöglich noch auf - dieses "Begrüßungs"ritual.
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Wird der Hund auch belohnt wenn er mal ruhig ist oder nur korrigiert ?
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Zitat
Wird der Hund auch belohnt wenn er mal ruhig ist oder nur korrigiert ?
Hhmm, das ist eine gute Frage. Hin und wieder sicherlich. Aber wie das so ist: Eigentlich will man ja nur seinen Besuch begrüßen und dann ist eh alles schon ganz unruhig oder unangenehm. Ich werde jetzt mal verstärkt darauf achte und loben, wenn er Besuch nicht anknurrt. Aber was das Treppengeländer betrifft: Da knurrt er ja manchmal auch, wenn nur meine eigenen Kinder runterpoltern. Da kann ich ja wohl kaum loben, wenn er mal nicht knurrt, oder

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Du könntest ihm eine Aternative bieten. vielleicht ist der Liegeplatz ungünstig ? vielleicht liegt er zu sehr im Geschehen und wenn er dazu neigt, sich einzumischen, Stichwort Klempner , muss man vielleicht grundsätzlich überlegen, woran das liegt.
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ich würde auch mal die art des platzes überdenken- vielleicht wäre eine offene box/ höhle hilfreich.
DOCH!!!
es ist einfach menschlich,
gutes verhalten als selbstverständlich zu sehen und nur an schlechtem verhalten arbeiten zu wollen.du kannst aber genausogut- nein besser, daran arbeiten,
deinem hund beizubringen, welches verhalten erwünscht ist.
es lohnt sich dann für ihn ruhig zu bleiben.mit deinen kindern hast du doch ideale trainingspartner.
übe täglich mal in kleinen sequenzen das ruhigbleiben tortz auslösenden reiz.
versuche diesen reizzu steigern.
also lass die kinder nur soweit toben, dass der hund noch entspannen kann und lobe/belohne dies.
verknüpfe das am besten mit einer handlung (z.b. dich anschauen)
ich denke das ist für alle beteiligten der schönere weg,
vor allem da korrigierende methoden nix gebracht haben. -
Also sein Hauptplatz am Tag ist seine Decke im Wohnzimmer, neben dem Sofa. Da gibt es nun einmal den Durchgang zur Küche, der ist aber weiter weg. Handwerker haben es demnach schwer, da keine Tür :-). Kommt ja zum Glück nicht so oft vor. Nachts (und manchmal auch freiwillig am Tag) liegt er ein Stockwerk höher auf seinem eigenen Sessel. Aber wie gesagt, am Tag ist er lieber unten. Der Besuch kommt ja erstmal zur Haustür herein. Da wird oft schon durch die geschlossene Wohnzimmertür gemeckert. Hab es neulich auch mal versucht, ihn mit an die Tür zu nehmen und absitzen zu lassen, aber da hat er unser (eigentlich bekanntes) Nachhilfemädchen angeknurrt, war also ein Reinfall. Im Grunde beruhigt er sich recht schnell, aber die ersten 5 Minuten sind schon sehr unangenehm. Einmal hatte ich eine Frauenrunde zum Abendessen da. Die haben zum Glück so laut geschnattert, dass man sein Knurren nicht gehört hat. Aber nach oben wollte er auch nicht freiwillig. Irgendwann hat er sich dann entspannt.
Ich werde sicher mal mehr darauf achten, zu loben, wenn er nichts macht, das geht im Alltag wirklich oft unter und ich lobe hauptsächlich nur noch, wenn wir etwas trainieren. Aber das wird ja jetzt auch eine Form des Trainings ...
Danke also erstmal.
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Moin,
ich weiß nicht, ob man da so pauschal urteilen darf, warum ein Hund bei Besuch bellt.... mein Diego, Straßenhund mit Migrantionshintergrund, z.B.mag keine Männer und nicht so gern Fremde zu Besuch..... es schlägt immer an, wenn es klingelt oder jemand Fremdes durch`s Haus geht.... und auch immer, wenn einer von draußen in die Wohnung kommt. Erkennt er, wenn wir das sind, dann ist große Freude angesagt - ist es jemand Fremdes, dann gehe ich unterschiedlich damit um.
Sein Platz ist der Korb und da schicke ich ihn hin.... aber da liegt er dann und knurrt und passt auf, das der Besuch sich setzt, aber nicht bewegt...... also in meiner Küche rumlaufen, geht gar nicht. Manche Besuche, meist Männer akzeptiert er gar nicht.
Ich signalisiere ihm a. durch meine Körpersprache "alles ist okay, ich schaffe das allein" und dann "Korb" Stimme tief und das Wort kurz..... dann schlappt er ab...... irgendwann rufe ich ihn und er darf "Hallo" sagen.... in den allermeisten Fällen ist es dann auch gut. Frauen akzeptiert er schneller als Männer - Kinder geht gar nicht, kleine zumindest nicht und da muss er dann weichen....
Beruhigt er sich ansonsten gar nicht, muss er gehen, dann bringe ich ihn in mein Büro (da halten sich meine Hunde eh meist den ganzen Tag auf) und schließe die Tür. Er geht dann oft unter meinen Schreibtisch und schläft.
Meine Tochter und ich haben zufällig die letzte Staffel von Martin Rütter gesehen, da gab`s einen Beagle der auch immer an die Tür schoß und Rabatz machte. Er wurde konsequent auf die Decke geschickt und bekam dort immer Leckerchen, die Decke wurde quasi schön gefüttert. Es ging aber auch darum, das er sich grundsätzlich dort aufhalten sollte, wenn das gewünscht war. Nicht nur in Verbindung mit "Besuch kommt".
Also auf den Platz schlicken kann helfen, sicheres Auftreten sicher noch mehr.
Ich glaube mein Hund ist sehr feinfühlig und hat fix heraus, wen ich mag und wen nicht so..... zumindest beobachte ich da Zusammenhänge mit Besuchern und seinem Verhalten. Heute war jemand zu Besuch, den er nicht kannte, ich aber sehr gern mag und am Anfang hat er gebellt / verbellt und ich sagte nur "ignoriere ihn, wenn Du kannst" und zu meinem Hund "Nein!" und das tat sie und nach dem ersten Bellen wars gut. Er schnupperte und ging in seinen Korb und schlief. Ich reagiere da auch ein bisschen danach, wer da kommt.
Helfen sollen, nicht zentrale Plätze im Haus - also, wo der Hund alles im Blick hat, oder vor der Tür. Er ist nicht Wächter des Anwesens und braucht auch diesen Platz nicht, Aber grade Plätze unter der Treppe oder so, sind für einen Hund zentrale Mittelplätze im Geschehen.
LG Sundri
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Also auf die Decke schicken?
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