Hundetrainerausbildung...

  • Bei Praxisstunden gibt es ja zwei Möglichkeiten:
    a) tageweise, zB immer samstags
    b) als Block - das wäre dann für dich "statt Urlaub" (den nimmst du doch sonst auch und deine Kunden stellen sich darauf ein, oder nicht?)

    Gäbe es bei dir in der Nähe die Möglichkeit für Praxisstunden in einer Hundeschule oder bei einem Trainer? Das würde den Aufwand massiv eindampfen.

  • sorry, hatte nicht alle Antworten durchgelesen. Also bei der Ausbildung zum Hundefachwirt wird doch viel mehr Wert auch das Kaufmännische gelegt als bei der Ausbildung zum Hundeerzieher? Oder hab ich das falsch rausgelesen?

  • Ich zitiere mal Corinna:

    Zitat

    Ich komm mir vor wie ein Leierkasten: Ich denke nicht, dass Björn für diese Ausbildung zugelassen würde, denn dort wird vorausgesetzt, dass man bereits eine Ausbildung hat. Es ist ein Fachwirt, und Fachwirte werden klassischerweise nach einer Lehre in dem Berufszweig gemacht oder eben nach langjähriger Erfahrung in dem Bereich. Da es ja keine Lehre gibt, kann man den Zertifizierungslehrgang vorher machen oder aber man muss eben anderweitig nachweisen, dass man befähigt ist.

    Ein Fachwirt soll dazu befähigen einen Betrieb (auch mit Mitarbeitern) zu führen. Da ist es zwangsläufig notwendig etwas über Betriebsführung, Marketing, rechtliche Grundlagen etc. zu lernen.

  • Das Besondere an deiner Situation ist in meinen Augen, dass du Praxis hast - nur halt ohne Anleitung, wie sonst bei Praktika.
    Vielleicht wäre auch so was wie ein Supervisor gut für dich? Ein ausgebildeter Hundetrainer, den du bei Bedarf auf bestimmte Fälle - hier ja eher Felle ;) - ansprichst und dann diesen Fall mit dem Trainer durchsprichst.

  • Im Prinzip muss ein guter Hundetrainer nicht nur viel theoretisches Wissen angesammelt haben, sondern vor allem a) es am Hund umsetzen können, b) mit seinen Kunden angemessen umgehen und c) nicht jeden Hund versuchen gleich zu behandeln. Klar, man hat irgendwie eine gewisse Schiene, die man hat und als Canistrainer handelt man anders als einer von Cumcane, aber dennoch versucht ein Canistrainer nicht bei jedem Hund Methode x, sondern probiert auch mal y oder z aus.
    Und ein guter Trainer, der schaut dann auch mal, ob nicht Methode K, die eher bei Cumcane anzusiedeln ist, nicht was für den Hund wäre.
    Also wäre ich Trainer und hätte schon deine praktische Vorerfahrung würde ich mir Seminare raussuchen, die was abdecken, was du noch wissen möchtest.
    Durch deine Beiträge hier schätze ich dich mal als Jemanden ein, der Hund sehr gut lesen kann, ein natürliches Baugefühl für den Umgang hat und Jemand, der einfach weiß, wie man Hunde zu nehmen hat, sonst könntest du nicht mit 10 Hunden gleichzeitig Gassi gehen.

    Aber zum Hundefachwirt... wusste gar nicht, dass es sowas doch schon offiziell gibt.
    Ich überlege gerade, ob das nicht was für mich sein könnte. Ich habe zum einen mein Abitur im Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung gemacht und bin gelernte Einzelhandelskauffrau, das Kaufmännische liegt mir also durchaus und wenn es noch mit Hunden wäre... muss ich mir gleich mal durchlesen...

  • Canis wäre mir persönlich viel zu unfundiert.
    Und wenn ich sehe, welche Leute da ihre Zertifizierung bekommen haben :rollsmile:

    http://www.wdr.de/tv/tieresuchen….jsp?mid=621766 (ab Minute 25).

    Ich würde mich auch in Richtung BHV orientieren. Dort lernt man ordentliche neben den ganzen kaufmännischen Notwendigkeiten wissenschaftlich fundierte Inhalte zum Thema Lernverhalten, Neurobiologie etc. von wirklich fitten Tierärzten wie Frau Wergowski, Dr. Jennif Hirschfeld, Viviane Theby, Dr. Barbara Schöning, Dr. Wree usw....

  • Zitat

    Canis wäre mir persönlich viel zu unfundiert.
    Und wenn ich sehe, welche Leute da ihre Zertifizierung bekommen haben :rollsmile:

    http://www.wdr.de/tv/tieresuchen….jsp?mid=621766 (ab Minute 25).

    Ich würde mich auch in Richtung BHV orientieren. Dort lernt man ordentliche neben den ganzen kaufmännischen Notwendigkeiten wissenschaftlich fundierte Inhalte zum Thema Lernverhalten, Neurobiologie etc. von wirklich fitten Tierärzten wie Frau Wergowski, Dr. Jennif Hirschfeld, Viviane Theby, Dr. Barbara Schöning, Dr. Wree usw....

    Hab grad gesehen, dass man als Kaufmann wieder mal keine Chance hat :muede2:
    Wie unfair ist sowas bitte?

  • Sleipnir: Kann Dir von meinen Erfahrungen bzgl. des Canis Studiums berichten:
    Wie von anderen schon berichtet, bekommst Du einmal im Jahr die Liste mit den Terminen, die Du dann jeweils ein Jahr im Voraus festlegst. Das finde ich ganz gut, denn so hat man „Planungssicherheit“, kann Praktika einplanen etc. Im ersten Jahr, das ich nun gerade hinter mich gebracht habe, ist es eine gute Mischung aus Theorie und Praxis. Die ersten Seminare waren theoretisch (u.a. mit Dorit Feddersen-Petersen), ziemlich anspruchsvoll aber sehr gut und lehrreich. Gegen Ende des ersten Jahres kam dann ein Canis-internes Praktikum und die ersten Workshops, in denen sich die Theorie Seminare durchaus „bezahlt“ gemacht haben!
    Ich habe mich für das Studium bei Canis entschieden, da es –für mich- eine gute Mischung aus Theorie und Praxis bildet und, weil ich mit meinem eigenen Hund bei einer Canis Trainerin so gute Erfolge erzielt habe. Außerdem habe ich bei all den Canis Trainern, die ich bisher kennen gelernt habe ein hohes Ausmaß an Beratungskompetenz, Professionalität, Menschen- und Hundeliebe erlebt, dass mir bei vielen anderen Trainern fehlt/ gefehlt hat. Natürlich liegt das auch an der Persönlichkeit jedes einzelnen!
    Was man natürlich nicht verleugnen darf: Es ist ein hoher zeitlicher Aufwand (vom Geld reden wir mal gar nicht). Ich war im ersten Jahr mindestens 1 Wochenende pro Monat irgendwo in Deutschland auf einem Seminar/ Workshop. Und damit ist es ja nicht getan, denn die Veranstaltungen wollen auch vor- und nachbereitet werden. Zumindest habe ich das gemacht, außerdem müssen zu den Workshops/ Praktika auch Protokolle beschrieben werden.
    Zu den externen Praktika: Ich habe das große Glück, dass ich ein fortlaufendes Praktikum in einer Hundeschule in Kassel machen kann, d.h. jede Woche ein paar Stunden. Das reicht natürlich nicht und ich weiß jetzt schon, dass dieses Jahr noch zwei Wochen „auswärts“ Praktikum auf meinem Plan steht, für die ich Urlaube nehme. Praktika bzw. andere praktische Erfahrung, die vor der Anmeldung zum Studium gemacht werden, zählen meines Wissens nach nicht.
    Nebenbei arbeite ich noch in einem ganz anderen Bereich (irgendwie muss ich das ja auch finanzieren), bin 1-2 mal pro Woche abends in der Hundeschule sowie jeden Samstagvormittag, das ist manchmal schon ganz schön viel…
    Aber bisher bin ich von jedem Seminar/ Workshop nach Hause gekommen und habe mich gefreut, dass ich wieder so viel Nützliches gelernt habe.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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