Hundebaby - und dann?

  • So, ich mache mir ja gerne im Voraus Gedanken - und da in "absehbarer Zeit" (4Monate etwa) bei mir ein Hundekind einzieht, denke ich ja schon nach über die Hundeerziehung. :)
    Mein Großer ist ja schon 9 - immer ohne Leine unterwegs, abrufbar selbst bei läufigen Hündinnen, mit Flüstern "kontrollierbar". So weit so gut!
    Und mit einem HUndebaby? Schleppleine dran?
    Ich meine, wie funktionert das Spazierengehen? Welpen finden ja alles spannend - sicherer Rückruf ist draußen also erstmal ein Langzeitprojekt :D
    Hmm. Immer mit Spielzeug motivieren ("hiiier, bleib schön hiiier!") ist ja auch keine Lösung - gerade ein Aussiebaby sollte ja erstmal entspannte Spaziergänge unternehmen und nicht sooo viel Action haben ôO
    Oh Gott, bitte helft mir mal.
    Wie funktionert das in erster Zeit?
    Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, wie das mit George geklappt hat :hust: Der war auf einmal so!
    Schildert mir doch mal bitte eure Erfahrungen und erste Spaziergänge.
    Liebe Grüße

    P.S.: In 5min Fußweg sind wir am Deich - ist eingezäunt, da kann er gerne rumpesen... nur wenn er nicht wiederkommt? :hilfe:

  • Also Bonnie ging eigentlich nie weg von mir.. Die kam immer angesaust wenn ich sie gerufen habe. Einfach Quitschestimme auspacken.
    Ansonsten, da wos gefährlich werden konnte, waren wir so unterwegs:

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    Ja ich weiß, Geschirr drauf. War zu der Zeit noch net im DF und wusste noch nicht alles ;)


    Wenn die älter werden würd ich aber so sicherheitshalber schon eine Schlepp dranmachen.

  • Ich lasse meinen kleinen so oft es geht (wenn nicht gerade Straße etc.) ohne Leine laufen. Klar einen perfekten Abruf kriegt man da noch nicht, aber wenn man nach den ersten 2 Wochen, wo man eh nur wirklich zum Pullern rauskommt, mal ein wenig länger geht, orientiert sich ein Welpe eigentlich ziemlich an seinem Besitzer. Logray ist mir in der ersten Zeit keine 3m weit weg gegangen, heute mit knapp 17 Wochen dagegen weitet er seinen Radius auch schon aus...
    Wie gesagt, ich finde es unsinnig, den Hund ewig an ner Schleppe zu haben, nur weils ein Welpe ist. Eben dort gehen, wo man selber die Reize früher sieht und sich interessant machen :smile:

  • Ich habe unseren Welpen immer in übersichtlichen Gegenden offline laufen lassen. Dabei gab es immer wieder Rückrufübungen. Gerade in den ersten Wochen bleibt der Welpe meist eh erst einmal in deiner Nähe, so meine Erfahrungen.
    Ansonsten ist der Welpe einfach an der Leine. Fertig :)

    Die ersten Kommandos, die mein Hund gelernt haben waren "AUS", "HIER" und "BLEIB". Letztes sowohl im Freilauf überall, aber auch besonders an Bürgersteigrändern, so rennt mein Hund nicht über die Straße, ohne das ich das Auflösungssignal gebe - selbst wenn ein anderer Hund oder etwas anderes lockend ist.

  • Okay :) Danke schonmal!
    Auf dem Weg zum Deich ist eine relativ befahrene Straße, da wird Zwerg Nase eh an der Leine laufen müssen :) Da lass ich meinen Großen auch nicht alleine laufen!
    Ich mach mir vielleicht zu viele Sorgen :ops: Aber wem gings nicht so? :rollsmile:

  • Die erste Zeit ist da die allerproblemloseste, da hat der Welpe noch einen totalen Folgetrieb, wird euch also konsequent nachtapsen. Da kannst du ihn, natürlich soweit die Umgebung ungefährlich ist, bestens frei laufenlassen und hast dabei gleich eine Supergelegenheit, das Rankommen zu üben. Das will er ja sowieso unbedingt, also belegst du es einfach gleich mit einem Kommando, lobst und belohnst es, und sobald der Zwerg selbständiger geworden ist, weiß er dann schon ,was du mit seinem Namen und/oder "Komm!" eigentlich meinst.

    Hier hast du meinen Neun Wochen-Welpen auf dem allerersten gemeinsamen Spaziergang nach 24 Stunden Zusammenleben. Die Kleine war schon ein vergleichsweise unabhängiger Typ und ging gern auf Entdeckung, aber du siehst da schon, wie sehr sie sich aufs Folgen konzentriert. Insofern völlig überflüssig, so einen Zwerg mit nervigem Leinengetüddel zu behängen.

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  • Ich denke am Anfang kannst du ihn sicher noch frei laufen lassen (in "verkehrssicherem Gebiet" versteht sich), im NOrmalfall wird er sich nicht zu sehr von dir entfernen. Ich würde es auch sehr stark von deinem Gefühl abhängig machen.
    Eine Schleppleine halte ich nicht generell für notwendig. Wenn du merkst dass er sich entfernt und nicht auf dich achtet dann schon, aber zu Anfang haben meine keine gebraucht.

    Der Filius ist nun (5,5 Monate) so weit, dass er bei uns ums Haus herum schon auch mal riskiert außer Sichtweite zu gehen - vor allem wenn was essbares im Spiel ist. Auf fremden Terrain lässt er sich aber immer noch schön rufen und hört auch.

    Du musst hald aufpassen dass du den Rückruf sauber aufbaust...
    1. nicht andauernd rufen, auch mal schnüffeln lassen
    2. nur rufen wenn du dir relativ sicher bist dass er auch kommt
    3. das kommen anfangs IMMER belohnen

    Hör einfach auch ein bisschen auf dein Bauchgefühl dann wird das schon :smile:

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