Unklare Erkrankung
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Es hat ihm bisher niemand gesagt das er das Futter umstellen soll....drei Ärzte nicht
er füttert eben ein Mittelklassefutter mit Getreide...
hab ihm zu Getreidefrei geraten...zumal die Welpen beim Züchter wohl gebarft wurden...(alle anderen welpen sind gesund , Herrchens Angaben zufolge bekommen mindestens zwei andere Welpen das gleiche Futter...... "...Kids")
Barfen will er nicht...oder noch nicht...

C.Jay bekoomt das Cortison ganz gut... er kann wieder kurze Zeit stehen und die Apathie ist nicht mehr schlimm
er lacht ab und zu wieder

hab Herrchen eindringlich gebeten Kontakt zu einem ihm bekannten Pferdetierarzt aufzunehmen...oder sich einfach mal in einem Pferdeforum umzuhören , ich fand das eine geniale Idee !
Physiotherapie ist schon angedacht... ich hoff es folgt bald
Ich Danke euch von ganzem Herzen für alle Tips und Guten Wünsche...ich werd es weitergeben...
und falls es noch Ideen gibt....her damit
Danke
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Hi,
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Zitat
Es hat ihm bisher niemand gesagt das er das Futter umstellen soll....drei Ärzte nicht
Vielleicht schaffst Du es ja auch noch, tatsächlich eine Futterberatung zu empfehlen. Zum http://www.futtermedicus.de/ kann ich aus persönlicher Erfahrung raten, dort wird in regelmäßigen Abständen die spezielle Leberdiät für meine Hunde-Oldie anhand der aktuellen Laborwerte berechnet. Die Beratung ist sehr umfassend und umfasst sowohl Naß- als auch TroFu, sowie selbstgekochtes oder gebarftes. Ich fände das schon allein deshalb wichtig, die Ration gestalten, bzw. zumindest überprüfen zu lassen, weil einer der Grundpfeiler dieser Erkrankung eben eine nicht angemessene Fütterung - qualitativ und quantitativ - sein kann.
LG, Chris
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Hallo,habe den Beitrag mal in einem Hovi-Forum gepostet.
Hier zwei Antworten dazu:
Edit: Gelöscht. Urheberrechte beachten. Das Veröffentlichen von fremden Texten in anderen Foren ist nicht erlaubt! -
Wie wurde denn diese Diagnose gestellt? Liegen irgendwelche Laborwerte vor, die du hier einstellen kannst/darfst? Ggf. sonstige Befunde Röntgen etc.?
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http://www.kleintiermedizin.ch/hund/panostitis/index.html
http://up.picr.de/10885126oc.jpg
Edit: Bild in Link umgewandelt - bitte die zulässige Bildgröße hier im Forum beachten.Hab die Futterberatung nebst Telfonnummer hingeschickt...
gestern schrieb Herrchen
"Als Futter nehmen Wir jetzt Wolfsblut Dark ForrestÜbrigens waren Wir gestern zum ersten mal seit 5Wochen mit dem kleinen im Wald,für 15Min.Mehr ist noch nicht ratsam.Es war schön wie er alles beobachtete und erschnüffelte.Ich glaube wir sind jetzt auf einem guten Weg. "
Die Züchterin kann sich das nicht erklären...alle anderen sind gesund
Da Herrchen nicht so fit im Netz ist hab ich mich gleich im Howiforum angemeldet... Danke schön für deine Mühen
Ich danke euch allen
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Schön zu hören,daß es kleine Fortschritte gibt.
Wir drücken ganz doll die Daumen,es wird bestimmt
alles gut.
Toll auch,daß Du Dich im Hovi-Forum angemeldet hast,
da kannst Du wirklich Hilfe bekommen,es sind dort viele Züchter
mit langjähriger Hovi-Erfahrung.
LG Anke mit Dina -
Es ist soooo unendlich traurig...
" C.Jay ist nun gegangen,wir haben uns gestern Abend nach einem sonnigen Tag im Garten von unserem"Männelein" verabschiedet.
Er hatte keine ChanceSeit Mi.hat sich der Zustand wieder verschlechtert,und wir waren entsetzt das sich nun auch die Vorderbeine so schnell verändert haben.
Wir klammerten uns an den letzten Strohhalm.Ich rief am Do.in dieser Klinik in Bad Wildungen bei Kassel an.Der Klinik ist eine Schule für Veterinäre
angeschlossen und über das Wochenende unterrichtete dort ein Dozent aus Österreich.Dieser erklärte sich sofort bereit den kleinen zu untersuchen.
Wir fuhren also Fr.morgen dahin und dieser Facharzt untersuchte C.Jay zusamen mit einer Kollegin sehr ausgiebig.Zuerst ohne und dann mit Betäubung
um den Knochenbau auch in entspannten Zustand abzutasten.Aus Ihren gemurmel erahnten wir nichts gutes.
Der Dozent ging wieder zur Vorlesung und es wurden noch einige Bilder gemacht.Die Ärztin erklährte uns dann ziehmlich entsetzt was da los war.
An Hand von vergleichsbilder von gesunden Knochen konnten auch wir die Extremen Verkrüppelungen erkennen.Die Endgültige Diagnose war HOD.
In einer Pause kam der Österreicher zurück,schaute auf die Bilder und war zuerst sprachlos,und sagte dann er hätte hochgradige und aggresive Form
der Krankheit bei einem Welpen noch nie in seiner langen Laufbahn gesehen.C.War nicht zu retten.
Die Verkrüppelungen wären rasch vortgeschritten,und die starken Medikamente hätten auf Zeit auch die Organe geschädigt.
Wir sind von den letzten Wochen erschöpft und unendlich traurig,wir hatten uns ja nach dem Tot von Monte so sehr auf den kleinen gefreut,und nun
sind wir wieder alleine.Ich stand abends mit ner Zigarette auf der Veranda und schaute in den Garten.Der war so still.Ein Garten ohne Hund ist
eben scheisse.Na ja,wir müssen jetzt erst mal zur Ruhe kommen und dann weitersehen.Ich grüße Euch alle recht herzlich "
Hypertrophe Osteodystrophie (HOD)
Die HOD ist eine Erkrankung der schnellwachsenden grossen und sehr grossen Hunde. Betroffene Hündinnen und Rüden erkranken im Alter von 2 bis 8 Monaten. Schäferhunde, Irish Setter, Weimaraner, Deutsche Doggen und Chesapeake Bay Retriever scheinen häufiger an HOD zu erkranken als andere Rassen. Die Ursache ist nach wie vor unklar. Ursachen wie Virusinfektionen, Futterzusätze, Gefässveränderungen, oder genetische Prädisporsition werden in Fachkreisen diskutiert.
HOD ist eine Erkrankung der Wachstumszone und der angrenzenden Gewebe. Die betroffenen Hunde sind lethargisch, wollen nicht spielen oder zeigen eine leichte bis starke Lahmheit und sind überall schmerzempfindlich.
Im Bereich der Wachstumszone wird das Bein aufgeschwollen, warm und schmerzhaft. Es trifft meistens den unteren Anteil der Speiche (Radius), der Elle (Ulna), und des Schienbeins (Tibia). Selten können auch die Rippen, der Kieferknochen, oder das Schulterblatt erkranken. Die Veränderungen sind meistens symmetrisch beidseits vorhanden. Die Hunde können ernsthaft erkranken und zeigen dann Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, und Fieber. Sehr selten sterben betroffene Hunde wegen anhaltendem Fieber, oder werden wegen den Schmerzen und den schweren Begleitsymptomen euthanasiert.
Mit der klinischen und orthopädischen Untersuchung kann die Verdachtsdiagnose einer HOD gestellt werden und wird dann mit Röntgenaufnahmen bestätigt und dokumentiert.
Die Therapie der HOD beschränkt sich auf Behandlung der Begleitsymptome wie Schmerztherapie mit Entzündungshemmern und Flüssigkeitstherapie, sowie der Behandlung von möglichen Druckstellen.
Daneben wird die Fütterung bei schnellwachsenden Hunden auf eine energiereduzierte Diät umgestellt.
Die Krankheit heilt sich in den meisten, unkomplizierten Fällen mit einer guten Prognose von selber aus. In komplizierten und schweren Fällen ist die Prognose vorsichtig und Hunde müssen auch mitunter euthanasiert werden. Bei den Weimaranern wird ein spezielles Impfprotokoll diskutiert, da Studien einen positiven Effekt darin sehen.Vielen Dank für all eure guten Gedanken
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Das tut mir unendlich leid.
Der kleine Kerl war grad mal einen Wimpernschlag auf dieser Welt.Mach es gut, C. Jay, dort im Regebogenland.
LG, Chris
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:epiphany: das ist so traurig und ich wünsche euch ganz viel Kraft.
Ihr habt das richtige getan und ihm weitere Qualen erspart.
Komm gut drübe an C. Jay
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Entschuldigung die Smilies sollten da eigendlich nicht hin
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