Benötige einen Tip!!
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Hallo zusammen!! Mein Henry ist eine reinrassige LaStraMi.........aus Spanien. Er ist jetzt neun Monate alt und ein wirklich ganz lieber Kerl. Wenn ich mit ihm im Wald bin oder auf der Wiese hört er immer wenn ich ihn zurück rufe. Jetzt aber mein Problem......sobald andere Hunde, egal wie alt oder wie groß, im Spiel sind.......da dreht der total am Rad. Nicht im negativen Sinne, er freut sich einfach wahnsinnig und würde am liebsten sofort loslegen. Das ist natürlich nicht bei jedem Hund (und Hundehalter) willkommen und er hat auch schon so manches Mal die Quittung dafür bekommen. Aber in diesem Moment ist er auch absolut nicht mehr abrufbar. Erst wenn ich weiter gehe und dann ein paar mal rufe kommt er angerannt. In diesen Momenten fängt er dann auch zu bellen an, was bei ihm aber lediglich für die anderen die Aufforderung zum Spiel ist. Wie aber bekomme ich ihn dazu, einfach ruhig stehen zu bleiben und abzuwarten, dass er spielen darf?? Für Tips wäre ich dankbar!!

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Ich würde mal sagen das hier eine Schleppleine helfen kann.
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Ok.....die müsste ich dann aber immer wieder abmachen, wenn er mit anderen Hunden dann auch spielen darf. Sonst wäre ja die Verletzungsgefahr zu groß, oder?
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ich würde ihn an die normale Leine nehmen wenn ich einen anderen Hund Entgegenkommen sehe, ihn auf die abgewandte Seite nehmen und bellen oder hinziehen unterbinden.
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Zitat
Ok.....die müsste ich dann aber immer wieder abmachen, wenn er mit anderen Hunden dann auch spielen darf. Sonst wäre ja die Verletzungsgefahr zu groß, oder?
Auf alle Fälle, ja. Aber damit kannst Du erreichen, daß der Hund, wenn er einen anderen sieht, erst mal bei Dir bleibt, kannst ihm beibringen, daß er z.B. sich setzen und auf Dich konzentrieren soll, und dann ihm die Freigabe zum Laufen erteilen, nachdem er abgeleint wurde. Damit erreichst Du, daß der Hund sich auf Dauer an Dir orientiert, und der Hund kriegt den besten Bestärker/Bestätigung, die es in dem Moment +überhaupt für ihn gibt: er darf zum anderen Hund hin, wenn er sich auf Dich konzentriert hat, sprich, er wird Dich auf Dauer so "fragen", ob er laufen darf, und quasi Deine Freigabe abwarten. DAuert halt ein bisserl, bis er das drin hat, aber Du wirst sehen, er wird es verstehen.
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Einerseits solltest du deinem Hund natürlich regelmäßige Sozialkontakte zu (ausgewählten, bekannten) Hunden gönnen, andererseits geht es aber GAR NICHT, dass er einfach auf andere Hunde zuläuft.
Intensives Schleppleinentraining (in hundereichem Gebiet)...anders wird es nicht funktionieren!
Bau das schrittweise auf und seh zu das du genügend Distanz zu den Fremdhunden hast...
Gib einfach mal "Schleppleinentraining" in die "Suche" ein...da solltest du genügend Lesestoff finden...
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Oh ja, das kenne ich auch. Silver (Pudelmix aus Zypern) ist ein quirliger, lieber aber auch temperamentvoller Bursche, der sofort losstürmt zu Anderen vor Freude.
Da er einen ausgeprägten Jagdtrieb hat und sich auch schon im Wald verirrte, gehen wir nur angeleint spazieren und lassen sobald sich jemand zum Spielen einfindet ihn von der Leine.
Wenn wir merken es wird langweilig oder er hat sich ausgetobt, kommt er wieder an die Leine.
Vielleicht hat es auch mit der Jahreszeit zu tun, denn als er im Winter zu uns kam, konnten wir schon bald in der Natur unangeleint mit ihm spazieren und er war etwas ruhiger.Liebe Grüße
Ruth und Silver
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Das gleiche Problem haben (hatten?) wir mit unserem Casmir: andere Hunde sind einfach klasse!
Konsequentes Anleinen wenn andere Hunde in Sicht kamen, Absitzen lassen oder ruhig weitergehen (je nach Situation) und Bestätigung für folgsames, ruhiges Verhalten (im Idealfall ein Spiel mit dem anderen Hund, sonst eben Leckerli). Damit sind wir jetzt soweit gekommen, daß Casmir sich zB heute im Wald problemlos abrufen ließ - trotz der beiden tollen Hunde, die uns entgegenkamen (und von denen der Rüde ihn sonst gefressen hätte
).Schwierig ist es, wenn der Hund es schafft auszubüxen und selbständig zu dem anderen Hund hinläuft - und wenn sich dann noch ein schönes Spiel ergibt.
Das wirft das Training ("vor Hundebegegnungen erst fragen") ordendlich zurück. Also: konsequent dranbleiben!
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VG Bianca -
Joschi ist jetzt 1,5 Jahre alt und wir haben etwa 1 Jahr gebraucht, bis er jetzt einigermaßen verstanden hat, dass er nicht zu jedem Hund hinrennen darf, sondern nur auf mein Kommando (oder er darf gar nicht zum anderen Hund hin - halte es auch so, dass Kontakt und Spiel fast nur mit bekannten Hunden erlaubt ist).
Wie schön war es, als er sich vor einiger Zeit bei einem entgegenkommenden Hund im Wald erstmal hingesetzt hat!
Schleppleine dran (5 Meter Biothane bei uns) und dann einfach intensiv arbeiten. Auch ein gut konditioniertes "Nein" ist hilfreich, "Nein" ist bei uns auf intendiertes Verhalten bezogen (nicht auf ein schon ausgeführtes), und wenn er einen anderen Hund sieht, kann ich davon ausgehen, dass er vorhat, dort hinzugehen, also gleich "Nein" und dann ein "Hier hin" oder - einfacher - ein "Sitz" verlange. So machen wir es.
LG,
Ingo
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Danke für die vielen Tips. Nächste Woche können wir dann hoffentlich wieder starten, denn dann sind die Fäden gezogen und Henry darf endlich wieder "normal" raus. Dann werde ich auch sofort mit dem Schleppleinentraining anfangen. Zum Glück muss man nach der Kastration nicht so lange Pause machen. Ich bin mal gespannt, wie das bei uns laufen wird. Danke nochmal an alle!!

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