Küchenverbot / räumt Mülleimer aus / Umgang m Besuch
-
-
Hallo,
wir haben momentan ein paar kleinere Baustellen.
1. Unser Hund soll nicht mehr in die Küche. Mit am Tisch sitzen zwei Kleinkinder, da fällt immer mal hie und da ein Krümel runter, und wenn er in der Küche ist, schnuffelt er die ganze Zeit (während der gesamten Essensdauer) unruhig unter dem Tisch herum, läuft von Stuhl zu Stuhl und sobald was runterfällt, stürzt er sich drauf. Das nervt.
Ich versuche jetzt, daß er nicht mehr in die Küche geht. Eine Tür ist zu, bei der anderen sind "Barrieren" (zwei Wasserkästen, ne Klappbox o. ä.). Wenn ich in der Küche bin und er ohne Barriere in der offenen Tür steht, genügt ein "Halt" oder "Nein" (je nach dem), und er bleibt draußen. Aber wehe, ich bin nicht in der Küche oder er denkt, ich sehe ihn nicht - dann läuft er anstandslos rein und u. a. Problem 2 tritt auf:
2. Er räumt in der Küche die Mülleimer aus. Das ist auch nicht so schön. Die kippen um und der ganze Krempel liegt auf dem Boden.
3. Die Schwieger-Oma nervt. Sie ist 85 und kommt TÄGLICH zu Besuch (ihr Altenheim ist 300 m entfernt). Und dann hockt sie je nach Wetterlage bis zu 4 Stunden auf unserer Terrasse. Dem Hund bringt sie was mit, weil sie sich bei ihm beliebt machen will - auch wenn ich ihr schon zig Mal gesagt habe, daß sie ihm nichts geben soll - dann wandert halt heimlich was unter den Tisch, zuletzt ein ganzer Rollbraten.
Absolut belehrungsresistent. Ich würde den Hund ja räumlich von ihr trennen, aber sie kommt nie zu einer festen Uhrzeit und vier Stunden am Stück kann ich ihn auch nicht "wegsperren", wenn sie da ist. Sehe ich auch nicht so richtig ein, daß das zu seinem Problem wird.Abgesehen davon, daß sie ihn mit Essen lockt, kann er nicht 5 m in ihre Nähe kommen, ohne daß sie ihn heranruft um ihn zu streicheln. Jedes Mal, wenn er an ihr vorbeikommt. Und das erwartet er jetzt auch, so daß er teilweise, wenn er total überdreht ist, sie ankläfft, bis sie ihn streichelt. Natürlich ignoriert sie ihn nicht (obwohl ich das sage). Wenn er bellt, heißt es "Ja wo isser denn? Was hat er denn? Was will er denn? Ja was willst du denn, du Süüüüßer?"
Also kriegt er immer schön Bestätigung fürs Kläffen. Manchmal sagt sie auch "Platz!" - er macht Sitz, oder bleibt nur stehen und guckt sie fragend an - und schon gibt es ein dickes Lob von ihr.Da gibt es bestimmt kein Patentrezept, aber das nervt mich momentan sooo sehr! :/ Ich merke auch allmählich, daß das "Platz" überhaupt nicht mehr funktioniert. Man KANN Schwiegeroma nichts sagen, wenn man ihr irgend was verbietet, macht sie es heimlich - sie steckt ja auch unseren Kindern tonnenweise Süßigkeiten zu - halt um sich beliebt zu machen. Und der Hund steckt jetzt jedes Mal mit dem Kopf im Korb ihres Gehwagens, räumt den teilweise auch aus, steckt auch bei anderen Leuten die Nase in die Einkaufs- und Handtaschen etc. Wir haben leider ziemlich oft Besuch, auch von anderen, und wenn dann was nicht klappt, kriegt der Hund die Schuld von den Leuten, dann ist er nicht erzogen, frech usw.
Ich hab einfach Angst, daß er durch solche Aktionen "verzogen" wird. Er hört zwar auf mein "Nein", aber das hält nicht lange an. Und wenn ich grad nicht daneben stehe, geht's so weiter wie sonst auch.
Hat jemenad Tipps, ähnliche Erfahrungen oder Denkanstöße für mich?
Danke, LG
Sylvie
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Ich habe Bandit mit ca vier Monaten Küchenverbot erteilt, nachdem er die übrigen Ravioli meiner Kinder von den Tellern geschleckt hat und mit dem Bodenwischer durch die Küche gespackt ist....

Ich habe jeden Versuch in die Küche zu gehen konsequent unterbunden, wenn ich nicht da war, Tür zu gemacht, wenn ich nicht schnell genug war, sofort raus geschmissen.
Da ich ihn scheinbar ziemlich beeindruckt habe seinerseits hat es nicht lange gedauert, bis er keinen Schritt mehr in die Küche gemacht hat, auch wenn Besuch da war, auch wenn die Tür auf war.
die Küche wurde halt zur absoluten Tabuzone.
-
Ja so mach ich das auch. Mein Mann hat noch nicht das richtige Kommando "für sich" entdeckt, also sagt er "raus" oder "hau ab hier" oder gehst du wohl weg?"
aber der Mann ist immerhin lernfähig, auch wenn er dazu neigt, den Hund zuzutexten.Bin gespannt, wie lange Grisu braucht, um das zu begreifen - momentan ist er noch in der "Sieht ja keiner" und "ich probier's noch mal - meint Ihr das ernst?"-Phase...
-
Haj Sylvie74,
.
*gg* Du hast so ziemlich genau meine Oma beschrieben. Bei ihr durfte/darf Casmir auch "alles"!
Bekommt regelmäßig Leckerli zugesteckt (letztes Mal 3 Knabberstreifen auf einmal!!! Und dann noch zwei hinterher ...), ja mittlerweile fordert er es bellend ein. Und wird jedes Mal bestätigt.
Anspringen durfte er früher immer, wurde regelrecht aufgefordert .. tja, seit aus putzigen 3,5 kg pelzige 10 kg geworden sind mag sie es nicht mehr.
.
Mich hat dieses Verwöhnen anfangs auch sehr gestört. Andererseits: Fellkraulen ist Seelenbalsam, die offen gezeigte Freude eines Hundes (und wenn es nur wegen des Leckerli ist) tut einfach gut. Das sich-um-jemanden-kümmern macht einem selber Freude.
Laß ihr das Vergnügen.
Unser Hund hat ganz gut zu unterscheiden gelernt, bei wem er sich welche Freiheiten herausnehmen darf. Leckerlis werden einfach von der Abendmahlzeit abgezogen (vor Oma angekündigt).
Ansonsten arbeiten wir weiterhin am Grundgehorsam (plus kleine Tricks) ... und sind sehr froh, daß unser Jungspunt die "Pubertät" jetzt anscheinend hinter sich hat.
.
Wegen dem "Staubsaugen": wir haben auch zwei kleine Kinder bei Tisch. Während der Mahlzeiten (oder wenn die Lütten zwischendurch mit einem Würstchen in der Hand rumwuseln) schicken wir Casmir ins Körbchen.
Rauskommen darf er erst nach Freigabe. Da bin ich dann auch nicht böse, wenn er die Nudeln unter dem Tisch aufräumt ....
Vor einiger Zeit hat unser Sohn (3) versucht mit Hundes Hilfe dem Händewaschen nach dem Essen zu umgehen. Hat seine Hände unter den Tisch gehalten und "Casmir, abschlabbern!" gerufen. Er mußte anschließend trotzdem Hände waschen gehen.
.
Mülleimer ausräumen ist nicht so prickelnd .... kannst Du den Müll irgendwie absichern? Wir haben zB zwei Mülleimer (normal und Gelber Sack) unter der Spüle im Schrank stehen. Oder vielleicht diese Oskar-Tonnen mit verschließbarem Deckel nehmen ... zumindest in der Zeit, wo Du ihn nicht im Auge haben kannst.
.
VG Bianca -
ist doch schön, dass euer hund jede altersklasse kennenlernt und von allen nur gutes erfährt

bei meiner Mutter war es so, dass die den Hund auch vollgestopft hat mit allem: apfelkuchen, frolic,bienenstich, apfel, weintrauben, Pralinen etc etc.. lauter mist... unds hundi brauchte nichts dafür zu tun außer niedlich auszusehen und zu gucken... und da der hund dann meinte, er wäre anscheinend der king, hat der dicke hund angefangen, mutti zu reglementieren, wenn der hund nicht gestreichelt werden wollte ( ist halt kein schmusehund-- leider). was darin gipfelte, dass er sie beim ersten mal verwarnte, indem sie in der luft rumschnappte mit knurren und aufbäumen, und beim zweiten mal knurrte und in die hand schnappte (mutter meinte kneifen dazu, kein blut)
und jetzt ratet mal, wie lange es danach gedauert hat, bis meine mutter wieder den hund fütterte? volle 4 Tage...
.. und ja, ich hab jedesmal dem hund klargemacht, dass das unerwünschtes verhalten ist
.. und ja, ich hab beim ersten mal schnappen einen richtigen streit mit muttern gehabt, ziemlich laut etc...auch lernresistent.. im gegensatz zum hund, die weiß jetzt, dass sie auch einfach weggehen kann, wenn sie nicht angefasst werden will..
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!