Bitte muntert mich auf....

  • Ich habe eine Dobermann-Mischlings-Hundin die 1,5 Jahre und seit fast 4 Monaten bei uns in der Familie ist. Sie kommt aus dem Tierheim ist eigentlich eine ganz brave, gutmütige und lernfähige Hündin. Anfangs hatte sei gesundheitliche Probleme, dann war sie Läufig und das größte Problem ist "sie kann nicht alleine sein". Wir üben trainieren das ganze. Gehen fleißig in die Hundeschule ect.. Nur wir sind als Familie so eingeschränkt, das mein Mann es sich mit einem Hund ganz anders vorgestellt hat.
    Ich wollte sie haben und oft überkommen mich meine Gefühle und denke das es keine gute Entscheidung war sich einen Hund anzuschaffen.
    Nur ein Beispiel: Wir waren heute auf einer Bergalm, alles war super. Am Nachbartisch war ein kleiner Terrier und sie wollte zu ihm um zu spielen. Da dachte ich mir als unerfahrene Halterin, gehst du hin - sie kann hallo sagen und alles ist gut. Sie war an der Leine und die Terrierhalterin machte ihren Hund ab. Da beschnuffelten sie sich und der Terrier griff meine Hündin an und wollte sie in den Hals beißen.
    Als anschließend jedes mal ein Hund kam bellte sie aggressiev und zog so an der Leine, dass der gesamte Biertisch umflog. Das Ende von der Geschichte, ich hatte ein nasses T-Schirt und Hose und ging mit den Kindern heim.
    Sie ist eigentlich ganz ruhig, nur manchmal anderen Hunden gegenüber so unberechenbar. Deshalb geht es mir heute besch.......
    Jetzt kommt die Zeit wo man gerne mit den Kindern baden gehen möchte, mal kurz Tennisspielen, Essen gehen....
    Einfach Situationen wo ich dachte, da läßt man den Hund daheim. Alles bleibt an mir hängen. Mein Mann geht alleine Bergradeln, nicht mehr gassi, übt das Alleinsein nicht, geht nicht in die Hundeschule.... oder fragt wenigstens nach was wir gelernt haben.
    Mein jüngster Sohn und ich haben die meiste Freunde an ihr. Aber manchmal ist es nur noch er alleine und ich will mein altes Leben zurück.

  • Pass auf, du bist jetzt einer von den Tierquälern, die sich unüberlegt einen Hund anschaffen, blabla. :roll: Hier darf man so etwas nicht äussern.

    Anfangs ist es schwierig sich daran zu gewöhnen, aber es wird besser. Ich würde abwarten und auf jeden Fall es hinkriegen, dass sie alleine bleiben kann (evtl kann euch da ein guter Trainer helfen, oft reichen schon wenige Stunden).
    Falls es sich nicht ändert: Gebt sie ab, so etwas passiert nunmal und sie würde sicher auch ein anderes gutes Zuhause finden, da braucht ihr euch gar keine Vorwürfe machen.

  • Traurig :(
    Da rate sogar ich zum abgeben.... wird besser für den Hund sein....

    ODER

    ihr setzt euch alle mal an einen Tisch und redet tacheles... Stellt einen Plan auf, wie es weitergeht, etc.

  • Vielen Dank für die aufmunternden Worte.
    1. haben wir 2 Jahre überlegt ob wir diesen Schritt wagen
    2. hat uns das Tierheim versichert, dass sie alleine sein kann - vorallem weil ich am Vormittag teilweise berufstätig bin
    3. war sie sehr krank, sie konnte nicht mehr richtig laufen - und wir mussten überall mit dem Auto fahren - 2x die Woche zum Arzt
    Das heißt, jeder andere hätte sie schon längst wieder zurück gebracht. Nur man schließt einen Hund auch schnell in sein Herz und wenn ich nur daran denke sie müßte wieder ins Tierheim.... Nein, danke.

  • Zitat

    Sie ist eigentlich ganz ruhig, nur manchmal anderen Hunden gegenüber so unberechenbar. Deshalb geht es mir heute besch.......

    Naja, Du hast doch weiter oben geschrieben, dass ihr fließig mit dem Hund in die Hundeschule geht. Wird das Unberechenbare gegenüber anderen Hunden da nicht trainiert? :???: Ich meine das sollte das A und O sein, vorallem bei einem Doberman-Mix, wo man unter Umständen eh schon schief angeguckt wird..

    Und wieso habt ihr Euch das Ganze davor nicht gründlicher überlegt? Am Ende ist immer der Hund der Leittragende, wie in diesem Fall auch. Und als Anfänger(?) hätte ich mir einen anderen, "familientauglichen" Hund zugelegt, sorry. :|

    Das ein Hund viele Einschränkungen im Alltag mit sich bringt sollte klar sein, selbst bei meinem Chihuahua ist das so! ;)

  • Zitat

    Naja, Du hast doch weiter oben geschrieben, dass ihr fließig mit dem Hund in die Hundeschule geht. Wird das Unberechenbare gegenüber anderen Hunden da nicht trainiert? :???: Ich meine das sollte das A und O sein, vorallem bei einem Doberman-Mix, wo man unter Umständen eh schon schief angeguckt wird..

    Und wieso habt ihr Euch das Ganze davor nicht gründlicher überlegt? Am Ende ist immer der Hund der Leittragende, wie in diesem Fall auch. Und als Anfänger(?) hätte ich mir einen anderen, "familientauglichen" Hund zugelegt, sorry. :|

    Das ein Hund viele Einschränkungen im Alltag mit sich bringt sollte klar sein, selbst bei meinem Chihuahua ist das so! ;)

    Da frage ich mich allerdings, warum ein Tierheim so einen Hund an Hundeunerfahrene Menschen abgibt.

    Wenn ihr euch das so gut überlegt habt, dann beißt euch jetzt durch...

  • Überlegt euch ob ihr den Hund nun behalten wollt oder nicht...Gleich abgeben?
    Finde ich übertrieben, es gibt wohl öfter mal Zeiten da hat man sich etwas einfacher oder anderst vorgestellt wie man es sich gewünscht hatte.
    Wenn ihr den Hund behalten wollt, solltest du deine Probleme offen in der Hundeschule ansprechen, dafür sind die doch da. Ihr habt ja jetzt keine unüberwindbaren Probleme, sondern Sachen an denen man arbeiten kann :smile:

    Wenn die Hundeschule gut ist, können die euch viele tolle Tips geben, und wenn nicht würde ich mir eine andere suchen ;) Aber erstmal müsst ihr euch überlegen ob ihr die Arbeit und Mühe auf euch nehmen wollt, um mit etwas Training und Geduld eure problemchen in den Griff zu kriegen

    LG
    Steffi ( die am Anfang an schlechten Tagen auch schonmal so ihre Zweifel hatte)

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