• Hallo Leute!
    Eigentlich bin ich nur stille Leserin, aber heute muss ich mich auch mal zu Wort melden.
    Ich habe eine 11Monate alte Malteser-Yorki Hündin, die relativ anhänglich und verschmust ist, doch manchmal dreht sie einfach am Rad. Sie hört eigentlich Recht gut, doch manchmal hört sie einfach GAR nicht mehr. Momentan macht sie grundsätzlich das Gegenteil von dem, was man ihr sagt. Wenn ich sage, sie soll Platz machen, guckt sie mich an und reagiert nicht. Erst, wenn ich aufstehe, legt sie sich schnell hin. Genauso macht sie das auch wenn man ihr sagt, sie soll ins Körbchen gehen... Sie geht dann überall hin, nur ins Körbchen nicht. Das macht sie aber erst seit neustem. Wenn ich sie dann darein setze, versucht sie sich rauszuschleichen, sobald man nicht mehr drauf achtet.... Wenn ich dann sage, sie soll zurück gehen, guckt sie mich ebenfalls einfach nur an... Wenn ich dann strenger werde und so tue, als würd ich aufstehen, rennt sie auf die Decke zurück. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie uns provozieren will. :???:
    Sie durfte auch bis vor einer Woche noch auf die Couch und ins Bett, doch sie hat mir schon zum 2. mal auf meine weiße!!!! Couch gepinkelt :devil2: und seitdem hat sie totales Verbot erhöhte Sitzplätze einzunehmen.
    Heute Nacht ist sie dann immer wieder auf das Bücherregal neben meinem Bett geklettert. Ich musste sie bestimmt 40mal wieder ins Körbchen setzen. Sie geht aber sobald ich mich umdrehe wieder im Zimmer herum. Leider hab ich da auch noch Laminat u.d dementsprechend hört man sie halt auch. Irgendwann hab ich sie dann in den Nacken gepackt und bin auch etwas lauter geworden. Ich kann mir doch von dem kleinen Hundi nicht so auf der Nase herumtanzen lassen. Denn scheinbar nimmt sie uns gar nicht ernst. Wenn man das aber macht, fängt sie an, die Zähne zu fletschen und zu knurren. Manchmal auch schon, wenn man sie nur am Halsband fasst um sie zurück ins Körbchen zu bringen. Dann fängt sie an zu schnappen und hat mich auch schon 2 mal gezwickt. Einmal hat es sogar geblutet. Heute Nacht habe ich mich von ihrem zähnefletschen nicht beeindrucken lassen und es ignoriert. Habe sie einfach ins körbchen und bin wieder ins bett. Danach war sie so sauer, dass sie einfach laut u.d frech gebellt hat. Habe sie weiter ignoriert und dann kam der Höhepunkt- sie hat das ganze körbchen vollgekotzt. Das hat sie oft schon gemacht, wenn sie an ihrem Platz bleiben soll. :fear:
    Habe sie dann da sitzen lassen. Dann hat sie sich einen Kauknochen genommen, worauf sie wie eine wildgewordene rumgekaut hat. Habe Sowas noch nie gesehen...am Knochen war dann Blut, habe ihr den dann weggenommen und das bekotzte Kissen aus dem Korb geholt.

    Genauso läuft das mit der Stubenreinheit....
    Mal ist sie 3Wochen stubenrein, dann wieder haut sie Nachts das volle Programm raus.
    Habe beobachtet, dass es oft dann ist, wenn sie den Tag über viele Leckerchen bekommen hat. Als wenn sie dann denkt, sie könne wieder machen was sie will... Ich weiß, das hört sich doof an..aber ich kann mir das auch nicht erklären.
    Sie kommt oft genug raus und abends bevor wir schlafen gehen, gehen wir auch nochmal. Mittlerweile bekommt sie ab 18uhr nichts mehr zum trinken und an der Blase hat sie auch nichts.

    Ich bin kein Hundeneuling... Bin mit einer Vizla-Dame aufgewachsen und hatte vor meinem jetzigen Hund schon eine Jacky-Chi Hündin, mit der ich null Probleme hatte. Sie hätte auch niemals nach mir geschnappt oder sich so verhalten.

    Ich bin schwanger und habe Angst, wie das alles werden soll, wenn das Kind da ist. Da kann sie nicht mehr in der Nacht rumbellen und nach uns schnappen oder in die Wohnung machen. Ich liebe meinen Hund und wir wollen sie eigentlich behalten, doch wenn sich das nicht bessert, befürchte ich, dass wir sie hergeben müssen....
    Heute läuft sie schon den ganzen Tag im Kreis rum und versucht immer wieder auf die Couch zu kommen. Wir wissen langsam nicht mehr weiter.... :sad2:

    Vllt habt ihr noch Tipps, wie man dieses Verhalten in den Griff bekommen könnte? :nosmile:
    Wäre echt dankbar, für nützliche Tips oder Ideen.

    LG

  • schau mal hier:
    VERZWEIFLUNG

  • Wurde sie schonmal vom Tierarzt komplett durchgecheckt? Wenn sie häufig erbricht, stimmt vielleicht etwas nicht.
    Vielleicht verhält sie sich anders, weil du dich auch anders verhälst. Du bist schwanger, da hat sich für sie vielleicht auch vieles verändert, was dir selbst vielleicht nicht auffällt. Ist sie erst seit kurzem so oder bestehen die Probleme von Anfang an?
    Was machst du denn generell mit ihr? Macht ihr etwas zur Auslastung? Wie oft und wie lang geht ihr raus? Besucht ihr eine Hundeschule?
    Wenn sie so sehr auf ihrem Kauknochen rumkaut, kann das ein Zeichen von Stress sein.
    Besteht die Möglichkeit, dass mal ein Trainer bei euch vorbeischauen kann? Der kann dann wahrscheinlich bessere Tipps geben, weil er das ganze mal live erlebt.

  • Sofern das kein Troll ist, kann ich dir auch nur einen Rat geben: Reflektiere dein Verhalten und such dir schleunigst einen Trainer. Dein Hund hat kein Problem, sondern Stress. Alles was du als Ungehorsam aufzählst sind für mich Stressignale.

    Als langjähriger Hundehalter solltest du das eigentlich sehen.

  • Huhu,

    Wie hast Du denn zum Beispiel das "Auf - den - Platz - gehen" aufgebaut? Bzw. warum tust Du nicht mal ein paar Tage so, als könnte sie es noch nicht und übst genauso wie anfangs mit ihr?
    Es scheint wohl "Phasen" zu geben, wo Hunde manchmal vergessen, was sie vorher noch konnten. Wohl besonders in der Pubertät... aber da können Dir andere sicher mehr zu sagen.

    Du schreibst Du packst den Hund im Nacken, schimpfst - und Du wunderst Dich, dass er dann knurrt...
    Um ehrlich zu sein: Unsere Hündin ist genauso alt und wir würden NIE auf die Idee kommen, sie als Bestrafung so zu behandeln. Ich musste sie ein Mal am Nackenfell festhalten, weil sie ihr Halsband abgestreift hatte... das hat mir schon gereicht.
    Deine Hündin ist ja auch noch winzig, das muss also dermaßen bedrohend wirken.
    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber mit so einem Verhalten kannst Du glaube ich auch eine Mensch - Hund - Bindung, bzw. das Vertrauen "eliminieren". Zumindest wäre das bei unserer Hündin so, weil sie wirklich sensibel ist.

    Ich weiss, man ärgert sich oft auch mal über die Viecher... wir ja auch. Aber letztlich hört sich das was Du schreibst so an, als würdest Du eine Art "Schuld" beim Hund sehen. Das kann schlichtweg nicht sein. Hast Du mal überlegt, ob Du vielleicht irgendetwas an DEINEM Verhalten in letzter Zeit verändert hast? Ich finde es immer wieder Wahnsinn, wie sehr die Hunde einen selbst "spiegeln".

    Ingesamt glaube ich - und das ist nur ´ne Laienmeinung- ihr könntet vielleicht grundsätzlich an der Bindung arbeiten. Aber da kann ich auch auf dem Holzweg sein.

    Liebe Grüße,
    Chrisi

  • Zitat

    Sofern das kein Troll ist, kann ich dir auch nur einen Rat geben: Reflektiere dein Verhalten und such dir schleunigst einen Trainer. Dein Hund hat kein Problem, sondern Stress. Alles was du als Ungehorsam aufzählst sind für mich Stressignale.

    Das hier alles klingt stark nach einem Frauchen, das überhaupt keine Ahnung hat, was es da tut, und einem Hund, der noch weniger Ahnung hat, was man von ihm will.

    Kein Hund kotzt aus Spaß an der Freude irgendwo hin.

    Als allerersten solltest DU lernen, das Verhalten deines Hundes besser zu verstehen und zu deuten, weil dir dann nämlich auch auffallen würde, wenn dein Hund unter Stress steht. Und dann an DIR arbeiten. Im Nacken packen ist sowas von daneben, da würde ich mich auch wehren anstelle deines Hundes.

    Dein Hund ist 11 Monate alt. Selbst, wenn er gerade ein bisschen in seiner Sturm-und-Drang-Phase ist, solltest DU eigentlich damit umgehen können, und zwar ruhig und konsequent.

  • Ich denke bei euch hat sich ein Teufelskreis zwischen überzogener Maßregelung und gestresstem Hund entwickelt.
    Das eine bedingt das andere und es geht wieder von vorne los.
    Mach du den ersten Schritt und geh sie nicht mehr körperlich an.
    Wenn dein Hund nachts umherwandert, kann es sein dass er einfach raus muss. Klar dass er dann keine Ruhe gibt, weil die Blase drückt ja. Das würde auch erklären warum sie für nachts das volle Programm in der Wohnung hinterlässt.
    für mich klingt das nach sehr viele Missverständnissen zwischen euch.

  • Wenn von mir jemand ständig irgendwas will und mich durchgehend zusammenscheißt, würde ich auch nur noch Mist verzapfen oder so gestresst sein, dass es mir auf Magen, Darm & die Blase schlagen würde.

    Mal ganz ehrlich, würdest du von deinem Kind auch verlangen, dass es ständig dort bleibt, wo du es hinschickst? Würdest du von ihm mit 11 Monaten verlangen ohne Windeln klar zu kommen? Würdest du ihm ständig verbieten auf die Couch, auf den Stuhl etc. zu gehen, nur weil er irgendwas macht, was du nicht willst? Würdest du es schüttel oder in den Schwitzkasten nehmen, um ihm zu zeigen, dass gerade etwas falsch gelaufen ist?

    Ich denke, du sollst mal eine Stufe herunterfahren und dein Verhalten überdenken. Und vor allem solltest du dich fragen, was du von deinem Hund willst - 1 Sache und diese dann üben - ruhig, gelassen, geduldig ohne körperliche Züchtigung oder Herumgeschreie. Kannst du deinen Hund auch mal einfach Hund sein lassen? Warum MUSS er denn ins Körbchen, auf die Decke oder sonst wohin und dort bleiben? Reicht es nicht, wenn er irgendwo liegt? Kannst du mit ihm denn tagsüber und nachts nicht einfach öfters hinausgehen? - Ich habe hier einen 3,5 jährigen sitzen und muss noch raus...und ja, ich bermerke dies, indem er herumtappst und nicht liegen bleibt. Meine Hündin macht bei Durchfall oder Kotzeritis das gleiche.

    Und schiebe nicht alles auf deine Schwangerschaft und vor allem sage nicht, wenn das Kind das ist, dann.... Glaube mir, wenn dein Kind mal 16 Jahre ist, den ersten Vollsuff hat und dir die Wand im Flur vollkotzt, wirst du dir das Verhalten deines Hundes herbeiwünschen. Ich habe jeden Tag zig Kids um mich herum und meine Hunde sind nun wirklich nicht super-gehorsam, aber im Vergleich zu Kindern ists mit ihnen super entspannend...und dass dein Hund nicht mehr bellen darf, wenn das Kind da ist...tja, gut, aber sag das mal dem Hund und v.a. sag mal dem Kind, dass es auch nicht schreien darf, damit Hund/Nachbarn nicht gestört werden.

    Sorry, aber das ist wieder so ein Fall von "Ich habe mir das ganz anders vorgestellt, weil mein letztes Tier so brav war und ich dachte, alle sind so", welche früher oder später im TH landen oder der man sich anderweitig entledigt.

  • Beim TA waren wir und haben sie durchchecken lassen. Gesundheitlich ist sie total auf der Höhe.
    Also daran kann es nicht liegen.

    Dass der Hund nicht "aus Spaß an der Freude" erbricht, ist mir klar. Doch es kann keinesfalls normal sein, dass sie jedesmal eins auf die Decke oder ins Körbchen legt, nur weil.sie an ihrem Platz bleiben soll. Es ist ja auch nicht IMMER der Fall, sondern lediglich, wenn wir mal wieder einen "Machtkampf" austragen.

    Auf die Decke zu gehen haben wir ihr beigebracht, indem wir ihr immer wieder Leckerlis auf die Decke oder ins Körbchen.gelegt haben und es hat auch bis vor kurzem super geklappt.

    Dass sie uns anknurrt und nach uns schnappt hat sie schon vom ersten Tag an gemacht.
    Als wir zum ersten ma bei unserer TÄ waren hat sie auch nach ihr geschnapt und da meinte sie schon: "sie wird später ne Schnapperin!"
    Wir haben aber bis heute noch Hoffnung gehabt, dass es sich bessert.

    Ich muss sagen, dass die Verhältnisse da wo wir sie geholt haben auch nicht sonderlich gut waren und sie uns die Hündin, wie wir dann beim ersten TA-Besuch erfahren haben zu früh gegeben haben. Sie sagten, sie sei 8 Wochen und die Tierärztin hat uns dann aufgeklärt, dass sie noch die "Saugpapillen" hatte und von daher höchstens 6Wochen alt sei. - also viel.zu früh von ihrer Mami weg.


    Der Hund wird hier liebevoll behandelt u.d mit ins Nackenfell packen meine ich sicher nicht, den Hund zu verletzen, sondern ihn dabei runterzudrücken, wie es eben die Mutter auch tun würde.
    Ansonsten wird hier in solchen Fällen der "Schnautzengriff" angewendet, bei dem.sie aber meiner Meinung nach noch aggressiver wird.

    Sie ist eigentlich so weit ausgebildet, dass sie sich meldet, wenn sie muss. Bzw, sie kratzt dann an der Tür
    Wenn ich Nachts bemerke, dass der Hund unruhig wird, weil sie muss, gehe ich NATÜRLICH mit ihr raus. Bin ja nicht total.bescheuert.

    Ansonsten gehen wir mindestens 5mal.am.Tag gassi und einmal am Tag auch für eine Stunde auf die.große wWiese, wo wir dann viel Rennen oder mit dem Stöckchen spielen. Wenn ich sie rufe, gehorcht sie auch, es sei denn, sie findet mal wieder nen kothaufen einer Ente :/

    Wenn wir drinnen sind, spielen wir auch oft mit ihrem Spielzeug oder mit den.Händen.
    Und es werden auch Tricks geübt. Sie kann High five Links, High five rechts, lässt sich "abschießen" und macht Rolle oder stellt sich auf 2 Beine...
    Also Beschäftigung hat der Hund genug.

  • Kotzen ist definitiv kein Ungehorsam sondern ein Grund, sich Sorgen um den Hund zu machen. Das selbe gilt prinzipiell auch für in-die-Wohnung-pinkeln wenn sie schon mal stubenrein war.

    Ich sag das nicht so hart um jemandem einen Vorwurf zu machen - es ist nur wirklich, wirklich wichtig, Missverständnisse in diesen Dingen zu vermeiden!
    Oft werden Stress- oder Überforderungssignale als Ungehorsam missverstanden und die Strafe verstärkt dann den Stress!

    Das Knurren und Beißen geht natürlich nicht, allerdings ist es möglich, dass sie echt Angst hat, zB wenn du ihr schon Mal weh getan hast als du sie am Halsband genommen hast (Hals ist empfindlich!).

    Ich würde empfehlen, einen Trainer hinzuzuziehen um das Verhalten des Hundes zu analysieren.


    Viele liebe Grüße

  • lavinia21 Nur weil ich sage dass der Hund an seinem Platz bleiben.sollte, heißt es nicht, dass der Hund hier NUR auf die decke oder in den Korb muss. Das interpretiert ihr da einfach rein. Wenn sie bellt muss sie auf ihren Platz, wenn wir essen muss sie auf.ihren Platz oder wenn sie mal.wieder ein Kabel kaputt gemacht hat... Aber einfach hier solche bahuptungen aufzustellen ist einfach nur frech!

    Mit solchen Aussagen sollte man sich vllt etwas zurück nehmen.

    Und ich habe auch mit keinem Wort erwaehnt, dass der Hund hier angeschrien wird. Frechheit!
    Natürlich erhebe ich meine Stimme in einem.tieferen.Ton. aber mehr auch nicht. Also auf solche Antworten kann.ich getrost verzichten!;)

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