Was mach ich denn bloß falsch???
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SabrinaundYoshi -
7. Mai 2012 um 18:38
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Hallo an Alle,
ich habe bereits in einem anderen Thema über mein Problem berichtet. Jetzt ist es aber (wieder) so schlimm geworden, dass ich beinahe verzweifle.
Mein Yoshi ist jetzt schon 4 1/2 Monate alt und nach anfänglichen Problemen, waren wir auf einem guten Weg zur Stubenreinheit.
Leider habe ich das Gefühl, dass wir mittlerweile wieder bei 0 angekommen sind.
Ich gehe alle 3 Stunden mit dem Kleinen raus, trage ihn immer zu seinem Löseplatz, er macht fein sein Geschäft, bekommt ein Leckerchen und überschwängliches Lob. Danach machen wir (3x täglich, nicht nach jedem "Toilettengang") unsere feste Runde- soweit alles super. Yoshi freut sich, wenn er andere Hunde zum Spielen trifft, er begrüßt auch immer die bekannten Gesichter und wird von allen freudig begrüßt. So, wir gehen also nach Hause, alles ok!
Aber wehe ich beschäftige mich mal 15Min. nicht mit ihm. Z.B. wenn ich Telefoniere oder etwas für die Uni machen muss. Sofort setzt er sich hin und macht einen See nach dem anderen. Erwische ich ihn inflagranti, gibts ein kräftiges "PFUI" und dann muss er auf seinen Platz. Kein Problem für Yoshi, sobald ich nicht hinsehe klettert er aus seinem Körbchen und er versucht meine Aufmerksamkeit auf einem anderen Weg zu erlangen: IN DIE FÜßE BEIßEN!!! Ich meine nicht knabbern, ich meine BEIßEN! Mit dem (von euch empfohlenen) Quietschen damit er aufhört hatte ich keinen Erfolg. Er zerrt erst wie ein Irrer an meinen Socken bis er sie ausgezogen hat und anschließend beißt er in die Füße. Er bekommt dann ein scharfes "NEIN" und muss wieder auf seinen Platz. Wieder NUll-Problemo für klein Yoshi jetzt kann er ja noch einen draufsetzten. Denn hockt sich einfach mitten in den Raum und macht sein Häufchen, obwohl garnicht Zeit für seine Runde ist!Alleinbleiben kann er total gut- kein Bellen, Fiepsen oder Zerstören der Einrichtung ABER: Lass ich ihn nur 20Min. allein, hat er min. 2x gepinkelt und ein Häufchen gemacht!!!
Bitte helft mir, ich weiß nicht mehr weiter!!!!!!!!!
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Hallo,
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Hallo Sabrina,
ich weiß nicht, was dir in dem anderen Thema geraten wurde, aber spätestens jetzt würde ich einen Trainer zu Rate ziehen. Das klingt nach einem grundsätzlichen Problem und den Knackpunkt jetzt hier auszutüfteln, wo keiner euren Umgang beobachten kann, halte ich für nahezu unmöglich.
Zwei Sachen kann ich dir aber sagen:
Wenn er es nicht aushält, 15 min. nicht beschäftigt zu werden, es also nicht normal für ihn ist, ist es wahrscheinlich ein hausgemachtes Problem. Das sage ich nicht, um dich anzugreifen, sondern um dir Mut zu machen, dass sich durch eine Umstrukturierung bestimmt einiges legen wird.
Zweitens kann dein Hund offensichtlich nicht alleine bleiben, wenn er dabei zwei Pfützen produziert - mangelnde Kontrolle über die Körperfunktionen ist genau so ein Anzeichen für Stress wie Bellen, Fiepen, Zerstörungswut o.Ä.Ich wünsche euch viel Erfolg!
Liebe Grüße
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Ich fühle mich keineswegs angegriffen, bin für jeden Tipp dankbar!
Ich denke, dass ich ihn am Anfang viel zu sehr betüttelt habe (er war als Welpe sehr krank und schwach). Ich habe so große Angst, das nicht allein in den Griff zu bekommen, denn einen Trainer kann ich mir (bin Studentin) nicht leisten! Ich dachte, ich hätte alles bedacht: Habe ihn zum Anfang der Semesterferien geholt, dadurch hatte ich 2 Monate nur für ihn Zeit und dachte, dass ich zumindest dieses kleine Basic in den Griff bekommen würde und es sah ja auch fast so aus.
Gibt es sowas wie einen Rückfall bei der Erziehung? -
Klar gibts sowas
Meistens geht man 2 Schritte vor und dann wieder einen zurück. Lass dich nicht entmutigen.Ich denke dein kleiner hat eine geringe Frustrationstoleranz, soll heißen, wenn seine Bespasserin mal was anderes zu tun hat, geht das in seinen Augen garnicht und sobald er nen Haufen oder ne Pfütze macht, ist er sich deiner Aufmerksamkeit wieder sicher.
Garnicht doof der Kleine
Dir etwas zu raten ist wirklich schwierig, weil man zu wenig weiß, über euer zusammen leben. Aber guck doch mal bei Hundeschulen in eurer Nähe, dort gibts sicherlich Welpenspielgruppen, die kosten nicht viel, manche sind sogar völlig umsonst und man kann genau solche Probleme besprechen.
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Hallo,
das ist ja richtig scheiße!
Aber wenn du weißt, dass du es quasi selbst anerzogen hast und er erst 4 1/2 Monate alt ist, kannst du es sicher auch gut wieder beheben (wünsche ich dir).Wenn er dir bei Aufmerksamkeitsentzug derart auf den Senkel geht, in die Füße beißt und nicht auf seinem Platz bleibt, würde ich ihn anbinden. Also irgendwie an kurzer Leine an seinen Platz binden, sodass er nicht weg kann. Wenn er Theater macht, ignorieren ignorieren ignorieren und sobald er (kurz) ruhig ist, loben und Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht lassen sich die Abstände so vergrößern und er kapiert, dass Rumnerven gar nichts bringt.
Vielleicht bekommst du auf diese Weise auch das Pinkeln/die Haufen in den Griff, wenn er an kurzer Leine nicht in seinen Korb machen will.Benimmt er sich denn sonst gut? Irgendwie klingt das schon arg dreist, was er da macht ... als hätte er nicht viel Respekt vor dir.

Vielleicht kannst du auch versuchen, ihn an eine geräumige Box zu gewöhnen?
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Bei einer Welpengruppe waren wir schon mal. Er hatte zu diesem Zeitpunkt aber noch solche Angst vor anderen Hunden, dass er sich nur zwischen meinen Beinen verkrochen und geweint hat. Die Trainerin sagte, ich soll mit ihm wiederkommen, wenn er min. 5Monate alt ist. Also bald

Ich denke auch, dass er sehr wenig respekt vor mir hat! Wenn wir abends ins Bett gehen (ja klar schläft er im Bett) und er noch nicht müde ist, fängt er ganz gern mal an auf mir rumzuhopsen und mir an den Haaren zu ziehen. Dann setzt ich ihn raus und dass Fiepskonzert geht los. Ich warte dann immer ne Weile ab, damir er versteht, dass das "aus dem Bett setzten" eine Bestrafung ist. Dann hol ich ih wieder und das ganze Spiel geht von vorne los. Ich habe auch schon ein paar Mal versucht, ihn über nacht in sein Körbchen zu setzten und ihn nicht mit ins Bett zu nehmen- blöde Idee, denn er bellt dann das ganze haus zusammen- und wie bereits berichtet, auf den Platz schicken bringt nicht soooo viel.
Ich werde das mit dem Anbinden mal versuchen, jedoch hab ich gleich wieder Angst, ihn zu verletzten (in seinem kleinen Herzchen versteht sich). -
Ich hab den Eindruck ihr habt da ein mittelschweres Kmmunikationsproblem.
Du willst ihn " bestrafen " in dem du ihn auf seinen Platz schickst, oder in dem du ihn vom Bett runter hebst :/Ich würd zu einem Trainer raten, der dir die Basics erklärt.
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Also, erstmal zu dem Protest-Lösen (in die Wohnung machen) :
Probier doch mal, seine Aktionen zu ignorieren. Das heißt, wenn er aus Protest wieder reinmacht, lobe ihn nicht und schimpfe ihn nicht, sondern mach einfach die Sauerei wieder sauber, ohne ihn dabei zu beachten. Wenn er dir "helfen" will, d.h. um dich herum scharwenzelt, binde ihn entweder irgendwo an oder bring ihn in einen anderen Raum, in dem er nichts kaputtmachen kann (Bad zum Beispiel, Klobürste hochstellen!
).Und nun zu dem Beißproblem:
Wieso lässt du ihm das denn durchgehen, wenn er von seinem Platz weggeht, sobald du mal nicht hinguckst? Hast du auch eine Hundebox? Wenn ja, dann würde ich da mal seine Decke/Korb/"seinen Platz" reinstellen und ihn da reinbringen, wenn er dir in die Füße beißt, und die Box schließen. Wenn er irgendwann kapiert hat, dass er an seinem Platz auch zu bleiben hat, bis du freigibst (wenn du die Box wieder öffnest darf er erst raus wenn du freigibst), dann kannst du ihn mal immer reinschicken und die Box offen lassen. Wenn er da wieder einfach ohne Freigabe rausgeht --> sofort wieder rein (ohne Lob oder Schimpfen) und Box wieder zumachen.Das wäre mal noch ein gewaltfreier Ansatz :)
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Ignorieren als Strafe halte ich hier für genau das verkehrte Mittel - Ignoranz sollte m.M.n. generell keine Strafe, sondern einen "Stimmungsnullpunkt" bilden, von dem aus ich erwünschtes und unerwünschtes Verhalten kommentieren kann.
Für diesen Hund ist Ignoranz bereits negativ belegt, es setzt ihn unter Stress, also hat er sich Strategien geschaffen, um das zu beenden - Resultat sieht man ja, ein Hund, der nicht damit umgehen kann, mal 15 Minuten nicht die erste Geige zu spielen.
Bei der ganzen Anbinden-Geschichte darf man auch bitte nicht vergessen, dass der Hund gerade etwas über vier Monate alt ist, da kann man noch nicht vorraussetzen, dass er wie eine Eins auf seinem Platz bleibt, ´ne super Frustrationstoleranz hat oder gar seine Ausscheidungen schon verlässlich kontrollieren kann.
Da halte ich es irgendwie für unangebracht, gleich zu solchen Mitteln zu greifen, könnte es doch durchaus passieren, dass man sich damit Chancen kaputt macht, diese Sachen entspannt und wirklich als Ruhepunkte zu lernen/lehren.Das Kommunikationsproblem ist bestimmt auch gegeben. Hier scheint es ja schon schwer zu sein, dem Hund zu vermitteln, dass es kein lustiges Spiel ist, in Haare zu beißen und dass das nicht zum Erfolg führt bzw. Sanktionen nach sich zieht. Für mich war das anfangs auch schwer, ich bin kein energischer Typ und musste mir das wirklich zeigen lassen, doch es hat mir sehr geholfen.
Deswegen: Ich kann nachfühlen, dass du dafür kein Geld hast, aber überlege doch, ob es sich nicht doch irgendwo wegkürzen lässt. Bei meiner Trainerin zahlt man für eine "Session" 35€, insgesamt habe ich das 4x in Anspruch genommen, über ein halbes Jahr verteilt. Bei einem guten Trainer braucht es m.E.n. auch nicht mehr, denn es sollte nicht so sein, dass er für dich jedes Problem löst (beim nächsten stehst du dann nämlich genau so "dumm" da wie vorher), sondern dass er dir das Handwerkszeug vermittelt, mit dem du arbeiten kannst. -
Hm, es stimmt, offenbar ist es Stress für den kleinen Mann. Aber ich bin der Meinung, selbst wenn es Stress ist, darf der Hund dann keine solchen Übersprungshandlungen bringen wie beißen. Man sollte natürlich erst versuchen, ihm Alternativen anzubieten (Spielis), aber so, wie die TE das schreibt, habe ich nicht das Gefühl dass das funktioniert.
Unsere Maus ist jetzt auch erst eine Woche bei uns und hat die ersten Tage auch geTOBT, wenn man sie mal eine Minute nicht beachtet hat. Macht sie auch jetzt ab und zu noch. Aber wir geben ihr dann halt konsequent ein Spieli, mit dem sie sich beschäftigen kann. Und wenn das nicht fruchtet, kommt sie in die Box und bekommt nach kurzem Warten da drin ein Schweineohr
Ich denke nur, WENN sich bei Yoshi schon eine Gewohnheit eingependelt hat, sollte man schon auch mal strafend handeln und dem Hund klarmachen, dass es so nicht geht. Alternativen natürlich trotzdem bieten, aber so ganz unsanktioniert würde ich es nicht lassen. Jeder Hund hätte ihm da schon ordentlich die Meinung gegeigt, wenn er ihn so ausdauernd beißt. Mag sein, dass es pure Aufmerksamkeitshascherei ist (ist es ja mit 99%iger wahrscheinlichkeit), aber dann muss er sich eine Ersatzhandlung suchen, speziell wenn Frauchen schon anzeigt, dass das gerade wehtut.
Und da ihm negative Aufmerksamkeit (wiederholen des Protest-Lösens) offenbar lieber ist als gar keine, würde ich da halt mit Ignorieren arbeiten...
aber nunja, ich bin ja auch nur Anfänger
So reime ich mir das halt zusammen. - Vor einem Moment
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