• Danke, ihr glaubt gar nicht, wie gut das feedback tut ;)

    Ich bin auch zufrieden mit ihrem Fortschritten, aber es ist leider so, das wir die gruppe aufhalten.

    Ich persönlich bin zufrieden mit den Trainern ( es gibt mehrere), da sie eine Menge Tipps und Hilfestellungen zeigen, wie ich den Hund besser händeln kann. Das hat auch schon viel geholfen, ohne die Trainer im Verein wären wir nicht ansatzweise so weit wie jetzt.

    Ich muss auch sagen, das sie mir sofort eine Trainerin empfohlen hat, die sich mit Angsthunden auskennt und die die entsprechenden Qualifikationen und Fortbildungen hat.
    Diese Trainerin kenne ich auch und die hat uns auch schon öfters Anleitungen gegeben.

  • Ich habe auch so einen Angsthund.
    Das ist ja nun keine Definition und auch nicht in Graden zu messen.
    Aber meiner kann auch nach 4 Jahren vieles nicht. Mit dem normalen Hundeschulbetrieb wäre er nach wie vor völlig überfordert.

    Also Ihr seid SPITZE!!!!!

    Wenn das Angebot zum Einzeltrining als solches gemeint war. Eben als Angebot, um auf Eure besonderen Bedürfnisse besser eingehen zu können, würde ich es unbedingt annehmen.

    Wenn es auf einem banalen Vergleich mit den "normalen" Hunden beruht, würde ich die Hundeschule sofort verlassen, weil diese Einschätzung einfach von fehlendem Wissen zeugt.
    Gerade bei solchen Hunden kann man mit zu viel Druck viel verderben und Vertrauen verlieren, welches man gerade mühsam aufgebaut hat.

    Laßt Euch nicht unter Druck setzen!
    Im Zweifelsfall lieber monatliches Einzeltraining bei einem kompetenten Trainer, der sich aber auf Eure Situation einstellen kann.

    Egal wo der Hund herkommt und wo er erziehungsmäßig steht. Erziehung ist kein Wettrennen!

  • Meine Teddy kam vor 16 Monaten aus Rumänien, über ein hiesiges TH zu uns.

    Auch sie hat in ihrem vorherigen Leben wohl nicht viel Gutes kennengelernt. Sie hatte Angst vor allem und jedem.

    Menschen, Autos, Treppen, Fernseher, Radio, ihr Spiegelbild, ruckartige oder schnelle Bewegungen, laute Stimmen, spielende Kinder, sämtliche Haushaltsgeräte mit Geräuschen und vieles mehr verursachten große Angst bei ihr.

    Aber sie war stubenrein, darüber war ich erstaunt, aber das fand ich toll. :roll:

    Sie wäre in den ersten Monaten gar nicht in der Lage gewesen mit mir eine Hundeschule zu besuchen.
    Ich habe nichts von ihr erwartet. Sie hat in den ersten Wochen/Monaten genug damit zu tun gehabt ihre neue Welt zu entdecken. Mali, meine andere Hündin war ihr und auch mir natürlich eine riesengroße Hilfe. Von ihr hat sie sich vieles einfach abgeschaut und ganz viel Sicherheit gewonnen.

    Hätte ich gefordert und sie gedrängt, der Schuss wäre absolut nach hinten losgegangen, wir hätten nichts erreicht und Teddy kein zu mir Vertrauen gefasst.

    Vertrauen, sich sicher fühlen, eine feste Struktur und verlässlicher Ablauf im Alltag war unser Schlüssel.

    Sie hat sich mehr und mehr geöffnet und konnte sich dann auf mich konzentrieren, sich an mir orientieren, ihre Umgebung ausblenden und anfangen mit mir zu "arbeiten".

    Aber jeden Tag ein bisschen, auch wenn man arbeiten geht, das muss sein.

    Ich kann mir vorstellen, das eure Trainerin es wahrscheinlich gar nicht so negativ meint. Denn du sagst ja selbst, dass sie dir eine andere angsthunderfahrene Trainerin empfohlen hat, die dir auch schon Tipps und Hilfestellung gegeben hat.

    Für meine wäre in dieser frühen Zeit eine Hundegruppe auch nicht der optimale Weg gewesen.
    Da wären wir drei Schritte vor und zehn Schritte wieder zurückgegangen.

    Teddy braucht viel Ruhe und wenig Ablenkung um zu lernen.

    Vielleicht braucht das deine Hündin auch.
    Und da wäre Einzeltraining tatsächlich die bessere Wahl.

  • Wie die anderen schon schrieben: Wenn sie erst so kurz bei Euch ist und schon sooo viel kann, wird mit der Zeit und dem wachsenden Vertrauen noch ganz viel mehr möglich sein. Lasst Euch und ihr die Zeit, baut alles positiv auf und stresst sie nicht mit "Finessen".

    Wie alle anderen in diesem Thread habe ich auch einen Tierschutz-Angsthasen. Sie ist seit gut 2 Jahren bei mir und ich habe auch nach dem zweiten "Grundkurs" eingesehen, dass die klassische Gruppen-Hundeschule nicht auf hochnervöse Hibbelhunde eingerichtet ist. Man setzt sich selber auch viel zu sehr unter Druck, wenn man meint, dass der eigene Hund den Schulbetrieb aufhält und alle stört. Dann wirklich lieber alleine oder in Einzelstunden und in Ruhe trainieren.

    Zusammen was lernen ist toll und fördert auch die Bindung. Und da kommt es auch erstmal nicht drauf an, die Hundeplatztricks der Reihe nach durchzuarbeiten, sondern zu gucken, was macht dem Hund Spaß und worauf kann man aufbauen, damit der Hund schnelle Erfolge hat und weiter motiviert bleibt.

    Im normalen Alltag bekomme ich übrigens haufenweise Komplimente für den Gehorsam eines Hundes, der außer "Hier" und "Sitz" und Dummysuchen GAR NICHTS unter Ablenkung kann. Die Anforderungen an den modernen Hund sind gar nicht so hoch ;-)

  • Unsere Abby war letztes Jahr als sie zu uns kam auch ein totaler Schisser, da war an Gehorsamstraining noch gar nicht zu denken wir haben fast ein halbes Jahr gebraucht bis wir die Ängste so gut im Griff hatten das wir tatsächlich Trainieren konnten.
    In unserer HuSchu waren wir am Anfang einfach nur da, das sie die Umgebung dei Geräusche und das Alles kennen lernt, die Ein oder Andere Übung haben wir dann auch mal mitgemacht. Ich würde aber sagen das wir erst so ca. ab Oktober richtig mitarbeiten konnten und sie ist im Mai zu uns gekommen.
    In unserer Gruppe sind Hunde in Verschiedenen Leistungsstufen wir sind aber auch nur so +- 7Personen, jeder arbeitet so schnell wie der Hund kann, ich finde es so ganz gut, dann sehe ich wie es aussehn soll.

    Keine Panik das wird schon aber euer Hund muss erst merken das er sich auf euch Verlassen kann.

  • Zitat

    ich meine, ich bin Anfänger ( ok, keine Entschuldigung)

    Das sollte sehr wohl auch mit in die 'Beurteilung' fließen! Jemand, der den 30. Angsthund erzieht/ausbildet, macht u.U. viel, viel größer Fortschritte mit dem Hund, wie ein Anfänger. Einfach weil er es kann, weiß was er tut, usw. Das gleiche in der Ausbildung. Wenn jemand schon zig Hunde bis zur tufe xyz ausgebildet hat, wird der Hund mit Sicherheit schneller und sauberer bis zu dem Ziel ausgebildet, als wenn es ein Anfänger tut.
    Das ist aber nicht schlimm!

    Ich würde mir einfach überlegen, ob du mit ihrem Stand zufrieden bist oder ob du es nicht bist. Bist es nicht, würde ich schauen woran es liegt. An ihrer Angst, an der kurzen Zeit bei euch, an dir (weil du es noch nicht kannst, was ich nicht böse meine!!!) und dann schauen, wie ich dieses Problem löse.

    Mein Mali ist ein Angsthund und seit fast 2 Jahren hier. Der war gestern zum ersten mal in seinem Leben auf dem HuPla (die male davor war er immer nur vor dem Gelände) und hat dort keine UO o.ä. gemacht. Der durfte erstmal nur ein bissel spielen. Mehr passiert nicht die nächste Zeit. Und da können mir 100 Leute sagen, er könne zu wenig. Seine Angst überlagert da alles und in diesem Zustand kann er nichts lernen..

  • Habe auch ne osteuropäische Angsthündin zu Hause, die ich erst im Tierheim und seit Dezember zu Hause trainiere. Für eine elfjährige "Normalhündin" könnte sie definitiv zu wenig, aber was die meisten Leute ohne Erfahrung mit Angsthunden nicht bedenken ist, dass der durchschnittliche Angsthund viel mehr lernen muss als ein Hund ohne dieses Problem.
    Senta lernt täglich, angstauslösende Situationen auszuhalten und sich Dinge zu trauen, die für die meisten anderen Hunde selbstverständlich sind. Deshalb kann ich z.B. nicht von ihr verlangen, perfekt bei Fuß zu gehen, wenn sie noch bei jedem fremden und gruseligen Geräusch zur Seite springt. Dass sie eben NICHT mehr dauernd auszuweichen versucht, ist unser Lernfortschritt.
    Ich seh es wie die vielen anderen, die hier schon geschrieben haben: Wenn DIR euer Lernfortschritt genügt, dann lass es einfach so laufen, wie du es bisher machst. Es gibt Gott sei Dank noch keine verbindliche Checkliste, was alle Hunde wann in ihrem Leben gelernt haben müssen. ;)

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