Reicht das, was ich meinen Hunden biete, aus?
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ich stimme mal euch beiden zu
Bei Tina kommen ja mehrere Faktoren zusammen. Das Nicht-Gassi-gehen soll ja nur vorübergehend sein und sie ist ja nicht unmotiviert, mit den Hunden was zu machen, sondern ihr fehlt eigentlich nur das Know-How, WIE sies am Besten anstellt.
Ok, sie braucht noch eine neue Trainerin, wenn die kommt, kommt der Stein bestimmt bald ins Rollen.
Mal eben alleine ne 4-fache Leinenaggro (oder was bei ihr eben der Fall ist) in den Griff zu bekommen ist bestimmt nicht soo einfach.
Aber sie kann ja in der Zeit ihr möglichstes tun, um die Hunde auszulasten. Wenn sie schonmal anfangen würde, die Hunde wenigstens auf dem Hof trennen zu können und wenigstens ab und an mit allen rausginge, wäre ja schonmal ne Menge gemacht.Ah, weißt, was mir noch einfällt? Wenn du im Wald mit allen Vieren gehst, kannst du ja auch einen oder zwei Hunde schnell an nem Baum festmachen, wenn ein Hund kommt. Dann hast du nicht mit allen zu kämpfen.
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Björn: Ich glaube, dass Hofhunde, wie z.B der Spitz durchaus damit zufrieden sein können, wenn sie nur den Hof bewachen. Und ja, bei dem Satz mit den gestressten Hunden hatte ich auch traumatisierte oder ungenügend sozialisierte Hunde im Sinn.
Ich finde ja auch, dass Spaziergänge für die meisten Hunde wichtig und unersetzlich sind. Aber ich glaube auch, dass es nicht schadet, wenn für einige Zeit Gartenprogramm angesagt ist. Wenn ich mich intensiv mit meinen Hunden beschäftige, sind sie viel kaputter und müder als nach einem langen Spaziergang, bei dem sie ihren Kopf nicht anstrengen mussten. Natürlich brauchen Hunde auch mal einen Seelenbaumelspaziergang, aber der ersetzt eben auch nicht die individuelle Zuwendung und Förderung.
Für meine beiden kann ich sagen, dass für sie das allerwichtigste ist, bei mir zu sein. Mache ich 'ne Woche Urlaub auf dem Sofa, machen sie das auch. Bin ich den ganzen Tag draußen unterwegs, machen sie auch gerne mit.
Im Moment ist es bei uns z.B so, dass sie vormittags im Stall mitlaufen (zwischendurch mal ein bisschen Suchspiele und Gehorsam, ansonsten können sie machen, was sie wollen), dann gibt es abends noch mal ne kurze Runde um den Block und vorm Schlafengehen noch mal ne kurze Pipirunde im Garten. Ich habe nicht den Eindruck, dass die beiden unzufrieden sind.Liebe Grüße
Nele -
Es ging doch um die Frage, wie sie es mit den Hunden machen kann, bis sie sich wieder eine Trainerin leisten kann. (Wäre Wille und Geld für eine Trainerin da - das wäre doch zu einfach
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So, heute erstmal 1,5 Stunden Spaziergang mit allen Hunden und Mann zusammen bewältigt...wie gesagt ist es ja nicht so, dass ich NIE gehe, nur unter der Woche kommt es seit unserem Umzug letzten Monat halt zu kurz

Diese Pöbeleien an der Leine gab es eigentlich schon immer...wirklich erklären kann ich mir das nicht, denn ohne Leine sind unsere Hunde recht verträglich, nur bei dem Großen entscheidet manchmal die Sympathie...aber es ist unglaublich, wie die vier sich als Gruppe aufführen, wenn uns ein anderer Hund begegnet...
Ich denke, der erste Schritt muss einfach sein, dass ich das Rudel trennen kann und DANN erst kann ich doch diverse andere Sachen einzeln mit jedem Hund trainieren, oder sehe ich das jetzt komplett falsch?
LG
Tina -
Was ich noch dazu schreiben wollte: es gibt auch viele Situationen, in denen unsere Hunde sich sehr gut verhalten, uns sind heute im Wald zwar Gott sei Dank keine anderen Hunde begegnet, aber Jogger, Reiter und Mountainbiker und da ist es wirklich so, dass die Hunde gut kontrollierbar sind, sich artig ins Sitz verfrachten lassen und sich durchaus benehmen, aber wehe, es kommt ein anderer Hund.....auch so ein Thema ist die Leinenführigkeit...einzeln ist jeder Hund gut leinenführig, aber alle zusammen sind eine Katastrophe und mir fehlt da wirklich ein bisschen das Know How, wie ich Leinenführigkeit und Leinenaggression erarbeiten, bzw. abstellen kann, wenn ich mit mehreren Hunden unterwegs bin...??
Eine der Hundetrainerinnen, mit denen ich hier schon gesprochen habe, hat auch gemeint, der Ansatz wäre, dass erstmal jeder Hund einzeln wissen muss, was von ihm erwartet wird und dann kann man Schritt für Schritt mit mehreren Hunden arbeiten und da komme ich wieder drauf zurück, dass der Schlüssel erstmal in der Trennung des Rudels liegt...LG
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Mmmm...
hattest du von Anfang an vier Hunde auf ein mal? Oder hat sich der neue jeweils das schlechte Benehmen bei Hundebegegnungen abgeguckt? -
Nein, ich hatte erst einen Hund und die anderen haben sich so nach und nach angesammelt, z.T. sind es auch Tierschutzhunde, die schon 2-3 Jahre alt waren, als sie zu uns kamen.....eigentlich sind die Hunde auch gut sozialisiert, sie kommen gut mit den anderen Hunden in unserem Umfeld klar, lediglich zwischen unserem Großen und dem Hund unseres Nachbarn stimmt die Chemie so gar nicht, aber der Hund meiner Freundin ist bei unseren immer gern gesehen und auch die beiden Hunde unseres Vermieters werden heiß und innig geliebt....ich habe auch immer darauf geachtet, dass unsere Hunde Kontakte zu anderen Hunden haben, deshalb finde ich diese Leinenagressionen ja so ätzend...besonders unser Großer dreht immer völlig durch, wenn er einen fremden Hund sieht oder wenn jemand mit Hund an unserem Garten vorbei geht....er ist erst letzten Sommer zu uns gekommen und wir wissen leider nichts über seine Vorgeschichte. Anfangs war er auch eher zurückhaltend, aber mittlerweile ist er derjenige, der am stärksten wacht und schützen will.
LG
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Hallo zusammen, wollte nochmal einen kleinen Zwischenstand abgeben:
heute habe ich zum ersten Mal nicht nur mit jedem Hund einzeln im Garten geübt, sondern habe auch zum ersten Mal mit nur jeweils einem Hund das Grundstück verlassen und bin (je nach Hund und Schwierigkeitsgrad) 5-10 Minuten gegangen....besonders schwer fiel die Trennung unserem 7 jährigen Dackelmix, der war sehr verzweifelt, wenn ich einen der anderen Hunde mitgenommen habe und ihn nicht und als ich unsere Dobihündin und ihren dicksten Kumpel, unseren Jack-Russell-Mix getrennt habe, da gab es dann auch große Verzweiflung....deshalb bin ich mit den beiden jeweils nur kurz vom Grundstück gegangen und schnell wieder zurück gekehrt....trotzdem war die Übung heute ein Erfolg, weil unsere Hündin immerhin nicht die ganze Zeit gejault hat, sondern nur ein bisschen gewimmert.....wir werden weiter üben und das ausbauen...
LG
Tina
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