Beiträge von Tippi

    In der Arbeitssaison (Januar bis August) wohnen wir jede Woche woanders. Manchmal zu Hause, manchmal im Hotel, manchmal in einer Pension - und das quer durch Deutschland. Manchmal arbeiten wir tagsüber, manchmal nachts. Manchmal müssen wir täglich 20km zu Fuß gehen, manchmal 6-8h still sitzen. Ich kaufe in der Zeit nur 200g-Döschen, weil es im Hotelzimmer nicht immer eine Minibar zum Kühlen angebrochener Dosen gibt, aber das ist auch schon alles, was dann anders gemacht wird. Ansonsten müssen wir uns um Veränderungen im Alltag keine Sorgen machen. Ich glaube eher, mein Hund würde am Rad drehen, wenn bei uns jemals sowas wie Alltag eintreten würde. :lol: Sobald die Taschen gepackt werden, sitzt sie vor der Autotür... Und auf der Autobahn werden auch bereitwillig mal 6-8 Stunden durchgeschlafen, ohne dass wir Pause machen müssen. Das gilt inzwischen auch für Frauchens "Blase aus Stahl"... :D


    In der Winterpause ist Drückjagdsaison. Da kommt also auch keine Langeweile auf, obwohl wir dann 4 Monate am gleichen Ort wohnen.

    Jetzt bin ich neugierig, was arbeitest du? :D

    Vielen Dank für eueren Input :)
    Beim nächsten Mitarbeitergespräch werde ich das Thema nocheinmal auf den Tisch bringen und schauen, was bei rauskommt.
    Vermutlich wäre eine Kombi aus Hund langsam an die Gruppe gewöhnen/mitbringen und Hundesitter die beste...
    Und ansonsten schon mal die Augen offenhalten, welcher Hund denn ein nettes Zuhause sucht, es kribbelt langsam eben doch in den Fingern... :p

    Tinybutmighty, ja, da hab ich das mit dem bearbeiten eines Beitrages nicht ganz hinbekommen :pfeif:
    Wenn du sie bei Gelegenheit mal fragen könntest, wäre das nett, eilt ja aber noch nicht besonders^^


    Hmm okay, also die Meinung ist eher, einen hörenden, gut sozialisierten und ausgeglichenen Hund als einen tauben, der von Vibrationen, "Stress in der Luft" und schwer einzuordnenden Situationen überfordert wäre?

    Hey,


    Das Hunde trotz Taubheit noch bestimmte Geräusche mitbekommen können ist interessant!


    Die Sache mit der Allergie ist natürlich ein berechtigter Einwand (geht ja aber überall so, wo der Hund mit auf die Arbeit kommen soll), in diesem Fall würde ich wieder auf die Hundesitteroption zurückkommen. Momentan hat keines unserer Kinder eine Allergie.


    Auch die Anmerkung wie man es hinkriegt parallel zu arbeiten und einen Welpen zb. stubenrein zu bekommen, ist zu überdenken :D


    Aber gerade bei den letzten beiden Beiträgen möchte ich nochmal sagen: Sowas wie von hinten "ranschleichen" und angrabbeln oder ans Körbchen gehen und den schlafenden Hund streicheln/wecken würde bei unseren Kindern nicht gehen. Das können sie nicht, direkten Kontakt zum Hund könnten sie nur über mich haben, wenn ich ihn dazuhole und wir ihn gemeinsam streicheln z.b.


    Vorteil bei mir und taubem Hund wäre zumindest, dass kein Ersthund da ist, mit dem er sich zusammenraufen müsste und ich müsste nicht zwei unterschiedliche Erziehungsstile kombinieren...
    Fingerzeichen und Vibrationshalsband, so in die Richtung gingen meine Überlegungen auch.

    Huhu,


    nur kurz, wurde schon viel gesagt und ich muss ins Bett^^


    Ich habe meinen ersten Hund auch im Studium bekommen, war super!
    Viel Zeit und eigentlich alles, was schon an positivem gesagt wurde.


    Ich fing dann 4 Jahre später an zu arbeiten und das war dann schon echt kniffliger, OBWOHL mein Hund damal schon alt war, gut alleine bleiben konnte und mit 10-Minuten-Runden um den Block zufrieden war. Nochmal einkaufen gehen, essen gehen, Kino... alles zeit, die der Hund zusätzlich alleine sein muss. Das überlegt man sich dann schon.
    Ich arbeite übrigens Teilzeit mit 30h, u.a. damit Vento nicht so viel alleine bleiben musste.
    Von daher auf jeden Fall: halte rechtzeitig die Augen offen nach einem guten Hundesitter und stell dich gut mit ihm, es gibt sie selten!
    (in meinem Fall war es übrigens meine Mitbewohnerin und meine Mutter)


    Und zur Wohnungssuche noch:
    1. Unterschätze NIEMALS die Wohnungssuche mit Hund. Es ist die Hölle, zumindest hier im Raum Nürnberg. Die Vermieter haben an jeder Hand fünf Leute, an die sie ihre noch so verwahrloste Bude loskriegen können, da hat ein Bewerber mit Hund (Gott bewahre einem großen!) kaum eine Chance. Ich habe 6 Monate gesucht...
    2. Falls du pokern willst und jetzt eine Wohnung suchst, es gibt glaube ich ein Gerichtsurteil, dass die Neuanschaffung eines Hundes vom Vermieter nicht verboten werden darf, mach dich doch da mal schlau...

    Hey,


    ein verwirrenderer Threadtitel ist mir nicht eingefallen, sorry :ugly:
    Also um mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen:
    Im Mai musste ich meinen Galgo Vento einschläfern lassen und so laangsaam kann ich mir wieder vorstellen, einen neuen Hund in mein Leben zu lassen. Die Sache ist nur die, dass mir eben auch meine Brötchen verdienen muss, so dass der Hund relativ viel fremdbetreut werden müsste.So dachte ich zumindest, bis mich vorgestern meine Chefin ansprach, ob ich mir denn nicht einen neuen Hund zulegen wolle und überhaupt, eigentlich könnte ich den doch dann einfach mitbringen zur Arbeit, sollten die Eltern einverstanden sein.
    Wir arbeiten nämlich in einer Heimgruppe mit schwerstmehrfach behinderten Kindern, da müssten also schon einige Leute damit einverstanden sein, dass ein Hund mitkommen darf (generell wird es aber schon erlaubt, haben 2 Therapiehunde im Einsatz, früher durften auch "so" Hunde mitkommen, bis die nicht-stubenreinen überall hingepieselt haben... :/ )
    Sollte das also alles durchgehen und meine Chefin auch in zwei Wochen noch dahinter stehen (manchmal kommen ihr sehr schnell Ideen, die sie ebenso schnell wieder vergisst... Wenn es dann aber mal offiziell und abgesegnet ist, gibts bei ihr aber kein zurück mehr!), dann wäre das ja eine super Sache finde ich.
    Die Kinder in unserer Gruppe sind alle so schwer behindert, dass sie nur über mich Kontakt zum Hund haben könnten, Leckerlie geben, streicheln, etc. Hinterherlaufen, zwicken, festhalten, ärgern etc. ginge nicht. Aber, und das ist das große Aber, es kann mitunter auch mal wirklich richtig laut werden mit den Kindern, ohne dass man ihnen erklären könnte, sie müssten auf den Hund Rücksicht nehmen und leise sein.
    Daher meine Idee, von vornherein einen tauben Hund auszusuchen, der von "solchem" Trubel gar nicht viel mitbekommt sondern in seinem Körbchen/seiner Box pennen darf und zum Spaziergang und Leckerlie abstauben geholt wird.
    Ich würde es mir perfekterweise so vorstellen, dass der Hund im normalen Gruppenleben dabei ist, wenn es ihm und uns passt und ansonsten einen ruhigen Rückzugsort hat, Kontakt mit den Kindern wie gesagt nur über mich und in ausgewählten Situationen.
    Therapiehund müsste er in dem Sinne also nicht sein, das könnte man ja evtl später in Angriff nehmen, wenn es passt. Menschenfreundlich, nett und nicht allzu temperamentvoll würde mir erstmal reichen.
    Weil ichs noch nicht hatte und es sich irgendwie auch anbietet, wäre ein Welpe/Junghund hier ja irgendwie auch ganz passend, finde ich, er könnte sozusagen von der Pike auf lernen, mit behinderten Kindern umzugehen.



    Die Erziehung eines tauben Hundes stelle ich mir schon länger als sehr spannend und interessant vor, würde es mir auch durchaus zutrauen.
    Sollte mein Einfall nicht einige nicht bedachte Schwachstellen aufweisen bzw. sich das Ganze von arbeitgeberseite zerschlagen, würde ich mich selbstverständlich tiefer in die Materie einlesen.


    Der Vollständigkeit halber: Sollte es überhaupt soweit kommen und sich dann herausstellen, dass Hund und Kinder einfach nicht funktioniert, würde ich natürlich einen Hundesitter organisieren und nicht etwa den Hund wieder abgeben.


    So, und jetzt ihr!

    Okay, dann hatte ich das nicht richtig gelesen, falls du es schon einmal geschrieben hattest, sorry.


    Du hattest von anderen Futtermitteln geschrieben, die dein Tierarzt dir gegeben hatte, frisst er die?


    Wie geht es euch grundsätzlich gerade?

    Aber müsste man nicht ersteinmal ausprobieren, wie weit der Hund sich zwangsfüttern lässt, ohne mit den von dir genannten Reaktionen zu kontern?


    Dieses "ich hab so Bauchweh vor Hunger, dass ich jetzt erst recht nicht mehr esse" kannte ich von Vento auch, da half dann nur noch, ihm eine kleine Handvoll Futter in den Rachen zu schieben, damit der Magen wieder was zu arbeiten hatte und weniger weh tat. Dann konnte er auch wieder von selber fressen.

    Grundsätzlich bin ich beim Thema "zwangsfüttern" bei Chris.
    Ich erlebe es auch häufiger bei meiner Arbeit mit schwer(st)mehrfach behinderten Kindern, wieviel Druck und Stress das Thema Essen auslösen kann. Und wieviel davon genommen werden kann, wenn man Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung nicht genügend /ausgewogen genug essen können oder wollen, mit einer Magensonde versorgt...


    Ich denke, es Zeit, sich die Frage zu stellen, wie es weiter gehen soll.
    Soll der Hund mit dem bisherigen System weiter ernährt werden? Hier ein Bissen, da ein Bissen, wieder ein Wechsel?
    Stellt man dem Hund den Napf hin und sagt in aller Konsequenz "Friss oder stirb"?
    Stellt man dem Hund den Napf hin, und was an Kalorien tagsüber nicht von selber aufgenommen wurde, wird abends zugefüttert?
    Ich finde, alle diese Möglichkeiten haben ihre Berechtigung, aber es sollte eine Entscheidung gefällt werden.


    Persönlich wäre ich, man ahnt es vermutlich, bei der letzten Möglichkeit, weil ich meine, dass man so viiiiieeel Druck rausnehmen kann und einem ansonsten gesunden Hund noch einen schönen Lebensabend ermöglichen kann.
    Er lässt sich ja scheinbar ganz gut "zwangsfüttern", warum diese Chance nicht nutzen.
    Sollte er sich heftig wehren oder mit erbrechen reagieren, müsste man natürlich alles noch einmal neu überdenken.