Hilfe beim zusammenbringen von 2 Hunden
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Hallo, ich hoffe das mir hier jemand helfen kann
. Es geht um meinen 14 Wochen alten draufgängerischen Schäferhund und um den Rauhaardackel meines Freundes bzw. dessen Eltern. Normalerweise sehen mein Freund und ich uns jedes Wochenende und sind immer abwechselnd bei meinen oder seinen Eltern. Bis jetzt musste ich immer meine Hündin ( sie ging anfang des Jahres über die Regenbogenbrücke) zuhause lassen, da sie sich die letzten 2 Jahre ( wahrscheinlich durch ihre Krankheiten ) nicht mehr mit anderen Hunden verstand. Nun ist es so das ich meinen kleinen natürlich gern zu meinem Freund und dessen Eltern mitnehmen möchte. Wäre auch alles kein Problem...jedoch gibt es da einen fast 3 Jahre alten Dackel der noch nie mit einem anderen Hund frei gespielt hat. Auch hat er soweit ich es weiß nicht wirklich kontakt zu anderen Hunden. Das Dackeltierchen wird leider seeehr verpäppelt und verwöhnt und geht jeden Tag nur die selbe kurze Gassirunde. Wenn mein Freund und ich mit ihm mal in eine andere Richtung gehen bekommt er es sofort mit der Angst zutun und will wieder nachhause
. Nun ist es wohl so das er mittlerweile aggressiv gegenüber anderen Hunden ist wenn diese an ihn vorbei gehen. Er wurde als er jünger war auch anfangs immer auf den Arm genommen wenn der Anstand zu anderen Hunden nicht groß genug erschien
.Jetzt kommt die alles entscheidende Frage...sieht hier irgend jemand die klitzekleinste Chance die beiden zusammen zu bringen und wenn ja, wie? 
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1. April 2012 um 18:20
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Hilfe beim zusammenbringen von 2 Hunden - Vor einem Moment
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hat keiner eine meinung dazu? :/
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Hi Luvana,
ich bin zwar kein Rudelhalter etc. aber ehrlich: ich würde das nicht ohne professionelle Hilfe bzw. nur mit ewiger Geduld und in Minischritten probieren wollen.
Wenn der Dackel nicht ordentlich sozalisiert ist und zudem Angst hat und du einen übermütigen, zudem noch größeren Welpen hast, kann das schon ordentlich in die Hose gehen und wenn alles dumm läuft auch blutig werden. Gerade wenn der Dackel im Verteidigungsmodus ist bzw. auch noch einen Reviereindringling vorgesetzt bekommt...
Evtl. wenn du für die Anwesenheit eine komplette räumliche Trennung hinkriegst, so dass sie sich beschnuppern können durch Kindergitter oder so, aber ohne direkten Kontakt. Und das über einige Zeit hinweg, zudem gemeinsame Leinenspaziergänge etc. Bzw. würd ich mit den Leinenspaziergängen anfangen mit großem Abstand und dann die Distanz verringern mit der Gewohnheit, wenn man merkt, dass es ohne Aggression geht.Ich glaub da kommt einiges an Arbeit/Management auf dich zu. Vielleicht mit Trainerunterstützung?
Viel Glück!
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Zitat
Hi Luvana,
ich bin zwar kein Rudelhalter etc. aber ehrlich: ich würde das nicht ohne professionelle Hilfe bzw. nur mit ewiger Geduld und in Minischritten probieren wollen.
Wenn der Dackel nicht ordentlich sozalisiert ist und zudem Angst hat und du einen übermütigen, zudem noch größeren Welpen hast, kann das schon ordentlich in die Hose gehen und wenn alles dumm läuft auch blutig werden. Gerade wenn der Dackel im Verteidigungsmodus ist bzw. auch noch einen Reviereindringling vorgesetzt bekommt...
Evtl. wenn du für die Anwesenheit eine komplette räumliche Trennung hinkriegst, so dass sie sich beschnuppern können durch Kindergitter oder so, aber ohne direkten Kontakt. Und das über einige Zeit hinweg, zudem gemeinsame Leinenspaziergänge etc. Bzw. würd ich mit den Leinenspaziergängen anfangen mit großem Abstand und dann die Distanz verringern mit der Gewohnheit, wenn man merkt, dass es ohne Aggression geht.Ich glaub da kommt einiges an Arbeit/Management auf dich zu. Vielleicht mit Trainerunterstützung?
Viel Glück!
Danke dür deine Einschätzung dazu :)
Also ich habe schon mehrere Leute gefragt (Hundeschule etc. ) eine wirklich gute Antwort habe ich aber nicht erhalten. Ich würde wenn dann auch nur in ungewohnter Umgebung mal mit denen spazieren gehen. Ich würde mit meinem dabei vor gehen damit das Dackelchen sich nicht verfolgt fühlt und evtl. mal dort schnuppern kann wo mein Dex hinpullert
. Am liebsten wäre es mir natürlich wenn man zusammen zu ner Hundschule gehen könnte bzw ein Trainer dazu kommen könnte. Allerdings sind die Besitzer nicht einfach so darauf anzusprechen bzw. auf die Probleme mit dem Dackel, denn die werden nicht als solche wahrgenommen. Hach es ist nicht einfach mit Leuten die ihre Hunde nicht Hund sein lassen 
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Ich kann da aus eigener Erfahrung von unserer früheren Familienhündin erzählen. Die hatte als Welpe ein paar Zusammenstöße mit anderen Hunden, die sie nicht gut fand. Wir haben fälschlicherweise darauf reagiert, indem wir sie vor fremden Hunden so gut wie möglich fern hielten und sie entwickelte eine "Angriff-ist-die-beste-Verteidigung" Strategie und machte angeleint ein unheimliches Theater bei fremden Hunden. Daraufhin haben wir sie erst recht nicht mehr zu anderen Hunden gelassen.
Als sie schon ca. 8 Jahre alt war, war ich ein Jahr lang von zu Hause weg und habe mit Hunden an Schafen gearbeitet. Von dort habe ich den "weltbesten" BC (siehe Foto links) mitbringen wollen und habe eine Zusammenführung gewagt und hinbekommen. Die zwei haben rund 3 Jahre gemeinsam im Haus gelebt und sich völlig akzeptiert und mit mehr Mut meinerseits und einem souveränen Zweithund an der Seite hat unsere zickige Hündin später einige nette Hunde auf Spaziergängen kennenlernen können.Natürlich ist ein junger Welpe nicht unbedingt vergleichbar mit einem ausgewachsenen Hund, aber ein gemeinsamer Spaziergang an der Leine kann mMn schon hilfreich sein. Der Rivale bleibt und geht in die gleiche Richtung, die Menschen unterhalten sich ruhig und das Gekeife an der Leine hat nicht mehr die erwünschte Wirkung. Effekt für den Welpen kann sein: eigentlich will ich zu dem anderen Hund, aber andererseits ist der sowieso furchtbar langweilig, wenn er nicht mehr keift... Um die Situation aber besser beurteilen zu können, sollte dir schon ein Profi sagen, wie ernst er die Aggresionen des Dackels einschätzt und diese Spaziergehsituation mal mit einem anderen sehr ruhigen, kleinen und ausgewachsenen Hund versuchen und nicht direkt den Welpen mitnehmen.
Und eine fremde Umgebung kann gut sein, wenn das Verhalten des Dackels teritorial ist. Es kann aber auch genau das Gegenteil von gut sein, wenn du sagst, dass der Hund in fremder Umgebung noch unsicherer und sehr ängstlich ist...
LG
Cherubina -
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Also ich würde die Hunde erstmal nicht zusammen lassen, sondern zusammen an der Leine ein paar mal spazieren laufen ohne Kontakt. Bis das für beide völlig normal ist auch beide entspannt sind. Dann würde ich den Abstand verringern und mal nahe daran vorbeilaufen, immer noch ohne Kontakt zuzulassen usw.
Erst wenn beide Hunde das völlig akzeptieren, ich ohne Spannung den nahe vorbei laufen kann und keiner der beiden mit den Ohren zuckt, würde ich das erste Mal frei laufen lassen und das auch ohne stehen bleiben, sondern einfach ableinen und weiterlaufen. Meist ist es dann so, dass beide erstmal ihr Ding machen und sich dann ganz nebenbei begegnen und dann wird erst geschnuppert.
Ich habe damit nur positive Erfahrungen gemacht. Vor allem da nach ein paar Spaziergängen ohne Kontakt die Spannung raus ist und beide sich schon mal geruchsmäßig akzeptieren. Das timing entscheiden die Hunde. Solange noch die kleinste Spannung in den Hunden ist würde ich nicht ableinen. Nach 4-5 Spaziergängen hat sich das ganze meist völlig beruhigt und vor allem der Mensch ist auch relaxter. -
Genau so wollte ich es auch machen. Ich muss dazu sagen dass das Dackeltierchen angeblich bei der Besitzerin in anderer Umgebung nicht diese Unsicherheit zeigt (was ich nicht ganz glauben kann) und er einmal mit meinem Freund und mir in fremder Umgebung mit zwei Cockerspaniel zusammengestoßen ist. Die Besitzerin hat die Bitte meines Freundes ihre Hunde festzuhalten nicht ernst genommen und so kamen beide auf den Dackel zugestürzt. Einer vorn,einer hinten...dabei ist allerdings nicht das kleinste bisschen passiert. Der Dackel hat weder geknurrt noch gedroht oder dergleichen. Allerdings verhält er sich wohl meist aggressiv beim vorbeigehen wenn die Besitzerin damit unterwegs ist (was als normal angesehen wird ) . Daher habe ich Probleme sein Verhalten genau einzuschätzen bzw. was genau in dem Hund vorgeht. ich hoffe das ich es irgendwie schaffen werde die beiden zusammen zu bringen. Auch weil es sicherlich für den Dackel mal schön wäre jemanden zum spielen zu haben, denn ein großer Garten wäre zum toben da
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Ich danke euch auf jeden Fall für eure Vorschläge und Einschätzungen dazu. Vllt. kann/darf ich ja sogar mit ein wenig Überredungskunst eine/n Fachmann/frau dafür konsultieren.
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Hallo
Eine Frage läuft der dackel auch ohne Leine , wenn ja wäre das gut. Den ich persönlich halte nicht viel davon Kennenlernen an der Leine den oft ist genau das problem leinen agression .
Ich habe aber auch eine Idee , Gehste mit deinem in eine Hundeschule , wenn ja würde ich es dort probieren das zusamentreffen.
der dackel wird keine grosse beiskraft haben und wenn er kein psycho ist , wird im schlimmsten fall ein verbeissen sein , so das dein welpe sich unterwerfen muss. Ausserdem in der Hundeschule sind die trainer die bei bedarf auch engreifen.Ich hatte vor einigen Wochen ein ähnliches Problem , den der vater meiner Hündin kam zu uns wurde bei uns neu vermittelt.
Ich habe aber auch noch einen Rüden der 7 Jahre alt ist und meine Hündin 3 Jahre . der Rüde der kommen sollte 5 jahre . Meine beiden sind kastriert aber der andere halt nicht .
wir haben das zusammentreffen auf einen grossen parkplatz gemacht alles ohne leine alle konnten sich beschnuppern , danach sind wir mit leine natürlich nach hasue und bei uns im garten wieder los gemacht , ging auch wunder bar. dann gings in die wohnung als erstes bin ich mit meinen 2 rein gegangen und 5 minuten später kam mein mann mit dem rüden und da wahr alles ruhig un gesittet.
Ich hatte furchtbare angst genauso wie Du auch oft regelt sich das von selber.als die Hündin kam wahr sie auch ein welpe und mein rüde auch schon 4 jahre und da ging auch alles super
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Das ist doch keine problematische Konstellation...da hab ich schon ganz andere Hunde zusammengeführt...
Der Schäferwelpe ist im Zweifelsfall ein bisschen "wüst"...der wird dem Dackel aber kein Haar krümmen. Da müsste man höchstens aufpassen, dass er nicht zu aufbrausend wird.
Der Dackel, der kaum Kontakt zu anderen Hunden hat und den man da nicht so einschätzen kann kommt an ne Schleppleine. Der darf den Welpen durchaus maßregeln, wenn der ihm zu aufdringlich wird, alles was darüber hinausgeht wird untrbrochen und korrigiert.Dann geht ihr ne kleine Runde zusammen spazieren und wennes auf neutralem Boden gut klappt könnt ihr reingehen und behaltet die Hunde gut im Auge.
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Und wenn ihr wirklich unsicher seid:
Macht das mit nem Hundetrainer zusammen. Schildert die Problematik, macht einen Termin aus und führt die Hunde mit professioneller Hilfe zusammen.
Sowas kann jeder gute Hundetrainer und euch würde es evtl. Sicherheit geben. - Vor einem Moment
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