Unterscheidungen im Leinenumgang
-
-
Hab hier auch noch mal ne Frage, ggf. hat ja wer ne Idee
Bin derzeit schwer am Erziehen, gibt zwar ab und an nen Rücksschlag aber es geht grundsätzlich gut voran.
Grundsätzlich bleibe ich stehen, wenn meine Süsse an der Leine ziehn will oder es schon beginnt.
An Strassen wird ebenso angehalten um dann ins automatisierte definierte Sitz , mir würde auch ein down gefallen, ( leider erst bei ca 30-50% je nach Laune des Hundes ) überzugehen.
Hier beginnt es interessant zu werden.
Sie bemüht sich redlich, ich kann ihr aber leider nicht vermitteln, wann ich auf Leinenziehen reagiere oder will, dass sie Sitz macht, weil ich stehen bleibe.
In beiden Fällen bleibe ich stehen und sie geht nach der entsprechenden Bedenkzeit in das Sitz.Dies ist beim Ziehen an der Leine nicht wirklich mein Anliegen, da soll sie eher wieder richtung Bein gehen , leinenzug nachlassen etc.
Ich glaube nicht, dass sie derzeit beides voneinander trennt.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Unterscheidungen im Leinenumgang*
Dort wird jeder fündig!-
-
Vermittel ihr doch getrennt von der Spaziersituation, dass sie auf die sich spannende Leine reagieren und nachgeben soll. Das machst du anfangs nur im Stehen, am besten im Bad oder sonst einem kleinen Zimmer. Du spannst sanft die Leine, und wartest auf das kleinste Nachgeben, dann sofort Lobwort oder Click, und belohnen. Nicht den Hund rumziehen, er muss selber den Zug rausnehmen! In kleinen Einheiten von jeweils 2, 3 Minuten üben, bis der Hund auf feinen Zug immer deutlicher nachgibt, und sich dir zuwendet. Dann das Ganze in einem grösseren Raum, aber du stehst immer noch. Der Zug am Halsband soll zum Signal werden, an deine Seite zu kommen, Dann beginnst du, das auch im Gehen zu machen. Draussen fängst du wieder mit der Übung im Stehen an. Erst wenn der Hund das sicher beherrscht, langsam mit Gehen beginnen.
Für das Sitz am Bordstein sollte der Bordstein zum Signal werden. Anfangs würde ich da ein verbales Sitz geben, möglichst, bevor die Leine sich spannt. Immer am selben Ort üben, bis es klappt, und das dann auf andere Strassenränder ausdehnen.
-
Hallo!
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß du noch einen sehr jungen Hund hast. Liege ich da richtig?
Wenn ich dich richtig verstanden habe möchtest du, daß deine Hündin irgendwann sich automatisch am Straßenrand "Sitz" macht bevor ihr die Straße überquert, ohne daß du noch das Komando geben mußt. Wenn sie momentan das "Sitz" an der Straße noch mit deinem Stehenbleiben beim Ziehen an der Leine verwechselt würde ich noch einmal wieder einen Schritt zurück gehen und ihr jedesmal ganz konsequent das Komando "Sitz" oder auch "Down" geben bevor ihr eine Straße überquert. Das Eigenständige Hinsetzen oder Ablegen am Straßenrand kommt dann irgendwann von ganz alleine, wenn sie begriffen hat, daß du immer am Straßenrand das Komando "Sitz" oder "Down" gibst; und sie vor allem erfasst hat, daß es der Straßenrand ist, der dich zu den Komandos veranlasst. Das dauert seine Zeit aber irgendwann kommt es von ganz alleine, daß sie Sitzt oder Liegt bevor du etwas sagen kannst.
In Bezug auf die Leinenführigkeit kann ich dir raten mit Halsband und Geschirr zu arbeiten. Immer wenn du sie ans Halsband nimmst soll sie Leinenführig laufen. Am Geschirr darf sie etwas ziehen und schnüffeln und stehenbleiben. Das hat den Vorteil, daß du die Dauer des Trainings super dosieren kannst. Wenn du merkst ihre Konzentration geht zu Ende klickst du sie einfach ans Geschirr und löst somit die Leineführigkeit auf. Auch wenn du keine Zeit oder einfach auch keinen Nerv mehr hast kannst du sie einfach umklicken und somit das Training beenden. So kannst du beim Training immer zu 100% konsequent sein ohne den Hund oder dich zu überfordern und dir das erarbeitete wieder kaputt zu machen, weil sie doch mal nicht Leinenführig läuft.
Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausdrücken können.LG
Franziska mit Till
-
@ naijra
Kennst du das Wort Klette ? ^^
so sieht es dereit zu Hause aus ( sie ist erst seit 03.02. bei mir ) Bindung hat grad erst begonnen.
mit Leine in der Stube mach ich derzeit nur "Stuhltraining" für spätere Cafe und restaurantbesuche.Hier bin ich parallel noch am minimalen allein sein Training.
Ich nehm das auf jeden Fall als Idee mit, ggf. für später.
@ Maus1970
GANZ jung ist sie nicht aber mit ihren 1,5 Jahren ( geschätzt ) bekam ich sie ohne jemals ne Leine gesehen zu haben und Kommandos kannte sie nichts ( Herkunft Tötungsstation Ungarn )
Das mit dem Sitz an einer Stelle nehm ich mit, mach ich ja sowieso grundsätzlich am Hauseingang (mittlerweile automatisiert), dies auf ne Bordsteinkante zu beziehen wäre ich echt nicht drauf gekommen

Ggf. reicht ja genau dies als Trennung, dass ich Bordstein solo übe.
-
Auch wenn dein Hund neben dir steht, kannst du Zug auf die Leine bringen: auf die andere Seite, hinten rum - nur nicht nach oben. Bindung braucht es dazu nicht, das ist reines Verhaltenstraining nach dem Muster Reiz - Reaktion - Belohnung. Es macht dem Hund bloss verständlich, was er bei dem nervigen Stehenbleiben tun soll. Ich habe hier einen Leinenzieher der Sonderklasse, der auch ein Velcro-Hund ist, das hat das anfängliche Training sogar erleichtert.
Wenn du es aber langsam angehen willst, und die Leinenführigkeit erst mal aufs Eis legst, solltest du unbedingt eine Unterscheidung in der Ausrüstung vornehmen, wie Halsband/Geschirr. Denn Gassi muss der Hund zwischenzeitlich auch wenn man noch nicht am Ziehen arbeitet. er sollte wissen, ob Leinenführigkeitstraining angesagt ist, oder ob man bloss von A nach B geht.
-
-
oh, da hab ich grade in einem anderen Faden was längeres zu geschrieben:
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!