Hyperaktiver Hund?
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Calaea -
25. März 2012 um 22:21
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Erstmal, liebe Threaderstellerin, wenn das noch von ihnen zu lesen ist, ich hoffe meine Worte waren es nicht, die sie vertrieben haben. Nach nochmaligem Lesen, klingt es doch sehr ruppig, was aber bei mir am Thema liegt.
Eigentlich wollte ich mutmachen, das der Hund nicht krank ist und man sich nicht an den Hunden orientieren muss, die mit miniprogramm den ganzen Tag still daliegen und Ruhe halten und das man mit strukturierterem Programm und mehr Interaktion mit dem Hund einen Hund bekommen kann, der öfter in sich ruht. Und das man das mit dem ignorieren lasen kann, ich finde das für beide Seiten einfach eine Schreckliche Methode. Wenn das bedürfnis des hundes snach Gemeinsamkeit im Alltag einfach so im Vorbeigehen gestillt wird, wird er meiner Erfahrung nach nicht mehr fordern, sondern zeitlich weniger. Weil Bedürfnisse, die gestillt sind, nicht mehr so drängen. Wenn das das Problem isst, bei seinem nicht schlafen, dann kann dann das Schlafbedürfnis an erste Stelle rücken. Erst kommt das fressen, dann die Moral. Erst kommt das Sicherheitsbedürfnis, dann der Schlaf.
Ich wünsche euch mehr Spaß und Zufriedenheit beim Zusammen!leben.ZitatSockensucher, aus Deinem Profil gehen diese Hunde hervor: Border Cassidy, TibetBorderMix Indy, Aussie Jersey
Ich habe nicht gesagt, dass ein Hund keine "Ruhe können muss". Der Hund wirkte wie ein ständig unzufriedener unausgelasteter Hund auf mich. Was für mich bedeutet mehr Struktur, mehr Aufgaben über den Tag (was nicht zwingend mehr Zeit insgesamt bedeutet), mehr Zusammenarbeit mit dem Menschen bei ihren Leidenschaften und wenn der Hund tatsächlich erschöpft ist und nicht schlafen kann, sich dann zu ihm setzen und ihn streicheln und beruhigen, statt ihn bis in die Puppen zu ignorieren und noch weitere anderthalb Jahre zu hoffen, dass das funktioniert.
Und ich finde es befremdlich, dass 3 Stunden Beschäftigung gleich ständig sind. Was ist bitte für dich ständig? Es bleiben immer noch 21 Stunden!!! Gammelei und das ist mir persönlich für einen Hund von anderthalb Jahren zuviel Gammelei.
Und meine Welpen haben nicht von Beginn an Ruhe gelernt, jedenfalls nicht mit ignorieren, Box, Leine oder sonstwas. Ich bin der Ansicht, dass meine Welpen von Natur aus ruhen konnten, ihre Kinderstube war gut genug, und das das auch getan haben und sie leben mit mir und ich finde es nicht schlimm zu merken, das Hunde im Haus sind. Sie haben gelernt meine Sachen nicht anzufressen, und als wir noch zur Miete wohnten in der Wohnung nicht laut zu sein, sonst dürfen meine Hunde machen was sie wollen, es sei denn ich sage etwas anderes. Und trotz solcher Rassen mein Haus steht noch, tatsächlich.
Und mein Border hat mich in dem Alter von anderthalb überallhin begleitet ohne Leine, war vorbildlich in der Stadt, an der Uni und bei meinem Job, war mein Therapiehund für andere Hunde, hat Kindern beigebracht ihre Ängste zu überwinden und tat was immer ich verlangte und deshalb hatte sie doppelt das Recht auf jede freie Minute, die ich erübrigen konnte und das waren mindesten vier Stunden, wo ich mich dann nur nach ihr gerichtet habe. Soviel Zeit brauchte sie, um ihre liebsten Spielkumpel zu treffen, eine Runde Strand, Hunde zu hüten und Ball zu spielen mit ihren Lieblingsmenschen. Was sie auch schon als Welpe durfte, mit mehr Pausen zwischendurch, dafür waren wir aber oft länger einfach draußen.
Und sie ist kein Junkie, als ich mir den Lendenwirbel brach und gar nichts mehr ging, war sie genau derselbe angenehme folgsame Hund, wie bei unserem normalen Alltag, als ich aus dem Krankenhaus kam, kroch sie in meinem Tempo neben mir und hat mir als "Behindertenbegleithund" alles gebracht, was ich nicht aufheben konnte obwohl sie eigentlich nichts außer Ball und Stock apportieren mochte. Wenn es Blockseminare gab, gabs nur eine Pinkelrunde. Gemerkt hat man sie trotzdem nicht.
Es funktioniert also auch anders super, sie bellt auch nicht wenn es klingelt und macht nie etwas kaputt, schläft, solange ich schlafe und wenn es bis nachmittags um vier ist. Ist das ein Argument nun seinen Hund wie ich den ganzen Tag überall mithinzunehmen, wo immer es hingeht und jede Gelegenheit zu nutzen ihr Spiel und Spaß zu ermöglichen? Weil sie ein perfekter Hund ist? Wahrscheinlich nicht, also für mich ist da kein Zusammenhang zwischen, ignorieren, bis der Hund den Tag verpennt und Junkietum.
Einen Junkie erzieht man sich, indem man immer das selbe tut, keinen Gehorsam innerhalb verlangt und vorallem eine Fixierung zulässt- Viele spielen Ball mit dem Hund, stecken ihn weg, weil zuviel ja so schädlich ist, und finden es dann angenehm, dass der Hund an ihnen hängt, finden es natürlich, das er kein Interesse an Artgenossen hat, oder anderen Dingen. Sie erhalten dem Hund nicht seine Flexibilität, sondern bringen ihm bei schlicht ewig auf den Ball zu warten.
Als meine Border in die Pubertät kam und anfing sich auf den Ball zu fixieren, habe ich ihr das nicht gestattet, sie musste andere Dinge tatsächlich tun, weiter mit ihren Freunden spielen, obwohl der Ball auf der Wiese lag, die Umwelt wahrnehmen und ihre anderen Hobbys weiter ausüben. Deshalb hat sie kein Problem damit, wenn der Ball verschwindet oder hütet Autos oder umkreist mich kläffend oder holt ununterbrochen Stöcker oder oder, was auch immer andere ihren Bordern gestattet haben, als Lebensinhalt und dann damit nicht mehr klarkamen.
Ich habe ihr viel Zeit gewidmet, weil sie es verdient hat und weil es sie glücklich gemacht hat, nicht um irgendwelche folgen für mich zu vermeiden oder mir zu erhoffen. Es war ihre Zeit, die sie mit all ihren Sinnen und Fähigkeiten und Interessen nutzen durfte.
Als ich mich entschloss sie aus ihrem Kuhstall zu holen um ihr ein besseres Leben zu bieten, war mir klar, dass ein Border kein Hund ist, der mit rumliegen glücklich ist, was nciht gleichbedeutet damit ist, dass er es nicht kann. Es war mir klar, durch die vielen Negativbeispiele, dass es nicht einfach wird ihn zu einem "normalen" Hundeleben zu erziehen, es war mit klar, dass es nicht einfach sein würde, den Hütetrieb ohne Schafe mit Sinn für den Hund zu erfüllen (sie hat Angst vor Schafen bzw. sie hört sofort auf zu hüten, wenn irgendein Tier eine unwillige Lautäußerung tätigt und ist zutiefst erschüttert)
Ehrlich gesagt, kenne ich keinen erwachsenen Hund, der mit 1,5 Stunden tatsächlich ein Leben führt, was ich als Hund führen wollte. Und ich hoffe, dass zu diesen anderthalb Stunden in der Realität bei Anhängern hoffentlich noch einige andere Stunden dazukommen und nicht tatsächlich 22,5 Stunden Ruhe .. o.k. abzüglich fressen stattfindet, sondern dass nur so ein Satz ist, weil einem die vielen kleinen Dinge nicht bewusst sind.
Da geht es für mich nicht ums "bespaßen", als ob Hunde verzogene Gören sind, die irgendwas fordern, was ihnen nicht zusteht. Der Hund ist völlig von mir abhängig, lebt nur so, wie ich es ihm gestatte und würde sich für mich und meine Familie ohne zu zögern auf jede Gefahr stürzen und da soll ich ihm kein Leben bieten, dass so schön und Hundesinnvoll ist, wie ich es ihr ermöglichen kann? Und bei den vielen Pflichten, die man als Mensch so hat, ist das eingeschränkt genug.
Nach einer schweren OP vor so drei Jahren habe ich genau das getan, was nun so beliebt ist als einzig wahre Methode und sie ist innerlich eingeschlafen. Ich dachte, das läge am Alter, an der OP, dass sie ihre Hobbys nicht mehr mochte, langsam hinterhertrabte, statt voraus, dass sie so müde war.
Meine kleine Aussie hat mir gezeigt, ich habe einfach aufgehört, mich darum zu kümmern, dass sie nicht nur lebt, sondern ein erfülltes Leben hat. Wir haben nur Standard gemacht, haben keine neuen Wege ausprobiert, nicht mehr versucht andere Hunde zu treffen, habe nichts mehr von ihr verlangt, wofür ich dann stolz auf sie war, wo sie sich geben konnte und dafür eine Belohnung annehmen, weil mein verrückter Hund nunmal so funktioniert. All das was ich mit meiner Kleinen wieder gemacht habe und siehe da, mein "alter Hund" machte mit, wollte auch, war wieder die Alte, mit leuchtenden Augen, hütete meine Aussie, sprang wieder stöckern hinterher ins Wasser. Suchte ihren Ball und forderte mich heraus, brachte wieder wildfremde Menschen dazu ihr einen Ball zu werfen, weil sie so hinreißen schauen kann. Viele schwärmen ja so, wie ein Border aussieht, wenn er hütet, und das er das ja nuuur an Schafen kann, nun früher hatte ich das jeden Tag, stundenlang, auch ohne Schafe. Und heute, habe ich es weniger, aber habe ich das wieder.
Jetzt ist sie 14 und ich habe nicht mehr viel Zeit und ihr Körper hat mit immer mehr Schwierigkeiten zu kämpfen und diese Jahre, wo wir vor uns hingetroddelt sind, die werde ich mir ewig vorwerfen, ich habe wertvolle Jahre weggeworfen. Das wird mir nicht wieder passieren.
Ich habe keine Angst davor mich mit meinem Hund "zuviel" zu beschäftigen, so dass er tatsächlich mal etwas "fordern" könnte, ich finde es gut, wenn mein Hund nicht alles so hinnimmt, sondern mit zeigt, ich will und ich finde es befremdlich, diesen Wettbewerb, je weniger je besser. Aber Hauptsache, man macht am Wochenende einen Vereinssport. Ein Hund ist kein Mensch, der lieber zum spinning in den Fitnessclub geht, als sein Fahrrad aus dem Keller zu holen und ein Hund kann nicht Fernsehen, um sein Hirn beim "ausruhen" auszulasten oder sich vor den Computer setzen, um Kontakt mit Artgenossen zu haben. Ich empfehle mal eine Wochen dieses Leben zu führen, rühren nur auf Erlaubnis und 22 Stunden "Ruhe genießen". Habe ich im Krankenhaus gehabt, ist keine sooo erfüllende Angelegenheit aber mag jeder sehen, wie er will.
Die selben Argumente habe ich schon früher gehört, damals ging es um die Zwingerhaltung, die wunderbar funktionierte und nur so könne man einen Hund unter Kontrolle halten. Damals waren es Schäferhunde, die es nur mit Zwinger gab und Jagdhunde. Und nein, diese Hunde waren größtenteils keinesfalls verhaltensauffällig und brachten sich um vor Freude, wenn denn Herrchen mal auftauchte.Ist deshalb Zwingerhaltung ideal? Diese Freude wurde dem Hund natürlich ausgetrieben, war Respektlos, das ist sja heute auch wieder in Mode, der respektlose Hund. Das war da überhaupt das Thema, Kontrolle und Motivation. Was hat der Hund denn für eine Motivation zu arbeiten, wenn man ihn so verwöhnt. Da war nichtmal eine Stunde am Tag drin, und dann kam eben die Zeit, der Hemmungslosigkeit. Man rannte mit dem Hund möglichst lange durch die Gegend und hatte kaum Einfluß. Da war der Wettbewerb, wer geht länger. Ob der Hund im Stress war, weil die Hundebegegnungen so unstrukturiert waren, wilderte, eine Hündin besprang, während Herrchen allein im Wald stand, nicht so wichtig. Und nun ist das Pendel wieder Richtung Nullösung. Ignorieren, anbinden, Minizwinger. Das Ausschlagen des Pendels, es sstrifft nun andere Hunde, schränkt anders ein, ächtet das eine und erklärt das andere zu der einzigen Methode. Der Hund? Der einzelne Hund? Gibts den noch?
Nicht nur Border sind Extremisten, Menschen wohl auch.
Nur weil etwas funktioniert, muss es nicht richtig sein. Ein Menge funktioniert wunderbar, der Hund ist ein Anpassungskünstler, die meisten werden sich nicht wehren und mag sein, dass es viele Hunde gibt, die das genießen, dieses Ruheprogramm. Ich kenne keinen, aber das heißt ja nichts. Ein einzelner Hund mit einem schwachen Nervenkostüm mag davon profitieren, es gibt heute in Zeiten wo Wesensfestigkeit keine Rolle spielt im Zuchtgeschäft und so viele Hunde aus anderen Lebensumständen und exotische Rassen sich tummeln, sogar ein viel häufiger nötiger Weg sein. Aber generell, ein Hund mit 1,5 Jahren sollte nur 1,5 Stunden haben und Ende? Warum dann eigentlich überhaupt schauen, welche Rasse der Hund hat, welche Anlagen er mitbringt. Jede Fertigfutterverpackung ist individueller. Bitte achten sie bei Bestimmung der Futtermenge auf Rasse, Alter und körperliche Verfassung des Hundes. Da selbe gilt für seine Aktivität.
Gerade lese ich in einem anderen Forum, dass 23 Stunden gammeln für den Hund doch gut ist, natürlich besonders für die Hütehunde und ich frage mich, wann die diversen Züchter endlich ihre Homepages ändern und statt den berühmten aktiven Familien, den Vollzeit arbeitenden Single suchen, der in der Lage ist möglichst selten mit dem Hund in Kontakt zu treten, und am besten noch diverse andere Hobbys hat, damit der Hund ja nicht überfordert wird.
Jeder Hund ist anders und braucht zum zufrieden sein unterschiedliche Dinge und zum sehr glücklich sein nochmal andere. Ja, ein Border muss gebremst werden und nicht umsonst habe ich Befehle für trink und friss und das nicht, weil sie darauf warten soll, sondern damit sie es tut; und nein, es war nicht einfach sie zu schonen, wegen einem Ballenschnitt, weil sie dachte sie hätte etwas falsch gemacht und würde bestraft, Schmerzen waren ihr egal, und so sind sicherlich viele Border, weil der Border ein Extremist ist, aber das bedeutet nicht ihn ganz stillzulegen, damit er jaaaa keine Leidenschaft entwickelt, sondern am Hund zu erkennen, wann er sich überfordert und das ebensowenig zuzulassen, wie Unterforderung. Und für mich ist das von Rasse zu Rasse und von Individuum zu Individuum verschieden. Das erkennen zu lernen, ist meiner Meinung nach die Aufgabe eines Hundebesitzers und das jeden Tag neu.Also ja, kein Hund muss ständig beschäftigt werden. Aber der Tag hat 24 Stunden und dein ständig ist nicht mein tändig. Auch wenn mein Border früher 10 Stunden oder länger mit mir unterwegs war, weil da nunmal mein Leben war, ist sie davon so 6 Stunden in Bewegung gewesen und hat immer noch 18 Stunden rumgegammelt, wo auch immer sie warten musste.
Viel zuviel Müßiggang, wenn es nach ihr gegangen wäre und sie kam genauso fit zuhause an, wie sie am morgen mit mir lossgestiefelt ist. Aber da war ich dann auch der Ansicht, für heute ist genug, ich kann nicht mehr, da war ich Egoist.
Und fall jemand bis hierher gelesen hat.Nein, meine Hunde sind auch nicht gleich. Meine TibetBorder wäre tot umgefallen, bei dem Programm. Und als Welpe erst recht. Ich dachte schon, sie hätte einen Herzfehler und rannte zum Tierarzt, doch nach lesen der Tibetherkunft, war für mich klar. Sie hatte viele Ursprungsgene abbekommen, und saß da und beobachtete. Wenn kein Hund wusste, wo der Ball war, dann rannte sie los und holte ihn, wenn ein Fremder sich näherte, der Hunde nicht mochte, dann bellte sie. Ansonsten war sie mit mitlaufen zufrieden, weil sie bei mir sein wollte und ich musste oft Pausen machen, weil ihre Grundfitness einfach viel geringer war, so gab es mehr Bus und weniger Fahrrad.
Und meine Aussie liegt nun irgendwo dazwischen, längst nicht die Power der Border, auch nicht die Grundfitness, wegen dem Showpapapelzmonster mit Hobby futtern, der neue Typ Aussie halt. ... Auch beschäftigt mit Grundstückbewachen, doch wie ich gehofft hatte, ohne nennenswerten Hütetrieb. In der Stadt hätten wir sicher mehr Freunde, müssten nicht 10 km fahren und sie wäre sicherlich nicht so immer an der Grenze zur Mopsigkeit trotz deutlich reduziertem Futter ...
Sie hat auch keine Ruhe lernen müssen, sie schläft von allein, allerdings ist sie Aussietypisch ein Schattenhund, wenn sie mir also als Welpe nachdackeln wollte und müde war, war ich es die die Pause machte, es gab einen getragenen Puli von mir und ich habe gewartet, bis sie tief wegwar ... Ist das schon Ruhetraining? Vielleicht. Jedenfalls musste sie nicht darauf verzichten mir nachzulaufen.
Sie muss auch nicht mit den 5 Minuten auskommen, sondern hat so 2-3 Stunden außerhalb unseres Grundstückes Gassi, kann sich währenddesen auch hinhauen, hat das jetzt aber nicht mehr nötig. begleitet mich sooft es möglich ist, aber im Auto und darf Zuhause machen was sie will. Was sie nicht ausnutzt, von ganz allein. Wenn sie zuwenig Spielekumpel hat, wie es bei ihrer ersten Läufigkeit war, kam ihr Schutztrieb wieder hoch, der hartnäckiger ist, als ich dachte und jagen wird interessanter, aber sie ist nicht abgehauen. Und bis auf Mopeds und Reiter (zu selten zum üben), haben wir das Bellen am Zaun inzwischen im Griff.
Sie hat das anspringen schneller sein lassen als viele andere ignorierte, schläft nicht im Bett, obwohl sie es dürfte und als Welpe getan hat, springt nicht mehr übers Sofa, obwohl sie es durfte. Kommt mit jedem Hund klar, kann wild oder sanft, laut und leise spieln. Kann überall schlafen, kann 5 Stunden alleine bleiben, ohne üben und hat sowieso alle Kindheitsschwierigkeiten schnell abgelegt, war wunderbar zu trainieren (bellt also auch nicht, wenn es klingelt) und ist ein rundum gelungener Hund.
Leider eher Jagdhund als Hütehund von den Ambitionen her, aber nun gut, arbeite ich eben Fährte und spiele keinen Ball, nervt zwar, aber jeder Hund ist anders.Warum ich soviel geschrieben habe? (und noch mehr wieder gelöscht) Jede Mode wird mit Beispielen unterlegt und prompt sind andere Methoden gar schrecklich und produzieren ja das was man fürchtet und sind sowieso schlimm, weil da gab es einen Hund. Und dann wirds extremer und extremer und der eine Hund, wird zu jedem Hund ... und Leute, die es anders machen sind still und so wirds zur Wahrheit, die ständig wiederholt wird.
Ich habe nun lange genug mich diesem Druck gefügt, weil ich eben wie die meisten Menschen funktioniere, man will ja nun nicht auffallen und dazugehören und verstehen. Aber nein, ich finde irgendwo ist Schluss mit dem Ruhen lernen zum Besten des Hundes und ein Hund kann sich auch blöd pennen, nicht nur durch Überforderung Stress haben. Und in der Hundeschule sehe ich mehr Hunde, die durch diesen neuen Wind im Land Probleme haben, als früher durch das ich laufe so oft es geht und kann ihn nicht erziehen.
Man sollte beide Möglichkeiten und noch viele andere im Blick haben, wenn man seinem Hund etwas gutes tun will. Und da genau hinzukucken haben nicht nur die Hunde verdient, die irgendwie nerven, sondern gerade auch die, die in der Ecke liegen und brav tun, was auch immer Mensch für richtig hält. Kann die Leine nehmen und noch eine Runde drehen, wenn man Zeit hätte wirklich schaden? Besonders jetzt, wo die Sonne scheint? Das schlimmste, was passieren kann ist, dass der Hund morgen aufschaut und nochmal fragt, gehen wir wieder? Und man muss nein sagen. Ich kann nicht behaupten, dass das nicht schwer ist, aber dafür ist ja, klar, sagen zu können um so schöner.
Bei mir ist es zwar schon Dunkel, aber ich schnappe mir jetzt noch mal meine Taschenlampe und gehe nochmal los.Liebe Grüße
Sockensucher -
28. März 2012 um 23:20
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Hyperaktiver Hund? - Vor einem Moment
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Sockensucher
Ich habe mich jetzt durch den Roman "gequält", ein paar mehr Absätze hätten nicht geschadet und denke, wir werden auf keinen Nenner kommen.Was mich auf den Gedanken bringt, sind diese Punkte:
ZitatEigentlich wollte ich mutmachen, das der Hund nicht krank ist und man sich nicht an den Hunden orientieren muss, die mit miniprogramm den ganzen Tag still daliegen und Ruhe halten
Ich habe nirgends gelesen, dass ihr Leute ein Mini-Programm vorgeschlagen haben, ist Deine subjektive Wahrnehmung, schätze ich.ZitatUnd ich finde es befremdlich, dass 3 Stunden Beschäftigung gleich ständig sind. Was ist bitte für dich ständig? Es bleiben immer noch 21 Stunden!!! Gammelei und das ist mir persönlich für einen Hund von anderthalb Jahren zuviel Gammelei.
Irgendwie widersprichst Du Dir, aber nun gut.ZitatUnd mein Border hat mich in dem Alter von anderthalb überallhin begleitet ohne Leine, war vorbildlich in der Stadt, an der Uni und bei meinem Job, war mein Therapiehund für andere Hunde, hat Kindern beigebracht ihre Ängste zu überwinden und tat was immer ich verlangte und deshalb hatte sie doppelt das Recht auf jede freie Minute, die ich erübrigen konnte und das waren mindesten vier Stunden, wo ich mich dann nur nach ihr gerichtet habe. Soviel Zeit brauchte sie, um ihre liebsten Spielkumpel zu treffen, eine Runde Strand, Hunde zu hüten und Ball zu spielen mit ihren Lieblingsmenschen.
In der Stadt ohne Leine finde ich unverantwortlich :/
Das werden ja nicht 4 Stunden am Stück gewesen sein, oder?
Und zu dem Roten!! OHNE WORTE!!Zitat
Öhm ja
ZitatIch habe keine Angst davor mich mit meinem Hund "zuviel" zu beschäftigen, so dass er tatsächlich mal etwas "fordern" könnte, ich finde es gut, wenn mein Hund nicht alles so hinnimmt, sondern mit zeigt, ich will und ich finde es befremdlich, diesen Wettbewerb, je weniger je besser.
Auch das konnte ich hier nirgends in den Beiträgen rauslesen
ZitatEin Menge funktioniert wunderbar, der Hund ist ein Anpassungskünstler, die meisten werden sich nicht wehren und mag sein, dass es viele Hunde gibt, die das genießen, dieses Ruheprogramm. Ich kenne keinen, aber das heißt ja nichts.
Fast alle Hunde in meiner Bekanntschaft genießen die Ruhephasen
ZitatJa, ein Border muss gebremst werden und nicht umsonst habe ich Befehle für trink und friss und das nicht, weil sie darauf warten soll, sondern damit sie es tut; und nein, es war nicht einfach sie zu schonen, wegen einem Ballenschnitt, weil sie dachte sie hätte etwas falsch gemacht und würde bestraft, Schmerzen waren ihr egal,
Interessant, solche Kommandos brauchte ich für meine Hunde nicht.
Und wegen dem schonen, oben schreibst Du, dass sie nach Deiner OP völlig entspannt bei Dir war und hier schreibst Du, dass es nicht einfach war, sie zu schonen? Passt irgendwie nicht zusammen, oder?ZitatViel zuviel Müßiggang, wenn es nach ihr gegangen wäre und sie kam genauso fit zuhause an, wie sie am morgen mit mir lossgestiefelt ist. Aber da war ich dann auch der Ansicht, für heute ist genug, ich kann nicht mehr, da war ich Egoist.
Könnte das nicht daran liegen, weil Du ihr keine Ruhe beigebracht hast?Zitatdoch nach lesen der Tibetherkunft, war für mich klar. Sie hatte viele Ursprungsgene abbekommen, und saß da und beobachtete. Wenn kein Hund wusste, wo der Ball war, dann rannte sie los und holte ihn, wenn ein Fremder sich näherte, der Hunde nicht mochte, dann bellte sie.
ZitatSie hat auch keine Ruhe lernen müssen, sie schläft von allein, allerdings ist sie Aussietypisch ein Schattenhund, wenn sie mir also als Welpe nachdackeln wollte und müde war, war ich es die die Pause machte, es gab einen getragenen Puli von mir und ich habe gewartet, bis sie tief wegwar ... Ist das schon Ruhetraining? Vielleicht. Jedenfalls musste sie nicht darauf verzichten mir nachzulaufen.
Ich hätte das als Stress empfunden, also für den Hund
ZitatLeider eher Jagdhund als Hütehund von den Ambitionen her, aber nun gut, arbeite ich eben Fährte und spiele keinen Ball, nervt zwar, aber jeder Hund ist anders.

Du weißt aber schon, das Hüten eine Sequenz des Jagens ist, oder? Und oh Schreck, ein Hund, der kein Ball spielen möchte
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ZitatAlles anzeigen
Hättest du ja nicht müssen, Keks? Und nun, ich rede viel und mache auch selten Pausen, deshalb erscheinen mir Absätze kurz, die dir schon sehr lang erscheinen. Witzig, genau wie bei den Hunden, man kommt wohl nicht raus aus seiner Haut.
Und nein, werden wir wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Aber Hauptsache man kriegt das mit den eigenen Hunden hin und mal eine andere Welt ankucken, dazu ist man doch hier oder, sonst gäbs nix zu diskutieren ...
Also ich fühle mich verpflichtet, so gut zu antworten wie es geht, speche mich nicht frei von Ironie und doch schlechte Laune bei gewissen Punkten, will mich aber dennoch für die Diskussion bedanken, ich habe mich viel an früher erinnert, das war schön und wurde auf meine wunden Punkte besser aufmerksam, dass war lehrreich und fühle mich insgesamt mit meiner Hundehaltung wieder wohler. Habe nicht gemerkt, wie sehr mich der neue Zeitgeist insgesamt schon gestresst und verärgert hat, gut zu wissen. also Danke dir, dass du mich direkt so angsprochen hast, dass das mal rausgeeitert ist.Also jetzt im voraus, du musst das ja nicht lesen, da wahrscheinlich wieder eine ungünstige Mischung aus zu lang, zu wirr und zu verkehrt und eben kein gemeinsamer Zweig ...
Viel Spaß mit deinen beiden süßen Schnuten, viel Genuss bei den Pausen und
Liebe Grüße
SockensucherWas mich auf den Gedanken bringt, sind diese Punkte:
Natürlich ist das meine Subjektive Wahrnehmung, ich kann keine Objektive haben, weil ich mich von mir als Subjekt, das die Worte interpretieren muss, nicht freimachen kann. Subjektiv, weil es nicht im Luftleeren Raum hängt, sondern mit allem was ich im DF und Internet lese und draußen höre zusammenhängt, was andere Dinge sein mögen, als du und andere und die mit anderen Gefühlen belegt sind. Für die einen ist Ruhe lernen ein toller Rat, und Auslastung ein böses Wort. Für andere ist es Trockenfutter, oder Berufstätigkeit oder ...
Also ich spreche mich nicht davon frei, dass ich Ruhe lernen nicht mehr hören kann, besonders in Rufnähe vom Ignorieren und der Kombination von Im Haus ist Ruhe und draußen ist Aktion und nur mäßig aufdrehen plus dann so Sachen wie anderthalbstunden sind genug und wenn ein Hund eben nicht damit zufrieden ist, mit anderthalb, könnte es nicht sein, dass der etwas mehr braucht, das wäre ja ständig...
Dein Miniprogramm ist eben nicht mein Miniprogramm. Aber auch deine Wahrnehmung von meinem Beitrag ist subjektiv, ebenso wie das was mich an sooolche Rassen und nicht Ruhe können (als wäre das ein Befehl, wie Komm) auf die Palme bringt.
Noch mal nachgelesen und festgestellt, die Threaderstellerin sprach nicht von 3 Stunden, sondern nur von zweien, empfohlen wurde dann anderthalb bis 2 Stunden. öhh, in dem Zusammenhang habe ich wohl eine Stunde dazugebaut, damit das für mich sinnergibt ... Da fing ich wohl mit meinem Beitrag an. Insgesamt haben auch andere nicht von weniger gesprochen, sondern von strukturierter. Stimmt. Aber eben auch von diesem Ruhe lernen ...
Und ich widerspreche mich? Nein, ich finde allgemein, dass ein Hund mit drei Stunden Beschäftigung, 1-1,5 Stunden mehr als so der von mir wahrgenommene Durchschnitt, der oft empfohlen wird, nicht wirklich dazu beitragen kann, dass der Hund keine Ruhe hat, es sei denn in der Zeit ist nur Hochstress, was bei der Threaderstellerin nicht so auf mich wirkte. Für mich war das Ruheignorieren und dann doch was tun, ein Problem.
Und ich persönlich finde das zu wenig Zeit für die meisten Hunde im Alter von Anderthalb. Arbeitsfreudige Rassen besonders. Meine Alte ist nun mit zwei Stunden plus nicht! Ruhe halten müssen im Haus und im Garten völlig zufrieden. Aber der Hund ist nunmal so jung und zeigt für mich Unterforderungs, nicht Überforderungssymptome. Wieder mal was subjektives.
Wenn der Hund nicht trainiert wurde ja. Meine ging nicht ohne Befehl über die Straße, benutzte nur grüne Ampeln aber auch nur nach Absicherung durch mich und wenn ihr Ball drübergeflogen wäre oder es Würstchen regnete, oder einer ihrer Lieblingsmenschen gerufen hätte (Genau solche Situationen wurden geübt und auch immer mal wieder gefestigt). Also war das nicht unverantwortlich dem Hund gegenüber. Aber Oh, ich war auch so unverantwortlich, dass sie auf dem Bürgersteig lief, während ich den Radweg benutzte, weil mir der Straßenverkehr zu heftig war. Ich bin ein ganz böser unverantwortlicher Mensch, mit einem gut hörenden Hund. Was vor 14 Jahren auch noch ging, jedenfalls in meiner Stadt mit einem Border. Mit einem Staff nicht.
Meistens hatte ich nicht soviel Zeit am Stück, aber kam durchaus vor, genauso wie mehr. Ich habe tatsächlich ganze Tage am Strand mit meinem Hund/meinen Hunden verbracht, wie viele meiner Freunde auch. Aber draußen ist bei uns auch nicht nur Aktion, da darf der Hund auch mal pennen. Aber ja, in jedem Fall schlimm.
Da lässt du mir ja nun echt keine Chance zur objektiveren Betrachtungsweise, dein gebrülltes ohne Worte, kann ich jetzt also verstehen wir ich will. Also nochmal lesen und mal raten, was ist der allgemeine Tenor bei meinen Worten ... ich glaube ich habs...
Kannst du dir nicht vorstellen, dass ein Hund andere Hunde hüten kann, ohne dass sie belästigt werden? Na gut, ich sollte modifiziertes Hüten sagen, oder Begleitservice. Sie ist wie der Schatten eines Ball oder Stockspielenden Hundes, bleibt immer schräg hinter ihm und zeigt ihm den Ball, wenn er ihn verliert. Das ist ihr Hüteersatz. Sie war oft der einzige Hundekontakt gewisser sehr beuteaggressiver Hunde, der in Anwesenheit des Balles geduldet wurde und das Tor zu einem normaleren Leben und besserer Erziehung. Sie lernten sie zu ertragen, die extrem einschmeichelndes Verhalten zeigen konnte, dann mochten sie sie und von dort aus konnte man dann mit anderen Hunden weiterarbeiten. Ein solcher Hund hat ihr sogar mal seinen Ball geschenkt. Er kam, legte ihn ihr hin und nahm ihn nicht wieder mit, sie sollte mit ihm rennen. Der Besitzer hat geheult. Ein echter Lassiemoment. Andere Hunde hat es gar nicht gestört und zu meinen Zeiten traf man sich auf der Hundewiese, um diese Hundewiese gemeinsam zu nutzen und hat miteinander geredet, sich beim spielen mit den Hunden abgewechselt, sie gemeinsam etwas tun lassen. Ich weiß, heute und hier, gehört der Hund allein dem Besitzer, begegnet man sich, wird angeleint und weggestiefelt und auf eigenheiten schon gar nicht eingegangen, aber ich habe doch ein paar gefunden, die nicht so sind. Also keinen Herzinfarkt bitte, sie hütet Hunde von Besitzern, die das explizit erlaubt haben und mein Hund lebt nur einen Klitzekleinen Teil des Jagdverhaltens aus, klitzeklein.
Und hat dein Hund nur dich zum Spielen? Cassidy liebt viele Menschen. Hatte aber eben ihre Lieblingsmenschen, die gebrechliche Oma, die früher auch mal einen schwarzen Hund hatte und eine Viertelstunde brauchte zum aufheben und dann vier Meter weit warf. Und der Anzugmensch, von dem ich nichtmal seinen Namen wusste, der immer morgens um Hab acht zur Arbeit hetzte, aber dann doch zwei dreimal den Ball über die ganze Wiese bretterte, so viele Meter. Mein Hund war hingerissen. Und viele der Hundebekanntschaften, die wir regelmäßig getroffen haben. Kann man sich heute wohl kaum noch vorstellen, andere Menschen, die mit dem eigenen Hund interagieren. mein Hund hat auch jetzt einen anderen Lieblingsmenschen, die Tierärztin mit der wir Gassi gehen.Und, immer noch ohne Worte? Ja, schlimm, ich weiß, was für ein mieser Hundehalter ich doch bin, mir läuft der Hund weg, legt in zwei Meter Entfernung von einem Menschen seinen Ball ab und schaut ihn an, dass man mir nicht die Polizei auf den Hals gehetzt hat. Unglaublich, sollte noch eine Selbstanzeige machen.
Wie, hat dein Hund nie Spaß, leuchtende Augen, "sagt" er nie zu dir: komm, noch einmal, weiter höher schneller? Konzentriert sich so sehr, geht völlig auf in dem was er tut? Und das hoffentlich mehrere Stunden am Tag, wenigstens 5 Minuten?
Oder soll ich jetzt gestehen, mein Hund ist doch ein Balljunkie und das ist so böse? Sie liebt es Ballzuspielen und sie liebt es Hunde zu hüten. Ja, stimmt. Hüten ist ja so negativ besetzt und wird immer mit einem wild kläffenden andere Leute Hunde oder was weiß ich beißenden Hund assoziiert. Ja, o.k. kein wunder, dass du unten so auf Jagdsequenz bestehst. Das ist für mich aber nicht der Klassische Hütehund, immer noch nicht, muss mich umgewöhnen.
Und es wird noch schlimmer. Mein Hund hütete auch die Kinder als sie klein waren. Schockierend. Ich konnte mich immer darauf verlassen, dass sie nicht auf die Straße oder den Radweg tapsten, nie in Gefahr gerieten in Opas Gartenteich zu fallen, weil mein Hund sie gesichert hat und Menschen sind abgelenkt, sie hat sich nie ablenken lassen durch Gerede, ein lautes Geräusch oder Kumpel, oder ihren Ball, wenn sie eine Aufgabe hatte. und die Kinder haben es im Gegensatz zur nervenden mahnenden Mama nie bemerkt, wie sie ihre Bewegungsfreiheit einschränkte durch "zufälliges" ankuscheln. Ja, ganz schlimmer, armer, bedauernswerter zutiefst kranker Hund und eine noch schlimmere Besitzerin, die sowas zulässt. Das wäre ja, wie einen Blinden einem Hund anzuvertrauen, schlimm sowas.Nun, das war auch eher auf das DF und "die Internet/Hundeschulwelt an sich bezogen, wozu aber einige Beiträge hier auch ganz gut passten. Wie eben auf meinen Beitrag zu antworten, das kein Hund ständig bespaßt werden muss, wo schrieb ich ständig? Nur weil ich mehrmals am Tag erwähnt habe? Und meine ein Hund kann von Natur aus sich hinlegen und schlafen? Und das nicht jedes Zeichen von Unruhe mit ignorieren behandelt werden sollte? Aber eigentlich weiß ich ja gar nicht, was dich aufgrund meines Beitrages dazu bewegt hat in meinem Profil nach meinen Hunden zu suchen, um dann mitzuteilen, dass ich das bei solchen Rassen, ja wohl nicht sagen sollte.
Und wenn du einem Hund beibringst, drinnen ist ruhe und draußen ist Aktion, wie kann er die dann zeigen, dass er aber nun jetzt nicht ruhen möchte, sondern rauswill und Langeweile hat. Gehst du mit ihm raus und fragst ihn? Das würde ich wirklich gerne wissen und was ist mit dem draußen ist Aktion. Was ist denn Aktion, wenn alles was ich davon schreibe, was meinem Hund Spaß macht von dir mit diesen Bemerkungen gespikt wird. Naja, jedenfalls habe ich den Eindruck, ein Hund der beim Ballspielen Spaß hat ist ein Junkie und Punkt. Also wie sieht bei dir Aktion aus?
Und das siehst du woran, ernsthaft. Woran siehst du das, das der Hund das genießt? Kannst du die Leine nehmen und der Hund sagt, och nö, ich genieße hier lieber noch eine Runde auf meinem Deckchen? Brauchen sie einen Befehl, um etwas anderes zu tun, musste du da mit Leckerchen winken, wenn sie aufstehen sollen?
Aber klar genießen Hunde Ruhephasen, es geht um die ständige Ruhe, wie sie "meine Welpen lernen, dass drinnen immer Ruhe ist" beinhaltet. Man hat ihnen diese Ruhe antrainiert, wie kanns du nun wissen, dass der Hund ruht und genießt, oder das der Hund eben liegt und schläft, wie er es soll, solange der Befehl nicht aufgehoben ist.Einen Befehl ausführen und genießen, muss sich natürlich nicht ausschließen. Aber wenn die Hunde so daliegen, wie auf dem Avabild. Wie unterscheidest du da ein Boah, wann sagt sie endlich etwas anderes, mir ist langweilig von einem genießen? Oder gibt es bei Hunden keine Langeweile?
Hast du einen Border? Einen, der schon mit vier Monaten durch vier Hände gegangen ist? Sie fraß und trank nicht, wenn sie nicht "gearbeitet" hat, das hat sie mitgebracht. Und ja draußen unterwegs, muss man auch nicht trinken, nicht soviel wie Frauchen es gerne hätte, da reicht irgendwann einmal am Tag nachtanken, dann muss man auch nicht. Saß da mit einem vier Monate alten Welpen, der nicht pinkelte, 12 Stunden ...
Das ist das was einem mit einer "solchen Rasse" passieren kann. sie hat ihre Stubenreinheitslektion gründlich gelernt. Ihr hat auch wohl jemand Ruhe halten beigebracht, denn sie stand die erste Zeit, als ich sie bekam nicht von ihrem Platz auf, es sei denn ich habe etwas gesagt. Von der Familie davor wurde sie an die Züchter zurückgegeben mit dem Hinweis, sie wollten einen Hund, kein Stofftier und sie hätte wohl einen Hirnfehler, so gründlich war der davor. Und ich glaube nicht, dass man sie dafür misshandeln musste.
Deshalb stehe ich nicht darauf, Welpen "Ruhe beizubringen", besonders nicht Rassen mit viel Will to Please, sondern habe lieber meinen armen nicht ruhehaltenden Aussie bei mir, der frisst und trinkt und spielt und ruht, wann er das Bedürfnis hat und mir das auch zeigen darf, als einen der ruhig trainiert wurde, wie auch immer.
Wie sagen dir denn deine Hunde, dass es Zeit ist rauszugehen?
Nein?
Nach meiner OP, hat sie Rücksicht auf mich genommen und nicht die Wohnung zerstört, mit Spielzeug um sich geworfen, gekläfft, mich gebissen oder all die Dinge, die einen ereilen sollen, wenn der Hund keine "Ruhe gelernt" hat und das sie keine Ruhe halten muss, sondern leben sollte, war harte Arbeit, dass sie mir ihre Bedürfnisses zeigen kann. Jedenfalls hatte sie ab dem vierten Monat Programm bei mir, weit mehr als zwei Stunden und konnte das auch, was ja unmöglich ist, denn wenn man viel mit dem Hund macht, erzieht man sich ja nur einen Arbeitsjunkie sonst nichts.
Aber wenn sie selbst etwas hatte, hat sie nicht eingesehen, weshalb sie nun weniger machen sollte, also vielleicht mal eine Schonhaltung einnehmen und sich wie bei meiner OP von selbst zurücknehmen. Das war ihr völlig egal und da musste ich dann ihr Gesundheitswächter sein, ebenso wie beim trinken. Das musste ich ihr dann befehlen.
Und während sie, wenn sie selbst das einsieht, trotzdem noch ein entspannter Hund war mit lockerer Rutenhaltung und reicher Körpersprache, schlich sie dann wie ein geprügelter Hund neben mir und fiel wieder in alte Verhaltensweisen zurück, mich nicht ansehen können, zuhause gleich in die hinterste Ecke schleichen und Augenzu. (Sie war dabei anfangs steif wie ein Brett und hat keinesfalls geschlafen, weshalb ich diesen Ruhepausen genießenkram zumindest bei Bordern nicht unbedingt vollständig glaube) völliges erlahmen jeglicher Aktivität. Fressen musste wieder befohlen werden, angezeigt, dass sie mal muss hat sie auch nicht mehr, denn ein gehorsamer Border, der bestraft wird muss auch nur alle 12 Stunden. Also der perfekte Hund, tut nur, wenn man ihm etwas sagt, ist unsichtbar, hat Ruhe gelernt. Nur war ich Idiot nicht mir so einem Leben für sie zufrieden.
Ich möchte, dass er kommt und mir zeigt, mir ist langweilig und dann kann ich sagen, schnapp dir dein Spielzeug, oder warte, oder ja, geht gleich los. Alle Antworten werden akzeptiert, aber natürlich ist sie bei raus am glücklichsten gewesen, bei meinem Tibet ist es "Keks" Aber nun ja, ich bin vorgeschädigt, Ruhe halten find ich grausam, aber vielleicht meinst du ja nur nicht über die Sofas toben, keine Ahnung.
Stimmt, ich habe ihr nicht beigebracht, sich so zu erschöpfen, dass sie dann zuhause todmüde zusammenbricht. Sie hat nicht mehr gemacht, als sie den ganzen Tag durchhalten könnte, ist ihr Tempo am Rad gelaufen, ist ihre Anzahl an Spielrunden gelaufen und nicht mehr, weil sie wusste, es geht noch weiter heute. Sie konnte in Ruhe nach oben traben, was fressen und trinken, sich noch ein Schweineohr von Herrchen abholen, ist dann zum Fenster gegangen hat gekaut und noch ein bisschen rausgeschaut und hat sich dann zum Schlafen in ihren Korb zurückgezogen, weil es gereicht hat, nicht weil sie nun todmüde war. Aber hätte ich gewollt oder gemusst, hätte ich auch sofort wieder losgekonnt, eben weil sie sich nicht verausgabt hatte.
Aber das Ziel sollte natürlich ein Hund sein, der sich nach Hause schleppt und dann ins Körbchen fällt und bibbert, hoffentlich will die nicht nochmal los, ich bin so müde?
Oder ist fit für dich das synonym für nervig? Für mich bedeutet das, der Hund ist locker und gelassen und könnte eben noch weiter, der Herzschlag ist nach anhalten schnell wieder unten und ist auch nur angemessen hoch gewesen gleich nach dem laufen und die Temperatur im normalen Bereich, kein angestrengtes Hecheln, keine angestrengten Augen, eben fit. und ja, ich habe damals den Herzschlag kontrolliert, weil man bei einem Border eben nieee so genau weiß und ich die Anzeichen bei genau diesem Hund auch erst lernen musste. Damit ich sie bremsen konnte, in den Spielsequenzen, nicht durch Ruhe lernen zuhause.
Da ist natürlich umgangssprachlich verkürzt. Aber ich kann dir da nicht so genau weiterhelfen, wie genau sich verhalten über die Gene manifestiert ist wissenschaftlich meiner Erkenntnis nach noch nicht geklärt, sonst wäre die Züchterwelt wunderbar und es gäbe Gentests für Hütetrieb und Co. Aber dass das Verhalten irgendwie doch in den Genen liegt ist klar oder? Und das sich mit Urspung, den Ursprung der Tibetterrier meine, nicht was auch immer es da für heutige Linien geben mag, also das was in den Büchern so steht. Der Tibetterrier sitzt und wacht und meldet ungewöhnliches der große Hund (Name peinlicherweise vergessen) regelt das dann. Klare Aufgabenverteilung, woran sich mein Fussel hält, ohne, dass ich das gewusst hätte.
(Nein, war keine bewusste Anschaffung, jemand wollte sie als Welpe wegtreten, weil sie nervte (klar, keine Ruhe gelernt das Winzteil) und ich fragte ihn, was er für sie haben wollte und er sagte, ein Sixpack. Den habe ich dann besorgt. Tierarzt kam auf Tibet und das hat sich ja bestätigt)
Was, einen gebrauchten Puli zu brauchen? Oder das nachdackeln. Wenn man keinen Hund will, der das tut, dann sollte man sich einen Hund anschaffen, wo in der Beschreibung selbstständig unabhängig ect. steht. Für den ist das dann Stress immer bei einem zu bleiben (wenn er sich der Rasse gemäß entwickelt) und man kann das in Ruhe machen.
Es ist Stress für einen Welpen generell einem nicht zu folgen, also bleibe ich eher bei ihm statt ihn zu zwingen sich von mir zu trennen, bis er alt genug ist und das von selbst kommt, das eigenständigere und wieder mag sein, das wir das selbe meinen.
Ich habe ja eigentlich keine Ahnung, wie deine Hunde "ruhe gelernt" haben und wie euer Alltag aussieht. Da beziehe ich mich auf meinen subjektiven Eindruck, dass die Definition lautet. Der Welpe wird von Anfang an an einen Platz gewöhnt, am besten die Box, immer wieder an seinen Platz zurückgebracht, bis er da bleibt, oder es wird schöngefüttert oder er wird angeleint, bis sein Folgetrieb eben zugunsten der so wichtigen Ruhe erlahmt, und er das schlafen endlich genießt. Oder eben der Kleine wird solange ignoriert, bis er aufgibt.
Ja, Hunde müssen lernen, dass man nicht immer zusammenbleiben kann, das lernen einige Rassen leichter als andere, einige Hunde leichter als andere. Aber einen Hund, der Anhänglichkeit in seinen Genen hat daran zu hindern mitzulaufen ist Stress und zwar wesentlich mehr, als es ihn tun zu lassen. Ich warte bis der Hund alt genug ist, das zu verkraften und eben auf eine Geste einfach mal bleibt, ohne andere Hilfsmittel.
Oder meinst du das Streicheln?
Nun, für meine Border wäre streicheln im Schlaf Stress, sie rückt dann vor sich hin murmelnd etwas von mir ab und schläft sowieso lieber, wenn sie schlafen will, in ihrem eigenen Zimmer und kommt zurück, wenn sie ausgeruht ist und Die Aussie kann längst ohne mich einschlafen, keine Sorge, aber der beste Platz ist immer noch halb auf mir drauf mit kraulender Hand. Aber vielleicht interpretiere ich ja auch falsch und sie ist im vollstress im Moment, weil sie auf mir liegt, während ich tippe.
Du weißt aber schon, das Hüten eine Sequenz des Jagens ist, oder? Und oh Schreck, ein Hund, der kein Ball spielen möchte
Ja, und? Ist deshalb die Einteilung in Hüte und Jagdhund verkehrt und sollte abgeschafft werden? Hat keinen Aussagewert? Meine Border (klinge schon wie eine kaputte Schallplatte, aber ist ja nunmal mein Hund und erwrte nicht, dass du die namen auswenig kannst.) kann ihre Nase nichtmal dazu benutzen, um ihren Ball zu finden. Sie muss ihn sehen und wenn sie einen Hasen sieht, dann ist das nett, wenn sie fünf sieht und die sitzen zu weit weg voneinander, findet sie das schon animierend, da mal gaaanz vorsichtig dran zu drehen, damit sie weiter zusammensitzen. Zeig mir den typischen Jagdhund, den das interessiert, wie seine Beute sitzt und zufrieden ist, wenn die dann ordentlich sitzen.
Und die Hütehunde, die ich typisch Hütehundig
finde, ist das zurückbringen genauso wichtig wie das hetzen, während ein typischer Jagdhund, gerne dem sich bewegenden Objekt hinterherrast, aber, wenns dann "tot" rumliegt, artet es in Arbeit aus, es sei denn hund ist Retriever. Dann ist das hergeben eher die Arbeit ...
Und weiß der Hund das noch, das er eigentlich jagt? Klar, es gibt viele wildernde Hütehunde, mehr als die Besitzer sich eingestehen wollen, dennoch ist hüten, hüten, und jagen jagen. Ein Hund der Kaninchen und Schaf, seinen Job nicht vom selbstbarfen unterscheiden kann, der war früher seinen Job, meist sein Leben, mit Sicherheit aber seine Zuchtattraktivität los. Heute ist das ja relativ wurst, der bekommt halt weiter Agility und vererbt seinen vollständigen Jagdtrieb weiter.
Also meine mag tyische Jagdhundspiele und keine typischen Hütehundbeschäftigungen. Hütehundbeschäftigungen liegen mir aber mehr, Gewohnheitssache. Besser so?
Und ja, ein Hund, der nicht Ball spielt ist weeesentlich schwieriger zwischendurch mal auf die Schnelle glücklich zu machen. Ich muss allein vorlaufen und eine Spur legen und kann erst dann los. Doppelte Wege, Zeitverlust. also eher was für Luxusstage, kein Alltagsgeschäft. Und Leckerliesuche ist auch schwierig, sie schummelt wenn ich sie verstecke, daran arbeiten wir noch ... -
ähm sry...aber...Kindergarten??

was diskutiert ihr hier noch...das Thema ist doch gegessen...
die Erstellerin dieses Threads ist nichtmehr da und das hat denk ich seine Gründe...und wenn ihr Probleme mit euren unterschiedlichen Meinungen,Überzeugungen und Aussagen habt...okay...aber klärt das doch vllt per PN oder lasst es einfach...tolleriert und akzeptiert den anderen und seine Meinung und damit hat sich das ganze.
Ich könnte mich hier auch noch über Aussagen aufregen...aber warum?!
Was hätte das für einen Sinn??!!
Im Endeffekt bleibt doch eh jeder bei dem,was er für richtig hält,also belasst es doch vllt auch dabei oder? :)
unverständliche Grüße
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Für mich ist das auch gegessen,wollte nur auf den Roman antworten

TS weg, Thema also erledigt

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Zitat
Für mich ist das auch gegessen,wollte nur auf den Roman antworten

TS weg, Thema also erledigt


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