ständige Rangordnungskämpfe

  • Guten Morgen ihr Lieben,

    erst einmal ein großes Danke an Euch, für die zahlreichen Tips.

    1. zum Zaun. Kabelbinder hat mein massig da, damit mache ich mich nachher als erstes auf den Weg mit meiner Tochter den zaun zu reparieren und Durchschlupfstellen zu verbauen.

    2. Nehme ich wirklich erstmal einen Hund mit hinter. Dann werd ich das mal mit der Fleischwurst versuchen ;) ist bestimmt ein netter Anfang, das sich auch gleich positiv auswirkt.

    3. Dann darf auch der 2. Hund raus.. Und ja ich werde an meiner Körperhaltung und -sprache etwas ändern müssen.
    Sie hören zwar auf Nein ! GEH! und AB! , aber im GArten sind sie dann ja so abgelenkt, das das sicher grad nichts bewirken würde.
    Ich bin halt wie ne Mama zu denen und rede zärtlich mit ihnen. Sobald ich pfeife sind sie da, das gilt für den Hof.
    Der NAchbar hat Hühner und Gänse und auch nen Hund, der ständig bellt.
    Ich werd ihn fragen müssen, ob er dann mal ne Stunde den Hund nicht in seinen Garten läßt, damit ich mich um meine kümmern kann.
    Bis jetzt verlief der Morgen ruhig. Ich hab hinter Scheibe gekuckt , gewunken und guten Morgen gewünscht.
    Die beiden haben sich sichtlich gefreut.
    Jetzt liegen sie in der Sonne... Das Wetter ist klasse und ich werd einiges zu tun haben. Egal..

    Desweiteren glaub ich nicht das ich einen der beide vermittelt kriege, ich kann nur das 2. Hofstück das am Haus mit dran ist und umzäunt ist, mal ordentlich umgraben und noch bissl Rasen säen, sieht bisschen freundlicher aus. Aber so das ich wenigstens die Hundenäpfe getrennt aufstellen kann und beide bekommen getrennt ihr Futter. Danach lass ich sie wieder zusammen Das werd ich auch heute ausprobieren.

    Naja hab ja WE von daher, drückt mir die Daumen...

    LG Conny

  • Ich wünsche dir viel Spaß und viel Glück. Finde es auch schön, dass du das zusammen mit deiner Tochter machst. Da hat sie sicher auch großen Spaß dran. Mir ging es zumindest in dem Alter damals so.

    :respect:

    Ich finde es übrigens echt super, dass du das für die Hundis machst. Sie werden sicher noch viel Spaß mit dir haben. Drück dir ganz fest die Daumen, dass das alles klappt

  • Danke liebe Nana, es ist auch im Interesse meiner Tochter. Sie traut sich noch nicht so ran und haut auch immer nur Leckerlis hin, damit sie hinter in den Garten kann.
    Ich glaub so lernt sie auch was mit. Wir sind nun mal Städter ohne Erfahrung, aber wir bringen viel
    Interesse und Willen mit..

    LG Conny

  • Ich war damals 11 als wir von der Stadt aufs Land gezogen sind. Ich wollte immer nen Hund. Und ein halbes Jahr später kam mein Vater mit einem weißen Schäferhund aus dem Tierheim nach Hause. Ich habe es geliebt mit ihm was zu unternehmen. Das war das Schönste überhaupt für mich.
    Das ist sicher auch eine schöne Möglichkeit was zusammen mit deiner Tochter zu machen. Ich fand die gemeinsemen Spaziergänge mit meinem Vater immer super.

    PS: Ich bin mir sicher, dass mit Geduld sicher alles bald besser läuft und finde es echt super toll, dass du dich den Hunden annimmst. Das ist noch lange nicht selbstverständlich. Es gibt sicher genug Leute, die akzeptiert hätten, dass die Hunde so leben und nix anderes kennen. Daher ziehe ich den Hut vor dir, dass du dich der Situation annimmst und für die beiden Rabauken die Situation ändern willst, damit sie es auch endlich schön haben.

  • Als ich noch ganz klein war, hatte mein Großvater einen Schäferhund. Einwunderschönes Tier "Ferro"... Ich habe ihn geliebt. Der war auch als Hofhund den ganzen Tag draußen und weil ich immer an ihm hing, seit ich stehen konnte, war nur auf mich fixiert, das mir ja nichts passiert.
    Meine Mutter erzählte mir das vorhin, das ich schon immer mit Hunden konnte. Ich hab wohl nie Angst gezeigt, egal wie groß sie waren. Liegt wohl auch daran das mein anderer Großvater bei der Polizei in der Hundestaffel war und ich auch dort immer zugegen war. Mich hat das schon immer fasziniert. Aber in einer kleinen Whg. solch große Hunde zu halten, war nichts für mich und für den Hund wäre es wohl auch nix gewesen...

    Und jetzt hab ich 2 Hundi´s, nen riesen Gartengrund und werd es mir mit ihnen schön machen..

    Danke für´s Mutmachen... Bis später.. Ich muß nen Zaun flicken :)


    LG Conny

  • Guten Morgen,

    viel Spaß beim Training. Pfote geben ist echt ein simpler Trick für den Anfang...unter normalen Voraussetzungen müsste der Hund das Grundprinzip nach wenigen Minuten verstanden haben. War halt bei meinen Patenhunden aus dem Tierheim so. Allerdings hatte ich keine Angst vor dem Hund. Sprich: Ich hab mir leckere Wurst zurecht gelegt, ein Stück in meine geschlossene Hand getan und sie dem Hund vor den Nase gehalten. Und einfach gewartet, was passiert. Nun, die Hündin hat zuerst mal geschaut, mit der Nase gestupst, mich fragend angesehen, herumgeleckt, bis sie dann niedergesessen und mit einer Pfoten draufgehaut hat. Und dann hab ich schnell die Hand geöffnet und ihr das Leckerchen gegeben. Beim nächsten Versuch hat sie auch noch mit der Nase versucht ranzukommen, ist aber dann relativ schnell dazu übergegangen, es wieder mit der Pfote zu versuchen. Beim dritten Mal ging es noch schneller und beim 4. oder 5. Mal hat sie sofort die Pfote auf meine geschlossene Hand gelegt. Hab dann gleich begonnen, kein Leckerchen mehr in die Hand zu nehmen sondern es ihr aus der anderen zu geben. Und ziemlich bald hab ich ihr dann die geöffnete Hand hingehalten. Das hatte sie in Null komma nix drauf. ;)

  • Na dann weiß ich was ich nachher mache :)

    Ich hab grad mit meinem Mann telefoniert und ihn nach den Leinen gefragt. Er sagte, das man früher versucht hatte den beiden Halsband und Leinen anzulegen. Was sich sehr schwierig gestaltete. Beide haben dann solange gezerrt und Saltos geschlagen bis die Halsbänder wieder ab waren.
    Und er sagte er habe die Hunde von jemandem bekommen, der froh war sie los zu sein.
    Vom Vorbesitzer haben die beiden wohl Schläge mit der Leine bekommen und mein Mann nahm sie dann zu sich.
    Mein Mann sagte mir das, damit ich aufpasse wenn ich versuche die Leine anzulegen.
    Und ja ihr Lieben, ich hab ihm gesagt das das mit den Hundis so nicht weitergeht.
    Er siehts ja auch ein, ihm tun die beiden ja auch leid.
    Wenn er hier Arbeit hätte, wo er abends und am WE zu Hause sein könnte hätte er auch mehr Zeit für die beiden und es sähe alles bisschen anders aus.
    So ist er in der Schweiz arbeiten. Aber wenigstens sind die Hunde nicht mehr ständig alleine.
    Das ist ein guter Anfang, wie ich finde und ich bleibe ja nun auch dran.

    Seine Oma ist jeden Tag hier gewesen, bevor ich hier einzog und hat sich um den Garten gekümmert, den Hunden ihr Futter gegeben und mußte dann auch schon wieder los.
    Kann ja auch keiner von ihr verlangen, in ihren Alter (75) sich mit den beiden zu beschäftigen.
    Dafür bin ich jetzt da :)

    LG Conny

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