BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil II

  • Deswegen stellt sich mir die Frage, wenn das so häufig vorkommt, kann man denn dann überhaupt davon ausgehen, dass Rohfütterung wirklich die artgerechteste und beste Art zu füttern ist? Was ist da besser als wenn man kocht?

    Ist das denn wirklich so? Also dass roh gefütterte Hunde häufiger Probleme mit Erbrechen und Co. haben?

    Gekochtes Futter ist im Grunde immer ein bisschen Schonkost. Man hilft der Verdauung, indem man die ersten Verdauungsschritte vorweg nimmt. "Natürlich" ist das nicht, aber auch nicht falsch. Kommt halt auf den Hund an.

    Ich kenne auch so einige Roh-Fütterer, die da gelandet sind, weil ihr Hund sehr empfindlich ist. Der hatte diese Probleme also schon vorher gelegentlich.

  • Meine Hündin hatte das beim Rohfüttern und bei Fertigfutter früher sehr oft und heftig. Sodbrennen, Galle erbrechen, Futter verweigern bis letztlich zur Gastritis.
    Wir sind im ersten Jahr teilweise mehrmals pro Woche mitten in der Nacht draußen gestanden, damit sie Gras fressen kann.
    Nassfutter geht inzwischen wieder, wenn auch nicht auf Dauer, aber bei Rohem fängt sie schon nach 2 Mahlzeiten wieder mit den alten Symptomen an.
    Ich habe keine Ahnung warum. Es überfordert ihren Magen wohl einfach. Bei Knochen hatte sie das Problem im Übrigen nie :ka:

    Bei ihr ist neben der Tatsache, dass es gekocht sein muss, wichtig, dass es relativ wenig Fleisch gibt (80g auf 8kg Hund) und dass genug Gemüse dabei ist.
    Ein hoher Fleischanteil mit einem Löffelchen Gemüse drüber ist für sie der Supergau.
    Sie liebt rohes Fleisch übrigens, bekommt aber nur beim Portionieren kleine Stücke ab, mehr geht halt nicht.

  • Ich habe keine Ahnung warum. Es überfordert ihren Magen wohl einfach. Bei Knochen hatte sie das Problem im Übrigen nie

    Da scheint sie wirklich etwas nicht zu vertragen. Da würde ich auch kochen.

    Mal was anderes: ich überlege, zukünftig doch vollständig alleine zu barfen. Derzeit gibt's hier Fertigbarf und ich ergänze das um Knochen, Innereien und Gemüse. Hin und wieder auch Fleisch, wenn sich das ergibt.

    Vorteil beim Fertigbarf sind die praktischen Portionsgrößen mit 20g-Brocken, die ich super einfach dosieren kann. Ich füttere nämlich immer irgendwie anders, weil öfter mal Reste da sind (Fleischabschnitt, Fisch usw.). Und dann noch in Abhängigkeit von seiner Aktivität und der Frage, wie viel Leckerli oder Futter er bei der Arbeit bekommen hat.

    Ihr bereitet doch auch alle das Futter vor, oder? Und friert dann feste Portionen ein. Füttert ihr dann wirklich einfach stur immer die gleiche Menge? Oder habt ihr Ideen, wie man das flexibel gestalten kann?

  • Ihr bereitet doch auch alle das Futter vor, oder? Und friert dann feste Portionen ein. Füttert ihr dann wirklich einfach stur immer die gleiche Menge? Oder habt ihr Ideen, wie man das flexibel gestalten kann?

    Ich mache kleinere und größere (und große) Portionen und packe sie in unterschiedliche Fächer des Gefrierschranks. Je nach Bedarf hole ich dann eine Tüte raus.

  • Ich mache kleinere und größere (und große) Portionen und packe sie in unterschiedliche Fächer des Gefrierschranks. Je nach Bedarf hole ich dann eine Tüte raus.

    Da wir momentan sowieso immer noch wöchentlich die Portion anpassen haben wir auch unterschiedliche Portionen eingefrohren.

    Wir haben so Feinkostbecher, und haben in erster Linie mal 200g und 100g Portionen. Dazu je nachdem was es ist noch ein paar 50g Portiönchen.
    Und das dann jeweils für Fleisch, Pansen, Innereien, RFK (da teilweise aber auch Kalbsknochen, die sind in normalen Einfriertüten) und momentan auch für Gemüse/Obst.

    Wenns drauf ankommt nehmen wir immer eher eine kleinere Portion, weil Ari ja eh noch viele Leckerchen nebenher bekommt. Der steht ja noch voll im Training (und Frauchen ist manchmal weniger konsequent als sie sein sollte :hust: ) :)

    Je nachdem wie wir es brauchen holen wir das dann auch immer am Vorabend aus der Tiefkühle (Ari bekommt momentan 2x täglich Futter).

  • Auftauen ist noch so ein Thema - das mache ich immer in der Auftaustufe in der Mikrowelle.

    Das haben wir - :hust: - einmal gemacht und dabei das Fleisch gekocht :lol: :headbash:

    Seitdem, wenn wir mal vergessen Abends das Futter aus der Tiefkühle rauszunehmen gibt es (zumindest Vormittags) halt mal Dosenfutter.
    Schmeckt Ari auch und wenn wir mal in Urlaub fahren oder so kennt er es schon, man kann das ja viel angenehmer mitnehmen :)

  • Meine Hündin hat diese Nacht sich auch mehrmals übergeben und hatte offenbar auch ganz schön Bauchschmerzen..hat Unmengen Gras gefressen.
    Da fiel mir wieder ein, dass einige Hunde aus dem Thread das regelmäßig haben und der Magen über- oder untersäuert ist. Deswegen stellt sich mir die Frage, wenn das so häufig vorkommt, kann man denn dann überhaupt davon ausgehen, dass Rohfütterung wirklich die artgerechteste und beste Art zu füttern ist? Was ist da besser als wenn man kocht? Denn da treten diese Probleme ja anscheinend weniger auf


    Vielleicht kommt das auch aufs Individuum an und "wie" ich barfe?! Ich barfe seit ca. 7 Jahren und meine Hunde haben sich wenns hoch kommt einmal im Jahr übergeben - und dann mit eindeutigem Grund, der nichts mit dem Futter zu tun hatte ;)

  • Ich taue einfach eine 500g Portion im Kühlschrank auf und wiege davon das ab, was ich gerade brauche. Der Rest kommt bis zur nächsten Mahlzeit in den Kühlschrank. Das ist für mich einfacher als einzelne Portionen, weil ich für Emil die Menge ja auch noch immer anpassen muss...

    Andere Frage: Wann habt ihr eure Welpen umgestellt, also z.B. von drei auf zwei Mahlzeiten am Tag?

  • Ich taue einfach eine 500g Portion im Kühlschrank auf und wiege davon das ab, was ich gerade brauche. Der Rest kommt bis zur nächsten Mahlzeit in den Kühlschrank. Das ist für mich einfacher als einzelne Portionen, weil ich für Emil die Menge ja auch noch immer anpassen muss...

    Andere Frage: Wann habt ihr eure Welpen umgestellt, also z.B. von drei auf zwei Mahlzeiten am Tag?

    Wir haben Ari vor ein paar Wochen umgestellt, da war er so 23/24 Wochen?
    In erster Linie weil es dann während der bald wiederkommenden Unizeit einfacher wird.
    Hat erstaunlich gut geklappt. Manchmal kriegt er jetzt mittags noch was zum kauen/nagen, aber insgesamt haben wir keine Probleme.

    Letzten Endes kommt es aber glaub auf dich und auf Hund an. Einige füttern ihre Welpen von Anfang an nur 2x. Hätte wir zB auch können, unser Züchter war gerade beim Umstellen. Wir haben uns dann zwar entschlossen 3x noch ne Weile weiterzuführen, aber es wäre auch so gegangen.

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