BARF - Allgemeiner Talk-Thread Teil II
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Hummel -
10. März 2012 um 21:13 -
Geschlossen
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Ich ziehe mittlerweile das "regional" dem "bio" vor, insbesondere beim Fleisch.
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Hallo,
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Ich denke schon das eine vegane Hundeernährung gut funktionieren kann wenn man sie richtig durchführt,
und darauf achtet das der Hund alle benötigten Nährstoffe erhält.
Einen Hund mit schadstoffbelastetem Billigfleisch aus Massentierhaltung zu füttern finde ich jetzt auch nicht gerade "artgerecht".Grüße
Da vegane Hundeernährung NIEMALS "richtig" durchgeführt werden kann, kann sie auch nicht "gut funktionieren!
Der Hund IST KEIN VEGANER!Keine Ahnung, wie Hunde sich mit "schadstoffbelastetem Billigfleisch" entwickeln, viele erreichen ja auch ein Alter, dass denen der Ahnen ("Wölfe") weit überlegen ist.
Aber meine bekommen kein Billigfleisch aus Massentierhaltung. Aus ethischen Gründen, nicht deswegen, weil ich denke, dass ich sie sost vergiften würde. -
Ich ziehe mittlerweile das "regional" dem "bio" vor, insbesondere beim Fleisch.
Wenn du mal in einem Stall deines regionalen Geflügelzüchters warst, und mit mit einem nahen Bioland-Geflügelhofs vergleichst, dann ziehst du das regional nicht mehr vor...beim Obst und Gemüse schaut teilweise es anders aus, aber gerade bei Fleisch ist regional kein Gütesiegel. Ob die in 50km oder in 500km Entfernung in dunklen Hallen, ohne Sonnenlich und Platz zum Bewegen, auf Spaltenböden ihr 30-Tage-Dasein fristen macht m.E. nach keinen Unterschied...
Aber ich kann verstehen, wenn einem das Biofleisch zu teuer ist. Ich selbst ess kaum Fleisch und die seltenen Gelegenheiten, kann man sich dann auch ein Tier leisten, dass bessere Aufzuchtbedingungen hatte.
Aber ich bin ganz ehrlich:
Für den Hund wäre mir reines Biofleisch auch zu teuer. Sie bekommt teilweise, wenn ich es reduziert bekomme wegen MHD, von uns mal etwas, oder wenn der Bioland-Hof um die Ecke wieder Schafe schlachtet, die Dinge, welche Menschen nicht verzehren möchten. Ansonsten kaufe ich beim Schlachter, und habe in der Hinsicht zumindest das Gute Gewissen, dass für meinen Hund nicht extra Tiere gezüchtet und geschlachtet wurden, sondern sie die "Reste" bekommt, welche ansonsten in der Tonne gelandet wären (wobei ich immer wieder erstaunt bin, wie toll manche Stücke, gerade beim Muskelfleisch ausschauen. Könnte man sicher auf den Grill legen und keiner würde merken, dass es eigentlich Reste für den Hund sind). -
Ich kaufe auch sehr viel "regional" an Fleisch.
Nur eben nicht in irgendeinem Supermarkt, sondern beim Landwirt, wo ich die Haltungsbedingungen sehen kann.
Wenn man sich ein wenig umschaut, ist das gar nicht so schwer, gerade beim jetzigen Verfall der Milchpreise stellen einige Landwirte um auf extensive Weide"mast".
Ist etwas aufwendig, sich einmal die "Quellen" zu organisieren, aber wenn man so seine Leute hat, ist es eigentlich ganz einfach.Mein "Geflügel- und Schweinemensch" ruft mich dann an und sagt Bescheid, wenn er Hühner geschlachtet hat oder die Schweine zum regionalen Schlachter gehen.
Alles ohne BIO, aber GANZ SICHER aus absoluter Freilandhaltung!
Rindfleisch: http://www.rindfleisch-vom-hof.de/
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Ich kaufe auch sehr viel "regional" an Fleisch.
Nur eben nicht in irgendeinem Supermarkt, sondern beim Landwirt, wo ich die Haltungsbedingungen sehen kann.
Wenn man sich ein wenig umschaut, ist das gar nicht so schwer, gerade beim jetzigen Verfall der Milchpreise stellen einige Landwirte um auf extensive Weide"mast".
Ist etwas aufwendig, sich einmal die "Quellen" zu organisieren, aber wenn man so seine Leute hat, ist es eigentlich ganz einfach.Mein "Geflügel- und Schweinemensch" ruft mich dann an und sagt Bescheid, wenn er Hühner geschlachtet hat oder die Schweine zum regionalen Schlachter gehen.
Alles ohne BIO, aber GANZ SICHER aus absoluter Freilandhaltung!
Rindfleisch: http://www.rindfleisch-vom-hof.de/
Ja, das ist was anderes. Dir geht es dabei ja auch nicht um das Merkmal "regional", sondern um die Aufzuchtbedingungen.
Ich wollte nur sagen, dass Fleisch nur weil es aus der Region kommt nicht per se besser ist, als Fleisch von wo anders.
Natürlich gibt es nicht-bio-Landwirte, die ihre Tiere gut halten und ernähren -einige sogar besser, als manche bio-Landwirte, die nur darauf achten gerade die Mindestvorschrift einzuhalten-. Nur hat das nicht wirklich was mit Regionalität zu tun. Die Regionaltät erleichtert nur, dass man sich mit eigenen Augen von den Bedingungen überzeugen kann, aber nicht regionaler Landwirt ist das Verkaufsargument, sondern Landwirt des Vertrauens.Aber im Prinzip muss jeder selbst wissen, was er selbst isst, und was er füttert. Solange man sich damit wohl fühlt ist ja alles gut.
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Mit ein Grund, warum ich - selbst Veganerin - überlege einen Jagdschein zu machen.
Meine Familie isst Fleisch und ich habe Hunde - da wäre es in meinen Augen ein Beitrag zum Tierschutz, Familie und Hunde was den Fleisch Anteil angeht in großen Teilen mit Wild zu ernähren.
Außerdem liebe ich den Wald und finde das ganze schon sehr interessant. Wildkameras aufstellen, Hege betreiben, früh morgens um 5 Uhr durch die Botanik dümpeln
Naja mal sehen. Ab Januar ginge der Kurs los ...

Momentan beziehe ich Fleisch nicht so, wie ich es gut finde, ehrlich gesagt
Da muss ich deutlich was ändern. -
@Cattle
Sind ja nicht nur die Schadstoffe, sondern auch die fehlenden Nährstoffe.
Bio-Leber von Demeter, Bioland, Naturland hat sehr viel mehr Nährstoffe (Vitamine, usw.) als Leber aus Massentierhaltung.
Wenn man einer Kuh schon VitB12 über Nahrungsergänzungsmittel verabreichen muss damit sie nicht stirbt, was die Kuh auf einer Weide ohne Probleme in größeren Mengen selbst herstellen könnte, dann kann man sich ungefähr vorstellen wie minderwertig das Fleisch aus der Massentierhaltung sein muss.@Mia
Der Hund kann auch sehr gut pflanzliche Komponenten verwerten.
Wenn du nicht verstehst, warum es manche Menschen veranlasst ihren Hund vegan zu ernähren, dann empfehle ich dir den film http://www.earthlings.de, vielleicht verstehst du es dann. Am besten in der maximalen Auflösung, kommt dann richtig gut.Grüße
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Sind ja nicht nur die Schadstoffe, sondern auch die fehlenden Nährstoffe.
Bio-Leber von Demeter, Bioland, Naturland hat sehr viel mehr Nährstoffe (Vitamine, usw.) als Leber aus Massentierhaltung.Nochmal: Ich esse und verfüttere kein Fleisch aus Massentierhaltung.
Und dabei geht es mir persönlich eben mehr um das Tierwohl der Nutztiere als um die Frage wie gesund z.B. Demeter-Fleisch ist (zumal es hier oben kaum Demeter-Höfe mit Viehhaltung gibt, Neuland habe ich erst einen einzigen Hof, ca 100km entfernt entdeckt.
Ich brauche (Für MICH und MEINE Hunde) nicht irgendein Siegel, ich überzeuge mich gerne vor Ort selber über die Haltungsbedingungen der Tiere! Und da ist mir einerseits Freilandhaltung sehr wichtig, zum anderen aber auch, dass z.B. ein krankes Kalb GLEICH alles an nötiger Behandlung bekommt, auch wenn es bis zur Erreger-Identifizierung und dem Antibiogramm erst einmal mit Breitband-Antibiotika "beschossen" wird.
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Nochmal: Ich esse und verfüttere kein Fleisch aus Massentierhaltung.
Und dabei geht es mir persönlich eben mehr um das Tierwohl der Nutztiere als um die Frage wie gesund z.B. Demeter-Fleisch ist (zumal es hier oben kaum Demeter-Höfe mit Viehhaltung gibt, Neuland habe ich erst einen einzigen Hof, ca 100km entfernt entdeckt.
Ich brauche (Für MICH und MEINE Hunde) nicht irgendein Siegel, ich überzeuge mich gerne vor Ort selber über die Haltungsbedingungen der Tiere! Und da ist mir einerseits Freilandhaltung sehr wichtig, zum anderen aber auch, dass z.B. ein krankes Kalb GLEICH alles an nötiger Behandlung bekommt, auch wenn es bis zur Erreger-Identifizierung und dem Antibiogramm erst einmal mit Breitband-Antibiotika "beschossen" wird.
Sorry, hätte das "@Cattle" weglassen sollen, war nicht auf dich bezogen.
Grüße
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Der Hund kann auch sehr gut pflanzliche Komponenten verwerten.
Wenn du nicht verstehst, warum es manche Menschen veranlasst ihren Hund vegan zu ernähren, dann empfehle ich dir den film earthlings.de, vielleicht verstehst du es dann. Am besten in der maximalen Auflösung, kommt dann richtig gut.Wenn für einen selbst jegliche Fleischgewinnung/-produktion, wie auch immer man es nennen will, ethisch nicht vertretbar ist, dann hat man auch so konsequent zu sein und sich keinen Carnivoren wie den Hund anzuschaffen. Es ist moralisch und ethisch genauso verwerflich und veruteilenswert, dem Hund gänzlich seine natürliche Ernährungsgrundlage zu entziehen, wie das Rindvieh entgegen seinem natürlichen Lebensrythmus fett zu mästen und Vitamine zu spritzen.
Es ist doch paradox zu denken, dass eine erforderliche Vitamin B12 Gabe im Futter von Masttieren inakzeptabel ist, gleichzeitig den Hund aber so ernähren zu wollen, dass sehr viel umfangreichere Vitamin-/Mineralmischungen gegeben werden müssen, um den Nährstoffbedarf decken zu können.Ich hab jedes Verständnis für Menschen, die die heutige Tierhaltung in Gänze ablehnen und deshalb vegetarisch leben. Mir fehlt jegliches Verständnis für Menschen, die dann so scheinheilig sind und auf den Hund nicht verzichten wollen und diesem dann die eigene Lebensweise auf so abstruse Weise aufzwingen meinen zu können.
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