• Du hast eigene Kinder. Nur weil eines Deiner Kinder mal in zwei Wochen nicht an Größe und Gewicht zugelegt hat, bist Du dann der Meinung, dass das Kind mit - ich sag jetzt mal 8 Jahren - erwachsen ist? Ich habe letztens erst gelesen, dass in diesem Alter bei Jungs die sexuelle Entwicklung einsetzt - dennoch hat das noch nichts mit erwachsen sein zu tun.

    Dein Welpe ist noch nicht mal 4 Monate alt. Selbst wenn Kleinhunde schneller erwachsen sind als große Hunde, braucht er sicher noch 6-8 Monate um als erwachsen zu gelten. Dieser Prozess bedeutet ja nicht nur wachsen sondern auch reifen. Ganz ehrlich, bei so einer Aussage Deiner Tierärztin würde ich darüber nachdenken mir eine andere Praxis zu suchen.

    Meines Erachtens verhält er sich für sein Alter völlig normal. Was er braucht sind Grenzen und Erziehung.

    Was mich interessiert: was bedeutet er verhält sich pubertät oder dominant? Wie äußert sich das?

  • Zitat


    Aber ab und zu,Er ist ziemlich dominant, aber das werden wir ihm noch austreiben!

    Austreiben ? A lá der Exorzist ? :o0:

  • Hier weiß man gar nicht wo man anfangen soll...

    Wie schon gesagt wurde entartet so ein innliegender HOden nicht so schnell, teilweise auch gar nicht. Bei einer Kastration kann sogar nur der innliegende entnommen werden.
    Mein Vorschlag: erstmal erwachsen werden lassen (ca. 2 Jahre) und dann weitersehen. Evtl. dann mit einem Kastrationschip.

    Vom Anspritzen mit Wasserpistolen halte ich gar nichts! Man kann sowas schon machen, aber erstens würde ich das nie innerhalb der Familienmitglieder machen, weil dein Hund das vielleicht falsch verknüpft. Also nicht wie gewünscht "oh anbellen/kneifen ist blöd", sondern "oh, das Kind ist blöd" und ich denke nicht das ihr das wollt.
    Zweitens ist das eine Sache, bei der das Timing absolut stimmen muss! Das ist für die meisten Erwachsenen schon schwer genug, deine Kinder werden das bestimmt nicht richtig hinbekommen.
    Außerdem sollten Kinder meiner Meinung nach nicht lernen auf Hunde zu spritzen.

    Übt weiter mit eurer Hundeschule und bringt eurem kleinen Wirbelwind bei Ruhe einzuhalten. Dafür muss er aber auch einen Ruheplatz haben, wo die Kinder ihn in Frieden lassen!
    Fängt er an zu Zwicken o.Ä. bringt ihn dahin und leint ihn an, oder wenn es eine Box ist (nach positivem Aufbau) darein und kurz zumachen.

    Viel Erfolg und Geduld noch!

  • Hunde, die zu den kleinen Hunden gehören, wachsen teilweise noch bis sie 6 Monate alt sind - einige sogar, bis sie 9 Monate alt sind, oder älter.
    Mein kleiner Mann ist gewachsen, bis er 9 Monate alt war, erst dann konnte man keine Veränderungen mehr erkennen. Aus dem Grund würde ich dem Kleinen noch Zeit geben.

    Übrigens hat die körperliche Größe nichts mit der Kastration zu tun. Viel wichtiger ist hier das geistige Alter und mit noch nicht einmal 4 Monaten ist dein Kleiner auf keinen Fall geistig ausgewachsen.
    Auch, dass er ein Einhoder ist, heißt nicht, dass er jetzt schon kastriert werden muss. Auch das hat noch Zeit.

    Gerade zu dem Kastrationsthema rate ich dir zu dem Buch "Kastration und Verhalten beim Hund" von Udo Gansloßer, Sophie Strodtbeck. Das Buch ist wirklich SEHR aufschlussreich. Auch im Punkto Einhoder.

  • Würde Dir auch dringend zu einem anderen TA raten. Ich finde Deine hat sich mit solchen Äußerungen selbst disqualifiziert!

    Außerdem ein Hinweis: Man geht, ZUM GLÜCK, immer mehr dazu über nur den nicht abgesunkenen Hoden zu entfernen. Und wenn überhaupt noch nicht mit 15 Wochen. Was habt Ihr denn versucht um den Hoden noch zum absteigen zu bringen?

    Weiter noch: Es gibt keinen dominanten Hund! Das Wort dominant beschreibt eine Beziehung zwischen zwei
    Individuen. Dazu gehört einer der dominiert, und einer der das zulässt. Ein Hund für sich allein kann also nicht dominant sein!

    Und von wegen ausgewachsen.... Zu dem Quatsch, sorry, kann ich nicht anders bezeichnen, sag ich nix weiter.

  • Anderer TA, dein jetziger taugt nix.

    Meine Maus hat mich in dem Alter auch ordentlich gekniffen und in Socken, Hose und Ärmel. Und ja, ab und zu hat das auch blutige Schrammen gegeben, denn Milchzähne sind verdammt spitz. (Ich nehme an, Dein Hund hat noch Milchzähne? Von wegen 'Ausgewachsen'?)
    Mit Aua! schreien, Abwenden, Spielabbruch, 'Nein' üben und, wenn mir komplett der Geduldsfaden riss, sehr kurzen Auszeiten (30Sekunden ausgesperrt) ging das so langsam weg. Hat halt ein paar Monate gedauert.

    Ich bin Hundeanfängerin und mir hat das Buch Hundetraining von Martin Rütter sehr geholfen, besonders der Abschnitt mit dem Agieren/Reagieren und der Ressourcenverteilung. (Und klaren Kommandos, und positiver Konditionierung und und und. Das waren 19Euro, die sich echt mal gelohnt haben.) Wenn man da ein Auge drauf hat, kann man mit dem Hund auch auf der Couch kuscheln, ohen Angst zu haben, dass der gleich die Weltherrschaft übernimmt.

    Ach ja und diesen Artikel zum Thema Dominan, Alpahwurf etc. fand ich super hilfreich (und lustig) http://www.sag-nein-zu-gewalt.de/?cat=8

  • Zitat

    Anderer TA, dein jetziger taugt nix.

    Meine Maus hat mich in dem Alter auch ordentlich gekniffen und in Socken, Hose und Ärmel. Und ja, ab und zu hat das auch blutige Schrammen gegeben, denn Milchzähne sind verdammt spitz. (Ich nehme an, Dein Hund hat noch Milchzähne? Von wegen 'Ausgewachsen'?)
    Mit Aua! schreien, Abwenden, Spielabbruch, 'Nein' üben und, wenn mir komplett der Geduldsfaden riss, sehr kurzen Auszeiten (30Sekunden ausgesperrt) ging das so langsam weg. Hat halt ein paar Monate gedauert.[/url]

    Genau so.

    Ich muss dazu sagen, das grade die Zeit des Zahnwechsels für den Hund sehr anstregend ist. Er hat schließlich immer wieder Zahnschmerzen. Er reagiert (logisch) mit Beißen aber auch mit unverschämtem Verhalten. Bisher hat er ja auch noch nicht gelernt, dass das Verhalten nicht zum Erfolg führt. Das Stichwort hier ist Konsequenz. Dem Hund immer wieder ruhig und sachlich zeigen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist - Spielabbruch, wegdrehen, vor die Tür bringen. Ach ja und Geduld ist wichtig - er muss ja erst kapieren, dass es sich lohnt nicht zu zwacken.

  • Zitat

    Was haltet ihr davon wenn ich meinen Kindern eine Wasserpistole in die hand drücke und immer wenn er an die Füsse will, dass sie ihn anspritzen,
    wir üben das jeden Tag im Feld für 10 min. mit den Kinder rennen, und es wird immer besser mir dem Füsse fangen, ohne Wasserpistole, da bin alt ich dabei.
    Aber im Haus wenn sie schnell auf das Klo sausen usw. wäre doch das eine Lösung???

    Lg

    Welchen pädagogischen Effekt soll das haben? Bespritzt Du Kinder auch mit Wasser, wenn sie unerwünschtes Verhalten zeigen? Es handelt sich bei Deinem Hund um einen Welpen, der noch viel lernen muss. Ein deutliches "Nein" oder ein Spielabbruch wären wohl eher geeignet, ihn zu erziehen.
    Es es Dein erster Hund? Hast Du Dich im Vorfeld mit den Basics der Welpenerziehung beschäftigt? Da gibt es auch gute Fachliteratur...

  • Zitat

    Genau so.

    Ich muss dazu sagen, das grade die Zeit des Zahnwechsels für den Hund sehr anstregend ist. Er hat schließlich immer wieder Zahnschmerzen. Er reagiert (logisch) mit Beißen aber auch mit unverschämtem Verhalten. Bisher hat er ja auch noch nicht gelernt, dass das Verhalten nicht zum Erfolg führt. Das Stichwort hier ist Konsequenz. Dem Hund immer wieder ruhig und sachlich zeigen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist - Spielabbruch, wegdrehen, vor die Tür bringen. Ach ja und Geduld ist wichtig - er muss ja erst kapieren, dass es sich lohnt nicht zu zwacken.


    Genau so ist es!
    Versuch dich einfach daran zu erinnern, wie das bei deinen Kindern war, als sie als Baby Zähne gekriegt haben. Sie haben alles in den Mund genommen, daran herumgenuckelt oder versucht daran herumzukauen.
    So ist es jetzt auch bei deinem Hund.
    Wichtig ist, dass du ihm zeigst, dass es nicht erwünscht ist, an euch herumzuknabbern. Dafür gab es ja schon Tipps (siehe AUA!).
    Bringt ihm bei, dass er nur an seinem Spielzeug kauen darf.

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