Akut: Durchfall, ständiges Schmatzen
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Vorweg: Ich neige ja fatalerweise dazu, Symptome erst fürchterlich schrecklich zu finden, zum TA zu rennen, an den Symptomen rumschrauben zu lassen und alles zu bagatellisieren, sobald es wieder besser wird. :/
Weiß aber auch selber, dass das doof ist....ZitatIch weiß Dir wird das elend schwer fallen mit ner Ausschlussdiät, da du ja immer sehr abwechslungsreich kochst, aber anders wirst du nicht herausfinden auf was sie reagiert und eben immer nur an den "Symptomen rumdoktern".
Ja, ich weiß....ich hoffe ja immernoch, einen Auslöser zu finden, der nicht so "schwerwiegend" ist...aber wie das funktionieren soll weiß ich wohl selber nicht....
Zitat
Kennt Sie schon Pferdefleisch bzw. welche Sorten Fleisch (die am besten auch bezahlbar sind) kennt Sie noch nicht ?Ja, sie kennt Pferdefleisch (boos und LL-Dosen). Was mir jetzt noch einfallen würde, wäre Strauß. Den hatte sie nur mal als Knabberkram.
ZitatIch denke ich würde dann auch das Shampoo weglassen, ich kann mir nicht vorstellen das es für die empfindliche Hundehaut gut sein kann wenn täglich shamponiert wird und besonders wenn du mit der Diät beginnst würde es sonst das Ergebniss verfälschen.
Ich soll jetzt nur noch alle 2 Tage shampoonieren.
Sollte ich mich zu einer Ausschlussdiät entschließen, würde ich das Shampoo aber auch weglassen!ZitatAchso eins fällt mir noch ein. Lässt du Cala jährlich gegen absolut alles impfen ? Wenn ja wann war die letzte Impfe ?
Ich kenne kenne eine Golden Hündin die immer 6-8 Wochen nach der 7fach Impfung verschiedenste Entgleisungen des Immunsystems gezeigt hat, mit ständigem Durchfall und eben Hotspots.
Nach einigen Jahren wurde der Zusammenhang erkannt und es wird jetzt nach dem Schema für "informierte Hundehalter und TAs" geimpft
. Aber die Impfdiskussionen kennst du bestimmt auch.Ja, sie wird gegen alles geimpft. Das letzte Mal vor etwa 1 Woche.
Ich wollte eigentlich nicht, aber die TÄ meinte, Staupe sei hier auf dem Vormarsch usw...In das Impfthema müsste ich mich erst einlesen, aber ich habe auch im Bekanntenkreis Leute, deren Hunde teilweise schwer mit Impfschäden zu tun hatten.
Zitat
Ich sags mal so: Du bist die Besitzerin, du zahlst, also entscheidest du.
Ja, Niani, aber irgendwie verlässt man sich doch einfach auch ein bißchen auf das Fachwissen einer studierten Tierärztin.
Wenn sie mir sagt: Ich sehe an der Haut nichts, was auf eine Pilzinfektion hindeutet, ein Test wäre unnötig, dann GLAUBE ich das doch auch erstmal!
Ich lasse mich natürlich auch recht leicht beeindrucken...Es stimmt schon: Ich hätte vielleicht auf einen Test bestehen sollen! Hätte ich vielleicht auch getan, wenn die Symptome noch so heftig gewesen wären wie vor dem shampoonieren....aber es verunsicherte mich auch, dass es eben schon so viel besser war!
Zitat
Also wenn dein TA das so einfach durch "draufgucken" ausschließen kann, ist er echt klasseVermag ich nicht zu beurteilen...
ZitatIch würde -wenn irgendwie möglich- den TA wechseln. Klar kannst du den Kottest einfordern, aber es wird wohl kein fruchtbares Zusammenarbeiten geben...von ner Ausschlussdiät anstätt hypoallergenem Trofu vermutlich mal ganz zu schweigen

Mal ehrlich: Cala hat eine lange "Krankheitsgeschichte" hinter sich, ich denke auch bedingt durch ihre schlimme Aufzucht. Ich war hier im Umkreis bei JEDEM TA inzwischen.
Bei der jetztigen Tierärztin habe ich immernoch das beste Gefühl.
Man merkt bei ihr, dass sie einem nicht bloß das Geld aus der Tasche ziehen will mit Lebensmittelallergietests oder ähnlichem...Ich wüßte nicht, zu wem ich in der Umgebung noch gehen könnte, zumal ich momentan nicht mobil bin.
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KAthi, das war von mir nicht vorwurfsvoll gemeint. Vielleicht habe ich das auch zu salopp formuliert, aber im Grunde ging es mir darum, dass du mit den Ratschlägen der Tierärztin zu auch nicht wirklich zufrieden warst, Glaube hin oder her.
Maja ist ja auch "Dauerpatient" und ich habe mir da eine gewisse Rigorosität angewöhnen müssen. Wenn ich will, dass die Kotprobe untersucht wird, dann wird sie untersucht und zwar auf die Dinge, von denen ich will, dass sie untersucht werden. Wenn ich will, dass ein bestimmter Impfstoff geimpft wird, dann wird der geimpft und kein anderer (und wenn ich dafür dreißig Tierärzte abtelefonieren muss, bis ich den finde, der den Richtigen vorrätig hat).
Letztlich ist es so: Klar meint man, dass der Tierarzt studiert hat, dass der Ahnung haben muss - und in einem gewissen Rahmen hat er die auch, definitiv. Aber letztlich sind Tierärzte auch nur Menschen und viele denken in ihren 08/15-Bahnen frei nach dem Motto "Der Hund hat länger als drei Tage Durchfall, dann geben wir mal ein Antibiotikum". Das funktioniert auch sicherlich in vielen Fällen. Aber grad bei unseren Krankheitschaoten-Hunden, bei denen die naheliegendsten Diagnosen nicht immer die richtigen sind, reicht es nicht aus, das normale Programm zu fahren. Da muss man schonmal umdenken, andere Wege gehen, um eine Diagnose zu kriegen. Eigentlich auch Job des Tierarztes, aber ich bin bislang sehr gut damit gefahren, schonmal Anregungen zu geben, nachzuhaken, ob es nicht auch dies oder jenes sein könnte und halt darauf zu bestehen, dass eine vernünftige Diagnostik betrieben wird. Und Majas jetzige Tierärzte reagieren da auch sehr gut drauf, die wissen, dass ich bestimmte Medikationen hinterfrage (eben unter dem Aspekt, dass bei Maja nicht immer alles so ist wie bei anderen Hunden), bestimmte Vorgehensweisen vorschlage oder eben auch auf manchen Tests bestehe. Mitunter stimmen sie mir zu, manchmal weisen sie darauf hin, dass sie das anders angehen würden und ab und an können sie auch begründen, warum eine andere Herangehensweise sinnvoller ist, sodass ich mich nach ihrem Rat richte.Mein Hinweis bezog sich darauf, dass du dich quasi nach dem Rat der Ärztin gerichtet hast, aber dich eignetlich ja auch nicht so richtig wohl damit gefühlt hast, weil es nur ein Bearbeiten der Symptome ist, aber die Ursache noch immer unklar ist. Vielleicht bin ich da anders gestrickt, aber nur weil eine bestimmte Diagnostik in die Wege geleitet wird, heißt das ja nicht, dass ich vergesse, was der TA gesagt hat. Bei bestimmten Dingen kann man sicherlich auch schonmal sagen "Okay, da warten wir jetzt einfach erstmal ab, ob sich das nicht von alleine erledigt". Aber ganz bestimmt nicht bei wiederkehrenden Problemen (wie gesagt, vielleicht ticke ich da anders). "Abwarten" kann ich auch, während das Labor arbeitet. Aber ich habe dann nicht das Gefühl, untätig abzuwarten, sondern es wird etwas getan.
LG Rike
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Zitat
KAthi, das war von mir nicht vorwurfsvoll gemeint. Vielleicht habe ich das auch zu salopp formuliert, aber im Grunde ging es mir darum, dass du mit den Ratschlägen der Tierärztin zu auch nicht wirklich zufrieden warst, Glaube hin oder her.
Hab ich auch nicht vorwurfsvoll verstanden...

Ich habe halt bezüglich der Hundegesundheit recht wenig Wissen.
Könnte also nicht sagen: Untersuchen sie bitte den Kot nochmal auf das und das, so könnten wir eine mögliche Ursache finden...Deshalb war ich auch bezüglich der Vorschläge aus dem Forum etwas unsicher...
Jetziger Stand ist auf jeden Fall:
Das Kratzen ist fast weg, dafür leckt sie sich wie bescheuert (naja, nicht ganz so schlimm) die Pfoten....Allergie? Stress? Unterforderung? Unverträglichkeit?....keine Ahnung! Ausschlussdiät? TÄ?.....ich wasche ihre Pfoten jetzt erstmal weiterhin mit diesem Shampoo und gucke was passiert.
Frage mich nur, warum die Symptome von was-auch-immer so launisch sind....
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Das ist mit Majas Allergien aber ganz ähnlich. Mal reagiert sie durch Kratzen, mal durch Pfotenschlecken, mal über die Ohren und mal über den Darm. Wenns arg ist, auch alles zusammen.
Ich habe mir einen Großteil meines Wissens auch erst aneignen müssen - wobei ich noch immer nicht behaupten würde, dass ich da einen wirklich umfangreichen Wissensschatz habe. Aber wenn der Hund lange genug krank ist und die Ärzte nicht helfen können, dann wird man zwangsläufig selbst aktiv

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