Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 2

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  • Bei Nele ist es zurzeit ein Auf und Ab.
    Ein paar Tage gehts ihr gut, dann wieder will sie morgens nichts fressen. Erbricht Magensäure, hat Krämpfe, ist schlapp und hat Durchfall. Abends gehts dann meist wieder und sie mampft rein was geht. Dann einen Tag keinen Stuhlgang, dann wieder normal. Ein paar Tage gehts gut und sobald sie wieder irgendwas außer der Reihe bekommt gehts wieder los. Manchmal aber auch ohne Extra.

    Sie bekommt zurzeit nur Dosenfutter, vorher bekam sie morgens eine Portion halbfeuchtes Trofu. Kann es daher kommen, dass sie zuviel Magensäure produziert, weil sie ja vorher mehr zu verdauen hatte?
    Und gibt es irgendwas magenberuhigendes, was man auch geben kann wenn der Hund nix fressen will? Gestern hat sie sogar bei der Leberwurst gezögert.

    Und vielleicht wisst ihr auch wie und ob ich ihr dann ihre Schilddrüsentablette geben soll? Sie bekommt sie immer mit dem Futter, deswegen wollte ich ihr keine ganze geben und hab nur eine halbe in Leberwurst gewickelt. Meint ihr das geht so?

    EDIT: Achja und Nele hat seit ein paar Wochen nur auf der linken Seite neben der Nase eine rote Verfärbung, da wo der Bart eigentlich grau sein sollte. Komisch finde ich, dass es nicht auch auf der anderen Seit ist. Wisst ihr woher das kommen kann?

  • Zitat

    Und gibt es irgendwas magenberuhigendes, was man auch geben kann wenn der Hund nix fressen will?

    Ich gebe meinen beiden Senioren derzeit Heilerde. In Joghurt, Hüttenkäse oder einfach etwas Flüssigkeit (Hühnersuppe) eingerührt, wenn sie kein Futter fressen wollen. Und sie bekommen nun ihre Tagesration aufgeteilt auf 4 Portionen. Irgendwie denke ich, dass sie damit besser klarkommen als mit zwei Mahlzeiten am Tag. Die Tabletten mörsere ich übrigens, soweit es geht.

  • Hallo zusammen,
    Hatte meinen Beitrag in " Senioren " eingestellt. Ich habe einen guten Tipp bekommen, meinen Beitrag hier bei euch zu einzustellen,weil ihr ja alle Altertümchen habt.
    Hab ihn mal hier reinkopiert.
    Liebe grüße
    Anja und ihr Rackiman


    Opi wandert Stunden in der Wohnung und keinen Meter draußen

    von Racki » 16.12.2012 12:29

    Hallo zusammen,
    Mein Rackiman ist ja nun auch schon stolze 15 Jahre und 8 Monate alt. Letzte Zeit baut er merklich ab.Er ist blind und taub und wird immer inkontinenter.Er hat mittlerweile Probleme beim laufen. Seine Hinterhand ist instabil durch seine Arthrosen. Er bekommt dafür jetzt alle 6 Wochen Cortison gespritzt.Ansonsten ist er eigentlich relativ fit. Er frisst und trinkt gut.Leider hat er sich bei der Kälte letzter Woche eine Bronchitis geholt. Wir waren gestern beim Tierarzt, der dann Antibiotikum gespritzt und Tabletten mitgegeben hat.Er bekommt seit gut 2 Jahren Karsivan und Vitamin B zur besseren Durchblutung, da er ab und an auch an einer Altersepilepsie leidet.Auch bekommt er Metacam für seine Arthrose.
    Er ist schon ziemlich dement und jetzt kommt meine eigentliche Frage, ob das bei euren Altertümchen auch so ist....er wandert nachts lange durch die Wohnung, halt das so genannte Drangwandern, dieses aber auch nicht jede Nacht, er schläft natürlich sehr viel. Wenn wir mit ihm raus gehen, möchte er wirklich keinen Meter laufen, er steht da wie ein Häufchen Elend, Kopf gebeugt und will absolut nicht vorwärts....dann denke ich immer, jetzt ist es soweit, er mag nicht mehr. Aber anderseits läuft er nachts durch die wohnung, auch mit engen Wendungen, und das ohne Probleme.
    Man denkt dann immer , ist das noch lebenswert ? Er benimmt sich in der Wohnung ganz anders als draussen, er ist viel agiler und interessiert, und frisst und säuft mit Freude.......
    Kennt ihr das auch von euren Omis und Opis?
    Von unserem Schlafmangel wollen wir mal nicht reden, das ist halt nun mal so. Der Dicke hat uns jahrelange Freude gemacht, und jetzt heißt es ihn zu versorgen mit allem was möglich ist.
    Freue mich auf Antworten, ob eure Altertümchen auch in der Wohnung agiler sind und draußen nicht mehr wollen.
    Liebe grüße
    Anja und ihr Rackiman
    Racki
    (Themenstarter)
    Beiträge: 60Registriert: 10.07.2009 08:26Alter: 46

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    Re: Poi wandert stunden in der Wohnung und keinen Meter drau

    von Raven49 » 16.12.2012 12:36

    Ich würde mir das -- auf den ersten Blick -- vielleicht so erklären, dass er sich 1. in der Wohnung vielleicht sicherer fühlt. 2. ist natürlich das nächtliche Herumwandern auch ein Ausdruck von Demenz.

  • Hallo ihr Lieben. Ich lese schon lange mit und langsam muss ich doch mal meine erste Frage stellen...
    Mein Collierüde George ist neuneinhalb Jahre alt und seit etwa 5 Jahren verschlechtert sich sein Sehvermögen zusehends. :/ Mittlerweile ist es so, dass er oft uns mal "verliert" und man echt drauf achten muss, dass er mitkommt. Bei Hundebegegnungen ist es echt blöd. Er steht da stocksteif und ich denke, er kann das Gewusel und die Situation nicht mehr überblicken :???:
    Als Sofortmaßnahme auf Spaziergängen habe ich nun an meinen Hundeschuhen, an seinem und Emilys Halsband ein Glöckchen befestigt. So kann man sich gegenseitig nicht mehr so wirklich verlieren :lol:
    Ich hoffe, es hilft. Je dämmriger und dunkler es ist, desto schlimmer ist es natürlich. Wir wohnen direkt am Waldrand, also wirklich gefährdet ist er nicht, jedoch habe ich Angst, dass er wieder verloren geht...
    Habt ihr noch Tipps? An was für "Hilfen" sollte ich ihn jetzt schon gewöhnen? Denn es ist abzusehen, dass sein Sehvermögen immer weiter abnimmt... :ill: :verzweifelt:
    Liebe Grüße

  • Also wegen dem Verlieren -- das ist jetzt keine Hilfe für den Hund sondern für dich, besonders in der dunkleren Jahreszeit: ein Halsband mit Leuchtdioden (wenn man das HB zusammensteckt, gehen die Neon-Leuchtdioden an). Bekommt meiner auch immer um im Winter, damit ich ihn auch noch in der Dämmerung und im Dunkeln sehe.

    Ich nehme an, ihr wart bereits bei einem Tierarzt der auf Augenheilkunde spezialisiert ist? Wenn der Hund seit 5 Jahren immer mehr an Sehvermögen einbüßt, dann müsste er sich eigentlich langsam darauf einstellen können. Glöckchen am Schuh hast du ja schon.

    Ansonsten hilf nur Schleppleine, wenn du ernsthaft Bedenken hast, dass er irgendwann verloren geht.

  • Mensch Anja,

    das Nelchen ist zur Zeit auch wieder ein Sorgenkind. :/

    Zu den Tabletten, Laila bekommt alle ihre Tabletten mit Leberwurst. Im Futter sortiert sie die Tabletten aus.

    Für den Magen zur Beruhigung bekommen meine Damen bei Bedarf Kamillentee oder Fencheltee.
    Frag doch mal den TA, ob nicht Nexium eine Idee wäre, wenn der Magen so übersäuert ist.


    Racki,

    Laila war ja auch ein nächtlicher Wanderer. Sie hat ein Nachtlicht an ihrem Schlafplatz, seit dem geht es bei ihr sehr gut.

    Skadi,


    meine damen haben ein Leuchthalsband um und ich laufe mit Stirnlampe im dunkeln. Ich hab das Gefühl Ömchen Laila braucht mein Licht um zu wissen wo es lang geht. ;)

  • Anja

    Die Schildi-Tabletten solltest du etwa 30min vor der Fütterung geben, nicht zusammen mit dem Futter!

    Unsere Dackeline hatte ja auch einen übersäuerten Magen und sich ständig übergeben.
    Geholfen hat nun eine Omep-Kur (14 Tage). Omep-Akut ist frei verkäuflich und hilft wirklich gut, habe es selbst schon genommen.

    LG

  • Das ist mit dem TA so abgesprochen. Er meinte dann muss halt die Dosierung etwas höher sein. Bis jetzt hat das gut geklappt und die Werte haben sich auch verbessert.

    Danke für den Tipp mit der Kur, werd ich mal versuchen :gut:

    Heilerde sollten wir uns auch mal besorgen...

    Kerstin
    Werd den TA mal fragen :smile:
    Sie ist echt ein kleines Sorgenkind zurzeit. Die ganzen Wehwehchen einzeln sind ja nicht tragisch, aber wenn das alles zusammen kommt wirds stressig :/ Wenn sie morgens ihr Futter nicht frisst, nimmt sie gar nichts zu sich. Mit der Leberwurst das war Glück, hat sie beim ersten Versuch auch ausgespuckt.
    Inzwischen gehts ihr wieder gut, wir warten auf den nächsten Schub.

  • Der Winter ist echt ne Scheiß Zeit für unsere Senioren :verzweifelt:

    Bibo ist im Moment total instabil, dass macht mich ganz irre.
    Einmal ist sie hier in der Wohnung schon hinten weggeklatscht und sie läuft wie ein Wackeldackel :/
    Heute ist es auch noch nasskalt, da ist an spazieren gehen kaum zu denken. :sad2:
    Und sie hat gestern ständig gestöhnt. Nach einer halben Novalgin und ner Magentablette ging es ihr aber viel besser.
    Dieser Hund kann einen echt beschäftigen :roll:

    Anja, ich nehme bei Bibo Spascupreel, wenn sie mit dem Magen hat. Das hilft echt toll und ihr geht es sehr schnell besser damit. Kriegst Du in der Apotheke =)

  • Zitat

    Der Winter ist echt ne Scheiß Zeit für unsere Senioren :verzweifelt:

    Bibo ist im Moment total instabil, dass macht mich ganz irre.
    Einmal ist sie hier in der Wohnung schon hinten weggeklatscht und sie läuft wie ein Wackeldackel :/

    Sach nüscht. :/

    Laila ist heute morgen auch 2x mit ihrem Poppes weggerutscht.
    Schön Regen auf dem festgefahrenen Schnee.

    ich hab mal ne ganz andere Frage. Ich hab für Laila ja nun ABS-Socken geholt. Erstaunlicherweise behält sie sie sogar an. :gott:
    Das Problem ist nur, beim laufen rutschen sie nach vorne. Ne Nummer kleiner geht nicht, dafür sind ihre Pfötchen zu breit. Wie befestigt ihr die Socken an den Pfoten?

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