Erwachsener Hund und Welpe
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Hallo leute!
Ich habe folgendes „Problem“! Meine Freundin hat einen 3 ½ Jahre alten äußerst süßen, aber nicht besonders gut erzogenen Malteser Rüden, der auch nicht alleine zu Hause bleiben kann, ohne die ganze Zeit zu jaulen oder zu bellen.
Vorerst wohnen wir noch nicht zusammen, dies könnte sich aber in den nächsten 1 oder 2 jahren ändern.
Da ich auch schon seit vielen Jahren einen eigenen Hund haben will, möchte ich mir in den nächsten 1 bis 2 Jahren auch einen Hund „zulegen“. Es soll ein Flat- coated Retriever werden. Ich würde mehr Wert auf die Erziehung meines Hundes legen und auch nach Möglichkeit Dummytraining oder ähnliches mit ihm machen.
Ich habe von einigen Leuten gehört, dass Welpen von anderen Hunden im Haushalt sozusagen miterzogen werden. Nun meine Frage: kann es sein, dass sich mein Welpe dann das unerwünschte Verhalten des Hundes meiner Freundin aneignet und z.B.: auch nie lernt alleine zu Hause zu bleiben?? Oder wirke ich da dann als Herrchen doch mehr auf meinen Hund ein?
Eine weitere Frage, die für mich natürlich auch wichtig ist, ist die des Gassi- gehens… Der kleine Malteser kommt derzeit mit ca. 1,5 Stunden gassi- gehen problemlos zu recht. Ein vergleichsweise großer Flat braucht da natürlich mehr Bewegung… Wie kann man das am besten regeln? Habt ihr da vielleicht hilfreiche Tipps?
Vielen Dank jetzt schon für eure Antworten!
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Hallo! Wenn dein Retriever über 1 Jahr alt ist, kannst du mit ihm Fahrrad fahren. (Malteser kann auch mit kommen: in spezial Hunde-Fahrradkorb). Zweite Alternative (ohen Fahrrad): Ihr geht spazieren und wenn Malteser müde ist wird er in ein Hunderücksack "eingepackt".
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Das jaulen und bellen kann schon sehr ansteckend sein. Meine Kleine hat sich auch das Kläffen von Tibetmixtier angewöhnt, nicht die Ruhe vom Border (Border war zuerst da) Aber daran merkt man, der Hund muss schon eine gewisse Neigung mitbringen. Keine Ahnung, ob Flats zum Bellen neigen. Aber in jedem Fall schauen sich Hunde Verhalten voneinander ab, und welche, das sucht sich leider der Hund aus *seuftz *
Ich finde, es ist im Interesse beider Hunde, dass ihr dem kleinen Malteser das Alleinesein vernünftig beibringt. Das ist Stress für ihn!, dass er das nicht richtig gelernt hat und in den 15 Jahren Lebenserwartungen kann noch viel passieren, dass er auch öfter mal alleine sein muss, auch wenn man das jetzt irgendwie managt.
Sowieso steht bei einer gemeinsamen Lebensplanung an, dass man sich gemeinsam um beide Hunde kümmert und man da eine gemeinsame Linie entwickeln sollte. Also der Freundin auf eine liebevolle Weise ohne Vorwürfe und Druck klar zu machen, dass Erziehung zum besten des Hunde ist (wie das alleine bleiben üben) und andere Dinge, schon mal ein erster Schritt in Richtung gemeinsame Zukunft. Ich kenne genug Paare, die an mein Hund/dein Hund, du musst/ich will aber nicht, du verziehst/du bist zu streng gescheitert sind. Da brauchte es nichtmal unterschiedliche Ansichten in der Kindererziehung.
Und auch da klingeln bei mir die Alarmglocken beim supersüßen unerzogenen kleinen Hund. Der Babyersatz zieht nämlich oft den kürzeren, wenn tatsächlich Nachwuchs ansteht, da er unerzogen eine Gefahr spätestens im Krabbelalter von Junior wird und auch deiner sollte kinderfreundlich geprägt werden, selbst wenn Babys nicht geplant sind, denn 14 Jahre sind eine zu lange Zeit, um sich dessen sicher zu sein.* sprach Mutter zweier Söhne, die eigentlich unfruchtbar ist und sich deshalb mit Plänen und wie man sie über den Haufen geworfen bekommt auskennt *

Viel Spaß mit später dann beiden Hunden! Sich auf einen eigenen zu freuen ist fast so schön, wie ihn zu haben

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Na, wenn ihr ohnehin noch 1 bis 2 Jahre Zeit habt, bis der Welpe einzieht...dann erzieht doch derweil den Malteser ordentlich, dann kann dich Klein-Welpi auch keinen Blödsinn abgucken

Der künftige Flat kann am Anfang ja eh auch noch keine großen Runden Gassi gehen, das lässt sich, bis er erwachsen ist, sicher einigermaßen regeln. Aber um getrennte Runden werdet ihr nicht rum kommen - der Welpe wird anfangs alle 2 Stunden raus müssen, ob da der Malteser immer mit will!?
Und der Flat wird schlicht eine andere Auslastung brauchen, als Jagdhund. -
Hallo,
ich würde auch dazu tendieren erst den Malteser zu erziehen und mit ihm das Alleinesein zu üben.
Es ist ja noch reichlich Zeit da.Und ja, Hunde schauen sich durchaus Verhaltensweisen ab und das sind leider nicht nur die positiven.
Mann kann auch zwei Hunde unterschiedlich auslasten und auch mal getrennt gehen. Jeder Hund freut sich wenn er auch mal alleine mit HH unterwegs ist und diesen nicht teilen muss.
Ich hab zwar zwei große Hunde die ähnliche Bedürfnisse haben, aber seit einem halben Jahr ist meine Hündin nicht mehr so gut zu Fuss weil sie eben auch schon älter ist und keine stundenlangen Spaziergänge mehr machen möchte.
Dann heißt es eben:
erst mit der alten Dame eine Runde laufen und dann mit den Jungspunten raus.Das kann Dir aber immer mal passieren, denn mal ist ein Hund krank, hatte eine OP oder ihm geht es einfach nicht gut.
Von daher muss man das Getrenntlaufen auch immer mal einplanen.Liebe Grüße
Steffi
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