Zuwachs mit Problemen
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Gast59747 -
3. März 2012 um 10:24
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Hallo,
ich und meine Freundin haben seit knapp einem Jahr einen jetzt bald 5 Jährigen Jack-Russel (Jacky) bei uns.
Wir haben ihn aus einer Hundenothilfe. Es war Liebe auf den ersten Blick. Jacky ist sehr lieb, verschmust und ruhig. Mit Menschen hat er keine Probleme, er freut sich über jeden Besuch und springt auch sofort auf jeden Schoß, nur Katzen und 80% aller anderen Hunde mag er nicht. Er wird bei fast allen anderen Hunden sofort aggresiv, fängt an zu Knurren und stellt seine Haare. Kommt dann allerdings der andere Hund etwas näher unterwirft sich Jacky sofort. Mit manchen (leider den wenigsten) kommt er aber auch Super aus.
Soviel zu ihm.Nun zum neuen Hund.
Seit gestern haben wir einen neuen Jack-Russel bei uns. Ihr Name ist Coco (weiblich), sie ist 3 Jahre alt und vom Wesen her fast wie mein Jacky. Sie hat auch eine Lange Reise hinter sich, wurde immer wieder abgegeben, was allerdings nicht an ihr sondern an den jeweiligen Situationen lag (zwei Beispiele: Ein älteres Paar hatte sie 4 Monate, musste sie aber leider abgeben weil der Mann einen Herzinfarkt hatte). Sie ist lieb, ruhig und freundet sich sofort mit anderen Menschen an. Sie ist fast wie mein Jacky, nur mit dem Unterschied, dass Sie bei den meisten anderen Hunden kein Problem hat.Und jetzt das Problem.
Der erste Kontakt zwischen Jacky und Coco war weniger stressig als gedacht. Wir haben Coco mit nach Hause gebracht und die beiden sich erstmal im Hausflur gegenseitig beschnuppern lassen. Es gab weder geknurre noch sonst irgendwelche Probleme. Dann ging es weiter in die Wohnung hinein. Coco an der Leine und Jacky frei. Auch in der Küche gab es keinerlei Probleme. Wir haben uns schon richtig gefreut. Aber im Wohnzimmer ging der streit dann schon los. Jacky wurde wie immer aggresiv und wollte auf Coco losgehen. Wir haben die beiden dann getrennt und nach 1 Minute war dies auch schon wieder vergessen. Den nächsten größeren Streit gab es dann beim Futter. Auch hier mussten wir die beiden wieder trennen. Nach 1 Stunde haben wir dann Coco von der Leine genommen, damit sie sich umsehen konnte. Bis auf etwas stärkeres brummen kam von Jacky nichts mehr.
Coco ging nach kurze Zeit in ihr Körbchen und Jacky beobachtete Sie.
Als wir schlafen gingen wollten wir die beiden eigentlich räumlich trennen, aber eher wir uns versahen war Coco schon im Schlafzimmer und im Körbchen von Jacky. Ich dachte schon dass jetzt einer von beiden gleich blutet, aber siehe da Jacky brummt kurz, sieht sich um und legt sich gleich neben Coco ins Körbchen. Ich war richtig Happy.Am nächsten Morgen geht es aber weiter. Beim anleinen der beiden, gab es wieder Streit. Diesmal hatten sie sich sogar etwas ineinander verbissen. Nach dem trennen war wieder ruhe. Und auch beim gesamten Gassi gehen gab es nichts, auch nicht als wir auf einer großen Wiese beide von der Leine genommen haben. Beide rannten wie Wild herum und spielte etwas.
Zuhause angekommen gab es beim Futter diesmal keine Probleme.
Allerdings wieder starkes gebrummel und geknurre von Jacky als es ins Wohnzimmer ging.Mir kommt es so vor als ob er alles verteidigen will. Am schlimmsten ist es beim Sofa. Sie darf nicht in die nähe des Sofas kommen sonst brummt er sie wieder weg. Auch wenn Sie zu mir kommen will brummt er stark. Bei meiner Freundin weniger.
Die Frage ist nun wie gehe ich mit der ganzen Situation um? Ich glaube schon dass es mit den beiden klappen kann. So lange hat Jacky es mit noch keinem anderen Hund ausgehalten. Ich vermute dass er wirklich nur alles verteidigen will. Aber was tun? Was meint Ihr, als erfahrene Hundebesitzer.
Achja und Sorry für den langen Text :-)
Dake und Gruß
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3. März 2012 um 10:24
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Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Zuwachs.

Was erwartet ihr denn?
Konnten sich die beiden nicht im Vorfeld kennenlernen?
Das wäre ganz wichtig gewesen oder wenigstens ein Kennenlernen auf neutralem Gebiet und nicht in der Wohnung, wo sie sich nicht ausweichen und vernünftig miteinander kommunizieren können.Euer Jacky hatte euch und sein Reich für sich allein und dann kommt ihr mit so einen dahergelaufenen Früchtchen nach Hause, was sich bei euch breit macht.

Für Jacky ist Coco erstmal nur Konkurrenz und das ist auch völlig normal.
Lasst keine Spielsachen rumliegen, Futter gibt es nur getrennt, genauso wie Knabbersachen und Leckerlies.
Packt alles weg, was Ressource sein könnte.Wenn Jacky die Hündin anknurrt, wenn sie zu euch Kontakt aufnehmen will, ignoriert das, aber lasst Jacky die Hündin nicht maßregeln oder wegdrängeln.
Denn ihr seid nicht seine Ressource, ihr entscheidet, mit wem ihr euch zuwendet und Jacky muss das akzeptieren.
Lässt er sich auf Kommando wegschicken?Ihr braucht für beide Hunde jeweils einen festen Schlafplatz, wo sich beide zurückziehen können, ohne dass der andere gestört wird.
Als Teddy zu uns kam, hat Mali sie auch bei jedem Pups, den sie machte, angebrummelt.
Fand ich auch erstmal in Ordnung, denn sie durfe ihren Unmut äußern, dass sie es blöd findet, dass da auf einmal jemand ist, der ihr vielleicht die besten Futterbrocken oder Liegeplätze wegschnappt.Es dauerte nicht lange und Teddy war voll akzeptiert.
Achtet darauf, dass Jacky nun nicht weniger Aufmerksamkeit bekommt. Auch habe ich Mali immer zuerst Futter gegeben und dann erst Teddy, ob das wichtig war, weiß nicht, aber hat bei uns gut funktioniert.
Jacky muss merken, dass ihm keinerlei Nachteile entstehen, weil Coco nun da ist,
sondern sie bereichert sein Leben und das müsst ihr ihm zeigen. -
Danke für die schnelle Antwort.
Zitat
Was erwartet ihr denn?
Konnten sich die beiden nicht im Vorfeld kennenlernen?
Das wäre ganz wichtig gewesen oder wenigstens ein Kennenlernen auf neutralem Gebiet und nicht in der Wohnung, wo sie sich nicht ausweichen und vernünftig miteinander kommunizieren können.Ich erwarte auf keinen Fall dass es auf anhieb funktioniert.
Dass es in der Wohnung nicht optimal war wussten wir. Leider ging es nicht anderst. Der Hund musste eher schnell als langsam ein neues zuhause finden, da er sich mit den aneren Hunden der besitzerin nicht verstanden hatte und die Besitzerin gestern auch schon von einem Ihrer Hunde gebissen wurde als sie den Streit schlichten wollte.Zitat
Für Jacky ist Coco erstmal nur Konkurrenz und das ist auch völlig normal.Soetwas in der Art habe ich mir schon gedacht.
Zitat
Wenn Jacky die Hündin anknurrt, wenn sie zu euch Kontakt aufnehmen will, ignoriert das, aber lasst Jacky die Hündin nicht maßregeln oder wegdrängeln.
Denn ihr seid nicht seine Ressource, ihr entscheidet, mit wem ihr euch zuwendet und Jacky muss das akzeptieren.
Lässt er sich auf Kommando wegschicken?Wir probieren das Geknurre zu ignorieren. Er drängelt sie aber tatsächlich immer weg.
Normalerweise lässt er sich auf Kommando wegschicken, in dieser Situation allerdings sehr schwierig bis garnicht. Wenn er dann doch geht ist er nach 10 Sekunden wieder da und brummelt Coco wieder weg.Was könnte ich da machen?
Zitat
Ihr braucht für beide Hunde jeweils einen festen Schlafplatz, wo sich beide zurückziehen können, ohne dass der andere gestört wird.Es dauerte nicht lange und Teddy war voll akzeptiert.
Das mit dem festen Schlafplatz wollten wir gestern schon machen, als wir dann aber gesehen haben dass sich beide total friedlich und ruhig nebeneinander gelegt haben, wollten wir die beiden nicht weiter nerven und schlafen lassen.
Das es mit deinem Teddy nicht lange gedauert hat bis sie akzeptiert wurde, gibt mir Hoffnung dass es bei uns auch klappt.
Zitat
Achtet darauf, dass Jacky nun nicht weniger Aufmerksamkeit bekommt. Auch habe ich Mali immer zuerst Futter gegeben und dann erst Teddy, ob das wichtig war, weiß nicht, aber hat bei uns gut funktioniert.Jacky muss merken, dass ihm keinerlei Nachteile entstehen, weil Coco nun da ist,
sondern sie bereichert sein Leben und das müsst ihr ihm zeigen.Wir geben beiden gleichviel Aufmerksamkeit, wenn einer gestreichelt und geknuddelt wird, dann wird der andere das auch. Das mit dem nacheinander fressen werde ich so probieren. Wobei es dabei ja keine Probleme gab. Spielsachen und leckerli sind auch weggeräumt

Ich hoffe dass die beiden sich vertragen. Möchte Coco schon gerne ein neues und letztes Zuhause geben.
Danke für deine Hilfe.
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Hallo,
ich kann mich erstmal nur anschließen.
Wegen Deiner Frage was ihr tun sollt wenn er sie wegdrängelt, dann kann ich Dir nur sagen, dass es so ein Verhalten bei mir nicht gibt.
Wenn ein Hund meint die Couch verteidigen zu müssen, dann bekommt er Couchverbot.
Wer mit Privilegien (das ist die Couch) nicht umgehen kann, muss darauf verzichten.Wenn ihr eure Coco streichelt und sich Jacky dazwischen drängelt, dann schieb ihn weg. Ruf ihn danach zu euch und streichel ihn denn.
Er muss lernen, dass ihr nicht ihm gehört sondern entscheidet wer wann wie und wie lange gestreichelt wird.
Füttern würde ich getrennt.
Schlafplätze solltet ihr einrichten und auch darauf achten, dass Coco nicht Jackys Platz einnimmt. Wenn er sich zu ihr legt oder sie sich zu ihm und es für beide in Ordnung ist, dann ist das ok.
Hat aber Jacky etwas dagegen, dann würde ich Coco auf ihren Schlafplatz setzen.Liebe Grüße
Steffi
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Hallo
Wir hatten ein ähnliches problem , mit einem Unterschied welpe und erwachsener Hund.
mein labi war damals 4 jahre alt , zwar ein schluff und verträglich ausserhalb mit fast jedem Hund .
Meine Motte damals wir schätzen 6 wochen musste auch schnell daraus , ein shepard russel mix.mein labrador rico durfte auch auf sofa und maja die kleine hatte ersdt unter meinem Küchentisch ihren Platz , hat sich aber dann selber unterm Pc tisch ihren platz gesucht . rico hat neben sofa noch seinen platz.
Anfangs wahr er not amused und sobald Sie in seiner Nähe kam nur gerknurre und auch mal verbissen.
er hasste sie förmlich .
Wir haben damals aber garnichts gemacht gelassen , nach 14 tagen war der spuk vorbei .
Er merkte sie bleibt und sie bekam selbstvertrauen umso älter sie wurde.heute ist sie 3 jahre und mein Labrador wird im Oktober 8 ein herz und eine seele und Sie hat die Hosen an..
Ich würde dir Raten nur einzugreifen bei einer Beisserei sonst untereinader ausmachen lassen, das knurren auch mal ignorieren, wohl drauf achten , meist passiert garnichts , sie testen ihre rangordnung untereinader aus.
Auch getrennt füttern würde ich nicht machen nur dabei sein jeder seinen eigenen Napf , wenn einer früher fertig ist auf seinen platz verweisen.
dann mache einfach hundesport mit den 2 jakis mögen grosse auslastung.
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Danke für eure Tipps.
Die Lage hat sich mittlerweile etwas verbessert. Jacky brummt und knurrt schon wesentlich weniger. Auch das Gassi gehen klappt super.
Das Thema mit der Couch bleibt allerdings. Ich finde das Verhalten von Jacky hier sehr komisch. Bei seinem Körbchen macht es ihm überhaupt nichts aus, wenn Coco mal darin liegt. Im Gegenteil, er legt sich sogar noch dazu. Ab und zu liegt er auch im Körbchen von Coco. Nur die Couch will er nicht so wirklich teilen.
Das mit den zwei verschiedenen Schlafplätzen haben wir gemacht, allerdings liegen beide immer in einem. Soll mir recht sein :-)Ich werde jetzt mal ganz nach dem Rat von Steffi probieren ihn nicht mehr auf die Couch zu lassen. Und probieren ihn jedesmal wegzuschicken, wenn Coco kommen will. Denn er merkt sehr schnell dass sie zu uns auf die Couch kommen will und "schirmt" dann präventiv schon ab.
Ansonsten werde ich wie rockshaver meinte mal probieren nur einzugreifen wenn es zu Beissereien kommt. Hoffe nämlich dass sich der Rest von selbst legt.
Heute waren wir zum ersten mal ein bisschen spielen. Wir haben einen Ball mitgenommen und die beiden etwas aportieren lassen.
Beim ersten mal Ball holen ging das leider in die Hose. Jacky schnappt sich den Ball, Coco bellt und plötzlich verbeisen sich beide ineinander. Da ich nicht wusste wer von den Beiden jetzt schuld war, habe ich beide ala "Böser Hund" bestraft. Kurz später haben wir es nochmal probiert und siehe da alles ok. Mehr als ein kurzer beller war nicht mehr und beide hatten viel Spaß dabei.Ich hoffe dass sich dies auch in allen anderen Bereichen so schnell legt.
Mir kommt es so vor als müsste erstmal über alles gestritten werden und danach ist alles super.Vielen Dank für eure Tipps. Ihr helft mir sehr viel weiter. Ich würde sonst noch verzweifeln :-)
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Hallo,
ganz wichtig ist:
Ihr müsst bevor es zu Beissereien und Abschirmungen kommt reagieren.
Schon den Ansatz unterbrechen.Das erfordert einiges an Beobachtung und schnelles Einschreiten von Euch, ist aber effektiver als erst einzuschreiten wenn sie sich schon beissen.
Es ist auch nicht merkwürdig dass er nur bei der Couch knurrt, denn diese ist in seinen Augen wichtiger und daher verteidigungswürdiger als sein Korb.
Was für den jeweiligen Hund wichtig ist, entscheidet dieser selbst.Draußen ist es mit Spielsachen nicht anders als in der Wohnung und ich wäre vorsichtig damit, gerade am Anfang.
Geht lieber mal getrennt mit beiden und spielt dann mit ihnen. So kann man auch besser trainieren und die Hunde haben ihre Menschen auch mal für sich alleine und genießen das auch.Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
.....
Wir geben beiden gleichviel Aufmerksamkeit, wenn einer gestreichelt und geknuddelt wird, dann wird der andere das auch. ....Hab noch nicht alles gelesen hier, aber dazu gleich die Anmerkung: genau das ist falsch. Ihr solltet den Rüden, der zuerst da war, erstmal bevorzugen, damit er sieht, daß die Anwesenheit der Hündin nicht Ursache dafür ist, daß er sich zurückgesetzt fühlen muß. Sonst könnte er dies irgendwann an der Hündin auslassen.
Der Ersthund ist der Chef, kriegt zuerst Aufmerksamkeit, zu Fressen, wird zuerst zum Gassigang angeleint etc.
Trotzdem natürlich schauen: klar, Ihr entscheidet, wen ihr streichelt. Vielleicht anfangs zuerst mit ihm ne Runde kuscheln, dann ihn ins Körbchen schicken, dann die Hündin ne Runde kraulen (einfach um eben zu vermeiden, daß er eine evtl. gefühlte Zurücksetzung an der Hündin ausläßt). Wenn Ihr aber z.B. tagsüber den Hündin grad ne Streicheleinheit gebt, weil sie eben gerade in Eurer Nähe ist, oder Ihr der ein Leckerli gebt, weil sie eben grade was gut gemacht hat - dann hat er das zu akzeptieren. Dann wird Gemaule aus seiner Richtung ausgebremst und er ins Körbchen geschickt. So sollte ihm bald klar werden, daß Ihr für Euch selbst entscheidet, wen Ihr gerade streichelt (also er nicht Euer Chef ist), ihm aber zugesteht, zwischen den Hunden der ranghöhere zu sein. Ich würde auch der Hündin ein festes Körbchen zuweisen, und anfangs, wenn sie seines belegt und ihm das sichtbar nicht recht ist, sie in ihres schicken, einfach um Streitigkeiten zu vermeiden. Wenn er sich dazulegen möchte, selbst grummelnd, ist das ok - aber wenn er seine Ruhe will und ihr das zeigt (Lefzenhochziehen, Knurren oder die Hündin fixieren), würd ich sie in ihr Körbchen schicken. Sie kann ja noch nicht wissen, daß das bisher sein Körbchen war, für sie ist es nur irgendein Körbchen, dessen Plazierung ihr gerade gefällt, das muß man ihr eben erst zeigen.
Es kann sich natürlich ändern, wer der Chef zwischen den beiden ist, das merkt Ihr dann schon. Denn oft ist es die Hündin, die die Chefin wird, noch dazu, wenn sie älter ist als der Rüde. Aber Eure ist jetzt erstmal neu im Haus, der Rüde ist klänger da, und er ist älter. Daher würde ich erstmal die Position des Rüden als Ersthund festigen.
Kann auch variieren: drinnen ist bei uns meine Hündin die Chefin (sie ist 5 Jahre, er ist 5einhalb-also ist ein Altersunterschied fast nicht vorhanden). Sie kam zuerst zu uns, ist nur wenig jünger, ist unkastriert - er ist kastriert. Nur außer Haus, da ist er derjenige, der evtl. beschützt, insbesondere wenn Madamchen läufig ist. Aber auch dort ist es so, wenn er auf mein Rufen nicht gleich kommt, daß sie auf ihn wartet und ihn dann anrempelt, für mich sieht das so aus, als wollte sie ihn maßregeln. Einerseits sieht das übermütig aus, wenn sie ihn so anspringt, andererseits, sie macht es immer, und genau dann, wenn ich ihn mehr als einmal gerufen hab.... *gg
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Zitat
Wir probieren das Geknurre zu ignorieren. Er drängelt sie aber tatsächlich immer weg.
Normalerweise lässt er sich auf Kommando wegschicken, in dieser Situation allerdings sehr schwierig bis garnicht. Wenn er dann doch geht ist er nach 10 Sekunden wieder da und brummelt Coco wieder weg.Was könnte ich da machen?...
Ach, dazu noch: da reagiert Ihr schon richtig. Wegschicken und konsequent bleiben, er hat zu gehen. Evtl. kannst ihn ins Körbchen schicken oder ne andere Aufgabe geben, als Alternative zu der Knurrerei. Das ist einfacher verständlich als ihn einfach wegzuschicken. Notfalls ein bißchen "nachhelfen", indem du ihn antippst, oder mit der Hand die Richtung zeigst, in der das Körbchen steht.
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