Welpe zur Pflege
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Hallo!
Da bin ich ja in was Schönes reingerasselt. Habe eine Annonce in der Zeitung gesehen, so nach dem Motto:"Wer läuft mit meinem Hund 2 mal täglich Gassi da ich berufstätig bin". Ja gut, dachte der Bär freut sich vielleicht über Gassi-Gesellschaft und Zeit hab ich dazu auch, warum also nicht melden. Also telefonisch Termin ausgemacht und dort hin gefahren zum Hundi kennenlernen.
Tja... jetzt ist das ein Welpe. Die Frau hat am Samstag ihre Koffer gepackt und hat den Mann verlassen. Der Mann ist Montag bis Freitag von 6-18 Uhr aus dem Haus. Das heisst der Welpi wäre ab Morgen jeden Tag 12 Stunden allein daheim. Seine Idee war jetzt dass ich 2 mal täglich vorbei komme udn für 20min mit ihr spazieren gehe.
Klasse. Ich bin nicht der Meinung dass man das so handeln kann. Deshalb hab ich ihm vorgschlagen Hundi um 9 Uhr abzuholen, bis 15 Uhr bei mir zu behalten und sie dann nach Gassi wieder zurückzubringen. Dann ist sie morgens 3 Stunden und nachmittags 3 Stunden alleine. Wäre mir persönlich jetzt auch zuviel wenns mein Welpe wäre - aber für ne Welpenganztagesbetreuung finde ich 10 Euro am Tag zu wenig. Ausserdem wollte er ja nur jemand wo 2 mal Gassi geht, da finde ich 6 Stunden Betreuung schon sehr entgegenkommend meinerseits.
Weitere Fakten:
Der Welpe ist laut Besitzer 5 Monate alt. Kann aber nicht sein da sie ihn im Oktober geholt haben. Wird wohl eher 6 Monate alt sein. Er weiss nicht wie lange sie alleine bleiben kann, weil er nicht weiss wie lange seine Frau Hundi schon alleine gelassen hat. Sie ist ein Westi oder Westimix, weiss ich nicht so genau.
Ich habe meinen Rüden, unkastriert, knappe 4 jahre, 35kg, freundlich aber sehr temperamentvoll.
So jetzt meine Fragen:
1. Thema Läufigkeit - ist mir vorhin erst eingefallen - wann werden denn Hündinnen läufig und was sind die Vorboten? In der zeit kann ich Hundi auf keinen Fall mit heim nehmen! Was tun?
2. Wie mache ich es am Besten zum ersten Mal mit beiden Hunden in meiner Wohnung? Die beiden haben sich heute im Freilauf kennengelernt, hat soweit auch gut geklappt. Bär wollte spielen, aber welpi ist 3 mal schreiend ein Stück davon gerannt, hatte wohl etwas Angst vor Bär.
3. Wie mache ich es im Auto? Bär sitzt hinter Kofferraumgitter und für Welpi kann ich ihre Hundebox mitnehmen, die sie aber nur als OFFENEN Schlafplatz kennt. Mir ist es aber zu gefährlich Hundi wie beim Besi auf dem Rücksitz turnen zu lassen.
4. Fütterung in der Wohnung?
So das war jetzt mal das Erste im Vorraus. ich denke spätestens am Montag werde ich euch mit weiteren fragen bombardieren müssen.

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Hallo,
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Hallo,
Erstmal finde ich es toll, dass du dich der Kleinen annimmst, du musst nur aufpassen, dass du nicht ausgenutzt wirst.
Zu deinen Fragen:
1. Kleine Hunde sind frueher als.grosse in der Pubertaet. Es kann also durchaus sein, dass die Laeufigkeit bqld ansteht. Loesung? Es soll Rueden geben, wo sich der Katzenjammer auf die Stehtage beschrankt, unserer wuerden schon vorher am Rad drehen. Da brqucht der Halter nen Plan B.
2. Wohnung wuerde ich erst Gassi gehen, dann mit beiden zusammen rein
3. Auto wuerde ich beide zusammen hintenrein tun hinters Gitter
4. Getrennte Raeume und Tuer zu. Dann mal weiter sehen, vielleicht spaeter dann nebeneinander, wenn keiner de Hunde Stress hat.
4. Fuettern erstmal in getrennten Raeumen, Tuer zu, der Rest ergibt sich.
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Zitat
1. Thema Läufigkeit - ist mir vorhin erst eingefallen - wann werden denn Hündinnen läufig und was sind die Vorboten? In der zeit kann ich Hundi auf keinen Fall mit heim nehmen! Was tun?
Ich denke, da ist der Besitzer der Hündin gefragt. :) Meine kleine Hündin ist damals spät läufig geworden, da sie krank war und sich alles dadurch verzögerte. Mein Rüde hat die Läufigkeit fast kalt gelassen. Erst in den Stehtagen war vermehrt Interesse zu vermerken. Natürlich habe ich beide während der Zeit nicht alleine zusammen gelassen. Aber sonst habe ich mich verhalten wie immer. Aber meine Hunde haben zusammen gelebt und das ist nochmal was anderes.Zitat2. Wie mache ich es am Besten zum ersten Mal mit beiden Hunden in meiner Wohnung? Die beiden haben sich heute im Freilauf kennengelernt, hat soweit auch gut geklappt. Bär wollte spielen, aber welpi ist 3 mal schreiend ein Stück davon gerannt, hatte wohl etwas Angst vor Bär.
Also die erste Hündin habe ich damals direkt mit nach Hause gebracht, ohne das sich beide Hunde vorher irgendwo kennen lernten. Ich denke einfach das es mein Territorium ist und ich entscheide wer reinkommt. Wäre es ein Rüde, würde ich das anders machen, weil ich einfach weiß wie mein Rüde auf andere Rüden reagieren kann und wäre entsprechend vorsichtiger. Da dein Bär offenbar kein Thema hat mit der Kleinen, würde ich auch nicht viel Aufhebens drum machen und die Kleine nach Hause nehmen.Zitat3. Wie mache ich es im Auto? Bär sitzt hinter Kofferraumgitter und für Welpi kann ich ihre Hundebox mitnehmen, die sie aber nur als OFFENEN Schlafplatz kennt. Mir ist es aber zu gefährlich Hundi wie beim Besi auf dem Rücksitz turnen zu lassen.
Entweder du gewöhnst sie an die geschlossene Türe oder du packst sie mit zum Bär. Wobei ich nicht weiß wie das Größenverhältnis der Beiden ist. Wenn dein Bär eine sehr große Ecke größer ist als die Kleine, dann würde ich zur Box tendieren.Zitat4. Fütterung in der Wohnung?
Klar, wo sonst.
Im Ernst: Meine Hunde haben von Anfang an zusammen gefressen. Anfangs vielleicht nicht gleich nebeneinander, aber doch im selben Raum. Warum Theater anfangen damit, das ein Hund ausgesperrt wird während der Futterzeit? Warum es nicht gleich als selbstverständlich einführen? Auch hier wieder denke ich, dass ich diejenige bin, die Futter zuteilt und ich achte auch drauf, dass einer den anderen beim Fressen in Ruhe läßt. Meine vorherige Hündin war da etwas herrisch und selbst die konnte sich beherrschen nachdem sie Regeln bei uns kapiert hat.Ansonsten hoffe ich einfach, dass du dir als Hundesitter nicht mehr Gedanken um die Kleine machst, wie der eigentliche Halter. Es ist schon heftig das er 12 Stunden weg ist. Der Welpe hat von seinem Menschen dann so gut wie gar nichts mehr, wenn ich bedenke, dass in den anderen 12 Stunden auch noch 6 bis 8 Stunden Schlaf enthalten sind. :/ Keine schöne Situation. Gerade für so einen jungen Hüpfer.
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Danke für eure Antworten. Klar bin ich diejenige die sich mehr Gedanken macht wie der Halter. Der Welpe wurde im Oktober für die Kinder angeschafft, die Frau scheint nicht ganz so dafür gewesen zu sein und die beziehung ist jetzt auseinander gegangen. Deshalb ist jetzt Hundi auch nicht mit der Frau mit sondern beim Mann. Und DER hat offensichtlich seither nicht viel mit der Kleinen gemacht. Bin mir nicht mal sicher ob er über ihre Fütterung Bescheid weiss oder so... oder er macht sich allgemein keine Gedanken.
Na ja jetzt mal Morgen abwarten.

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Mit 5 oder 6 Monaten ist ein Hund kein Welpe mehr
Ich würde an deiner Stelle dem Mann dringend raten dem Hund ein neues Zuhause zu suchen.
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Okay, Junimond - dann halt ein Junghund. Wusste nicht wo da genau die Grenze ist. Also habe ich einen junghund zur Pflege - das Problem ist das Selbe. Ja genau.. der Mann soll dem Hund ein Zuhause suchen und in 2 Wochen steht womöglich die Frau mit den Kindern wieder vor der Tür und der Papa hat den Hund abgegeben!? Guter Plan. Ich denke das kann man dann machen wenn sicher ist dass die Frau nicht mehr zurück kommt und kein Interesse an Hundi besteht. Sont ist der nächste Ärger ja schon vorprogrammiert.

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Grundsätzlich finde ich es toll, dass du dich um den Hund kümmern willst. Bedenke aber folgendes: du hast keinerlei Verantwortung, die liegt absolut ausnahmslos beim Besitzer! Und das würde ich mir jeden Tag von neuem selbst eintrichtern.
Es ist sein Problem wie er damit klarkommt. Ich würde mich nicht für ihn verbiegen, mach nicht seine Probleme zu deinen. Kann er dem Hund nicht gerecht werden soll er ihn verkaufen. Das tönt vielleicht hart, aber ich bin der Meinung dass man nicht die Probleme von anderen lösen muss. Dafür ist jeder selbst zuständig. Ausser man wird anständig um Hilfe gebeten, dann kann man selber entscheiden ob man in die "Geschichte" einsteigen will.
Ich schreibe das, weil ich mich noch gut an ein Forenmitglied erinnern kann, welches nach langer Zeit mit viel Ach und Krach aus der Geschichte wieder raus kam. -
Weißt du, ob die Frau den Hund nicht mitnehmen konnte oder warum sie ihn zurückgelassen hat?
Ich finde es komisch, ein Familienmitglied zurückzulassen wenn man weiß, das der Partner keine Zeit hat sich zu kümmern. -
Ich meine der Mann hat es gut gemeint und den Hund angeschafft und die Frau war überfordert und hat von dem Hund und ihrem Mann die Schnauze voll. Deshalb hat sie den Hund dort gelassen denk ich.
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So, Problem gelöst. Frau ist wieder da - ich brauche nicht auf Hundi aufpasssen
dachte ich es mir doch
Danke für eure Antworten 
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