Stubenrein & alleine lassen

  • Hallo Leute :)

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich hier noch ganz neu bin :) Mein Freund und ich haben seit einer Woche einen Beagle Terrier Mischlings Welpen :)
    Sie ist voll brav, hat sich schon gut bei uns eingelebt. Da sie unser erster Hund ist, fragen wir natürlich Freunde die auch Hundebesitzer sind um Ratschläge bei gewissen Themen .. jedoch sagt immer jeder was anderes und das verwirrt uns ein wenig :D
    Deswegen hab ich mir gedacht ich probiers mal hier.. so zu meinen Fragen..
    Ab wann kann man mit dem allein sein lassen anfangen zu üben? Wenn ich z.B. auf die Uni muss für 2 Std. sollte das kein Problem sein .. hab nur Angst damit zu früh anzufangen und das sie dadurch wieder das Vertrauen zu uns verliert (sie ist jetzt 8 1/2 Wochen alt).. Also wann sollte man am Besten anfangen damit zu üben?

    Die zweite Frage lautet wie folgt: Über Tags verrichtet sie ihr Geschäft nie in unserer Wohnung - wir gehen immer genügend raus und sie verrichtet draußen auch brav ihre Not. Nur was ist jetzt in der Nacht? Die Tierärztin hat gesagt, dass wir alle 2 Stunden rausgehen sollten (nur irgendwann ist man selbst so k.o. und fertig das das nicht geht), andere wiederrum sagen, dass wenn man sie daran gewöhnt in der Nacht rauszulassen, dass sie dann später wenn sie älter wird auch immer um 2 in der Nacht raus will..

    Würde mich tierisch über eure Antworten freuen und über den ein oder anderen Tipp :)

    Liebe Grüße

  • Hallo,

    wir haben vor einem Jahr auch einen Welpen groß gezogen (Joschi ist nun mittlerweile 14 Monate alt).

    Zu deinen Fragen, hier wie wir es gemacht haben:

    (a) Alleinbleiben:
    - wir haben nach einer Woche Eingewöhnungszeit sofort begonnen, also mit ca. 9 Wochen, erst ein paar Sekunden, dann Minuten usw., in etwa zwei Monaten blieb Joschi angst- und stressfrei allein, anfangs haben wir uns noch einen Hundesitter bestellt;

    (b) Stubenreinheit:
    - tagsüber sind wir so alle 2 bis 3 Stunden rausgegangen, nachts schlief Joschi zum Glück gut durch, also so ca. 5 Stunden, das heißt, das letzte Mal raus um ca. Mitternacht, dann wieder so zwischen 5 und 6 Uhr, das war echt anstrengend, gehört wohl einfach dazu.

    Liebe Grüße,

    Ingo

  • Alleine lassen -> Wir haben es so gemacht, das wir Leckerlis genommen haben und nach draußen gegangen sind und nach ein paar Sekunden wieder reingekommen sind und ihr die gegeben haben. Dann haben wir das ganze immer weiter verlängert bis wir sie irgendwann für längere Zeit alleine gelassen haben (3 Stunden). Das hat auch super geklappt und irgendwann haben wir das Leckerli weggelassen. Das hat sie dann auch nicht weiter gestört und jetzt ist es normal das sie auch mal alleine bleiben kann.

    Stubenreinheit -> Unsere hat immer am Tag und in der Nacht alles ins Haus gemacht. Wir haben sie dann immer dahin geführt ihr das gezeigt und dann Böse nach draußen gesetzt. Außerdem waren wir am Anfang den ganzen Tag mit ihr draußen und so kam es gar nicht oft vor. Immer wenn sie draußen gemacht hat haben wir sie gelobt.

  • Alleinelassen: Da ich 'Alleinerziehend' bin, mußte mein Welpe von Anfang an alleine bleiben - irgendwann muss cih ja auch mal duschen. Ganz am Amfang habe ihc gewartet, bis sie schlief. Dann habe ich in dem Hundetrainign mit Martin Rütter Buch ein paar gute Tips gelesen und das entsprechend gemacht mit Tür zu und sofort wieder uaf Immer wieder rein und raus laufen (bei offener Tür), raus Tür zu warten bis sie beim Fiepen mal ne kurze Pause macht und wieder rein usw. usw. Ich glaube in Woche 10 (bekommen habe ich sie mit 8 ) war ich dann mal die erste halbe Stunde im Supermarkt. Irgendwann war tags eine Stunde keine Problem, zwei gehen uach, nur nach dem Weihnachsturlaub (mit irh bei meinen Eltern) war sie durch die Umstellugn s dureinander, da waren wir zwar nciht bei Null, aber mußten dch weiter hinten wieder anfangen.
    Abends ab ca 21.00/22.00 kann ich sie auch ganzlange allienlassen.
    Sie schlägt eigentlcih immer - umindest gähnt sie mir immer tierisch einen vor, wenn cih wieder da bin.
    Leckerlie beim wiederreinkommen mache ich nicht, weil ich nciht will, dass sie in einer Erwartungshaltung ('Gleich, gleich gibt's was tolles! Gleich!') auf meine Rückkehr wartet.

    Stubenreinhiet: oh je, hat lange gedauert bei mir. Ich wohne im 4. Stock, wurde auch noch krank und war dann so fertig, dass mir Pfützen irgendwann total egal waren. Ich hatte dummerweise auch keine Box und bin dann nachts irgendwann vom Gestank eines Haufens aufgewacht. Graduell wurde es besser, nach dem Weihnachtsurlaub (meien Etern haben Garten) war sie dann endgültig stubenrein mit ein paar wenigen Unfällen wegen schlechtem timing meinerseits.
    Die Meisten packen den Welpen nachts in eine Kiste oder Box und weil er nicht in sein Bettchen pinkeln will meldet er sich. Oder eben die Uhr stellen und graduell die Zeiten etwas ausdehenen.
    Nach 6Uhr nichts mehr füttern hilft auch.
    Die oldschool Methode mit zeigen oder gar Nase reinstubsen habe ich nicht gemacht. Eine Freudnin von mir hat dass so gehandhabt und wenn der Hund jetzt krank ist, verkriecht er sich aus Angst hinter ihrem Schrebtisch. Kratz da mal ne Ladung Durchfall von dem Kabelsalat.
    Ich glaube auch, dass Hunde das nicht wirklcih verstehen, wenn man sie nicht im Akt des reinmachens erwischt. Die lernen dann eher, dass Pipi und Kacka da auf dem Boden schlecht ist - und verstecken sich dann woanders wenn's pressiert.

  • Zitat

    Alleine lassen -> Wir haben es so gemacht, das wir Leckerlis genommen haben und nach draußen gegangen sind und nach ein paar Sekunden wieder reingekommen sind und ihr die gegeben haben. Dann haben wir das ganze immer weiter verlängert bis wir sie irgendwann für längere Zeit alleine gelassen haben (3 Stunden). Das hat auch super geklappt und irgendwann haben wir das Leckerli weggelassen. Das hat sie dann auch nicht weiter gestört und jetzt ist es normal das sie auch mal alleine bleiben kann.

    Stubenreinheit -> Unsere hat immer am Tag und in der Nacht alles ins Haus gemacht. Wir haben sie dann immer dahin geführt ihr das gezeigt und dann Böse nach draußen gesetzt. Außerdem waren wir am Anfang den ganzen Tag mit ihr draußen und so kam es gar nicht oft vor. Immer wenn sie draußen gemacht hat haben wir sie gelobt.


    Bitte. Bitte ignorier diesen Beitrag.
    Wenn du deinem Hund Leckerchen gibst wenn du wieder kommst dann will er doch erst recht das du schnell zurück bist. Das es bei diesem Hund anscheind geklappt hat ist eine Ausnahme. So trainiert man das normal nicht.
    Weder beim gehen noch beim zurück kommen irgendwas grossartiges machen. In Minutenschritten anfangen, den Hund auch in der Wohnung nicht immer in jedes Zimmer mitnehmen und dann langsam verlängern. Kein grosser Abschied und keine grosse Begrüssung. Der Hund soll lernen das es normal ist das man kommt und geht wie man will.

    Zur Stubenreinheit: was soll es denn bringen dem Hund im nachhinein sein Geschäft zu zeigen und zu schimpfen? Entweder verwirrt man den Hund damit total weil man in seinen Augen grundlos schimpft oder er lernt seine Geschäftchen zu verstecken weil er weiss er wird geschimpft wenn Frauchen sie findet.
    Nur Nein sagen wenn man den Hund direkt erwischt, ansonsten ignoreren und wegmachen wenn der Hund nicht zusieht. Sieht er das ihr euch beim wegmachen damit beschäftigt denkt er, er hätte euch einen Gefallen getan.
    Nachts muss man schauen wie der Hund drauf ist. Meldet er dann halt raus wenn er meldet. Sagt er nichts dann am besten Hund in eine Box, dann muss er melden denn er wird sich normal nicht freiwillig direkt vor die Nase machen.

  • Kann mich nur anschließen...

    Leckerchen beim Wiederkommen? Damit der Hund erst recht drauf wartet? Neee.
    Wurde schon gut erklärt. In ganz kleinen Schritten: Tür zu, Tür auf. Irgendwann nicht mehr die Zimmertür, sondern die Wohnungstür. Immer nur rein gehen, wenn´s ruhig ist (also gar nicht erst zu lange warten), sonst belohnst du jammern/ bellen. Dann irgendwann steigern, indem man Jacke/ Schuhe anzieht und damit raus geht.
    Anfangen würde ich auch nach 1, 2 Wochen ca. Bei Anjou hab ich erst nach 5, 6 Wochen angefangen, weil ich die Zeit hatte. Er hatte bis dahin schon so ein gutes Grundvertrauen, dass ich nicht viel mit ihm üben musste. Ich hab gemerkt, dass er mich bis dahin noch sehr viel in seiner Nähe brauchte und alleine lassen sehr negativ gewesen wäre. Allerdings habe ich da sehr nach Gefühl gehandelt. Anderen Hunden fällt es nach so langer Zeit erst recht schwerer. Normalerweise würde ich immer sagen mit den kleinen Schritten früher anfangen, wenn eine gute Basis da ist und der Hund im neuen Zuhause angekommen ist und sich wohl fühlt.

    Auch das Schimpfen... Die wirkliche Kontrolle über die Blase ist erst mit einigen Monaten annähernd erreicht und selbst dann, kann immer noch was schief gehen, es ist ja auch ein Lernprozess. Schimpfen für etwas, wofür so ein Würmchen also überhaupt nichts kann, weil es erstens körperlich noch nicht in der Lage ist und zweitens noch gar nicht verstanden hat, was es überhaupt soll finde ich ziemlich daneben und ist noch dazu im besten Fall einfach nur unnütz, im schlimmeren Fall erschwert es die Sache noch.
    Was nachts raus gehen angeht, richtet euch nach eurem Hund. Anjou hat nach 3 Nächten hier durchgeschlafen (der war allerdings schon 11 Wochen als er kam). Ich hab ihn dann nicht geweckt. Ich habe drauf gewartet, dass er wach/ unruhig wird und bin dann mit ihm raus und sonst nicht. Wenn ich mir einen Wecker stellen würde zum raus gehen, dann würde ich wohl wechselnde Uhrzeiten wählen, einfach zur Sicherheit, um den Hund an keinen Rhythmus zu gewöhnen. Das muss zwar nicht passieren, kann es aber.

    Viel Spaß in der Welpenzeit, genießt es! =)

  • Vielen Dank für eure Tipps & Antworten :)

    Ich geh mit ihr eh schon einkaufen und sie bleibt daweil im Auto -> schlaft dann auch ein und bellt nicht und fiept auch nicht! Wenn ich den Müll rausbringe bellt sie auch die meiste Zeit nicht.. Nur hi und da passierts das wenn ich oder mein Freund rausgeht sie voll zum Jammern anfangt!

    Bezüglich der Nacht: Ich stell mir auch keinen Wecker, sondern geh mit ihr raus wenn ich merke das sie unruhig wird (hab einen ziemlich leichten schlaf), sie verrichtet dann auch ihr Geschäft und wir gehen wieder rein schlafen. Nur ein paar Freunde haben gemeint, dass wenn wir mit ihr raus gehen in der Nacht wenn sie unruhig wird, sich daran gewöhnt und wir auch rausgehen müssen wenn sie größer ist .. aber ich kann sie ja nicht in die wohnung machen lassen, dann lernt sie das ja nie?

  • So lange sie nachts muss, muss man auch mit ihr gehen.
    Ist doch noch viel chlimmer wenn sie lernt das sie nachts reinmachen darf weil keiner mit ihr geht.
    Euer Hund wird, genau wie jeder andere auch, irgendwann nachts durchschlafen ;)

  • zu deier Frage hast du ja schon viele tipps :) Mich interessiert woher der Zwerg ist wenn wenn ihr sie zu deinem Post eine Woche hattet und er da 8,5 Wochen alt war, wurde er ja schon mit 7,5 Wochen abgegeben was normal verboten ist...

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