Bin kurz vorm Aufgeben! Hund bellt wegen und an der Leine
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Also dann versuche ich mal so viel wie möglich zu beantworten :-)
In userer Wohnung benimmt er sich so lange ganz normal, bis einer unserer Hunde für ihn augenscheinlich zu stressig wird. Dann bellt er auch sofort sehr viel.
Haben wir Besuch, dann begrüßt er diesen eher ruhig und ausgeglichen freundlich!
Beim Spazieren gehen ist er sehr aufgeregt, hört aber auf meine Kommandos wie "Sitz, Platz oder Go" nach maximal 2 facher Aufforderung.
Auf Lob reagiert er mit Fiepen während der Spaziergänge, Inkl. Schwanzwedeln
Lasse ich ihn mit meiner Lebensgefährtin zusammen gehen bellt er genauso wie bei mir.
Beim Fressen zu warten ist für ihn schwer machbar, aber er schafft es dann doch irgendwann.Ich hoffe, ich habe keine Fragen übersehen.
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Hallo,
ich denke hier eine Ferndiagnose abzugeben ist nicht der richtige Weg.
Keiner sieht euch und die Hunde und die ganzen gutgemeinten Ratschläge können auch ordentlich nach Hinten losgehen.
Wenn es schon 2 Jahre anhällt, hat es also schon mit ca. einem Jahr angefangen?Es konnen sehr viele Auslöser sein, von Verhaltenstörungen durch Impfungen, subklinische Schilddrüsenunterfunktion, Reizleitungsstörungen, geringe Frusttolleranz, chronischer Stress, erzieherische Defezite, eine Mischung aus vielen Faktoren etc. Rütteldosen und Co könnten alles nur verschlimmern.
Ich schreibe dir das, da ich hier auch einen Hund habe, der mit einem Jahr sein Verhalten änderte. Fussel wurde extrem hyperaktiv, hibbelig, mit sehr geringer Frusttolleranz und mit allen drei Hunden um den Block zu gehen schier unmöglich, da er dann kreischend in der Leine hängt und immer vorne sein will. Er wurde sehr unsicher, teils ängstlich und leidet seit seinem 11 Monat an epileptischen Anfällen.
Es ist anstrengend und es entwickelt sich eine Spirale aus der man kaum noch herauskommt.
Ich würde dir raten eine / einen versierten Verhaltenstherapeuten (keinen normalen Hundetrainer) kommen zu lassen, der auch das Restrudel in Augenschein nimmt.
Wir haben unseren Weg gefunden, doch der erfordert viel Geduld und wird wahrscheinlich eine Lebensaufgabe werden, denn Fussel braucht, ähnlich einem Autisten, immer seine Rituale um den Stress sehr niedrig zu halten.
Ich hoffe ihr findet einen guten, gewaltfreien Weg für euch und den Hund!
LG Sabine
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Hallo Sascha04,
habe mich mal im Netz ein wenig umgesehen und folgendes gefunden, Du solltest Deinen Hund
vielleicht mal daraufhin untersuchen lassen.aus Wikipedia
Gesundheitliches
Der Cavalier King Charles Spaniel ist sehr häufig von Endokardiose, einer fortschreitenden Degeneration der Herzklappen, betroffen. Auch Syringomyelie (Chiari-Malformation Typ I), eine Missbildung des Gehirns, die zu fortschreitenden neurologischen Ausfallerscheinungen führt, ist in der Rasse weit verbreitet.
Auf dieser Homepage stand folgendes:
http://annes.hunde-homepage.com/index.htmlSyrinx - Was ist das?
Die Syringomyelie ist eine Rückenmarkserkrankung, bei der sich innerhalb des Nervengewebes, vor allem im Rückenmark des Hals- und Brustbereiches, mit Flüssigkeit gefüllte Zysten (Syring) bilden.
Die Bezeichnung Syringomyelie leitet sich aus dem Griechischen ab: Syrinx flötenartige Form der Zyste und Myelon das Rückenmark.
In diesen Zysten sind keine funktionsfähigen Nervenzellen und Nervenbahnen mehr vorhanden, so dass es langfristig zu Ausfallerscheinungen kommt.
Der Schweregrad der Erkrankung, insbesondere auch das Fortschreiten der Krankheitszeichen, sind individuell und sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Dabei bestimmte nicht die Größe, sondern die Lage der Syring im Rückenmark über den Schweregrad von Beschwerden.Diagnostik
Eine Syringomyelie kann nur durch Kernspin-Tomographie-Aufnahmen diagnostiziert werden!
Die Diagnosestellung erfolgt mit Hilfe der Magnetresonanztomographie MRT. In den MRT – Aufnahmen des Spinalkanals und der angrenzenden Gehirnteile kann man die Höhle und ihre Ausdehnung direkt darstellen. Liegt der Syringomyelie ein Tumor zugrunde, so kann man diesen mit Kontrastmittel in der MRT sehr sicher identifizieren.Typische Krankheitszeichen
Die Syringomyelie hat viele verschiedene Krankheitszeichen, die je nach Lage der Syring unterschiedlich sind.
Die ersten Symptome sind meistens nachlassende Kraft, Gefühlsstörungen, Taubheit und Schmerzen.
Beobachtete Symptome die häufig auftreten sind:
Scharfer, brennender Schmerz und Druckgefühl in den Körperteilen unter- und oberhalb der Syring
Verlust des Temperaturgefühls auf Teilen der Haut
Störungen der Tiefensensibilität / Lagesinn (man weiß nicht wo Arme oder Beine sind), Kribbeln in den Gliedmaßen, Krämpfe, Muskelspasmen, Lähmungserscheinungen, unruhige Beine, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Schlaflosigkeit Ermüdungs-, und Erschöpfungszustände, Koordinationsprobleme.
Sehstörung, Hörstörung, Sprachstörung, Schluckstörung
Inkontinenz, von Blase und Darm, Blasen-, und Darmlähmung, Impotenz.
Das Auftreten und die Stärke der Symptome sind sehr unterschiedlich. Es gibt wider Erwarten auch keine direkte Beziehung zwischen den Symptomen und der Größe der Syring.
Da diese Symptome auch bei anderen Krankheiten wie z B. Multipler Sklerose auftreten, ist die Diagnose von Syringomyelie nicht immer einfach. Eine eindeutige Diagnose kann man nur durch ein Kernspin-, bzw. Magnetresonanztomographie stellen. Auf den Bilden ist die Syring auch ohne Verwendung von Kontrastmitteln zu sehen.Syringomyelieschmerzen
Schmerzen die durch eine Syringomyelie verursacht werden, sind nicht wie normale Schmerzen zu behandeln und zu ertragen.
Syringomyelieschmerzen entstehen, durch die Störungen, welche die Syring im Rückenmark verursachen kann. Dadurch kommt es durch Fehlübermittlungen zu Schmerzen die keinen nachvollziehbaren Auslöser haben. Diese Schmerzen sind auch von der Intensität nicht mit normalen Schmerzen zu vergleichen, da es Nervenschmerzen sind. Vergleichbar sind diese Art von Schmerzen mit Phantom-Schmerzen und genauso schwer sind sie auch zu behandeln.
Versuche diese Schmerzen mit herkömmlichen Schmerzmitteln zu behandeln, sind fast aussichtslos. Teilweise wird auch versucht mit Antiepileptika und Antidepressiva zu behandeln, außer unangenehmen Nebenwirkungen bringt auch das, nur sehr selten langfristige Erfolge, ganz im Gegenteil meist wirkt sich diese Behandlung auch negativ auf die Syring aus.
Auch Akupunkturschmerzbehandlungen können nicht mehr greifen, da die Leitungsbahnen im Rückenmark gestört sind und nicht mehr zur Übermittlung der Akupunkturstimulation führen können.
Wie ist die Prognose?
Eine OP führt nicht zu einer Heilung, sondern kann nur der Versuch sein ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Eingetretene Schäden sind nicht zu beheben, Selbst eine erfolgreiche OP, kann die Krankheit weiter verschlechtern. Außerdem ist das OP-Risiko nicht außer Acht zu lassen.Liebe Güße Steffi
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HildaDobby: danke für deine Mühen, aber iich frage mich, wie di drauf kommst, dass mein Hund das haben könnte
Er hat nicht eines der von dir beschriebenen Symptomegruß Sascha
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Hallo Sascha,
habe da noch mal eine Passage rausgesucht, natürlich kann ich nur Vermutungen anstellen, wie eigentlich Alle hier, aber ich würde doch erst einmal den gesundheitlichen Aspekt abklären. Vielleicht ersetzt Dein Hund das Kratzen ja durch ständiges Bellen? Hier ist auch das bloße Führen an der Leine erwähnt.Hatte eigentlich nur so ein Bauchgefühl das der Hund Dir irgendwas mitteilen möchte, mit dem ewigen Bellen.
Wäre schön, wenn ich da falsch liege, dann lässt sich das Problem wahrscheinlich doch einfacher lösen,
als Du glaubst.Was sind klinische Anzeichen von SM? Die Einengung des Rückenmarks verursacht ein unkontrolliertes Kratzverhalten im Schulterbereich. Meist auf nur einer Seite, selten beidseitig. Stress, Aufregung oder Reizung durch Berührung bestimmter Stellen im Hals- und Schulterbereich lösen diese „Kratzattacken“ aus, häufig genügt auch das Anlegen eines Halsbandes oder das Führen an der Leine. Ein typisches Merkmal ist auch ein „Pseudo-Kratzen“: Der Hund führt mit der Pfote eine Kratzbewegung „in der Luft“ aus, es kommt dabei aber nicht zu Körperkontakt. Erkrankte Hunde können auch im Kopf- und Nackenbereich sowie an den Vorderläufen sehr sensibel sein. Manchmal schreien oder wimmern sie auch ohne ersichtlichen Grund. Eine bestimmte Position des Kopfes (Kopfhaltung) kann auch Schmerz hervorrufen, weshalb manchmal „Schonhaltungen“ zu beobachten sind. Es können sich in seltenen Fällen bei Junghunden Nackenskoliosen (Verkrümmungen) entwickeln. Einige Hunde laufen wie Fragezeichen. Es wird auch eine schwankende / wackelnde Gangart in den Hinterbeinen beobachtet und eine Weichheit in den Vorderläufen.
LG Steffi
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Du hast geschrieben: "Bin kurz vorm Aufgeben!" wie meintest Du das eigentlich?
Wie sieht das "Aufgeben" bei Dir aus?LG Steffi
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Sollte der Hund keine der CKC "typischen" Krankheiten haben könnte es doch auch einfach sein dass der Trubel welcher in einem Rudel herrscht zu viel für ihn ist.
Nicht jeder Hund ist Rudel geeignet auch wenn er damit aufgewachsen ist. -
Dem ist mit Sicherheit so, da er versucht den Trubel durch bellen aufzulösen. Was uns jetzt aufgefallen ist, ist folgendes: Ich habe es geschafft, ihm 4 Tage nacheinander die Leine anzulegen, ohne dass er bellt. Dann gehe ich mit ihm durch die Türe, welche, sollte es mit der Leine funktionieren und er nicht bellt, auch problemlos geht.Gehe ich mit Paul dann die Straße rauf und runter, so ist er interessiert, abrufbereit und voller Freude! gehe ich mit ihm weiter, so wird er immer unsicherer und fängt an zu bellen. Egal welche Richtung wir gehen! Es ist also nicht so, als würde er immer an einer bestimmten Stelle anfangen. Drehe ich mit Ihm um, so bellt er zwar erst weiter, hört aber auf, so bald wir ca 500m von unserem Haus entfernt sind.
Kann es sein, dass die Distanz zu "seinem" Heim quasi "Heimweh" bereitet bzw. er die Sicherheit der häuslichen Umgebung verliert?Oder spinne ich mir da etwas zurecht?
Denn meine Beobachtungen sind definitiv gegeben! -
Zitat
Kann es sein, dass die Distanz zu "seinem" Heim quasi "Heimweh" bereitet bzw. er die Sicherheit der häuslichen Umgebung verliert?
Oder spinne ich mir da etwas zurecht?
Denn meine Beobachtungen sind definitiv gegeben!
Deine Beobachtungen können durchaus richtig sein und ab einen gewissen Abstand kann sich dann eine steigende Unsicherheit einstellen.Hattet ihr schon die Möglichkeit mit einem Auto mal in eine ganz andere Gegend zu fahren und wie er sich dann dort verhält?
Fusssel ist um den Block auch sehr unsicher und möchte wieder schneller nach Hause, doch wenn wir ins Auslaufgebíet (Wald) fahren, ist davon nichts mehr zu merken.
LG Sabine
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Zitat
Du hast geschrieben: "Bin kurz vorm Aufgeben!" wie meintest Du das eigentlich?
Wie sieht das "Aufgeben" bei Dir aus?LG Steffi
Mit "Aufgeben" meine ich, dass ich mich dann mit dem Gedanken befassen würde, ihn bellen zu lassen, wenn es ihn denn dann Sicherheit geben würde und nicht weiter an ihm "rumdoktorn" werde.
Und ja wir fahren sehr oft hier aufs land und gehen auf Waldwegen und an Feldern entlang spazieren. Dort ist es dann besonders schlimm und er bellt wirklich durchgängig oder ( wenn ich ihn versuche abzulenken) fiebt andauernd!
Wenn dem denn so ist, dass er sich durch die örtliche Distanz unsicher fühlt, wäre dann nicht der richtige Schritt, den Radius um unser Haus in kleinsten Schritten zu erweitern?Im übrigen bellt er im Freilauf so gut wie gar nicht, da dann alle Gerüche etc anscheinend wichtiger und interessanter sind, so dass er das Bellen regelrecht vergisst....

Gruß Sascha
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