Allein mit Hund! Wie möglich?
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Ja klingt etwas verwirrend, aber ich habe das Gefühl, ich bestehe nur noch aus Welpe (4 Monate) und ich!
Mein kleiner süßer Wuffi beherrscht meinen kompletten Tag und sogar meine Gefühlswelt! Wie soll ich erklären?1. Also wenn ich zum Beispiel vor dem PC sitze, kann ich das gar nicht ohne eine gutes Bauchgefühl tun, ich bin sehr angespannt und mein Hund läuft ständig rum, setzt sich vor mich hin, fiept manchmal leise oder bischen lauter, fetzt rum, kommt wieder schaut mich mit den süßesten Hundeaugen der Welt an! Okay, ich will ihm kein Unrecht tun, er schläft auch ab und zumal oder kaut ne Viertelstunde auf seim Stangerl rum! Aber ich bin eben immer unter Strom, so nach dem Motto: Wie lange hält er still? Muss er doch schon wieder raus? (er ist stubenrein)
2. Jetzt will ich aufräumen und putzen. Mein Wau-Wau läuft ÜBERALL mit, steckt seine Nase in den Geschirrspüler, ich muss ihm aus jeden offenen Schrank erstmal wieder rausholen mit seiner Schnuffel, er rennt weiter von Bad zur Küche und wieder zurück, es wird ihm nicht zu blöd. Aber irgendwann wird ihm das Auräumen von mir zu blöd und er rennt hinterher und wenn ich stehe dann fängt er wieder leise zum fiepen an! Ich muss sagen, meine Wohnung ist nicht mehr die, die sie mal war. Ich kann einfach nicht mehr so dahinter sein wie vorher!
3. Ich liege im Bett und will schlafen. Er geht auch mit ins Bett (also in sein) aber sobald ich mich drehe dann kommt er an und hüpt mit seinen Vorderpfoten aufs Bett und schleckt mich ab (in den Morgenstunden), wenn ich nicht reagiere, dann geht er auch wieder in sein Bett, bis zum nächsten Dreher von mir!

4. Er frisst sein Trockenfutter nicht mehr. Nur noch wenn ich es ihm eingeweicht habe, da hüpft er dann wie ein Känguruh rum und der Napf wird leer gefuttert. Nachteil - er muss viel öfter pieseln fällt mir auf. Das Trockenfutter saugt ja doch ne Menge Wasser

Also ich sage Euch jetzt was ich so mache. Er hat 3 Plätze bei uns in der Wohnung. Einen im Wohnzimmer mit großem Kissen, ein Riesenkörbchen im Schlafzimmer und eine Decke vor meinem Bett! Aber er schläft mehr auf den Fließen im Bad oder auf dem nackten Boden oder auf der Couch (gerade ist er brav da oben) Aber sein Körbchen nimmt er ab und zu doch gerne!
Also wenn es mir mal zuviel wird, dann schicke ich ihn auf seinen Platz und da bleibt er auch für ne gaaaaanze Minute, aber in einer Minute hab ich noch nicht mal den Geschirrspüler zur Häfte geleert! Natürlich gab es auch schon mal nen Tag, wo ich dann echt nicht mehr konnte und ich ihn dann sehr laut auf seinen Platz geschickt habe und etwas geschimpft habe. Naja, er bleibt dann bombenfest auf seinen Platz! Aber es kann doch nicht sein, das er NUR bleibt wenn ich erst voll den Aufstand mache?
Mein Hund geht auch mit mir in STall und hat viel Bewegung- wir laufen jeden Tag draußen im Hof und ich ziehe so nen Futterdummie mit ner Leine rum - also ich denke schon das er genug Bewegung hat! Aber darf ich nicht mal für mich sein und vorallem WIEVIEL Zeit steht mir als Frauchen zu? Blöde Frage aber echt ernst gemeint
Wisst ihr, ich habe auch oft so ein schlechtes Gefühl ob ich alles richtig mach (ne mach ich sicher nicht) und dann ist er ja sooo süß und lieb und ich manchmal so genervt! Er bekommt wirklich alles von uns, AUfmerksamkeit, gaaaaaaaaaaaaanz viel schmusen und gutes Futter, Auslauf und auch Konsequenz (ja ja muss sein)
Er hat auch so nen Blick der manchmal so leidend ausschaut
Was kann ich den für mich und für meinen Hund besser machen?
Liebe Grüße
SandraPS: Lieben Dank fürs Lesen!

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Hi,
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Entspann dich. Wenn du so unter Volldampf rumläufst, kein Wunder dass du den Zwerg mit
ansteckst. Für mich hört sich das eher nach zu viel Beschäftigung und Aufmerksamkeit an,
damit überforderst du deinen Hund total. Er ist dann wie ein völlig überdrehtes Kleinkind und findet
keine Ruhe.
Also mal tief durchatmen, Beruhigungstee trinken und entspannen. Ich verspreche dir, dein Welpe überlebt
das
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Zitat
ich bestehe nur noch aus Welpe (4 Monate)
Ein Welpe muss meiner Meinung nach vor allem eines lernen: RUHE! Wenn er das nach einem Jahr kann, dann hast du das wichtigste überhaupt erreicht. Überfordere ihn nicht, lass ihm viel Zeit. Er ist ein Baby und alles ist für ihn neu und spannend. Freiwillig würde er wohl eher ohnmächtig und erschöpft umfallen, als etwas davon zu verpassen - dabei dreht er dann hoch und es wird noch schwieriger, ihn runterzuholen.
Am besten führst du mal Tagebuch udn schreibst ganz genau auf, wie lange und wann er schläft. Auch solltest du eure Gassigänge und Spieleinheiten protokollieren. Pro Gassigang 5min je Lebensmonat, also bei euch: Kein Gassigang länger als 20 Minuten, die auch nur 3-4x täglich. Zum reinen lösen kann es auch mal Gassi-stehen sein. Spieleinheiten im Haus auch stark beschränken - bevor er überdreht. Notfalls am Anfang mal die Stoppuhr daneben stellen.
Ich denke, der Übergang wird sicherlich hart werden, aber letztlich besser als nachher einen überdrehten Junkie zu haben.
Unsere erste Hündin war übrigens ein absoluter Terrorbolzen, hat, sobald man ihr den Rücken zugedreht hat, sofort irgendwas zerbissen. Die hat das mit der Ruhe in der Box gelernt. Unser Rüde hingegen war kein Zerstörer, der brauchte keine Box, der hat sich in den Schlaf kraulen lassen.
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Hi,
ist schwer aber entspann Dich mal. Deine Terrortöle hat Dich voll im Griff.
Schick ihn konsequent und bestimmt auf seinen Platz. Ohne Emotionen. Gelingt Dir ja schon fast, sonst würde er ja nicht liegen bleiben wenn Du etwas lauter wirst.
Jetzt lass mal das Laute weg, und behalte nur das Bestimmende bei. Und wenn Du es 100 x machen musst, ist das eben so. Lieber jetzt in Geduld üben und Erfolg haben, als irgendwann mal auszurasten.
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Gerade ist es so: (eiegntlich ganz oft)
Vor 30 Min hab ich ihn auf den Platz geschickt und er hat sich hingelegt und schläft, aber in die diesen 30 Minuten hat er schon 4 mal den Platz gewechselt. Von der Couch ins Bad, vom Bad auf seinen Platz, von seinem Platz auf dem Boden neben dem Schreibtisch! Ich sitze seit 30 min auf meinem Bürostuhl!Ist das normal?
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Na und? Laß den Zwerg doch liegen, wo er will, solange er nix anstellt - und ENTSPANN dich, bevor ihr beide in einen Teufelskreis aus Überbemuttern & Nerven geratet und beide vor Streß durchdreht. Ist doch nur ein Welpe...*g*
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Hi Snowiy!
Also pauschal gesagt, hat dein Racker dich unter Kontrolle!
Es ist schwer, aber die Maus muss lernen, dass du nicht rund um die Uhr bei ihr bist und sie mit Aufmerksamkeit überschüttest!
Mit unserem Smart hatten wir auch das Problem, er wurde dann auch mal angebunden, damit er auf seiner Decke bleibt und uns eben nicht ständig verfolgen kann, er sollte den Frust auch mal aushalten.Abzuschätzen, ob der Fratz wieder raus muss zum puschern ist schwierig, das ist manchmal auf ein kleines Glücksspiel. Wir sind notfalls einmal zu viel unten gewesen und haben ihn oder auch Emy anschließend ignoriert, wenn sie wieder gefiept hat.
Bei beiden Nordischen in "jungen Monaten" war es eigentlich so, wenn man genau wusste, sie müssten eigentlich müde sein etc, dann wurde das fiepen ignoriert und irgendwann haben sie sich selbst in den Schlaf geningelt^^
Ich würde allerdings liebevoll unterbinden, dass dein Welpe seine Nase überall hineinsteckt und dir ständig nachläuft! Das kann später zum echten Problem werden.
Und der Tipp mit dem Beruhigungstee hilft!

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Ich bin übrigens auch mit Hund & zeitweise recht knackiger Berufstätigkeit allein zu Haus, und ich war's auch mit einem recht lebhaften Welpen.
War überhaupt kein Problem, und das sag ich jetzt keinesfalls, um hier anzugeben: Da ich zuhause arbeite, ist uns das Arbeiten-Müssen wirklich beiden von Tag 1 an zugute gekommen. Ich hatte keine Zeit fürs Übermutter-Spielen und Dauerkontrollieren, und der Welpe hat sofort gelernt, daß es hier im Prinzip exakt so weitergeht wie bei Muttern: Ich bin DA und insofern jederzeit Rückhalt, aber die Welt dreht sich nicht 24/7/365 um Welpenwünsche.
Die Kleine hat sich also während der Arbeitszeit rund um meine Füße mit Knabbern (da gab's natürlich reichlich Angebot) oder Schlafen beschäftigt, kriegte mal nette Ansprache und regelmäßige Gartengänge, durfte auch mal kurz auf den Schoß, wenn's allzulange dauerte - aber ansonsten war Ruhe im Karton. Auf die Idee, sie z.B. irgendwo hinzuschicken und dann dauernd zu registrieren, ob sie nun aufsteht oder nicht, wär ich nie gekommen - bei solcher Dauerkontrolle würde ich schlicht durchdrehen, und der Hund vermutlich auch.
Ich hab die Angebote gemacht, was die Kleine draus machte, war allein ihre Sache, solange es nicht explizit verboten war. Damit haben wir eine sehr entspannte Hunde-Kindheit verbracht, und es hat doch was, wenn's unter dem Schreibtisch so aussieht:
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Der kleine Racker hat dich wahrlich im Griff.
Ich finde es auch nicht schlimm, wenn dein Hund sich wechselnde Ruheplätze sucht. Das macht unser auch. Erst liegt er neben uns auf der Couch, dann legt er sich auf die Decke, dann in den Korb und zuletzt auf dem nackten Boden. Gut, so lange es bequem ist, mich nicht stört und er dadurch Ruhe gibt, weil er einen Ruheplatz gefunden hat, ist alles okay.
Solltest du das überhaupt nicht leiden können, heißt, brauchst du es ruhiger, würde ich dir zu einer Box raten.
Gewöhne deinen Hund daran, dass die Box was tolles ist. Heißt, er kriegt Leckerlies, sobald er freiwillig oder auf Kommando in die Box geht. Danach kannst du ihn dazu konditionieren, dass er auf Kommando in die Box geht und dort Ruhe gibt. Sollte er das schwierig können, kannst du die Box auch mal zu machen, damit er lernt, dass herumwuseln nicht immer angesagt ist, sondern auch mal Ruhe gewünscht ist.
Dadurch tust du dir was gutes und ihm auch (brauchst dann also auch kein schlechtes Gewissen haben). Denn dein Hund muss auch lernen, dass mal Ruhe angesagt ist.
Eine weitere Sache, die du machen solltest ist, auch mal den Raum zu verlassen und ihn dort alleine zu lassen. Erst einmal nur kurz und immer erst dann wieder zurück kommen, wenn der Hund leise ist. Keine große Sache daraus machen. Wortlos rausgehen, wortlos zurück kommen und an den Platz setzen.
Denn es hört sich so an, als könnte dein kleiner nicht wirklich alleine sein.
Das solltest du auf jeden Fall mit ihm üben. Immerhin soll er ja auch mal alleine sein können, oder? -
Zitat
Mein Hund geht auch mit mir in STall und hat viel Bewegung- wir laufen jeden Tag draußen im Hof und ich ziehe so nen Futterdummie mit ner Leine rum
Das ist kontraproduktiv, lass es sein.
ZitatEr bekommt wirklich alles von uns, AUfmerksamkeit, gaaaaaaaaaaaaanz viel schmusen und gutes Futter, Auslauf und auch Konsequenz
Ein Welpe braucht keine "Auslastung" und keine Beschäftigung in dem Sinne. Die Welt zu entdecken, neue Menschen und Situationen kennenzulernen, die neue Umgebung abzuchecken - das sind mehr als genug Dinge, die dein Welpe verarbeiten muss.
Alles andere ist zu viel und überfordert einen so jungen Hund.
Was du damit erreichst ist, dass du deinen Hund zu einem überdrehten Nervenbündel heranziehst, das überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt. Das merkst du ja bei deinem auch schon und das wird nur noch schlimmer.
Das wichtigste ist jetzt, dass er lernt, Ruhe zu halten. Ein Welpe sollte ca. 20 Stunden am Tag schlafen!
Leg alles, was er kaputt machen könnte hoch, schließ evtl die Tür, damit er nicht woanders Blödsinn machen kann, gib ihm etwas zu kauen, und dann entspann dich und lass ihn machen. Wenn er meint sich 3x woanders hinlegen zu müssen, dass lass ihn doch. Was soll denn passieren?
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