Allein mit Hund! Wie möglich?

  • Was ganz anderes: Wenn du schreibst, der Hund pinkelt mehr, wenn du das TroFu einweichst, hat er vorher nicht genug zu trinken bekommen!!! Achte drauf, dass immer Wasser im Trinknapf ist!

    Ansonsten: Er ist ja noch so klein (und für dich so neu :-) , das kommt alles schon.

  • Hallo,
    ich würde das Trofu weiter einweichen. Auch wenn er dann öfter pinkeln muss. Aber so ist gewährleistet, dass der Kleine genug Flüssigkeit aufnimmt. Das ist besser für dir Nieren und die Blase und den gesamten Organismus.

    Ansonsten kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Versuch mehr Ruhe in den Hund bzw. in euren Alltag zu bringen.
    Wenn meine beiden mit im Stall waren, war den Rest des Tages meist chillen und entspannen angesagt. Ein aufregendes Ereignis pro Tag reicht vollkommen aus.
    Das mit dem Futterdummy am Seil würde ich auch vorerst lassen. Damit putscht du deinen Hund unnötig hoch und er lernt das hinterherhetzen toll ist. (Und ich gehe mal davon aus, dass er später nicht unbedingt jagen soll)
    Was du machen kannst, ist, den Futterdummy zu verstecken, so dass er suchen muss. Das können auch Welpen schon gut. Am Anfang darf er ruhig sehen, wo das Versteck ist, später steigerst du den Schwierigkeitsgrad. Verknüpfen kannst du damit auch, dass der Hund warten muss, solange du am verstecken bist. (Eine tolle Übung für die Frustrationstoleranz und Impulskontrolle.)
    Höre auf, wenn es am schönsten ist, also bevor dein Hund nicht mehr kann (und das geht beim Welpen schnell)

    Dann habe ich noch einen Tipp. Wenn du gerne Zeit für dich haben willst, dann nimm sie dir. Solange der Welpe sich nicht gefährdet oder Dinge tut, die ein absolutes NoGo sind, kannst du ihn ruhig auch mal ignorieren. (Nicht anfassen, nicht hinsehen, nicht ansprechen, sonder einfach dein Ding tun, z.B ein Buch lesen) Vielleicht versucht dein Welpe mit allen Mitteln deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Aussitzen und weiter ignorieren. Dann wird er irgendwann aufgeben und zur Ruhe kommen. Oder mit einem ganz klaren und gut aufkonditionieren Abruchsignal unterbinden ihm eine Alternative geben (aber kein Spiel mit dir) und weiter dein Ding machen. (Das habe ich gemacht, wenn ich bestimmtes Verhalten nicht ignorieren konnte, mich beißen z.B.)

    Ich habe meine beiden Hunde immer sehr in ihrem Schlafbedürfnis unterstützt und sehr darauf geachtet, sie nicht zu überfordern. Jetzt habe ich Hunde, die auch mal ein paar Tage mit Minirunden und Nixtun aushalten können und die im Normalfall mit einem großen Spaziergang am Tag ausgelastet sind. Draußen sind sie Powerpakete, drinnen eher Schlafmützen.

    Du kriegst das schon hin. Entspann dich. Und lass sich nicht alles um den Welpen drehen. Er soll lernen, dass er nicht der Mittelpunkt der Welt ist, sondern dass du das bist!

    Liebe Grüße
    Nele

  • Die Fehler hab ich in den ersten Woche auch immer gemacht. Hundi war Nummer 1 und ich kam zu gar nichts mehr.

    Er wurde immer überdrehter, bis man mir sagte es muss viel mehr Ruhe rein.

    Dann wurde er einfach mal ignoriert, nur noch draussen gespielt und auch nicht mehr so viel, notfalls bin ich mit ihm in sein Körbchen gegangen bis er tief und fest schlief und konnte dann meinen Kram machen.
    Nach und nach legte er sich dann selbst hin um zu dösen oder zu schlafen und wusste, wenn es raus geht, gibts Aktion.

    Ein Bekannter von mir wollte mal zeigen wies richtig geht und schubste ihn jedes mal zurück ins Körbchen, bis er dann mal so unglücklich rückwärts gegen nen Schrank fiel und sich dabei weh tat.
    Ich hatte seine Aktion zu spät bemerkt, da ich gerade nicht im Raum war. DER braucht definitiv gar nix mehr mit ihm machen!
    Das Körbchen sollte ja nicht negativ Besetzt sein.
    Was er damit fast noch geschafft hätte.

    Dann kam ich und zeigte mal wie es besser geht. Leckerchen in die Hand, Hundchen ins Körbchen gelockt, dazu gelegt, gekuschelt und schon war Ruhe.
    Oft hat auch ein Rinderohr geholfen, da knabbert er Tagelang dran bis es aufgefressen ist.
    So ist er dann auch lange beschäftigt und läuft nicht dauernd hinterher.

    Spielzeug hatte er dummerweise anfangs auch zur Verfügung, aber dann wurde direkt nach dem Fressen und Spazieren aufgedreht und gespielt. Also, alles weggenommen und nur Knabberkram liegen lassen.
    Die ersten 3 Tage suchte er das Spielzeug noch, nahm als Ersatz Socken und Kissen, also die auch weg und seit dem wurde er zuhause auch immer ruhiger und lernte, es wird draussen mit dem feinen Spielzeug gespielt.

    Mittlerweile ist es so, ich geb ihm wenn es rausgeht sein Lieblingsspielzeug, ein Zerrseil.
    Das trägt er von allein bis zur Spielwiese und auch wieder zurück! Ich habs ihm nicht beigebracht, er tat es irgendwann von sich aus.
    Nur die ersten Wochen musste ich es noch tragen, bis er es plötzlich selbst Heim trug. :D

    Seine Nase steckt auch auch gern noch ab und an in Schränke und Einkaufstüten. Ich sag dann einfach "nein" und schieb ihn sanft beiseite. Mittlerweile sind nur noch die Einkaufstüten interessant, weil da mal ein Möhrchen für ihn raus kam. :D

  • Zitat

    Dann wurde er einfach mal ignoriert, nur noch draussen gespielt und auch nicht mehr so viel, notfalls bin ich mit ihm in sein Körbchen gegangen bis er tief und fest schlief und konnte dann meinen Kram machen.
    Nach und nach legte er sich dann selbst hin um zu dösen oder zu schlafen und wusste, wenn es raus geht, gibts Aktion.

    Hallo,
    das habe ich mit meinen beiden auch so gemacht. Waren sie mir zu aufgedreht, habe ich mich auf unser (ihr) Hundebett gelegt und es dauerte meist keine zwei Minuten, da hatte ich zwei tief und fest schlafende Hundekinder an meiner Seite! :smile:

    Liebe Grüße
    Nele

  • Zitat

    Tuuka

    2 Hundekinder? Boar, das ist ja Streß pur! Hut ab!

    Stimmt, das dauerte bei uns auch kaum mehr als ein paar Minuten. :lol:
    Und das ist auch sooo schön, ihnen beim einschlafen zuzusehen, stimms?


    Danke! Wirklich anstrengend wurde es allerdings erst in der Rüpelphase. (in der wir immer noch stecken :headbash: ) Als Welpen waren die beiden echt pflegeleicht. Haben sich halt viel miteinander beschäftigt und so müde gemacht.

    Liebe Grüße
    Nele

  • Zitat

    Danke! Wirklich anstrengend wurde es allerdings erst in der Rüpelphase. (in der wir immer noch stecken :headbash: ) Als Welpen waren die beiden echt pflegeleicht. Haben sich halt viel miteinander beschäftigt und so müde gemacht.

    Liebe Grüße
    Nele


    Ok, das ist dann der Vorteil.
    Die Rüpelphase... Da ist man sicher gut beschäftigt und wünscht sich die Zeit schnell vorbei.
    Wär bei mir nicht gegangen, schon mit Welpen nicht. Wie hätte ich denn 2 Welpen, aus dem 3. Stock jedes mal rauf und runter tragen sollen? :lol:
    Mit kleinen Hunden ok, aber nicht mit großen wie Dobis.
    Der ist mir mit seinen knapp 20 Kilo jetzt schon oft zu schwer, aber was muss, das muss.

  • Ich hatte sie am Anfang beide in einer Kiste. (Da passen sie jetzt kaum noch einzeln rein) Als das zu schwer wurde, bin ich einzeln gegangen. (War dann schon mal unser Alleinbleibtraining) Und wenn beide rausmussten, habe ich erst eine, dann die andere runtergetragen. (War aber auch nur im Obergeschoss) Rauf durften sie ziemlich schnell alleine (bzw. immer eine, die andere habe ich getragen)
    Ja, so war das. Ich muss aber zugeben, dass meine Hunde früher die Treppen laufen durften (regelmäßig) als wenn ich nur einen Hund gehabt hätte.
    So, genug des OT.

    Liebe Grüße
    Nele

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