Unsicherheit: Ist das normal
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Wo kommt er denn her? Wie hat er seine ersten Lebenswochen verbracht?
würde mich auch interessieren.
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Hallo,
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Er ist ganz normal bis zur 9 Woche bei seiner Familie (mit Kindern und allem drum und dran) aufgewachsen.
Ist dann von seinem neuen Herrchen am 6.Januar geholt worden und musste nach drei Tagen zu dessen Tochter umziehen, da bei der Frau eine schwere Allergie auftrat. Bis wir ihn dann am 17.1. holen konnten, war er noch ein paar Tage beim arbeitslosen Kumpel untergebracht ... durfte dort auf Zeitungen piseln und kam nicht oft raus
Alles in Allem ist aber ein ganz normaler Welpe, der noch erzogen werden muss

Diese 'Anfälle' hat er ja auch nicht zu oft...
Hm, ist ja eine ganz schöne Odyssee in seinen jungen und wichtigen Lebenswochen!
Für mich sieht es aus wie eine beginnende Stereotypie. Ich würde mir da ganz rasch Hilfe bei einem Verhaltenstierarzt holen wenn sich das nicht in Kürze von selber ergibt.
Auf youtube findet man das Video "dümmster Hund der Welt". das ist genau so eine Stereotypie (nur schon viel schlimmer). Gibt es gerne bei Hunden aus dem Auslandstierschutz.
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Hmm...könnte durchaus eine Übersprungshandlung sein...
Loui hat das als Welpe auch gemacht und das ziemlich extrem (er ist dabei umgefallen und gegen den Tisch gelaufen und co.) deswegen haben wir das Futter gewechselt um eine Allergie ausschließen zu können und genau das wars
Danach ist es wirklich nur noch in die Kategorie "ich probier mal aus was mein Körper so kann" gefallenAlso vielleicht wenn er das wirklich häufig macht könnte man auch mal in diese Richtung nachdenken
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Also beobachten und erstmal abwarten ... vielleicht (hoffentlich) gibt es sich ja von selbst.
Vielen Dank fürs Erste!
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Hm, ist ja eine ganz schöne Odyssee in seinen jungen und wichtigen Lebenswochen!
Für mich sieht es aus wie eine beginnende Stereotypie. Ich würde mir da ganz rasch Hilfe bei einem Verhaltenstierarzt holen wenn sich das nicht in Kürze von selber ergibt.
Auf youtube findet man das Video "dümmster Hund der Welt". das ist genau so eine Stereotypie (nur schon viel schlimmer). Gibt es gerne bei Hunden aus dem Auslandstierschutz.
Warum denn immer, bei der kleinsten Unregelmäßigkeit, denn direkt dazu raten?
Kommt mir so vor, als, wenn man selbst nichts weiß, dazu zu raten.
Hauptsache, ich schreib mal was hier rein.
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Auf youtube findet man das Video "dümmster Hund der Welt". das ist genau so eine Stereotypie (nur schon viel schlimmer). Gibt es gerne bei Hunden aus dem Auslandstierschutz.
:) Kein einziger Hund aus dem Auslandstierschutz den ich kenne (und das sind eine riesige Menge) hat je ein ähnliches Verhalten gezeigt. Und bei dem "dümmsten Hund der Welt" ist doch gar nicht klar was der da macht. Es ist doch viel mehr die Meinung vertreten, dass jemand die Pfote zieht/drückt/was weiß ich und da der Hund einen Knochen hat, auf diese Sache recht heftig reagiert. Ich bin Fan der Angelleinentheorie.Ich frage mich, wie man diesen Hund mit einem Welpen vergleichen kann, der einfach nur ein Ventil sucht in seinem Frust. Vorallem weil er Erfolg damit hat und die Menschen ihn dabei ja dann auch anschauen. :)
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Meien Maus kaut gern uf hrer Pfote. Für mich sieht das aus wie das hundeequivalent vom Daumenlutschen. Ihr ist halt langweilig.
Wenn er das macht nachdem ihr schimpft, versucht doch einen etwas sanfteren Ton bis der süße Schnucki richtig bei Euch angekommen ist. -
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:) Kein einziger Hund aus dem Auslandstierschutz den ich kenne (und das sind eine riesige Menge) hat je ein ähnliches Verhalten gezeigt. Und bei dem "dümmsten Hund der Welt" ist doch gar nicht klar was der da macht.Ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich kenne auch eine Menge Hunde aus dem Auslandstierschutz (wirke da sogar als Vorkontrolle mit) und habe eine solche Stereotypie zum Glück auch noch bei keinem gesehen.
Ich meinte wenn diese Stereotypie (Beissen von Hinterpfoten und Rute bis zur Selbstverletzung) auftritt, dann ist es oft bei Hunden, die lange in grossen Tierheimen unter engen Bedingungen gelebt haben. Das findet man halt am meisten im Auslandstierschutz.
ZitatIch wünschte dem Hund auch, es wäre nur das! In einer Weiterbildung zum Thema Stereotypien wurde aber genau dieses Video von einer erfahrenen Verhaltenstierärztin als Beispiel für diese Art von Stereotypie vorgestellt. Auch wenn Tausende von You Tube Usern das anderes sehen.
Gut möglich, dass sich das Verhalten mit der Zeit wieder gibt. Das hoffe ich für den Hund und den TS! Wenn nicht würde ich aber unbedingt lieber früher als später eine Fachperson beiziehen! Bei Stereotypien ist fast immer der hoffentlich kurzfristige Einsatz von Medikamenten angezeigt um das Verhalten erstmal unterbrechen zu können. Deshalb braucht es einen Verhaltenstierarzt /-ärztin und nicht nur einen Hundetrainer /-in.
Je früher man die Stereotypien unterbrechen kann, desto besser. Bei Stereotypien wird meist viel zu lange gewartet.
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Warum denn immer, bei der kleinsten Unregelmäßigkeit, denn direkt dazu raten?
Kommt mir so vor, als, wenn man selbst nichts weiß, dazu zu raten.
Hauptsache, ich schreib mal was hier rein.
Ok, dann also noch mein Rat dazu: Da der Hund in einem Teil seiner wichtigsten Lebenswochen mehrere Platzwechsel mitmachen musste, würde ich ich ihn vor allem vor zu grossem Stress bewahren.
Was und wie viel machst du mit dem Hund? Du schreibst, er macht das vor allem nach dem spielen oder wenn er gerügt wurde. Kann es sein, dass du zu viel mit ihm machst und ihn dadurch überforderst?
Ich würde für diesen Hund viel Routine in den Tag bringen. Ihn evtl. an eine Box gewöhnen, wo er wirklich zur Ruhe kommen kann. Ihm ein Alternativverhalten beibringen, wofür er dann gelobt werden kann, wenn du ihn gerügt hast. Rügen überhaupt so wenig wie möglich, besser Situationen so gestalten, dass Rügen gar nicht nötig ist.
Und das Verhalten weiter beobachten, ob es schlimmer wird.
Viel Erfolg!
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Die Box ist unterwegs ... :)
Da ich selbst tagsüber nicht zu Hause bin, ist es an meiner Frau den Kleinen zu bemuttern: Sie geht (neben den 2-stündlichen Gassitouren a' 3 bis 5 Minuten) 2 bis 3 mal am Tag für max. 25 - 30 Minuten mit ihm an die frische Luft wo er dann auch ganz entspannt ohne toben, laufen, schnüffeln und mit ihr spielen kann (sofern er dazu lust hat). Zu Hause hat er einen meist beschränkten Raum (Wohnzimmer/Esszimmer/Küche - alles offen) mit einem festen Platz, den er mehr oder weniger nutzt (dort kommt dann auch die Box hin). Er schläft viel, wird ab und zu von uns zum Spielen animiert und kuschelt dann auch gern mit uns. Ansonsten versuchen wir ihn soweit möglich zu ignorieren ...
Alles in Allem ist sein Verhalten ziemlich normal, soweit ich als Ersthundebesitzer das beurteilen kann.Nachts gehen wir 23 Uhr das letzte Mal mit ihm in den Garten, dann ist bis ca. 6 Uhr Nachtruhe angesagt, wobei er in dieser Zeit auch durch die Räume 'geistert' - ich hoffe, dass gibt sich mit der Box. Seid Ihr der Meinung, er sollte nachts in der Box 'eingesperrt werden', oder bedeutet dass dann auch wieder Stress für den Süßen?
Danke!
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