Hund und Kind
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Denn auch wenn es hart klingt: Ein gebissenes Kind ist immer schlimmer als ein getretener Hund.
Muss ja wohl beides nicht sein oder?
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31. Januar 2012 um 07:05
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Muss ja wohl beides nicht sein oder?
Allerdings, das muss ja wohl wirklich BEIDES nicht sein - mal ohne Wertung, was "schlimmer" sein mag. Wer meinen Hund tritt kriegt Ärger, wer seinen Hund einfach auf meine Kinder losschießen lässt, ebenso.
Zum Thema: ich habe zwei Kinder und einen Hund. Und mein Hund ist noch lange nicht mit allen Kindern kompatibel - und das muss sie auch gar nicht sein. Natürlich bemühe ich mich um ein gutes Kind-Hund-Verhältnis und wenn wir Kinder treffen, die (und deren Eltern) keine Angst vor Hunden haben und die aufgeschlossen sind, dann nutze ich die mit Einverständnis auch gerne zum Üben um meiner Hündin zu zeigen, dass die kleinen Wesen nicht so schlimm sind.Geht es aber laut und hektisch zu, wid gerannt, Stöcke geschleudert, Ball gespielt, dann ist das meinem Hund suspekt. Dann bellt sie und tritt gleichzeitig den Rückzug hinter mich an. Dann nehme ich sie aus der Situation. Sie muss nicht alles ertragen.
Und ich finde auch, nicht jeder Hund muss Kinder toll finden oder supergelassen reagieren. Den Anspruch habe ich nicht an Tiere, nicht an meine Mitmenschen, an niemanden - nur weil ICH Kinder habe.
Der Nachbar muss es nicht tolerieren, wenn der Ball dreißig Mal am Tag gegen seine Wohnzimmerscheibe fliegt - da bin ich als Mutter gefragt. Und der Hund muss es nicht tolerieren und gelassen hinnehmen, wenn Kinder um ihn rumspringen - da bin ich als Hundehalter gefragt. Und meine Kinder dürfen (bzw. das eine, das andere kann noch nicht laufen) auch nicht einfach zu einem Hund hingehen, weil ich die Auffassung vertrete, jeder Hund muss das ab knen oder ignorieren können.
In allen Fällen ist der erwachsene Mensch gefragt, Kind und Hund angemessenes Verhalten beizubringen, Situationen zu erkennen und ggf. aufzulösen oder zu entschärfen, erklären etc.
Man kann einfach sowohl bei Kindern als auch bei Hunden nicht einfach voraussetzen, dass die das können müssen. Sie können lernen, ja. Aber meine Hündin wird schon auf Grund ihrer Unsicherheit immer nur einzelne Kinder mit entsprechendem Verhalten akzeptieren. Und mehr muss sie auch gar nicht und ich erwarte es auch von keinem anderen Hund.
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Hallo,
ich habe zwei Kinder und die haben gelernt, das man Hunde nicht wie Spielzeug behandelt. Die beiden würden ohne zu fragen auch keinen fremden Hund anfassen.
Bei meinem Hund handhabe ich es so, das er mitgeht wenn ich die Kinder von der Schule abhole, klar gibt es dann immer einen Tumult um unseren kleinen. Merke ich aber, das es ihm zu viel wird, nehme ich ihn sofort aus der Situation.Wenn ein Kind auf ihn zurennt rufe ich, das es langsam näher kommen sollte und dann erkläre ich dem Kind, das es dem Hund Angst macht, wenn es laut schreiend um ihn rumwuselt. Die meisten Kinder verstehen das sehr gut.
Ich lasse aber auch meinen Hund nicht einfach auf Kinder zurennen. Auch er muss sich da in Geduld und Ruhe üben. Wenn ein Hund ein Kleinkind anspringt, das gerade mal Laufen kann, finde ich das nicht gut. Ich habe das bei meinem Jüngsten erlebt. Hund springt den Lütten aus vollem Lauf an, der fällt auf den Allerwertesten und schreit wie am Spieß als der Hund nochmal auf ihn drauf will. Ich habe den Hund von meinem Sohn weggezogen und war echt sauer. Der HH meinte allerdings, das sein Hund ja nur spielen wollte und es wäre ja auch nichts passiert. Körperlich nicht, aber mein Sohn hatte erstmal Panik wenn er einen Hund gesehen hat.
Ich würde auf jeden Fall aufpassen das die Begegnung mit Kinder einen Hund nicht überfordert und das langsam aufbauen.
LG Andrea
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Allerdings, das muss ja wohl wirklich BEIDES nicht sein - mal ohne Wertung, was "schlimmer" sein mag.
Hab nie gesagt das eins von beidem sein muss. Im Gegenteil, ein entspanntes Miteinander wäre mir am liebsten.
Aber ich werte es und ja, in meinen Augen ist ein gebissenes Kind schlimmer als ein am Ohr gezogener/getretener Hund.Kinder sind gerade bei großen Hunden immer auf Augenhöhe, was bedeutet das die Bisse ins Gesicht gehen. Was, neben den Schmerzen und dem Schock, Narben gibt die bleiben.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen, habe Hunde betreut und habe eigene. Und schon lange bevor ich Kinder wollte habe ich darauf geachtet das die Hunde an meiner Seite entweder "kinder-gelassen" waren oder aber "kindersicher" mit Maulkorb geführt wurden.
Früher hieß es: Hund hat dich gezwickt? Selbst schuld, was haste denn angestellt?
Heute heißt es: Hund hat dich gezwickt? Polizei! Anzeige! Presse!Der Verlierer am Ende ist der Hund. Und darum sind wir Hundehalter in der Pflicht unseren Hund an Kinder zu gewöhnen, oder aber dafür Sorge zu tragen das Kinder nie an den Hund kommen. (Was leider fast unmöglich ist, daher gilt: In belebten Gebieten Maulkorb)
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