Max will gewohnte Runde nicht mehr laufen
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Wir haben seit ein paar Wochen das Problem, dass Max mit meiner Mutter vormittags nicht mehr die Runde bei uns im Wald laufen will. Nach etwa 50m bleibt er einfach stehen und guckt meine Mutter immer gnaz mitleidig an nach dem Motto "Komm, lass uns wieder umdrehen, hier is es langweilig". Meine Mutter kehrt dann meistens um, weil sie ihm nicht wehtun möchte und sie auch nicht so viel Zeit hat, ewig zu warten, ob er nun mitkommt oder nicht.
Wenn Sie mit ihm mit dem Auto woanders hinfährt, dann macht er keine Probleme.Wenn ich mit ihm die gewohnte Runde bei uns gehe, schaut er mich auch manchmal so komisch an, aber ich beachte ihn nicht und gehe einfach weiter. Er bleibt dann stehen, ich mache die Leine ab, gehe ein paar Meter und rufe ihn dann. Die ersten Minuten läuft er beleidigt neben mir her, aber später läuft er ganz normal wieder vor.
Ich gehe mit ihm immer ohne Leine, meine Mutter mit Leine, also an der Leine.Ich habe meiner Mutter jetzt gesagt, dass sie ihn einfach nicht beachten soll. Nicht angucken, nicht mit ihm sprechen, außer ein strenges "Komm", wenn nötig. Es hört sich jetzt vllt. etwas brutal an, aber ich habe ihr geraten, ihn so lange hinter sich herzuziehen, bis er nachgibt. Sie meinte, sie hätte heute mit ihm geschimpft, weil er wieder nicht gehen wollte, was aber auch nichts gebracht hat. Ist es nicht so, dass er die Aufmerksamkeit fordert? Es ist für ihn ja jedes Mal ein Erfolg, wenn er wieder nach Hause kann, vorallem, weil es nach der "Runde" immer Fressen gibt...
Ist es richtig, ihn zu ignorieren? Wir sind uns absolut sicher, dass es ihm gut geht, auch wenn der Blick etwas anderes sagt. Er läuft ja mit mir auch die Runde und an anderen Orten zeigt er das Verhalten auch nicht.
Es ist in letzter Zeit auch nichts Besonderes passiert, was ihm Angst machen könnte. Vor allem möchte er alle Wege, die vor unserer Haustüre anfangen, nicht gehen. Es scheint ihn alles zu langweilen (er ist dann ja auch an der Leine).

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Hey,
uns ist neulich ein "kleiner Unfall" auf unserer Standardgassistrecke passiert, so dass Hundi da gar nciht mehr gerne langwollte.
Vielleicht ist deiner Mutter auch etwas auf dieser Strecke mit dem Hund passiert? -
Hmm, ja das habe ich sie auch schon gefragt. Das Komische ist, dass bei uns drei Wege anfangen und er alle drei nicht mehr laufen will...
Wenn mein Vater geht, dann läuft er freudig voraus. Aber mein Vater geht auch nur sonntags und dann freut sich Max immer schon, wenn er nach dem Essen vom Tisch aufsteht
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Zitat
Ich habe meiner Mutter jetzt gesagt, dass sie ihn einfach nicht beachten soll. Nicht angucken, nicht mit ihm sprechen, außer ein strenges "Komm", wenn nötig. Es hört sich jetzt vllt. etwas brutal an, aber ich habe ihr geraten, ihn so lange hinter sich herzuziehen, bis er nachgibt. Sie meinte, sie hätte heute mit ihm geschimpft, weil er wieder nicht gehen wollte, was aber auch nichts gebracht hat. Ist es nicht so, dass er die Aufmerksamkeit fordert? Es ist für ihn ja jedes Mal ein Erfolg, wenn er wieder nach Hause kann, vorallem, weil es nach der "Runde" immer Fressen gibt...vielleicht mag er das Ganze abkürzen, um schneller an seine Mahlzeit zu kommen?

Das klingt jetzt vielleicht etwas merkwürdig, aber ich kann mir das schon vorstellen.

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Ja, das könnte natürlich sein! Der ist schon ziemlich schlau und ich würde ihm das zutrauen.
Wann sollten wir dann lieber füttern, vorher oder erst eine Stunde nach dem Gassigehen? -
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Vielleicht hilft es, wenn du die bekannten "langweiligen" Stellen mit Action und Spiel positiv auflädst oder eben den Hund für Futter arbeiten lässt, damit der Spaziergang das Tolle ist und nicht das Heimkommen

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Hi wie wäre es denn, wenn ihr die Gassistrecken einfach ein bisschen variiert und nicht jeden Tag die gleiche runde geht?? Ich denke mir, dass ihm vieleicht einfach langweilig ist jeden Tag immer und immer wieder denselben Weg zu gehen. Meine würden dann auch sowas von abstumpfen irgendwann....
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Falls er es fürs Essen macht, kann deine Mama einfach den gefüllten Napf mitnehmen und am Zenit der Runde (also , kurz bevor es wieder richtung Heimat geht) füttern.
Und dann das ganze immer wieter rauszögern udn schlussendlich den Napf doch wieder daheimlassen.
Vor dem Spaziergang würde ich nciht füttern (Magendrehung) und nach der "Spaziergangfütterung" vielleicht Leine dran, es sei denn er tobt eh nicht. -
ich weiß ja nicht, was ihr füttert, aber wäre es eine Option, ihn unterwegs zu füttern? Gegen Gegenleistung oder ausm Futterbeutel...? Es gibt ja da vielfältigste Möglichkeiten und das wertet außerdem den Spaziergang etwas auf...
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Ja, wir gehen vormittags immer einen der drei Wege am Haus im Wald (wir wohnen im Wald) und nachmittags gehe ich meistens, aber dann woanders, wo ich mit dem Auto hinfahre. Auf Wiesen, an Flüsse oder Seen in der Nähe...
Hmm, aber wir könnten ja mal versuchen, auch vormittags woanders zu gehen und dann nach ein paar Tagen wieder hier.
Wir werden jetzt erst einmal ausprobieren, das Futter später zu geben und dass wir den Weg bestimmen und nicht er. Wenn das nicht klappt, werden wir das mit dem Futterbeutel versuchen. Wir füttern Trockenfutter (Wolfsblut) und das wäre kein Problem. Also sollen wir ihn dann mit dem Futter locken? - Vor einem Moment
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