• Hallo Ihr lieben,

    Vieleicht kann jemand von euch helfen. Ich hab schon viel gelesen aber noch keine neue Idee gefunden. Ich habe einen 6 Jahre alten Problem schäfer übernommen, er hat mehrere Besitzerwechsel wegen Beißvorfällen hinter sich. Das alles ergab bei mir bisher absolut kein Problem. Was allerdings sehr Problematisch ist ist das autofahren. Er muss jeden Tag mit zur arbeit (25kmpro weg) und macht im Auto riesen thater. Bisher hat nichts geholfen egal wo er sitzt ob mit Box oder ohne was für ein Auto. Ich habe es mit Rasselwerfen abbruchsignal Rüttelflasche probiert sogar mit Hundetrainer uns Sprühhalsband.... Irgendwelche Ideen? würde ich sehr freuen denn das bring mich um den Verstand....

    Viele Grüße
    Andrea Hexe und Jerry

  • schau mal hier:
    Autodrama

  • Ganz ganz schnell aufhören, ihn Autofahren mit allem verbinden zu lassen, was dir schlechtes einfällt: Rassel, Sprühband usw.

    Die Idee wär andersrum: mit Gutem verbinden lassen, mit Fressen und Ruhe usw.

    Erst üben, ohne zu fahren, erst sogar ohne die Tür zu schließen.

    Wir haben super Erfahrungen mit Clickertraining bei ähnlichen Dingen (Fahrradanhänger usw) gemacht.

    Lg

  • hallo!

    es wäre toll, wenn du beschreiben könntest, was er genau im auto tut??
    Aber grundsätzlich folgendes:

    Bleib bei einer box,das ist grundsätzlich das beste im Auto.
    Geht er ansonsten gerne in die Box?
    übe nur das Box gehen zu hause.
    Locke ihn mit Leckerlies in die Box, lob ihn wenn er rein geht, lob ihn wenn er sich hinlegt, mach ihm die Box einfach wahnsinnig schmackhaft.
    Dann wird er auch im Auto gerne in die Box gehen.
    Nächster Schritt wäre, die Box ins Auto stellen, selbe Vorgehensweise.
    Er muss sich hinlegen, kriegt ein leckerlie, lass ihn gleich wieder aussteigen!
    wenn er dabei völlig ruhig bleibt, dann schließt du beim nächsten mal die Autotür und setzt dich hinters Steuer, fährst aber noch nicht weg!!!
    Einfach nur sitzen, 2 Minnten, nach hinten, leckerlie geben und loben wenn er ruhig ist.
    Erst loben wenn er ruhig ist!!
    Bitte nicht schimpfen oder gar etwas wie Rüttle-flasche machen, dann wird er das auto immer mit etwas negativem verbinden!
    Übe es in mini-schritten!
    Wenn er ruhig im Auto ist, dann starte das Auto an, fahr aber noch nicht weg, lass es mal nur kurz laufen und ab wieder nach hinten, leckerlie und loben.
    Wenn er auch dabei ruhig ist, dann fahr mal eine ganz kleine runde, nur ein paar Minuten, einmal um den Block.
    Bleibt er ruhig, aussteigen, loben, leckerlie.
    Steigere dann weiter zu größeren Runden.

    Ich hoffe das war verständlich :)

    Lg

  • Hallo,

    auf keinen Fall darfst du den Hund noch mehr aufdrehen. Also nichts schmeißen oder so. Versuch doch mal ihm einen Kauknochen mit in die Box zu legen. Den meisten Hunden hilft kauen bei Stress.
    Am besten die Größe so wählen, das er den Kauknochen in der Zeit der Fahrt aufgekaut bekommt.
    Viel Glück.

    LG Andrea

  • als aller erstes KEINE negativen Verbindungen mit dem Auto knüpfen lassen, das machst du das druch nur noch viel viel schlimmer. wenn das ein Trainer geraten hat würde ich den sofort wechseln :hilfe:

    im Auto futtern ist eine gute idee
    reagiert er nur wenns fährt oder auch wenn er allgemein im auto ist?
    oder du fährst zu JEDEm gassi 1min mit dme auto, das er sich halt freut wenns ins auto geht, gehts zum gassi

  • Hallo,
    meiner wollte am Anfang gar nicht ins Auto!!! Da hab ich ihm seine Decke und sein Kissen reingelegt. Ich habe ihn mit Leckerli ins Auto reingefuehrt. Wenn er von alleine drinnen war, hab ich ihm viele Leckerlis hingelegt und mich so richtig gefreut und ganz ganz gross gelobt!!! Nun sind wir soweit, dass kaum ist die Tuere vom Auto offen, huepft er von alleine rein. Legt sich auf seine Decke und sein Kopf auf sein Kissen. Ich habe es ihm sozusagen gemuetlich gemacht. Am Anfang habe ich ihm auch waehrend der Fahrt was zum Kauen angeboten, was er aber nicht mochte und immernoch nicht mag! Nun schaut er auch aus dem Fenster, was er am Anfang nicht machte, aus Angst wahrscheinlich.
    Ich finde Du solltest nicht schimpfen oder irgendwie ihn bespruehen oder so. Er macht wahrscheinlich so rum, weil er Angst hat. Ich wuerde es ihm gemuetlich machen und gut zureden. Und wie MiniMaus auch schon sagte, kleine Probefahrten machen.
    Bei uns hat es auf jeden Fall so geklappt!!

  • Der nächste Schritt des Schönfütterns wäre dann wahrscheinlich füttern während der Fahrt, damit sich dem Hund gut der Magen umdreht und er noch etwas negatives mit dem Auto verbindet. Ein Hund der jemals "Auto=mir wird kotzeschlecht" verbindet, wird dir irgendwann nicht mehr ins Auto einsteigen und sich mit aller Kraft wehren.

    Ich würde es aussitzen. Hund ins Auto, gutes Buch mitnehmen und wann immer das Theater losgeht, rechts ran und lesen bis er Ruhe gibt.

    Denn: Wir wissen ja gar nicht was für ein Reiz das Auto für ihn darstellt. Es kann auch Theater machen sein, weil er weiß dass irgendwas interessantes ansteht und dann macht man es mit noch mehr positivem am Auto nur noch schlimmer. Vielmehr will ich doch, dass das Autofahren für den Hund einfach dazu gehört. Etwas völlig normales ist.

    PS: Das der Hund Angst vor dem Auto hat, kann ich nirgendwo ersehen. :ka:

  • Hallo,

    also ich kann auch nur aus meiner Erfahrung heraus sprechen.
    Ron hat anfangs im Auto auch nur abgedreht, und da er ja so schmal gebau its, hat er sich sogar zwischen Scheibe und Hundegitter durchgequetscht - keine Ahnung wie, aber der kommt da durch wenn er will.

    Wir haben also angefangen einfach nur den Kofferraum aufzumachen und uns reingesetzt. Zuerst blieb Ron immer draußen hocken, irgendwann beim 3-4 mal sprang er dann auch in den Kofferraum. Da hat er dann ein Leckerchen bekommen nachdem er sich brav hingesetzt hatte. Das haben wir dann Schrittweise weiter geführt. Kofferraumdeckel schließen, Motor anlassen, mal ein paar Meter fahren. Das hat super geklappt.

    Wichtig war auch immer, dass wir ihn vorher schön ausgepowert hatten. So war er von sich aus schon viel ruhiger.
    Nach 2 Wochen klappte das alles reibungslos bei uns.

    Ja, zwischendurch kriegt er nochmal so anfälle, dann sitz er dahinten rum und ist am junken - aber ich denke dass ist mehr weil er die Richtung angeben will wie : Zur Hundewiese gehts aber da lang, oder sind wir schon da.

    Ansonsten hab ich keine Ahnung, aber wenn es ganz schlimm sein sollte, was ist denn dann vielleicht mit Bachblüten oder sowas, hab gehört dass soll extra zum Beruhigen sein. Jemand Erfahrung???

    LG

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