Kastration - Keine andere Lösung ??
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Hallo !
Brauche mal Eure Meinungen zu meinem Problemchen. Zur Vorgeschichte:
Ich habe einen fast 3-jährigen Labrador Rüden. Er ist ein absolut toller Hund, hat keinerlei Aggressionsverhalten, heult keinen Hündinnen hinterher, rammelt kein Spielzeug o.ä. an, haut nicht ab..........und, und, und.
Was mich einfach nervt sind folgende Dinge. Die Spaziergänge sind oft unentspannt, da er an jeder Ecke und an jedem Laternenpfahl markiert. Hat er etwas spannendes in der Nase ist er von dieser Stelle nicht weg zu kriegen. Oft schnüffelt er sich so "heiß", dass er schäumt und anfängt mit den Zähnen zu klappern.
Draußen hält sich seine Aufmerksamkeit in Grenzen. Er läßt sich super schnell von Gerüchen usw. ablenken. Trainingsmaßnahmen schlagen kaum an, was mich mittlerweile echt frustriert.
Genau vor einem Jahr habe ich Ihn chemisch kastrieren lassen. Die "Symptome" sind geringfügig weniger geworden.
Nun meine Frage..........sind diese Probleme für Euch ausreichend für eine Kastration ? Ich bin hin und hergerissen. Bin wirklich bereit fleißig zu trainieren, aber ich habe das Gefühl, dass ich überhaupt nicht zu Ihm durchkomme.
Möchte einfach überzeugt sein das eine Kastration der richte Weg ist. Es soll nicht nur ein Schritt sein, der MIR das Leben leichter macht. Was sagt Ihr ?
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15. Januar 2012 um 16:27
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Da die chemische Kastration nicht geholfen hat, denke ich nicht , dass eine "richtige" Kastration helfen würde....
Das Markieren jedes Zaunpfahls und das Dauerschnüffeln würde ich übrigens konsequent unterbinden!
LG Eva
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Zitat
Die Spaziergänge sind oft unentspannt, da er an jeder Ecke und an jedem Laternenpfahl markiert. Hat er etwas spannendes in der Nase ist er von dieser Stelle nicht weg zu kriegen.
Das macht meiner aber auch.. mit Vorliebe sogar.. und der ist kastriert (hab ihn schon so bekommen). Wir haben das "Übereinkommen": im Park ohne Leine darf er markieren wie er lustig ist, an der Leine ist markieren Tabu, erst recht Laternen, Hauswände, Fahrräder, etc. Markierverhalten wird durch eine Kastration nicht unbedingt beseitigt. -
Ich sehe bei deiner Schilderung KEINE Indikation für eine Kastration.
ZitatDie Spaziergänge sind oft unentspannt, da er an jeder Ecke und an jedem Laternenpfahl markiert. Hat er etwas spannendes in der Nase ist er von dieser Stelle nicht weg zu kriegen. Oft schnüffelt er sich so "heiß", dass er schäumt und anfängt mit den Zähnen zu klappern.
Das ist ein sehr langwieriger Prozess, aber das lässt sich definitiv über Erziehung steuern.
Ich konnte bisher jedem Hund beibringen, dass an der Leine weder geschnüffelt noch markiert wird. Da bewegen wir uns einfach zügig von A nach B. Im Freilauf kann selbiges dann noch genug getan werden.
Im Zweifelsfall hilft dir eine Kastration auch gar nicht. Extrem jung kastrierte Rüden markieren hinter wirklich nur wenig... bei einem dreijährigem Hund wird sich dieser Effekt aber wahrscheinlich kaum oder nur teilweise einstellen. -
Hallo
Also ich ahbe einen Kastrat und auch einen Labrador und Ich liess Ihn aus anderen Gründen mit 15 Monaten Kastrieren.
Aber das verhalten was deiner macht , macht meiner nachwievor und meiner ist inzwischen 7 Jahre alt.
Er hat sogar als mein Mädchen Ihre erste Hitze hatte und dann Ihre stehtage hatte ,Ihr nachgestellt.
Der trieb Bleibt .
An Deiner stelle würde ich Ihn nicht Kastrieren , wenn er sonst nichts macht und sonst gesund Ist. -
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Ok, dann seid Ihr ja alle einer Meinung. Das hilft schon mal weiter!!
Wie kann ich das schüffeln, markieren an der Leine denn unterbinden ? Ihn ständig wegzuziehen nutzt ja herzlich wenig. Habe zwar ein Kommando "WEITER", was mir aber an einer besonders guten Schnüffelstelle wenig hilft.
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Du brauchst ein gut konditioniertes NEIN ...das ist alles...
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Bei uns hat konsequentes wegziehen (am Geschirr) gepaart mit "Wag es" sehr schnell den gewünschten Erfolg gebracht. Klar, er probiert's hin und wieder mal aus ob die Regel noch gilt, hört aber schnell wieder damit auf wenn ich's unterbinde
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Wenn ich mit Motte von A nach B will (z.B. zum Bus) gibt's kein Schnüffeln. Punkt. Wenn sie dann doch stehen bleibt gibt's "nein, komm" und ich gehe weiter. Sie kann verdammt stur sein, aber ich bleibe konsequent. Sie geht am Geschirr muss ich dazu sagen. Nach dem dritten sturen Weitergehen meinerseits (immer mit "komm"-Ankündigung vorher!) brauche ich nur noch "komm" sagen, dann geht sie schnell weiter mit. Denn Gezogen werden findet sie blöd, also hilft nur - schnell hinterher, das doofe Frauchen bleibt ja eh nicht stehen *kicher*.
Wichtig ist dabei: ein Geschirr, aus dem er nicht rausrutschen kann; und Konsequenz.Ach ja: Meine Maus ist intakt.
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Hört sich vielleicht blöd an, aber dann sage ich während des Spaziergangs mindestens 20 x "NEIN".
Bringt das tatsächlich den gewünschten Erfolg bzw. erkennt er irgendwann, dass schnüffeln und markieren an der Leine generell nicht erlaubt ist ??
- Vor einem Moment
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