Hundeklon
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Ich kanns auch nicht wirklich nachvollziehen. Selbst wenn der Hund dieselbe DNA hat wie sein Vorgänger heißt das noch lange nicht, dass er derselbe Hund sein wird.. die Fellbeschaffenheit zb wird maßgeblich von der austragenden Hündin beeinflusst, mal ganz abgesehen davon dass der Charakter des Hundes nur sekundär von den Genen abhängt.
Aber bitte, jedem das seine. ich würd mit soviel Geld bestimmt was anderes anfangen :)
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Hallo,
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Mir ist das alles ein wenig zu sehr der Natur ins Handwerk gepfuscht.
Nix für mich.
Wenn man es bei Hunden schon macht, wie lange dauert es wohl, bis es beim Menschen erlaubt wird? Noch schwingt jeder mit der Moralkeule, aber wer weiß wie lange noch, wenns bei Tieren irgendwann gang und gebe ist?
Mehr als gruselig für mich, nicht alles, was irgendwie machbar ist, muß auch gemacht werden, wie ich finde. -
@ pheaven das unterschreibe ich mal
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Geklont wird in der Pferdezucht (Frankreich) schon lange. Das machen sie, wenn Wallache erfolgreich im Sport gegangen sind, um dann mit dem Klon zu besamen. Ob das schon gemacht wurde, weiß ich nicht. Aber es gibt auf jeden Fall einen E.T.-Klon.
Ich finde das quatsch. Hätten die sich doch vorher überlegen können, ob sie den Hengst legen lassen oder nicht. Selbst schuld. -
Wie viele Sachen die wir heute selbstverständlich machen wären vor 250 Jahren noch äußerst misstrauisch beäugt worden?
Wie viele Sachen die heute jeder oder viele machen sind völlig gegen die Natur?
Die Natur will keine 2 völlig gleichen Organismen - was ist mit eineiigen Zwillingen?
Ich denke nicht, dass ich es machen würde - letztlich ist jeder Hund ein neues Abenteuer und man kann eh nicht so viele Hunde in einem Leben haben wie ich gern hätte.

Aber andererseits... meinen älteren Rüden hab ich erst mit +/- 6 Jahren bekommen und bis dahin hatte er ne Menge richtig doofes Zeug erlebt.
Er ist einfach ein toller Hund - vielleicht grade wegen dem was er erlebt hat? Vielleicht trotzdem?
Ich hab immer gesagt, bei diesem Hund kommt es mir wie Betrug vor, dass ich ihn nie jung erleben konnte und dass ich mit ihm wenn er ein halbwegs normales Lebensalter erreicht, nur die Hälfte der möglichen Zeit haben werde.
Ich wüsste schon gern, wie er sich machen würde wenn ich ihn von Anfang an haben könnte.Wenn das also günstig und von der Gentik her wirklich 100% der selbe Hund wäre (wie irgendwer schon anmerkte spielen da wohl auch noch Faktoren von der Leihmutter mit rein, so dass der Hund z.B. eine anderes Fell bekommt)... ich wär schon irgendwo in Versuchung.
Bei den jetztigen Bedingungen und Kosten... nee.
Moralisch verwerflich finde ich es jedenfalls nicht grundsätzlich, auch nicht unheimlich oder so.
Leid würden mir nur Leute tun, die sich krampfhaft an ihren alten Hund klammern und dann der Welpe, der die Erwartung erfüllen soll, ganz genauso zu sein wie seine Vorgängerausgabe.
Bei mir wäre es so, mich würde eher grade die Gegensätze intressieren, und wenn der Hund nicht so wir wie seine Vorlagen, auch egal - das sind zwei eigenständige Individuen, nicht Orginal und Kopie.
EDIT: Ich find auch das mit dem erfolgreiche Sportwallache klonen keinen Quatsch... Embryotransfer bei Pferd und Rind ist ja auch kein Quatsch.
Früher ging das nicht, heute geht es. Das trifft auf ne Menge Dinge zu. Sind die deswegen alle Quatsch? -
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Hätte man sich aber vorher überlegen sollen, ob man dem Hengst die Eier abnimmt. Beim Embyonaltransfer ist was ganz anderes. Da war die Eizelle der Stute intakt und das Sperma des Hengstes. Wer das letztendlich austrägt, das is dann ja wurscht.
Ausserdem ist noch überhaupt nicht raus, wie die DNA durchs Klonen verändert/geschädigt wird. Und wenn dann mit den Fohlen die da raus kommen wild rumgefortpflanzt wird, dann zieht sich das durch alle Generationen. -
Zitat
Hätte man sich aber vorher überlegen sollen, ob man dem Hengst die Eier abnimmt.
Weiß man ja nicht immer vorher wie sich die Pferde so entwickeln und Hengsthaltung ist nunmal nicht immer möglich.
Früher war das dann halt so, Eier sind ab, nicht zu ändern. Früher sind auch Pferde an Sachen gestorben, die man heute behandeln kann, war auch nicht zu ändern. Heute kann man es. Das ist für mich in beiden Fällen erstmal kein Wertungskriterium.ZitatBeim Embyonaltransfer ist was ganz anderes. Da war die Eizelle der Stute intakt und das Sperma des Hengstes. Wer das letztendlich austrägt, das is dann ja wurscht.
Künstliche Besamung wurde anfangs total misstrauisch beäugt und ist heute bei vielen Rassen die Norm. Embryotransfer wurde und wird skeptisch betrachtet, wird aber langsam zur anerkannten Methode. Es dauert immer etwas bis sich sowas etabliert.Ganz wurscht ist es auch beim Embrotransefer nicht wer die Eizelle austrägt, die Leihmutter hat schon einen gewissen Einfluss auf das Fohlen oder Kalb. Aber die Ergebnisse scheinen ja in der Praxis trotzdem zu überzeugen, zumindest in der Rinderzucht (in der Pferdezucht bin ich da nicht so auf dem Laufenden).
ZitatAusserdem ist noch überhaupt nicht raus, wie die DNA durchs Klonen verändert/geschädigt wird. Und wenn dann mit den Fohlen die da raus kommen wild rumgefortpflanzt wird, dann zieht sich das durch alle Generationen.
Naja, ob da wild fortgepflanzt wird kann man ja durchaus regulieren - ist ja nicht so, dass sie Produkte solcher teuren Biotechnologie dann für jeden zugänglich auf der Koppel hinterm Haus stehen und auf jede Stute hüpfen die ihnen vorbeigebracht wird. Da wird schon allein aus wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Interesse sehr genau überwacht werden.
Glaube auch, dass zumindest Pferdezüchter samt ihrer Verbände da eine gesunde Skepsis haben.
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