Und nun beginnt der Kampf -.-
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Hallo zusammen,
wir haben ein Problem mit unserem neuen Familienmitglied einem Beaglemix der schätzungsweise 2-3 jahre alt ist.
Ich fang mal von vorne an.
Am 21.12 wurde der Familienhund eingeschläfert, wir hatten ihn 10 Jahre lang und es war ein super liebes Tier, hat gehört und alles, man brauchte ihn nur angucken und er wusste was Sache ist.
Nun wollte meine Schwester (20 ) einen neuen Hund, da bei uns in dem großen Haus irgendwas fehlte seit dem Tod unseren ersten Hundes. Sie wollte einen Hund aus dem Tierheim oder einen vom Tierschutz. Sie meinte gerade diese Hunde haben es nötig, dass man hilft. Gesagt getan. wir haben einen Hund gefunden der in einer Pflegefamilie untergebracht war. Der Hund kommt aus einer Tötungsstation aus Spanien. Meine Schwester hat dieser Dame lang und breit erklärt was für einen Hund sie sucht. Wir sind eine sehr große Familie und auch zwei Kleinkinder die täglich kommen ( 1,4) gehören dazu. Sie hat auch gesagt , dass wir einen Hund suchen, der schon einiges kann und eben Familientauglich ist. Es hieß, dass der Hund, wir haben ihn Lenny getauft super wäre für Einsteiger, sich mit allen verträgt und ein super liebes Tier ist. Vor Ort war Lenny klasse, also wurde er mitgenommen und wir haben uns alle gefreut. Nach der Reise von Siegen nach Osnabrück (in sein neues zuhause) hat er sich erst mal fein säuberlich ins Auto übergeben. Wir haben es auf die ungewohnte Situation geschoben. Da Lennys Bezugsperson eigentlich meine Schwester sein sollte, hat sie den Hund mit in ihr Zimmer genommen, ihn sein neuen Platz gezeigt. Er durfte sich erst mal alles ansehen. Dann hat er uns gezeigt wie gut er hören kann, nämlich gar nicht. Er sprang aufs Bett , worauf meine Schwester ihn runter verwiesen hat, ein paar mal. Alles soweit okay gewesen. Als dann aber der Freund meiner Schwester beim nächsten Sprung aufs Bett ihn verwiesen hatte wurde er aggressiv zög die lefzen hoch und fing an zu knurren !
Am nächsten Tag holte er sich was aus dem Mülleimer der in der Küche stand, meine Mutter wollte ihm das wegnehmen, Leftzen hochziehen , fell aufstellen und knurren ! Meine Schwester hat es ihm dann einfach weggenommen und gut war. Nachmittags waren wir lange im Wald und haben das *hören* gelernt. Wir dachten alle er hätte super Fortschritte gemacht. Abends saßen wir alle zusammen und haben Waffeln gegessen. Lenny haben wir in der Nähe von uns an einem Pfeiler im Haus angebunden. Als er von seinem Platz aus auf einen Stuhl sprang, bin ich aufgestanden hab ihn am Halsband genommen und ihn mit einem *Nein* runter gesetzt. das musste ich 2x wieder holen. Alles war gut, bis auf dass er eben nicht hören will. Ich hatte mich wieder hingesetzt und er sprang auf den Stuhl, mein Vater ging zu ihm nahm in an der Leine und er biss o.o er hatte ihn in die Hand gebissen...so dass es blutete. Einen moment lang, standen sich mein Vater und Lenny gegenüber. Lenny knurrend , mein Vater ruhig. Dann kam er auch wieder zu ihm hin... meine Schwester war verzweifelt und wollte ihn zurück geben. Mein Vater sagt, wir haben A gesagt also sagen wir jetzt auch B der Hund bleibt und er will sich um ihn und die erziehung kümmern. Wir haben eine Hundetrainerin angerufen und sie will die Woche mal kommen. Dann setzte sich meine kleinere Schwester (14) zu ihm auf den Teppich, sie hat gelesen und Lenny lag neben ihr und hat geschlafen. Wir dachten abermals dass nun alles wieder gut ist. Abends kam mein kleiner Bruder (9) zum gute Nacht sagen noch runter.. mit nacktem Oberkörper..Lenny hat ihn die ganze Zeit fixiert. (wir vermuten dass das alles mit dem aufenthalt in Spanien in dieser Tötungsstation zu tun hat) Gestern hat mein Mann dann mit ihm geschmust und gespielt. Resultat Lenny hat ihm in die Hand gebissen, wahrscheinlich versehentlich beim spielen. Aber als mein Mann dann aufstehen und das spielen beenden wollte wurde es wohl für ihn ernst und er fing wieder an zu knurren. Der kann wirklich gefährlich aussehen -.- . Heute morgen rief dann mein Vater an. Ich hatte gefragt wie Lenny sich macht. Er meint er hört prima mittlerweile, allerdings hat er ihn in den Arm gebissen ... Mein Vater meint er wäre schuld weil er von hinten kam und sich über ihn gebeugt hatte und er hat sich wohl erschrocken und zugebissen . Dazu muss ich sagen zu den Mädchen/Frauen in der Familie ist er zuckersüß. Bevor ich wusste dass er so regagiert, hab ich ihn meiner jüngsten Tochter (1) vorgestellt, die er gleich schwanzwedelnd angeleckt hat o.o ... also beobachtet haben wir, dass es nur bei Männern so ist , dass er beisst. Wir denken eben schlechte Erfahrungen. Und nun meine Frage, habt ihr schon Erfahrungen mit sowas gemacht? Kann man sowas wirklich komplett abgewöhnen ? Mein Mann sagt, wer einmal beisst, der beisst wieder, womit er ja auch recht behalten hat. Ich bin echt ratlos und würde mich freuen wenn mir jemand schreiben würde
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10. Januar 2012 um 14:39
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Und nun beginnt der Kampf -.- - Vor einem Moment
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Puh, Deinen Text zu lesen, bedarf aber einer großen Aufmerksamkeit(alles am Stück ohne Absätze)....das aber nur am Rande.
Lenny ist gerade erst bei Euch angekommen, muss mit einer neuen Umgebung,neuen Menschen etc klarkommen.Gebt ihm erst einmal die Zeit, sich einzuleben, bedrängt ihn nicht.
Er weiß doch gar nicht, was ihr von ihm wollt.
Erziehung kennt er nicht, noch nicht.Was erwartet ihr von dem Hund?
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dake für die Antwort
ja wir üben ja mit ihm und er macht was das hören angeht prima Fortschritte.
Ich such halt nach Jemanden der sowas schon mal erlebt hat
Die frage ist einfach , wie können wir denn dem blöden Beissen vorbeugen
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also ganz ehrlich - dieser Hund braucht Zeit um anzukommen - wenn er auf Männer neg. reagiert, dann solltet ihr ihn langsam mit solchen konfrontieren. Spanien - Tötungsstation alles das muss dieses Geschöpf erstmal verarbeiten. Ihr überfordert den armen Kerl heillos, der weiß gar nicht was abgeht.
Also ganz langsam anfangen - ihm wird gezeigt was erlaubt ist, alles andere wird mit einem Nein quittiert, Männer - beobachten wie seine Reaktion ist, ihm die Möglichkeit geben sich zurück zu ziehen, alles positiv belohnen, besonders, wenn er Männer nicht bedroht.
Vorsichtig sein im Umgang mit neuen Situationen, Deine Schwester sollte sich ausschließlich mit dem Hund beschäftigen, er braucht erstmal eine Bezugsperson, die ihm mit warm wird und auch umgedreht.
LG und sicherlich werden noch Spezies antworten
Susanne und Xena
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Willkommen im Forum und gleich eine Bitte.
Schreibe doch mit ein paar Absätzen. Dein Text ist sehr schwer zu lesen und ermüdet einfach nur.
Zu Lenny.
Was erwartet ihr eigentlich von einem Hund, den ihr zwei Tage habt?
Er kennt euch nicht, er weiß nicht, was ihr von ihm wollt, dazu hat er bestimmt mit Menschen keine guten Erfahrungen gemacht und meint daher sich wehren zu müssen. Nehmt euch die Zeit, lernt euch kennen, geht mit Geduld und Ruhe vor und vermeidet jede Situation, die den Hund in Bedrängnis bringt und in den Zwang sich wehren zu müssen.
Auf kleine Menschen, eure Kinder, reagiert er positiv, das ist doch schon mal ein guter Anfang. Und solche Kleinigkeiten, wie einen Stuhl belegen, daß das unerwünscht ist, bringt man dem Hund langsam bei.
Nochmals nehmt euch Zeit und zwar mehr als ein paar Tage oder Wochen und ihr werdet, vielleicht auch mit Hilfe einer guten Hundeschule, einen lieben Hausgenossen haben.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Ich denke ihr bedrängt den Hund zu sehr. Wenn ihr jetzt schon wisst, dass er auf Männer negativ reagiert, dann sollten diese sich Lenny mit Vorsicht nähern. Er muss erst lernen dass die ihm nichts Böses wollen. Und das geht nur mit viel Geduld. Ich denke dein Vater hat die Situation gut erkannt und ich finde es gut dass er sich Lenny annimmt. Aber das wird nicht von heute auf morgen besser. Das kann Monate, sogar Jahre dauern. Aber wenn man sich einen Hund aus dem Tierschutz (vor allem aus dem Ausland) holt, dann sollte einem das schon bewusst sein.
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Vielleicht hat er tatsächlich negative Erfahrungen mit Männern gemacht und dann braucht es sicherlich einige Zeit, bis er zu den männlichen Familienmitgliedern Vertrauen fassen kann. Unser ehemaliger Nachbarshund hat auf Männer auch mit Knurren und teilweise Beißen reagiert, bei Frauen war er ein Lämmchen. Die Halter sind dann so verfahren, dass Vater und Sohn den Hund in den ersten Wochen weitgehend links liegen lassen haben.. also nicht von sich aus auf ihn zugegangen sind, ihn nicht angesprochen haben, sondern sich "neutral" verhalten haben. Ab und an mal Futter hingestellt oder ein Leckerchen aus einiger Entfernung rübergerollt, mehr nicht. Bei ihnen lief es dann so, dass der Hund irgendwann von selbst vorsichtig Kontakt gesucht hat und auf dieser Basis konnten auch die männlichen Familienmitglieder nach und nach eine gute Beziehung zum Hund aufbauen. Fremde Männer sind aber bis heute ein massives Problem.
Ich würde mal abwarten, was der Trainer zu dem Hund sagt und wie er ihn einschätzt.Toll finde ich übrigens die Einstellung von deinem Vater, mit dem Hund zu arbeiten statt ihn wegzugeben

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Ach, noch eines zum Schnappen.
Versucht doch statt Kommandos, die er wahrscheinlich gar nicht verstehen kann, Tauschgeschäfte ins Spiel zu bringen.
Statt ihn des Bettes, des Stuhles oder vom Mülleimer "verweisen", schau mal, was ich hier hab und ein feines Leckerchen oder einen Ball, Zerrstrick oder drgl. anbieten. Das wirkt oftmals Wunder.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Kann mich den Vorschreibern nur anschließen und bitte laßt den Hund in Ruhe wenn er schläft, hauptsächlich die Kinder, beugt euch nicht über ihn und seht zu, daß er immer eine Rückzugsmöglichkeit hat. Es stürmen i.M. zu viele Menschen auf ihn ein. Das dauert alles seine Zeit.
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Hey LenniMachtTerror!
Wow, was ein Name, was ein Text ;-)Also... für mich liest sich das so, als ob der kleine Lenni sicht bedroht fühlt. Er fixiert, stellt die Haare, knurrt... und beißt bzw. ehr zwickt (?) dann trotzdem. Ich würde auf seine "Drohungen" die ja nichts weiter bedeuten als: "Hey, lass mich mal, ich kann das grad nicht einschätzen." etwas mehr achten und ihn dann auch in Ruhe lassen.
Wie lange ist er denn jetzt bei euch?Meine Emma ist auch aus dem Tierschutz und sehr unsicher. Es bedarf hier ganz besonderes Fingerspitzengefühl. Sie ist nicht mal 8 Wochen bei mir, aber ich fahr trotzdem kein "volles" Programm.
Für den Hund ist das ja wie ein Kulturschock, die eine Welt im Zwinger, in ständiger Angst, wer weiß was noch...
Dann kommt er in ein "zu Hause", wo es alle gut meinen und er mit Reizen und Neuem nur so überflutet wird. Das muss erst mal verdaut werden und das kann unter anderem auch mehrere Monate dauern, bis er richtig angekommen ist.Ich würde euch deshalb vorschlagen, mal ca. 5 Gänge runterzuschalten und den Hund erst mal in Ruhe zu lassen, damit er sich an euch und alles andere gewöhnen kann. Auch Hundeplatz, -trainer und viel Übungen ist ja super lieb gemeint, aber wahrscheinlich überfordert ihr den Hund . Ich würde mir da Prioritäten setzen, wie nur das allernötigste trainiern, immer positiv bestärken und ihm und euch die Chance und die Zeit lasst euch gegenseitig kennezulernen. Er braucht jemanden zu dem er Vertrauen aufbauen kann und ER denkt sich wahrscheinlich grad: "FamilieMachtTerror" :-) Ich mein das nicht böse, ich hoffe du verstehst den Ansatz.
Ich finde es auch gut, dass ihr arbeiten statt abgeben wollt!
Liebe Grüße und viel Erfolg!
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