Schwieriges Thema Hundeklo
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Guten Morgen,
bevor wieder einige erhitzte Gemüter bei diesem Thema rot sehen, lasst mich zuerst meine Situation erklären:
Ich bin 26 Jahre alt und habe einen kleinen Mischlingsrüden mit Namen Caipi. Dieser ist nun seit 2,5 Jahren bei mir und ist mein kleiner Schatten <3. Als ich ihn mir damals anschaffte, haben wir es uns das sehr gut und lange überlegt. Ich war tagsüber arbeiten, mein Freund ausschließlich nachts. Das bedeutet mein Kleiner war nie wirklich allein, außer mal 2-3 Stunden, wenn wir z.B. im Kino waren. Allein bleiben kann er sehr gut. Er legt sich hin und schläft
oder kuckt aus dem Fenster, macht nichts kaputt oder kläfft. Also alles perfekt.
Wie das Leben nunmal so spielt, musste ich mich nun unerwartet nach vielen Jahren von meinem Freund trennen und nun auch noch aus beruflichen Gründen demnächst umziehen. Die Wohnungssuche gestaltet sich mit Hund sowieso alles andere als einfach. Hinzukommt, dass ich arbeitstechnisch ca. 9 Stunden täglich außer Haus sein werde. Da ich noch nicht weiß, in welcher Entfernung ich eine Wohnung für uns beide finde, kann es gut sein, dass ich es zeitlich nicht schaffe, in der Mittagspause zu meinem kleinen Wauzi zu fahren. Ich kenne dort in der Gegend auch keine Bekannte etc. die sich um eine Mittagsrunde kümmern könnten. Auslauf bekommt er ausreichend, da ich schon vor der Arbeit eine große Runde mit ihm drehe und gleich nach der Arbeit und abends nochmal. Die Alternative bezüglich Hund abgeben, habe ich mir ganz vorsichtig auch schon überlegt, da ich ihm kein absolut artgerechtes Leben in meiner aktuellen Situation bieten kann - allerdings ist mein Kleiner absolut auf mich fixiert und ich habe das Gefühl, dass ich ihm (und mir) das Herz brechen würde. Und ich habe auch das Gefühl, dass ich einfach die Verantwortung für ihn habe und dafür, dass es ihm gut geht und möchte ihn nicht weggeben, nur weil er mir gerade nicht ins Konzept passt. Außerdem hatte er sein erstes halbes Jahr auch schon kein gutes Leben...eine Trennung möchte ich ihm nicht wirklich antun.
Nun möchte ich ihm allerdings nicht zumuten, dass er es schafft 9 Stunden nicht zu pinkeln - das könnte ich schließlich auch nicht. Also meine Frage ist somit, wisst ihr, wie man einen stubenreinen erwachsenen Hund daran gewöhnen kann, notfalls auch auf seine Hundetoilette zu gehen
? Denn es ist sicher angenehmer für ihn, wenn er sich wenigstens zwischendurch mal erleichtern kann....Ich bin für alle Antworten und Hilfestellungen dankbar
!!!!Eure Manu
- Vor einem Moment
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Mit dem Thema Hundeklo kenn ich mich nicht aus. Ich möchte dir aber zu bedenken geben, dass es für einen Hund nicht schön ist den ganzen Tag allein und isoliert Zuhause auf dich zu warten. Und das warscheinlich die ganze Woche. Ich mein das nicht böse.
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Hallo Manu,
das sich Lebensumstände ändern können ist eigentlich fast schon vorprogrammiert.
9 Stunden ohne Lösemöglichkeit ist - wie du ja selbst sagst - ein Problem.
Aber ganz davon abgesehen, dass er sich 9 Stunden nicht lösen kann, ist es auch ziemlich doof für den Hund die ganze Zeit über alleine zu sein. Wenn es nur ausnahmen oder ein begrenzter Zeitraum ist in dem das mal nötig ist, spricht ja nichts dagegen. Aber auf Dauer rate ich dringenst davon ab!Du musst nicht umbedingt Freunde/Bekannte in deinem neuen Wohnort haben, es gibt auch Gassigänger die du dafür bezahlst
Schau mal z.B. auf "gassi-gassi.de" oder hänge bei den örtlichen Tierärzten Suchzettel nach einem Gassigänger aus.
Wohin ziehst du denn? Vielleicht weiß hier jemand im Forum einen guten Gassigänger für dich?!Liebe Grüße
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Für mich ist ein Katzenklo ein NoGo für Hunde, zumindest im Dauerbetrieb. Es mag Ausnahmen geben, aber deine Situation zähl ich nicht darunter.
Ich würde lieber vor Ort jemanden suchen, der zwischendrin mit ihm rausgeht. Das kann ja auch zB ein/e Nachbar/in oder ein/e Schüler/in oder jemand, den du auf der Hundewiese kennen lernst,...? - Was ich damit meine: Es muss nicht die Welt kosten, es gibt Möglichkeiten jenseits teurer professioneller Gassi-Services.
Wenn du allerdings etwas Geld locker machen kannst, würde ich eine Hundetagesstätte erwägen. Dann hätte der Wuff Ansprache und Abwechslung, während du arbeitest. Da können dann allerdings Kosten von zB 250.-/Monat auf dich zukommen.
Ich finde übrigens (ich weiß, das sehen hier einige anders) 9 Std. Alleinsein für einen Hund nicht supi, aber durchaus zumutbar. Mein Hund ist fast durchgängig mit mir zusammen - und pennt Zuhause praktisch nur, außer es geht raus oder gibt fressen. Hunde sind Weltmeister im Sichanpassen.
Allerdings seh ich bei dir ein Problem im Umzug. Weil DAS wäre dann vielleicht etwas viel aufeinmal: Neue Umgebung und viel länger Alleinsein als sonst. Da könnte er Verlustängste entwickeln.
Womit wir wieder bei der Hundetagesstätte wären...Insgesamt möchte ich dir aber Mut machen, dass du eine Lösung finden wirst! Alleine, dass du dir diese Gedanken machst, zeigt doch, dass du a) dir wirklich eine Lösung wünschst und b) verantwortungsvoll handelst.
Und auch für dich steht ja viel Neues an - da hilft dir der Hund doch auch, oder? (Nur um es mal zu drehen, damit der Hund nicht einseitig zur Belastung wird) -
Also ich persöhnlich finde 9 Stunden kein Drama, meine beiden Rüden haben auch mit 12 Stunden kein Problem. Aber da ist ja jeder Hund anders. Ich gehe regulär auch nur 2 mal am Tag Gassi, morgens zwischen 6 und 9 und Abends um 18 Uhr. In der Zwischenzeit könnten sie in den Garten wenn sie es wollten, nutzen das aber so gut wie nie und pennen den ganzen Tag.
Zum Training: Ich würde versuchen etwas von seinem Urin aufzufangen und ins das Klo zu bringen. Vielleicht reicht das schon als Anreiz. Wenn nicht, ihn morgens, wenn die Blase ganz voll ist auf das Klo führen das draußen steht. Wenn das klappt, das Klo immer weiter reinbringen.
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Zitat
Also ich persöhnlich finde 9 Stunden kein Drama, meine beiden Rüden haben auch mit 12 Stunden kein Problem. Aber da ist ja jeder Hund anders. Ich gehe regulär auch nur 2 mal am Tag Gassi, morgens zwischen 6 und 9 und Abends um 18 Uhr. In der Zwischenzeit könnten sie in den Garten wenn sie es wollten, nutzen das aber so gut wie nie und pennen den ganzen Tag.
Zum Training: Ich würde versuchen etwas von seinem Urin aufzufangen und ins das Klo zu bringen. Vielleicht reicht das schon als Anreiz. Wenn nicht, ihn morgens, wenn die Blase ganz voll ist auf das Klo führen das draußen steht. Wenn das klappt, das Klo immer weiter reinbringen.
Aber ist das nicht nochmal was anderes, wenn zwei Hunde da sind? Die haben ja einander. Ich mein das wie gesagt nicht böse. Ich lese ja raus, dass die TE sehr an ihrem Hund hängt. Ich glaube ich könnte meine Hündin auch nicht aufgeben. Aber vielleicht gibt es ja eine andere Lösung. Es wurden ja noch ander Möglichkeiten genannt. Es wird ja immer davon gesprochen, dass Hunde Rudeltiere sind. Ich als Mensch würde mich schon einsam fühlen wenn ich 9 Stunden oder mehr jeden Tag allein wäre.
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Grundsätzlich ja, wenn sich die beiden was auseinander machen würden
Mein Mann ist ja selbstständig und auch oft zu hause. Ist beiden aber auch egal, wenn ich weg bin, sind sie im allein-modus 
Der eine Rüde war 11 Jahre Einzelhund und auch manchmal lange allein, hat ihn nicht gejuckt.
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"Manchmal lange allein" ist für mich etwas ganz anderes als 5 Tage in der Woche regelmässig 9 Stunden allein.
Ich würde auch einen Hundesitter, einen Tagesplatz, eine HuTa suchen - zumindest aber eine Person, die wenigstens einmal eine kleine Runde mit dem Viecherl dreht.
Vielleicht ist es ja am neuen Arbeitsplatz auch möglich, den Kleinen mitzubringen? Das wäre natürlich eine Ideallösung.
Hundeklo wäre für mich keine Option....
Gruss
Gudrun -
Hm. Ich hatte vor kurzem mal ein längeres Gespräch mit einem Hundehalter zum Thema auf den Balkon pinkeln lassen (ich war gerade bei dem Stubenreinproblem, bin richtig schön krank geworden und hab die vier Stockwerke einfach nicht jede Stunde geschafft) Der andere HH hat gemeint, er wäre froh gewesen wenn sein Hund das hätte machen können, als er mit einer schweren Verletzung (Auge verloren) eine Woche sher sher krank dalag. Aber er konnte nicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Hund die Toilette evt. einfach nicht benutzen wird, so wie wir nicht mehr in die Hose oder ins Bett pinkeln können, egal wie es drückt. Dafür haben wir die Wuschel ja so streng konditioniert als sie klein waren.
Such Dir doch einen Hundesitter. Gibt es ganz bestimmt. Oder ne Hundetagesstätte. Das geht zar ins Geld, aber macht euch beide happier.Und was eine mögliche Trennung angeht: Ich lese gerade 'Das andere Ende der Leine' da standen einige gute Sachen (wenn auch traurige) zum Thema Trennung - dass nämlich wir Menschen darunter oft viel mehr leiden, als die Hunde. (Wenn man ihnen ein besseres Zuhause sucht)
Aber ich glaube, Du kannst das Problme sicher anders lösen. Nur so lange alleine lassen würde ich ihn nicht. Du musst ja nur mal regelmäßig im Stau stecken, dann sind's schon 10 Stunden... :-/
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Also ich finde Hundeklo gar nicht so schlimm.
Natürlich nicht als grundsätzlliche Alternative zum Gassigehen. Ich habe es selber mit einem Katzenklo probiert, weil ich nicht immer aus dem Laden konnte wenn Fibi mußte. Blöderweise hatte ich es mit Katzenstreu gefüllt, das gefiel ihr gar nicht. Dann habe ich Laub und Moos von draußen eingesammelt und über das Katzenstreu gelegt. Das gefiel ihr auch nicht. Also habe ich es sein lassen.
Ich kenne Hunde, die prima alleine sein können, auch mal 8 oder 9 Stunden. Meine kann das nicht.
Man sollte es ausprobieren, auch mit dem Hundeklo. Wenn es klappt ist es doch in Ordnung. Man sollte sich aber schon im Vorwege gedanken machen, was man macht, sollte es nicht klappen. - Vor einem Moment
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