Werde nicht als Rudelführer akzeptiert
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Zitat
Oftmals geht das auch so ruckartig, das sie mir dabei auch schon die Leine aus der Hand gerissen hat und dann samt Leine hinter eine Katze her oder zu einem andern Hund.
Ob ich sie also mit so einem Geschirr besser neben mir halten kann, als nur mit dem Halsband?
wenn du deinen hund an der kette führst, sollte er soweit hören, dass er nicht mehr volle kanne in die leine knallt, das kann zu hübschen verletzungen führen. du könntest deinem hund ein geschirr anziehen und die kette mit dem geschirr verbinden, dass er auf keinen fall entkommen kann.
die leine wird dann am geschirr befestigt.aber, du solltest natürlich mit deinem hund arbeiten und vor allem vorausschauend laufen. dass die die leine aus der hand fällt, weil hundchen mal ebend losstartet, geht gar nicht. die unfallgefahr ist viel zu groß.
tipps hast du ja schon bekommen.

gruß marion
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Mit dem Pudel ist es entspannt, denn er ist nur auf mich konzentriert. Mit der Größen ist es nicht mehr entspannter.
Der Kleine wurde mal leicht gebissen und ab der Zeit fing er an, sobald ein Hund in Sicht war, ganz leise und kurz zu fiepen. Die Grosse ging dann auf den Hund los. Ein ganz lieber Retriever reagiert auch daraufhin mit Rückzug und ich denke sie hat dadurch gelernt: ich bin der King! Und sie wird richtig wild, wenn sie den nun trifft. Aber bei anderen Hunden, reagiert sie ähnlich.
Sie zieht aber auch, wenn sie eine Katze sieht. Bei fremden Menschen macht sie nur leichte Anstalten, dass sie gerne hin möchte, das bekomme ich mit dem 'Scht' im richtigen Moment gelenkt.
Wenn aber ein Mensch kommt den sie kennt, z.B. Ein Nachbar, dann dreht sie völlig durch. Welpenhaftes jaulen, auf die Hinterbeine und mit aller Kraft vorraus. Da bin ich absolut hilflos.

Ich hatte bei der Hundetrainerin gelernt, wenn sie auf dem Rasen, Sandwegen o.ä. geht, lange Leine, als Zeichen, hier darfst du schnüffeln usw. Auf dem Fußweg, wo sie bei Fuß gehen soll, kurze Leine.
Vorausschauend laufen tue ich. Aber sieht manchmal, oder riecht mehr als ich. Z.b. ne Katze im Gebüsch, oder einen Hund hinter der Hecke.
Aber wenn sie dann schnüffelt, dann zieht sie mich schnüffelnd mit aller Kraft hinter sich her. Also ziehe ich wieder entgegengesetzt.Also wenn ich mir das Geschrieben durchlese, dann Zweifel ich an mir selbst.
es scheint ein ständiger Machtkampf zu sein. -
Zitat
Ich hatte bei der Hundetrainerin gelernt, wenn sie auf dem Rasen, Sandwegen o.ä. geht, lange Leine, als Zeichen, hier darfst du schnüffeln usw. Auf dem Fußweg, wo sie bei Fuß gehen soll, kurze Leine. .
das ist ja auch erst mal nicht schlecht. nur sollte dein hund an der langen leine auch nicht ziehen und auf dich achten.
ZitatVorausschauend laufen tue ich. Aber sieht manchmal, oder riecht mehr als ich. Z.b. ne Katze im Gebüsch, oder einen Hund hinter der Hecke.
Aber wenn sie dann schnüffelt, dann zieht sie mich schnüffelnd mit aller Kraft hinter sich her. Also ziehe ich wieder entgegengesetzt. .das bringt nichts, aber das hast du ja schon selber gemerkt.
warum sprichst du deinen hund nicht an?ZitatAlso wenn ich mir das Geschrieben durchlese, dann Zweifel ich an mir selbst.
es scheint ein ständiger Machtkampf zu sein.ja, liest sich so. auf einen machtkampf solltest du es nicht ankommen lassen, du kannst nur verlieren.
einige sachen, die du schreibst, könnten ein fall für impulskontrolle sein. suche mal in internet danach, du wirst einige übungen dazu finden.übst du mit deinem hund einzeln, oder gehst du immer mit beiden gleichzeitig?
gruß marion
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Danke Marion,
Mal gehe ich einzelne, aber meistens mit beiden.Ich rede auch draußen mit ihm, aber da gehorcht er nicht wie drinnen.....
Ich werde mal nach Impulskontrolle suchen.
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Hi,
Wenn ich es richtig verstehe, hast du das Problem dass dein Hund nach hinten zieht, während du nach vorne gehst, oder?
Meine Hündin hatte in der Pubertät auch mal so ne Phase. Ich bekam von einer Hundetrainerin den Tipp, besser auf meine Körperhaltung zu achten.
Die Körperhaltung sollte aufrecht sein, du solltest immer nach vorne schauen. Viele Leute machen den Fehler, dass sie die Schulter mitdrehen wenn der Hund nach hinten zieht und den Hund dann so hinter sich herziehen. Diese Körperhaltung bedeutet für den Hund aber eine Blockade nach vorne.
Richtig wäre es, die Schultern in Blickrichtung auszurichten und den Arm/die Schulter nicht nach hinten wegzudrehen, wenn der Hund nach hinten wegwill.
Und dann einfach gehen. Signalisiere dem Hund, dass du die Richtung entscheidest und dass ihr beide in diese Richtung geht und nicht woanders hin.
Allerdings kommts drauf an, wie groß und schwer deine Große ist, bei einem sehr starken Hund kann das schwierig werden.Meine Hündin hat das nach-hinten-wegziehen vielleicht noch zwei oder drei Mal probiert, nachdem ich meine Körperhaltung verändert hatte, danach war das Thema erledigt.
Wichtig ist aber, dass du hierfür ein breites Halsband oder ein Geschirr verwendest.
lg,
Sanne -
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Danke Sanne,
Die Große wiegt gut 30 kg. Es stimmt, wenn sie nach hinten zieht, dann kann ich nicht mehr komplett nach vorne gewandt gerade ausgehen. Als sie in der Pupertät war, war es mit ihrem Ziehen so stark, dass ich mehr als einmal auf der Nase lag. Sie zieht ja nicht langsam an, sondern ruckartig.
Nach hinten zieht sie weg, wenn sie was will, was sie nach vorne nicht darf, weil ich dann ja stoppe.
Aktuelles Bsp.: Hund kommt uns entgegen. Wir gehen einiger Maßen ruhig an dem Hund vorbei, weil ich gleich ein "Scht" gegeben habe, und wenn wir knapp vorbei sind springt sie hinter mich in Richtung Hund. -
Hi,
Klar, bei über 30 kg ist das nochmal ne andere Sache...
Meine beiden wiegen ja "nur" 20 und 25 kg. Ich habs immer so gemacht, dass ich meine Hand mit der Leine dran im Bereich der Hüftknochen vor den Bauch gelegt habe und dann weitergegangen bin. Dadurch hat man noch ein bisschen mehr Kraft und man dreht nicht aus Versehen doch die Schulter mit.Ich denk deine Hündin akzeptiert deine Grenze nach vorne (was ja schonmal super ist!) ist dabei aber nicht ruhig und entspannt, sondern trotzdem noch hibbelig.
Hier kannst du noch an deiner eigenen Ausstrahlung arbeiten - umso ruhiger du selbst bist, umso ruhiger ist auch dein Hund. Wenn du selbst ruhig und bestimmt an der Sache vorbeigehst, fällt es deinem Hund auch leichter.Außerdem kann es vielleicht helfen, anfangs den Abstand zu der interessanten Sache etwas größer zu machen, also z.B. dem entgegenkommenden Hund in einem Bogen auszuweichen. So ist der Reiz nicht so groß.
Eventuell kannst du auch deine Hündin absitzen lassen und lässt dann den anderen Hund vorbeigehen. Deine Hündin kann so mit der Zeit lernen, den Reiz auszuhalten ohne dass sie sich aufregen muss. Wenn sie sich in der Situation nicht aufregen muss, kann sie auch ruhig weitergehen.
lg,
Sanne -
Warum schaffen sich Leute immer Hunde an, die sie nicht halten können?
Kettenhalsband ab, nimm n normales Lederhalsband.
Außerdem gibt es Führleinen, die um die 3m Länge haben, dann hat das Tier mehr Auslauf.der arme Hund!!! - du brauchst DRINGEND nen Hundetrainer, der DICH trainiert!
Wenn du Anita Balser so gut findest, dann mail sie an, beleg mit dem Hund nen Seminar bei ihr. Vll. kann sie dir auch jemand kompetenten in deiner Nähe empfehlen.
http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hun…lt!OpenFrameset
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Zitat
Danke Sanne,
Die Große wiegt gut 30 kg. Es stimmt, wenn sie nach hinten zieht, dann kann ich nicht mehr komplett nach vorne gewandt gerade ausgehen. Als sie in der Pupertät war, war es mit ihrem Ziehen so stark, dass ich mehr als einmal auf der Nase lag. Sie zieht ja nicht langsam an, sondern ruckartig.
Nach hinten zieht sie weg, wenn sie was will, was sie nach vorne nicht darf, weil ich dann ja stoppe.
Aktuelles Bsp.: Hund kommt uns entgegen. Wir gehen einiger Maßen ruhig an dem Hund vorbei, weil ich gleich ein "Scht" gegeben habe, und wenn wir knapp vorbei sind springt sie hinter mich in Richtung Hund.geh mit deinem Hund schnell an dem anderen Hund vorbei... kein "scht", sondern ein fröhliches "weiter", vll. sogar in einem kleinen Bogen (kann man machen, muss man aber nicht).
Der Fehler ist, dass du wahrscheinlich immer zu angespannt bist, wenn dir ein anderer Hund entgegenkommt. In solchen Fällen empfehle ich einen Meditationskurs für den Hundehalter :ohm:bitte den Hund immer auf der dem entgegenkommenden Hund ABGEWANDTEN Seite führen.
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Meine Motte ist auch nicht ganz einfach an der Leine. Als ich sie bekam sprang sie immer einen Satz nach vorn, in Richtung des Hundes. Angefangen habe ich damit, dass ich sie in einigem Abstand habe sitzen lassen, ich mich davorgestellt habe (aber ohne die Sichtlinie zu verdecken) und wir uns dann zusammen den Hund angeschaut haben. Ich habe sie auch fixieren lassen, nur bellen war tabu, da gab's ein strenges "Nein" oder "Schluss".
Mit der Zeit, als sie wirklich ruhig dasitzen konnte, ohne fixieren oder Bürstestellen, habe ich den Abstand verkleinert. Nur das, in etwa 5cm-Schritten.
Nachdem der Hund auch direkt an uns vorbeigehen und sogar pöbeln konnte, ohne dass sie sich davon hat beeindrucken lassen fing ich langsam an, mit dem Abstand vom Anfang, mit ihr weiter zu gehen, am Hund vorbei. Erst auch wieder einen großen Bogen, dann diesen auch wieder kleiner.
Inzwischen sind wir so weit, dass wir relativ problemlos an anderen Hunden vorbeigehen können. Durch den etwas erhöhten Stresslevel momentan durch den Umzug wird sie wieder steif und drängt zum anderen hin, lässt sich jedoch mit einem strengen "Nein, geh weiter!" zum weitergehen anhalten.
Sie bleibt dabei prinzipiell auf der hundabgewandten Seite und Leinenkontakt gibt's nicht, notfalls blocke ich auch. Und: natürlich das Loben nicht vergessen
.Mittlerweile bekomme ich sie sogar im "Fuß/Hand", auf mich fixiert ohne Leine an pöbelnden Hunden vorbei, ohne dass sie auch nur die Ohren dreht. Zumindest, wenn sie einen guten Tag hat
. - Vor einem Moment
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