Hund verweigert Fressen...
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Halli Hallo,
so ich weiß nun nicht genau, ob so ein Thread schon existiert, wenn ja nehmt mir es nicht übel, da ich neu bin

Nun zu meinem Anliegen bzw. meinem Problem.
Ich habe einen 2Jährigen PR Rüden der chemisch Kastriert ist, wo ich denke das diese nichts gebracht hat

Kurze Erklärung : ich spiele mit ihm beschäftige mich mit ihm, da ist alles in Ordnung, (ich meine aber mit spielen echt vom Aufstehen an, bis zum schlafen gehen, mal ne Stunde Pause,aber das wars)der Hund frisst normal(Fütterung morgens 11Uhr und Abends 20Uhr)
So nun das Problem, nicht immer habe ich die Zeit und Lust mich nur mit ihm zu beschäftigen, dann gehe ich morgens raus mit ihm mache mich fertig für den Tag und er verweigert sein essen. So genau das selbe ist wenn er Leckerlies von meinem Mann zwischendurch bekommt(natürlich nur wenn er morgens gegessen hat) dann verweigert er sein Futter am Abend.
Wir sind dann so dann hat er halt Pech gehabt und bekommt erst wieder Futter zur nächsten Mahlzeit.Ich bin echt ratlos.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ist es seine Art zu protestieren das er mehr Aufmerksamkeit will?
Aber andererseits kann ich doch nicht 24h den Hund bespaßen.
Und es geht mir langsam echt auf die Nerven dieses Verhalten, weil wenn er nichts frisst versucht er dann bei uns zu betteln, wenn ich dann schimpfe ignoriert er mich und macht weiter.Ich weiß nicht mehr weiter bis jetzt hatte ich nur große Hunde und keiner war so gewesen.
Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben was ich machen kann.
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9. Januar 2012 um 11:39
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Hund verweigert Fressen... - Vor einem Moment
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Zitat
ich meine aber mit spielen echt vom Aufstehen an, bis zum schlafen gehen, mal ne Stunde Pause,aber das wars)
Ich hoffe ich versteh das richtig
QUALITÄT statt Quantität. 1h WIRKLICHE Beschäftigung über den Tag verteilt sollte reichen - ansonsten ziehst du dir nen Junkie ran. Ich glaub, die LÄNGSTE 100prozentige Aufmerksamkeisspanne eines Hundes liegt bei 7 Minuten, normal sind wohl so 2 - 4 Minuten. Danach sind Pausen, evtl. mit Tiefschlaf, angesagt.ZitatFütterung morgens 11Uhr und Abends 20Uhr
Vielleicht kann man da etwas Kreativität reinbringen? Viele Hunde arbeiten oder erarbeiten sich gern Futter. Zwei Fliegen mit einer Klappe: geistige/körperliche Auslastung und noch satt werden
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Zitat
Kurze Erklärung : ich spiele mit ihm beschäftige mich mit ihm, da ist alles in Ordnung, (ich meine aber mit spielen echt vom Aufstehen an, bis zum schlafen gehen, mal ne Stunde Pause,aber das wars)der Hund frisst normal(Fütterung morgens 11Uhr und Abends 20Uhr)
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ist es seine Art zu protestieren das er mehr Aufmerksamkeit will?
Aber andererseits kann ich doch nicht 24h den Hund bespaßen.Du bespaßt den Hund doch nahezu 24h am Tag oder hast du das "Nicht" oben vergessen?
Sollte ich das richtig verstanden haben, ist das definitiv zu viel.
Wenn er dann mal keine Aufmerksamkeit bekommt, hat er Frust und Frust führt zu Stress, bishin zur Nahrungsverweigerung...Das Spielen solltest du einschränken, im Haus würde ich ihn gar nicht bespaßen.
Draußen sinnvoll beschäftigen, das sollte genügen. -
Zitat
Und es geht mir langsam echt auf die Nerven dieses Verhalten, weil wenn er nichts frisst versucht er dann bei uns zu betteln, wenn ich dann schimpfe ignoriert er mich und macht weiter.Richtig würde es aber heißen: "... wenn er (der Hund ) dann schimpft ignoriere ich ihn und dann hört er auf"

Das gleiche hatte ich heute morgen mit meiner, sie hat ein bisschen gegessen und den Rest liegen lassen!
Das heißt für mich "Ich bin fertig" und dann nehme ich das Essen weg und versuche es entweder 1 - 1 1/2 Stunden danach nochmal, oder erst zur nächsten Mahlzeit!
Sollte sowas aber öfter vorkommen, könnte ein andere Problem dahinter stecken!Zitat
Viele Hunde arbeiten oder erarbeiten sich gern Futter.Sie tun das nicht nur gerne, sondern sie MÜSSEN das auch tun, um ausgeglichen zu sein!
In der Natur kommt auch kein Postbote und bringt ihnen ihr essen in einem Paket
Ein Hund der sich durch arbeit sein Essen verdienen kann, ist auch glücklich
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Nun es ist ja nicht so das ich mir nicht selber Gedanken mache das es zuviel ist.
Aber der Hund hat soviel Energie das ist wahnsinn...
Ich fahre(Winter Fahrrad/Sommer Inliner) mit ihm zum Beispiel am Tag 10-20km dann legt er sich kurz ins Auto wenn wir mit Inlinern unterwegs waren und zu hause will er sofort wieder spielen, mein Mann schaut mich nur an und fragt ob ich denn wirklich mit ihm Sport gemacht habe.
Und mit geistiger Forderung habe ich es auch schon verrsucht, wie z.B. das er sich Leckerlies etc erschnüffelt oder diverse andere Spiele die sein Gehirn anstrengen.
Nur leider muss ich sagen das mein Hund wenn er sich anstrengen muss das Interesse verliert.
Es fällt mir schwer zu sagen aber manchmal habe ich das Gefühl das der Hund einfach nur dumm ist.

Ich versuche ihn zu animieren, doch er will nicht, er beschränkt sich auf das bequeme.Agillity habe ich versucht, es scheiterte daran das er aggressiv ist gegenüber anderen hunden und das er einfach nicht mitmachen wollte und nach der 100sten wiederholung hat er sich die Handzeichen immernoch nicht.
Und dazu kommt ja das er sich draußen einfach zu schnell ablenken lässt und mich dann nicht mehr wahrnimmt.
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Aber der Hund hat soviel Energie das ist wahnsinn...
Bei der Bespaßung kein Wunder. Meiner Meinung nach ist der Hund überfordert und KANN gar nicht zur Ruhe kommen. Es gibt hier ne schöne Redensart: "Nach müde kommt blöd"
Ich fahre(Winter Fahrrad/Sommer Inliner) mit ihm zum Beispiel am Tag 10-20km dann legt er sich kurz ins Auto wenn wir mit Inlinern unterwegs waren und zu hause will er sofort wieder spielen, mein Mann schaut mich nur an und fragt ob ich denn wirklich mit ihm Sport gemacht habe.
Ruhe beibringen - wie dieschweizer geschrieben hat - zu Hause nix machen.Nur leider muss ich sagen das mein Hund wenn er sich anstrengen muss das Interesse verliert.
Weil er nicht gelernt hat, Ruhe zu bewahren und sich zu konzentrieren. KURZE, einfache, erfolgreiche Übungen - danach ist Pause.Es fällt mir schwer zu sagen aber manchmal habe ich das Gefühl das der Hund einfach nur dumm ist.

Kein Hund ist dumm. Nur deiner scheint nicht zu wissen, wo Anfang und Ende ist bzw. was von ihm verlangt wird.Agillity habe ich versucht, es scheiterte daran das er aggressiv ist gegenüber anderen hunden und das er einfach nicht mitmachen wollte und nach der 100sten wiederholung hat er sich die Handzeichen immernoch nicht.
Kann auch sein, dass er nicht verstanden worum es geht und aus Frust überreagiert hat. Agi ist ein SPORT, klar gehts da um Konkurrenz und körperliche (Höchst)Leistungen etc. Aber wer schon aufgedreht ankommt, der KANN nicht lernen, was verlangt wird.Und dazu kommt ja das er sich draußen einfach zu schnell ablenken lässt und mich dann nicht mehr wahrnimmt.
Ich hab so den Eindruck du drängelst dich dem Hund auf - da wäre ich auch froh ein paar Minuten Freizeit von dir zu haben
Kann natürlich auch sein, dass ich von deiner Schilderung her, das falsch einschätze, aber generell, lass den Hund links liegen, vor allem zu Hause, lasse ihn auf Spaziergängen Futter erarbeiten - so wie er es kann - und informiere dich über Timing, Verstärker, Clickertraining, um dem Hund eine klare, verständliche Linie beizubringen. Und wenn er sich zu schnell ablenken lässt, bleibt eben an der Leine, bis alles besser funktioniert

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Hallo,
Dein Hund ist auf einem enorm hohen Stress-Level, der es ihm unmöglich macht, sich auf irgendwelche Dinge zu konzentrieren. Dein Hund ist nicht dumm, er ist hoffnungslos überreizt und überfordert. Der steht so unter "Adrenalin" (nicht nur Adrenalin), der KANN gar nicht mehr zur Ruhe kommen.Auch im Grunde "gute" Aktivitäten können zu einem Stress-Faktor werden.
Und Streß kann krank machen - auch Hunde.
Hier ist mal eine kurze Übersicht dazu:
http://www.dog-snake.de/Stress/stress.htmDas vorweg, damit Du den Ernst der Lage erkennen kannst und siehst, wie dringend bei Euch Handlungsbedarf besteht.
Dein Hund muss lernen dürfen, auch einfach mal völlig entspannt zu sein.
Nun macht Ihr wie lange schon dieses Wahnsinns-Programm mit ihm?
Da kann man nun nicht mit einem Schlag einfach mit aufhören, sonst geht der gut gemeinte Versuch nach hinten los.Eurer Hund bräuchte ein gezieltes Entwöhnungsprogramm, damit Ihr aus diesem Teufelskreis herauskommt.
Mit einem Hund auf einem derartig hochgefahrenem Stress-Level gehört Ihr in die Hände eines TA´s für Verhaltenskunde, damit Ihr ein auf den Hund zugeschnittenes Programm aufstellen könnt und mit professioneller Unterstützung dem Hund Ruhe beibringen könnt. Dazu gibt es viele kleine und größere spezielle Techniken, die Euch und dem Hund enorm weiter helfen können.
Hier ist z. B. im Menü eine Liste mit verhaltenskundlich arbeitenden TÄ:
http://www.gtvt.de/index.phpDein Hund hat nicht so viel Energie, so wie Du schreibst, Dein Hund steht unter Adrenalin bis Oberkante Unterlippe.
All das, was Du schreibst - Lernschwierigkeiten, mangelndes Konzentrationsvermögen, Aggressionen gegen andere Hunde, nach körperlicher Anstrengung nicht "müde" sein, schnelle Ablenkbarkeit - all das sind typische Symptome eines "Streß-Hundes".Bitte sucht Euch dringend professionelle Hilfe.
LG, Chris
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So mal an alle die denken ich würde mich dem Hund aufdrängeln, das stimmt nicht, der Hund kommt mit spielzeug an und nicht ich.
Der hund geht mir auf die nerven wenn ich z.b. krank bin und mich nicht mit ihm beschäftige und nicht ich.
also mal ganz sachte mit den aussagen.
So und der hund ist ein jagdhund und er hat die energie.
so und lassen wir ihn links liegen und entspannen frisst er nicht, das ist das problem.
und ich habe das gefühl, das er sich dann ausgegrenzt fühlt, weil auf die couch darf er nicht, das will ich nicht.so nun hoffe ich das es besser zu verstehen ist das nicht ich mich dem hund aufdränge...
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Zitat
So mal an alle die denken ich würde mich dem Hund aufdrängeln, das stimmt nicht, der Hund kommt mit spielzeug an und nicht ich.
Der hund geht mir auf die nerven wenn ich z.b. krank bin und mich nicht mit ihm beschäftige und nicht ich.
also mal ganz sachte mit den aussagen.
So und der hund ist ein jagdhund und er hat die energie.
so und lassen wir ihn links liegen und entspannen frisst er nicht, das ist das problem.
und ich habe das gefühl, das er sich dann ausgegrenzt fühlt, weil auf die couch darf er nicht, das will ich nicht.so nun hoffe ich das es besser zu verstehen ist das nicht ich mich dem hund aufdränge...
Das sind leider alles Aussagen, die mich in meiner Annahme bestätigen
Der Hund kommt nicht damit klar, KEINE Bespaßung zu erfahren ebensowenig kommt er mit zuviel Bespaßung nicht klar. Ein Teufelskreis und deine Genervtheit tut ihr übriges. Und JEDER Hund ist ein Jagdhund - manche mehr manche weniger - deswegen wären Jagdspiele wie Futter erarbeiten mit Sinn und Verstand ganz sinnvoll. Nur weil Jagdhund draufsteht heisst das doch nicht 24h Programm von nöten
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Zitat
So mal an alle die denken ich würde mich dem Hund aufdrängeln, das stimmt nicht, der Hund kommt mit spielzeug an und nicht ich.
Logisch - der Hund hat nie gelernt, auch mal Ruhe zu halten und Nicht-Beschäftigung zu ertragen. Außerdem gilt das, was bereits geschrieben wurde - ein hund, der so unter Stress steht, kommt nicht mal eben von allein runter, weil er einen Tag lang keine Action bekommt.
ZitatSo und der hund ist ein jagdhund und er hat die energie.
Der Hund hat die Energie, weil sie ihm antrainiert wurde. Kein Hund braucht Rund-um-die-Uhr-Bespassung und für Arbeitsrassen wird diese Dauerbeschäftigung eine regelrechte Droge. Je mehr Beschäftigung der Hund bekommt, desto mehr wird er einfordern. Das ist ein Teufelskreis.
Zitatso und lassen wir ihn links liegen und entspannen frisst er nicht, das ist das problem.
Wie lange hält er das durch? Freiwillig verhungern wird er eher nicht.
Zitatund ich habe das gefühl, das er sich dann ausgegrenzt fühlt, weil auf die couch darf er nicht, das will ich nicht.
Das ist eine sehr menschliche Sichtweise - verständlich (kennen wir wohl alle), aber im Moment wenig hilfreich bei der Lösung des Problems.
Alles, was Chris geschrieben hat, kann ich nur dick und fett unterschreiben.
Und ich sehe absolut keinen Vorwurf darin! - Vor einem Moment
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