Das leidige Thema:andere Hunde
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Hallo,
Einige hier wissen sicher, dass mein Hund (Balu,fast 4 Jahre) bei Hundebegegnungen aufdreht, kaum noch zu halten ist, manchmal auch bellt und jault. Aber nicht im negativen Sinne, sondern nach dem Motto "Anderer Hund, boaar, ich will hiiiiiiin."
Nun haben wir einiges ausprobiert. Wir hatten vor 2 Jahren eine Hundetrainerin da,deren Methoden nichts brachten, wir haben jemanden aus dem DF besucht, wo es ganz tolle Erfolge gab, was aber leider nur ein paar Wochen anhielt. Ich habs mit klaren Ansagen in solchen Momenten probiert, mit Leckerlies, mit Zeigen und Benennen, mit Leberwurstpaste, mit Richtungswechsel.
Und nichts hilft :zuck: Langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll.Das einzige was manchmal hilft, ist ihn absitzen zu lassen und ihn ins Bleib zu schicken. Das Bleib sitzt wahrscheinlich so gut, dass er dann auch sitzen bleibt,wenn andere Hunde vorbeilaufen.
An mangelnden Hundekontakten kann es nicht liegen, vorallem seit wir umgezogen sind treffen wir wöchentlich andere Hunde, auch verschiedenen Alters.
Manche sagen mir jetzt schon "Es ist halt ein Hund, ist klar dass der so reagiert, ist eben sein Charakterzug und das kriegst du nicht mehr weg."
Und solangsam frag ich mich echt, ob das vielleicht stimmt und wir einfach damit klarkommen müssen.Wenn ich sehe, wie lockerlässig andere Hunde aneinander vorbeilaufen, werd ich richtig neidisch

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7. Januar 2012 um 21:24
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Das leidige Thema:andere Hunde - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Eine Frage: Wie verhält sich Balu wenn du ihn irgendwo anbindest und du oder jemand anders mit einem (fremden) Hund mit genug Abstand an ihm vorbeigeht?
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Müsste ich ausprobieren

Ich könnte mir vorstellen, dass er uns stocksteif anstarrt und nach kurzer Zeit leise jaulen und fiepen würde.
Das macht er nämlich auch, wenn ich zb. mit ihm stehenbleibe und meine Mutter zu einem HH+Hund hinläuft, der etwa 50m vor uns ist. Mit jedem Schritt den sie sich weiter entfernt und er an der Stelle bleiben muss und den Hund sieht, wird er unruhiger. Bis er dann fiept und jault. -
Mir kam bei deiner Schilderung spontan das Ruhe-Training von Anke Bogaerts in den Sinn, wo ich meine, dass es in den BAT-Bereich gehört. Der "Problem"Hund wird irgendwo angeleint, damit kein Mensch unbewusst auf ihn einwirken kann, und das was er möchte, wird ihm erst gewährt, wenn er von sich aus das erwünschte Verhalten zeigt. Hieße also, ein fremder Hund käme ERST NÄHER wenn Balu von sich aus ruhiger wird, beschwichtigt, ins ignorante Verhalten fällt o.ä. Alles was nicht erwünscht ist, treibt den fremden Hund weiter weg. Es wird dabei kein Kommando auftrainiert noch sonstwelche Belohungen gegeben. Allein das erwünschte Verhalten führt zum Erfolg. Idealerweise sinkt mit der Zeit die Anzahl der "Ausbrüche" und die ruhigen Momente überwiegen, was Balu auch selbst als entspannend empfinden sollte

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Zitat
Mir kam bei deiner Schilderung spontan das Ruhe-Training von Anke Bogaerts in den Sinn, wo ich meine, dass es in den BAT-Bereich gehört. Der "Problem"Hund wird irgendwo angeleint, damit kein Mensch unbewusst auf ihn einwirken kann, und das was er möchte, wird ihm erst gewährt, wenn er von sich aus das erwünschte Verhalten zeigt. Hieße also, ein fremder Hund käme ERST NÄHER wenn Balu von sich aus ruhiger wird, beschwichtigt, ins ignorante Verhalten fällt o.ä. Alles was nicht erwünscht ist, treibt den fremden Hund weiter weg. Es wird dabei kein Kommando auftrainiert noch sonstwelche Belohungen gegeben. Allein das erwünschte Verhalten führt zum Erfolg. Idealerweise sinkt mit der Zeit die Anzahl der "Ausbrüche" und die ruhigen Momente überwiegen, was Balu auch selbst als entspannend empfinden sollte

Hallo zusammen!
Das gehört eher zum CAT (Constructional Aggression Treatment) http://www.behaviorlogic.com/id167.html .
BAT (Behavior Adjustment Training): http://ahimsadogtraining.com/blog/bat/
Viele Grüße
Nicole -
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[quote="Claricia"]
wir haben jemanden aus dem DF besucht, wo es ganz tolle Erfolge gab, was aber leider nur ein paar Wochen anhielt. Ich habs mit klaren Ansagen in solchen Momenten probiert, mit Leckerlies, mit Zeigen und Benennen, mit Leberwurstpaste, mit Richtungswechsel.
Und nichts hilft :zuck: Langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll.Huhu!
Wie lange hast du das jeweilige trainiert? Bzw, wieviel effektive Trainingszeit hattet ihr für solche Situationen? Was heißt, der Erfolg hier nur ein paar Wochen an?
Kennst du diesen Thread? https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html
Liebe Grüße
Nicole -
Ich hatte das gleiche Problem mit meinem Hund und ebenfalls eine zeitlang eine Hundetrainerin. Seitdem diese mich darauf aufmerksam gemacht hat, das i c h meinem Hund zeigen muss, dass i c h die Situation im Griff habe und nicht er "hochfahren" muss, haben sich die Begegnungen mit anderen Hunden sehr gebessert. Achte doch mal speziell auf dich in diesen Situationen. Wie verhältst du dich? Wirst du nervös, werdet ihr langsamer o.ä.? Ich habe gelernt: Gerade, selbstsichere Haltung, keine Tempoveränderung, den Hund immer an der Seite führen, an der der entgegenkommende Hund nicht ist und falls dein Hund anfängt zu bellen oder jaulen, energisch ermahnen und falls gar nichts nützt, ins Sitz bringen. Probier das doch mal, zeig ihm: Du bist der Chef! Viel Glück!
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Hallo,
Zitatuhu!
Wie lange hast du das jeweilige trainiert? Bzw, wieviel effektive Trainingszeit hattet ihr für solche Situationen? Was heißt, der Erfolg hier nur ein paar Wochen an?
Kennst du diesen Thread? zeigen-und-benennen-t128830.html
Liebe Grüße
Den Thread kenn ich, dadurch bin ich zu Z&B gekommen und hab dort auch ein bissel mitgeschrieben
Trainingszeit war immer beim Gassi, wenn wir andere Hunde gesehen haben. Vor 2 Jahren haben wir noch viel mit dem Ignoranzkarree gearbeitet, jetzt ist er im Freilauf super aufmerksam, aber an der Leine bei anderen Hunden eben nicht.
Mit Leckerlies hab ich es natürlich ewig pobiert, mit Leberwurstpaste auch, um ihn abzulenken. Das klappt alles so 1-2 Wochen und dann interessiert er sich dafür wieder nicht.
Z&B hab ich auch jeden Tag gemacht, aber sobald der Hund unmittelbar neben uns ist, kann ich ihm das Leckerlie in die Lefzen reinschieben, selbst das bemerkt er gar nicht mehr.ZitatIch hatte das gleiche Problem mit meinem Hund und ebenfalls eine zeitlang eine Hundetrainerin. Seitdem diese mich darauf aufmerksam gemacht hat, das i c h meinem Hund zeigen muss, dass i c h die Situation im Griff habe und nicht er "hochfahren" muss, haben sich die Begegnungen mit anderen Hunden sehr gebessert. Achte doch mal speziell auf dich in diesen Situationen. Wie verhältst du dich? Wirst du nervös, werdet ihr langsamer o.ä.? Ich habe gelernt: Gerade, selbstsichere Haltung, keine Tempoveränderung, den Hund immer an der Seite führen, an der der entgegenkommende Hund nicht ist und falls dein Hund anfängt zu bellen oder jaulen, energisch ermahnen und falls gar nichts nützt, ins Sitz bringen. Probier das doch mal, zeig ihm: Du bist der Chef! Viel Glück!
Ja, das weiß ich und das probier ich immer. Nur ehe ich selbstbewusst und aufrecht laufen kann, hängt mein Hund schon mit so ner Kraft in der Leine dass ich mich runterbeugen muss um ihn irgendwie zu halten oder ich flieg gleich hinterher und bin damit beschäftigt dass er nicht aus dem HB kommt :/ -
Tja, tut mir leid, dann weiß ich so spontan auch keinen Rat. Drücke dir aber die Daumen, dass es auf Dauer noch mit irgendeiner Art fruchtet. Viele Grüße und einen schönen Sonntag! :-)
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Warum hast du nicht mit der Methode weitergemacht, mit der ihr so tolle Erfolge hattet? Was habt ihr da gemacht?
- Vor einem Moment
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