Fressen is(s)t ihr so unnwichtig

  • Hallo,

    meine Hündin (15 Monate), isst mal wieder wie ein Spatz.Sie rührt das Trockenfutter nicht an.Weder eingeweicht,mit Brühe in der Mikrowelle ein bissel warm gemacht.Nichts, sie rümpft die Nase und geht weg.
    Wenn es aber heißt Schweineohr,Leckerlie oder sonst was zu fressen dann tut sie es auch und das mit Vorliebe.
    Hab auch schon 5 Tage durchgezogen, nichts zwischen durch nur ihr Napf.Naja dann frisste sie mal 3 Happen und dann puh ist Schluß.
    Der Doc meint es ist ihr nicht wichtig.Gewicht hält sie ja.Gesund ist sie.
    Durch den Kleinen Scheißer jetzt hier sehe ich erstmal wie ein Hund fressen kann(hatte ich schon ganz vergessen :headbash: ).Bella hatte nie Interesse großartig an fressen gehabt.Ich bekam sie mit 13 Wochen und vorher wurde sie vom Züchter bekocht.Barfen funktioniert auch nicht.

    So ich bin ja kein Dosenfreak.Aber ich überlege jetzt echt ob ich Dose kaufe und ausprobiere.

    Gruß Sandra

  • Ach, umständlich ist es nur für den Menschen :D

    Wenn Futter nichts Besonderes mehr ist - dann hat schon eine Art Sättigung eines Grundbedürfnisses stattgefunden und der Hund könnte "unkooperativ" werden :D :hust: Wofür sollte er denn noch etwas tun, wenn er eh alles ohne Zutun bekommt?

    Mach die Fütterung einfach interessanter: Futterbeutel, Clickern, Suchspiele, Grundgehorsam - kann man alles auf einem kleinen oder großen Spaziergang machen, so kommt der Hund satt und geistig ausgelastet nach Hause und verzieht sich im Idealfall ins Körbchen :D

    Mein Hund bekommt frühs z.B. Gemüsekroketten. Die kommen in ein, zwei Spielzeuge zum rauspulen oder ich verpack alles in Zeitungspapier mit ner Papprolle drum und versteck das noch zusätzlich in der Wohnung. Ich persönlich denk, boah ey, GEMÜSEkroketten, aber der Hund geht so ab, eben weil Ausprobieren und Suchen und Umhertragen und Auseinanderpflücken alle Sinne anspricht und das Große Ganze einen Riesenspaß macht.

  • hallo,

    liest sich, als hättest du über meine ältere sheltiehündin (inzwischen 17 monate) geschrieben.
    bei der züchterin hat sie noch sehr gut gefressen, auch trockenfutter. das hat sich dann aber sehr schnell gegeben, und fressen wurde super unwichtig. egal, was es war, außer rohes fleisch pur wollte scout nicht wirklich gerne futtern. alle paar tage mal mit heißhunger, dann wieder nicht.

    gleichzeitig hat aber auch egal was geschmeckt, wenn sie was dafür tun musste. noch schlimmer wurde es dann während der läufigkeit.

    insgesamt war scout immer fröhlich und wild. selbst als mein fresszwerg pearlie als futterkonkurrenz eingezogen ist, hat sich die situation nicht wirklich entspannt, bis ich wieder komplett auf rohfütterung umgestiegen bin. seitdem frisst scout wie eine wilde wutz...und zwar nicht nur ihr frisches futter, sondern inzwischen alles, was in den napf kommt.

    so ein mäkelbärchen wie scout habe ich noch nie gehabt, sie ist mein 4. hund. inzwischen scheint es wie gesagt völlig ausgestanden zu sein.

    ich denke, es spricht nichts dagegen, den hund was für sein futter tun zu lassen, wenn er dann frisst. vielleicht findet dein hund ja auch nur fressen aus dem napf zu langweilig ;)
    solange gesundheitlich keine probleme da sind, würde ich mir erst mal nicht so die sorgen machen.

    lg cjal

  • Hallo,

    war Gassi gewesen und sie hat einen Messbecher voll aufgefuttert unterwegs.Mir kam es so vor als wenn sie arbeiten will und dann Belohnung bekommen will.Hab jetzt mal Dosenfutter bestellt und den Rest muss sich erarbeiten.Danke für den Tipp.

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