Seit der Knallerei Angst raus zu gehen

  • Irgendwie ist es sehr beruhigend, das es nicht nur mir so geht und ich hoffe einfach das es sich mit der Zeit von alleine gibt. Bis dahin, werde ich einfach einen auf normal machen.

  • Teddy findet es draußen im Dunkeln im Moment auch furchtbar gruselig.

    Sie bleibt dann am Treppenansatz stehen und ich muss sie an der Leine hinunter begleiten.
    Dann folgt sie mir aber.
    Tagsüber ist alles in Ordnung, doch die erste und die letzte Runde geht sie nur sehr widerwillig mit.
    Sie hält sich entweder nah bei mir oder bei Mali auf.

    Draußen wird dann alles erledigt, aber es ist ihr alles noch nicht wieder geheuer und sie bleibt viel stehen und horcht in Dunkelheit hinein.

    Und das beste kam dann zum Schluss. :|
    Ich stecke gerade den Schlüssel in die Haustür, da macht es "Buuuuumm"
    Ich war echt froh, dass wir da schon wieder zu Hause waren.

    So langsam könnte echt mal wieder Ruhe sein. :/

  • Bei uns teilweise auch problematisch, wobei wir gestern mit Klicker (der ist entscheidend, ohne den nimmt er das Leckerli nicht immer an in so einer Situation) und Leckerli bewaffnet dann doch einigermaßen abends mit ihm gehen konnten. Heute ging es wieder normal trotz Knallem in der Ferne.

  • Hier ging es auch erst heute wieder mit einer normalen Runde- ich kann die beiden mit "Spaziergang!!!" gut locken, aber an Silvester und auch am 1.1. half das nicht.

    Es legt sich. Leider immer noch vereinzelte Böller, sehr ärgerlich.
    So 2-3 Tage brauchen wir jedes Jahr, bis sich die Angst verliert. Kann man aber mit leben, finde ich.

    lg
    Kathrin

  • Ich habe heute einen verzweifelten Hilferuf per Telefon erhalten, der Eure Probleme total widerspiegelt.

    Viel kann ich nicht dazu beitragen, außer, dass der Hund arg gestresst ist = sprich, der Cortisolspiegel ist eventuell noch zu hoch und kann von Hund zu Hund einige Zeit (bis 7 Tage etwa) dauern, bevor das Stresshormon wieder abgebaut ist.

    Versucht einfach ruhig zu bleiben, den Hund keinen weiteren b.z.w. neuen Stress auszusetzen und viel zu laufen, ohne große Anforderungen.

    Im schlimmsten Fall kann man den Tierarzt bezüglich Oxytocin - Gabe befragen (Mutterhormon) oder es über homöopathische Mittel versuchen.

    Ansonsten Geduld haben und jede positive Veränderung "zurück ins alte Leben" belohnen, mit dem, was die Fellnase am Liebsten mag.

    Viel Glück und Geduld,

    Claudia.

  • Meine Hündin (3 Jahre) hatte auch immer Panik an Sylvester und an den Tagen danach. Dieses Jahr bin ich im November angefangen Ihr das Futterzusatzmittel Zyléne zu geben. (habe einfach nach dem Stohhalm gegriffen).
    Ich war sehr positiv überrascht. Lotta hatte zwar Angst am Sylvestertag als die ersten Böller knallten, aber lies sich mit Stöckchenspielen ohne probleme ablenken. Am Abend war die Panik zwar da, aber ich würde sie nur als normale Angst betiteln. Am Neujahrsmorgen konnten wir ohne Probleme unsere Runde laufen. Sie war zwar vorsichtig aber hatte keine Panik.
    Zyléne bassiert auf Muttermilch (Beesmelk) und hat keine Nebenwirkungen. Es soll den Hund/Katze/Pferd einfach nur suveräner machen.
    Bei Lotta hat es geklappt und ich werde es nächstes Jahr auf jeden Fall wieder anwenden.
    Knus
    Tördel

  • Zitat


    Am Freitagabend wurden wir von einem Böller überrascht und Sunny, die eh schon Angst hat, bekam die totale Panik. Ich konnte nur noch umdrehen mit ihr und sehen das wir nach Hause kommen.

    Das ist jetzt zwar keine Hilfe, aber könnte daß das Verhalten unterstützt haben ?

  • Zitat

    Das ist jetzt zwar keine Hilfe, aber könnte daß das Verhalten unterstützt haben ?


    Ich weiß es nicht. Aber was hätte ich tun sollen? Riskieren das sie abhaut, weil sie aus HB und Geschirr aussteigt? Oder das sie mir nicht mehr vertraut, weil ich sie in eine Situation bringe in der sie in Panik verfällt.

    Waren für mich nicht wirklich Optionen.

  • Oh man, ich krieg nen Anfall, jetzt war heute Morgen wieder alles super, sie lief auch gar nicht mehr vorsichtig und prompt gehen wir gerade raus und es wird wieder geböllert. Und schwupps mein Hund liegt total zusammgeklemmt auf dem Boden und zittert und hechelt wie doof.

  • Wir haben grad nen ähnlichen Rückfall erlitten. :sad2:
    Waren aber schon ein Stückchen vom Haus entfernt, hab ihn absetzen lassen und dann so lange gestreichelt bis es einigermaßen ging (sprich, er zwar noch nachhause zieht aber mich nicht ohne Rücksicht auf Verluste nachschleift). War nur ein vereinzelter Knaller, aber trotzdem können wir wieder bei null beginnen. Bei uns schießen die sicherlich noch immer wieder bis Mitte Januar, wenn nicht länger. Und alle homöopathischen Mittelchen zur Beruhigung haben wir auch durch. Ansonsten wirkt bei uns nur schön füttern um nachts/abends noch zehn Minuten rauszuschaffen. *seufz*

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