bei Knurren, wie verhalten?
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ich weiß Rocco ist neu hier (seit dem 28.) und er brauch zeit, aber trotzdem kann ich ihn ja nicht alles durchgehen lassen
Beispiel 1:
ich streichel Rocco Lino/Artax kommt dazu und wird angeknurrt. Meine Reaktion mit Lino/Artax dann weggehn und wo anders streicheln. "Ab" oder "auf dein Platz" kann Rocco ja nun noch nicht. Und nur Ignorieren wäre ihm auch egal, weil es reicht ihm schon bei mir zu sein. Wäre das weggehen richtig? Oder was wäre die Alternative?Beispiel 2:
Ich sitz im PC, Rocco liegt zwischen PC und Tür (genug Platz zum vorbeilaufen vorhanden) Artax/Lino kommt rein undwird angeknurrt. Artax/Lino geht dann wieder. ich möchte Rocco aber auch nicht aufscheuchen und ihn wo anders hinschicken, den es ist wirklich selten das er sich mal hinlegt und zu ruhe kommt. Was also tun?Beispiel 3:
Ich geb jedem ein Stück Trockenfleisch. Alrtax/Lino frisst seins. Rocco lässt es liegen geht zu Lino, knurrt ihn an, der total verschreckt lässt es fallen und Rocco nimmt dann Linos Fleisch, was er dann allerdings auch wieder liegen lässt sobald er es hatte. Bisher hab ich sie dann getrennt gefüttert. Allerdings wollen alle drei bei mir sein und jedne in einen Raum sperren kann ja auch nicht die Lösung sein. -
30. Dezember 2011 um 08:02
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bei Knurren, wie verhalten? - Vor einem Moment
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So wie es sich für mich liest, wird dort bei euch gerade alles neu geordnet.
Ich würde erstmal gewähren lassen ... denn die hundeinternen Regeln kann man als Mensch sowieso nicht beeinflussen.
Wenn du jedesmal erneut *eingreifst*, kann es durchaus passieren, dass es irgendwann ausartet.Getrennt füttern kannst du ja weiter.
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Hallo,
ich würde jetzt Ordnung in die Meute bringen und es nicht Rocco regeln lassen.
Gerade weil er erst seit dem 28. da ist, versucht er meiner Meinung nach, vielleicht aus Unsicherheit, deine bereits vorhandenen Hunde zu reglementieren, noch auf "nette" Art und Weise, jedoch klar auf Ressourcen bezogen.
(Kauartikel und Liegeplatz).
Ich verstehe, dass du froh bist, wenn er zur Ruhe kommt, jedoch hat er sich einen strategisch günstigen Durchgangsplatz gesucht, den ich ihm definitiv nehmen würde, wenn er die anderen Hunde von dort aus anknurrt und sie deswegen den Rückzug antreten.
Ich meine, es wäre besser und entspannter für alle Beteiligten, wenn du ihn einen anderen festen Ruheplatz geben würdest, wo kein anderer Hund vorbeilaufen muss.
Es besteht die Möglichkeit, dass der Neuzugang in Zukunft diese Ressourcen ohne Vorwarnung verteidigt, da er mit der Zeit diesen Anspruch immer höherstellt.
Das Gleiche gilt für die Kauartikel.
Niemals würde ich es zulassen, dass ein Hund dem anderen etwas abnimmt, jeder frisst auf seinem Platz, dieser Platz wird nicht verlassen, bevor alle fertig sind.
Liegengelassenes Zeug wird entfernt.
Ich rate dir dringend, jetzt klare Regeln aufzustellen, bevor Rocco das übernimmt und die restliche Meute verunsichert, sodass sie sich kaum noch in die Räume trauen oder an ihre Kausachen gehen mögen.
Denn Rocco wird sich immer mehr zutrauen und möglicherweise mal richtig austeilen, bis jetzt ist alles noch im Rahmen.
Es geht aber auch um das Wohlergehen deiner anderen Hunde, die sich bei DIR sicher fühlen und sich frei bewegen sollen.
Wenn du Rocco streicheln willst, rufe ihn zu dir, ansonsten gibt es keine Streicheleinheiten.
Er fängt doch schon an, dich als Ressource zu betrachten oder zumindest deine Aufmerksamkeit.
Das würde ich so nicht zulassen.
Fängt er an, die anderen anzuknurren, wird das Ganze sofort abgebrochen, Rocco weggeschickt (muss ja noch kein fester Platz sein, aber das sollte nun die erste Erziehungsmaßnahme sein, ihm das beizubringen, wo er hinzugehen und zu bleiben hat).Gruß
Leo -
huhu
danke für die antworten, ich denke aber auch eher das rocco seine grenzen bekommen sollte. eben hatte jeder ein rinder ohr. Rocco lässt seins liegt und läuft zu Artax. Artax sichtlich verunsicher lässt seins fallen und geht weg. Beim weggehen kommt er an Roccos Rinderohr vorbei (was mind 3m von Rocco entfernt liegt) Artax hat nicht mal in die richtung des Ohren geguckt und hat ein böses Zähnefletschen und ein unfreundlichens Anstürmen von Rocco über sich ergehen lassen müssen.
schade bisher war ich eigl immer recht froh das Lino und Artax so "unkompliziert" mit einander waren was das anginge. Artax hat Lino immer nur alles durch eine Charmante hinterlistige Art weggenommen ^^noch wer ne Idee?
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Ich habe seit einigen Wochen den Hund einer Freundin bei mir, der sich ähnlich wie dein Rocco verhält, nur lassen sich das meine Hunde nicht gefallen, also muß ich eingreifen und managen, sonst kloppen die sich mehrmals täglich.
Gefüttert wird zwar in einem Raum, aber mit der größtmöglichen Distanz. Der Afrikaner kann gerne knurren, aber sollte er es wagen zu einem anderen Futternapf zu hechten, dann schnapp ich mir das Bürschen. Ich hab eine Rappeldose gebastelt, das reicht ihm als Androhung völlig aus. Mittlerweile können die Hunde total friedlich in einem Raum gefüttert werden. Jeder bleibt bei seinem Napf und entfernt sich ohne Hektik davon und ohne einen anderen zu bedrohen.
Was Kausachen anbelangt ist es ganz ähnlich. Wenn er meint Lucky seinen Knochen zu klauen, dann muß er mit den Konsequenzen rechnen. Zu Beginn habe ich ebenfalls getrennt gefüttert, ohne ihn angeleint. Denn dieses Verhalten ging allein von ihm aus. An Akasha traut er sich überhaupt nicht ran, höchstens wenn sie sich davon entfernt.
Im Weg rumliegen und die anderen bedrohen.... das habe ich auch gleich unterbunden. Es gibt feste Plätze, wer ruhen möchte, der kann sich dahin zurückziehen. Das hat zwar einige Zeit gedauert, aber es funktioniert mittlerweile hervorragend.
Beim Verlassen des Hauses hat der Idiot gerne mal in meine Hunde getackert. Da haben wir auch ne Regelung finden müssen, gleiches beim Auto fahren, oder wenn wir zu Besuch sind usw. Seitdem er "Nein" verinnerlicht hat, ist das alles kein Problem mehr und selbstverständlich hat er sich mittlerweile eingelebt und weiß wie der Hase läuft. Aber bis dahin habe ich Situationen gemieden bzw. langsam herangeführt und inakzeptables Verhalten unterbunden.
Die Hunde dürfen gewisse Dinge selbst regeln, ich bin da auch völlig dafür, denn die Hunde verstehen sich untereinander ohnehin besser, als das ich alles regeln könnte. Es gibt aber auch Dinge da kann ich einfach keinen Selbstläufer dulden, da haben sich die Hunde an gewisse Regeln zu halten.
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Es wurd dir schon alles geschrieben.
Das einzige was ich noch hinzufügen würde, wäre jeden Tag Platztraining, das Rocco sich auf Kommando auf seinen Platz schicken lässt.
Hatte bei meiner Ersthündin, als Sie ihr Futter/Spielzeug... verteidigen wollte auch nicht ausschließlich über Strafe gearbeitet. Ich hab bei gewünschtem Verhalten auch gelobt und ihr nen Leckerchen gegeben.
Unerwünschten Verhalten fing bei mir schon beim Fixieren an. Normales gucken aber war ok(also auch mal zu mir gucken), dafür gabs nen Leckerchen.
Managen musst es aufjedenfall. Meine Hündin stand nach 3 Tagen mal Knurrend vor meinem Rüden, weil der zu nah an den Kühlschrank ging. Der wäre da allein garnicht mehr vorbeigekommen und es hätte ne Beißerei gegeben. Es war wichtig das meine Hündin diese neuen Regeln von mir gelernt hat. Allein hät Sie wohl öfter Beißerein angefangen. -
Hallo,
ich sehe es auch so wie Leo und würde gleich meine Regeln im Haus durchsetzen.
Es wird sonst so sein wie Leo schreibt. Die Neuankömmlinge nehmen sich dann immer mehr raus und gehen dann auch plötzlich ohne große Vorwarnung nach vorne, da sie der Meinung sind im Recht zu sein und ihren Platz zu verteidigen.Ausruhen kann er sich gerne auf seinem Platz, so lange er will aber nicht mitten im Weg.
Oftmals ruhen die Hunde auch gar nicht wirklich, sondern beobachten die Gegend ohne dass es dem Besitzer auffällt.Liebe Grüße
Steffi
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