Hunde toben mit-/untereinander, wo ist die Grenze?

  • Zitat

    Also bei meinen beiden Weibern ist das Leftzen hochziehen und knurren Teil des Spiels. Da wird geknurrt wie doof und die Zähne gezeigt. Allerdings kennen sich die beiden ja sehr gut. Ist der andre Hund denn ganz fremd gewesen?


    Aber es ist ein anderes Knurren und das "Spielgesicht" wird übertrieben dargestellt, so dass es für alle Beteiligten klar ist, dass das zum Spiel gehört. Das unterscheidet sich von ernst gemeinten Signalen.

  • Nein, ganz fremd sind sie sich nicht. Haben sich schon ein paar mal auf der Wiese getroffen und auch getobt.

    Allerdings, das hatte ich vergessen zu erwähnen, bin ich zZ krank geschrieben. Gehe nur morgens und nachmittags nach der Gassi-Runde auf die Hundewiese, abends dann nochmal Gassi. Ich nehme den Hund mit zur Arbeit, dort kann er den ganzen Tag rumtoben und laufen. Jetzt liegt er zwangsweise den ganzen Tag in der Wohnung rum. Er ist generell ein kleines Energiebündel und dementsprechend gerade unausgelastet. Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle, das er gerade, wenn er loslegen kann, schonmal was rupiger wird.

  • Zitat

    Genau, aber ich habe in einem Buch von einer (Hunde)Verhaltensforscherin gelesen, dass es eben untereinander dennoch mit "Schnauzgriff" geklärt wird. Für uns Menschen sieht ja meist alles immer schlimmer aus, als es eigentlich ist. Und ich habe gedacht: "Wenn es dem anderen Hund zu wild war, dann wird er die Hündin der TS schon maßregeln"


    Sehr großer Irrtum, mein Hund wurde schon oft im Spiel untergebuttert, ohne dass er eine Ansage gemacht hat.
    Er sucht dann irgendwo Schutz, wenn ich das mitbekomme, dann unterbreche ich.

  • Zitat

    Er ist generell ein kleines Energiebündel und dementsprechend gerade unausgelastet. Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle, das er gerade, wenn er loslegen kann, schonmal was rupiger wird.


    Klingt nach meinem Futzi :D
    Ja, "angestaute Energien" können da eine Rolle spielen.

  • Ich finde das auch sehr schwer zu beschreiben oder zu benennen. Bei mir geht das viel aus dem Bauchgefühl heraus. Wenn ich das Gefühl habe Till fühlt sich nicht mehr wohl, dann geht es halt weiter und wenn ich das Gefühl habe, daß das was Till gerade tut findet der andere nicht so klasse, dann pfeife ich meinen Räuber zurück. Aber die Grenze nun genau zu benennen finde ich schwierig. Ich finde das ist ganz stark auch Gefühlssache.

    LG Franziska mit Till

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