Rüde und Hündin halten, wie funktioniert das?

  • Das Subject sagt schon alles. Angenommen, ich würde zu meinem unkastrierten Rammelhasen Emil (1J) ein Weibchen dazugesellen - hmmm, also würde er sie nicht permanent besteigen wollen? Selbst wenn sie kastiert wäre, er kennt da ja nix. Und bei Emil habe ich vor, ihn nicht zu kastrieren, es sei denn, es wird besonders schlimm.

    Wie issn das so? Ihr habt doch bestimmt auch Rüde und Rüdin, ähm Weibchen zusammen...

  • Das werden wir morgen bemerken ;) nein, Spass beiseite! Morgen zieht unsere kleine zwischen 3 Rüden ein. Ich stell es mir nicht ganz so problematisch vor, nur während der Läufigkeit könntest du ein Problem bekommen
    LG

  • Unser war auch eine recht aufdringliche Natur. Aber er hat schon kapiert wenn die das nicht wollten. Und bei "seiner" Hündin klappt das super, jeder weiß wie weit er gehen kann und gut. Denke schon das es einen Unterschied macht ob sie in einem Haushalt zusammenleben oder sich bloß einmal in der Woche beim Gassi treffen.
    Während der Läufigkeit ist das aber klar nochmal was anderes.

  • Meine Hündin hat solche Rammelhasen gehasst. Da sie auch ne Unsichere ist, waren solche begegnungen immer der reine Horror.
    Finde aber das ist Erziehungssache für Rüden.

    Also ne schüchterne Unsichere Maus wär bei deinem Emil fehl am Platz. Ne gestandene Hunde Dame, die deinem Emil zeigt wie er sich der Damenwelt gegenüber zu verhalten hat, könnte dem Lustmolch sogar Manieren beibringen. Wenn du auch mit drauf achtest ;).

    Läufigkeit ist aber nochmal was ganz anderes. Da muss man richtig aufpassen, weil aufs Vorspiel wird bei 2 Hunden die sich so gut kennen komplett verzichtet. Hilft nur Räumliche trennung und getrennt Gassi gehn. Die dürfen nichtmal für 1s zusammen sein, nichtmal beaufsichtigt. Für Nachts am besten Ohrstöpsel aus der Apotheke. Mein Rüde kann während der Standhitze 3 Tage und Nächte ohne schlaf auskommen, meine Hündin winselt und jault genausoviel wie der Rüde, nur nicht ganz so laut.
    Muss man nichts schön reden, es Nervt und ist richtig Anstrengend die paar wenigen Tage während der Standhitze.

  • ich würde da kein risiko eingehen.entweder kastriert man,oder man schaft sich 2 hündinnen oder 2 rüden an.sonst ist es nacher doch passiert und was dabei rauskommt,kann man ja zu hauf in unseren tierheimen bewundern

  • Wir haben ja auch vor kurzem unseren Rüden zu unsere Hündin bekommen. Und er wollte ihr am Anfang auch immer an den Hintern. Da hat unsere ihm dann gezeigt wo der Hammer hängt und nach ein paar mal war das Thema durch. Seit dem versucht er es gar nicht erst. Er ist jetzt auch kastriert ( war medizinisch nötig). Unsere zeigt jedem Rüden das sie es nicht mag (egal ob sie läufig ist oder nicht) und das finden wir auch total in Ordnung.

    Lg
    Sacco

  • Hallo

    ich ahbe auch einen Rüden der inzwischen 7 Ist aber kastriert und ein Mädchen die 3 wird , beide als welpe zu mir gekommen. Beide habe ich kastriert .

    den fakt ist auch ein Kastrierter Rüde in der standhitze ist mucker und hat den trieb.
    Wenn ich dir einen rat aus meiner sicht geben kann , lasse beide kastrieren vieleciht erstmal chemisch .

    alles gute

  • Ich habe hier auch einen intakten Rüden und eine intakte Hündin. Sie ist momentan auch läufig. Bei uns ist es glücklicherweise überhaupt nicht stressig. Meine Hündin war während ihrer Läufigkeit schon immer total easy.
    Mein Rüde respektiert es, dass er sie in Ruhe lassen soll. Vor allem respektiert er aber meinen Freund und mich - es reicht allein unsere Anwesenheit, dass er nichts macht. Mussten bisher noch nie einschreiten.


    Wenn es mal kritischer sein sollte, werden sie räumlich getrennt. Wenn es richtig schlimm werden sollte, darf der Rüde ein paar Tage Urlaub machen ;-)


    Bin übrigens gestern auch mit zwei Freunden spazieren gegangen, die je einen kastrierten Rüden haben. Beide haben meine Hündin nicht in Ruhe gelassen und waren extrem penetrant - bis ich dann eingeschritten bin. Dann war Ruhe.
    Von daher denke ich schon, dass es viel mit Respekt/Erziehung zu tun hat. Allerdings wird das natürlich nicht bei jedem Rüde ausreichen. Kommt eben auf das Individuum an.


    Ich habe mich so entschieden, dass ich keinen meiner Hunde (auch nicht zukünftige Hunde) 'einfach so' kastrieren werde. Aus Gemütlichkeit. Um keinen Stress zu haben. Und so weiter. Gäbe es medizinische Gründe, hätte ich natürlich kein Problem damit!

  • Also es war ja eine hypothetische Frage, weil vielleicht bekommen wir ja irgendwann ein Weibchen hinzu. Ich habe ohne besondere Umstände auch nicht vor, Emil zu kastrieren - und dass ich beim Rüden ein dickes Fell brauche, ist mir klar :) (Im Moment gerade ein Jugend-Rüpel sondergleichen, anstrengend!)

  • Huhu,

    wir haben auch einen intakten Rüden und eine intakte Hündin. Bis auf die 3-4 Stehtage während der Läufigkeit ist das hier total unproblematisch (und selbst das ist bei strikter räumlicher Trennung ohne akustische Belästigung und ohne allzugroß sichtbaren Stress für den Rüden durchzustehen). Falls sich die Situation noch ändert (die Hündin ist noch keine zwei Jahre alt, also noch nicht ganz erwachsen), habe ich zwei Hundesitterinnen, wo ich den Rüden während der Stehtage hinbringen könnte. Außerdem überlege ich, einen oder beide sterilisieren (nicht kastrieren) zu lassen, so dass es keinen "Ups"-Wurf geben kann. Eine Kastration ist mir mit zu vielen unerwünschten Nebeneffekten verbunden (Veränderungen bei Wesen und Fell (was bei langhaarigen Hunden ja extrem störend sein kann), mögliche Inkontinenz bei Hündinnen usw.....). Da nehme ich die paar nervigen Tage im Jahr gerne auf mich.
    LG

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