Wann weiß ich, dass ich ihn frei laufen lassen kann?

  • Hallo zusammen!

    Ich bekomme in genau 27Tagen endlich meinen Traum :)
    Er ist ein Australian Shepherd, hört auf den bezaubernden Namen Sogno und ist dann 9Monate alt.
    Hier mal eines meiner bis jetzt Lieblingsbilder:

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    Leider habe ich in Hundeerziehung noch nicht sooo viel Erfahrung. Zumindest was Junghunde angeht. Ich hatte bis jetzt nur mit Hunden zu tun, die schon etwas älter waren.
    Meine Frage ist, ab wann ich weis, dass ich Sogno frei laufen lassen kann und er dann auch wieder zu mir zurück kommt und nicht stiften geht... :hilfe:
    Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen und mir ein paar nützliche Tipps geben.

    Danke schonmal!

    Liebe Grüße
    Lea :)

  • Das kann man im voraus schlecht sagen, wichtig ist, das Sohno sich ersteinmal bei euch einlebt, euch kennenlernt und eine Beziehung bzw Bindung zu euch aufbaut.

    Dann würde ich schauen, wie er beim Spazierengehen auf die unterschiedlichsten Alltagssituationen reagiert. Möchte er unbedingt zu jedem anderen Hund hin? Möchte er jeden Menschen begrüßen? Reagiert er evtl auf Kleintiere und möchte denen hinterher?

    Dann spielt der gehorsam auch eine Rolle, kennt er überhaupt schon Befehle wie komm her? Wenn ja, führt er diese zuverlässig aus?

    Sollte das noch nicht so klappen, würde ich ihn erstmal nur mit einer Schleppleine laufen lassen, alles andere wäre zu riskant, solange, bis er zuverlässig abrufbar ist.

    Klappt das ohne Probleme, kann man ihn auch frei laufen lassen, das erste mal im besten Fall ohne viel Ablenkung.

    Wann das ist, entscheidest du dann nach deinem Gefühl her, das kann schon nach wenigen Tagen sein, es kann aber auch Wochen oder bei einem stark unerzogenen Hund oder einem Hund mit extremen Jagdtrieb sogar Monate dauern bis nie möglich sein.

  • Wir haben das relativ schmerzbefreit getestet und das am zweiten Tag der Anwesenheit von Mr. Big. Allerdings muss man sagen, dass wir ja noch einen zweiten Hund haben und von daher für den Hund ein doppelter Grund vorhanden ist zurück zu kommen. Da Mr. Big unheimlich menschenbezogen ist, haben wir es einfach ausprobiert.

    Dazu sind wir in ein eingezäuntes Gebiet gefahren und haben ihn einfach von der Leine gelassen.

    Wenn du die Möglichkeit hast in ein eingezäuntes Gebiet zu fahren ist das der sicherste Weg sowas zu testen. Erst würde ich ihn an der Schleppleine führen und dann merkst du ja schon, ob er sich stark an dir orientiert oder eher an allem anderen interessiert ist und dann würde ich es wagen oder sein lassen (je nach Hund halt).

  • Danke für die schnellen Antworten :)
    Songo ist eig schon gut erzogen, er geht super an der Leine und hört auch schon auf seinen Namen, da die Zühterin auf Shows geht, kennt er Sitz und Platz noch nicht, aber ich denke, dass es bei seinem Eifer nicht sehr schwer sein wird ihm das beizubringen :gut:
    Ich hoffe, dass ich erkenne, wann es soweit ist.
    Das mit dem eingezäuntem Gelände ist eine gute Idee. Da hatte ich gar nicht dran gedacht.

    Lieben Dank!
    Über weitere Meinungen würde ich mich auch noch freuen... ;)

  • Das ist ja ein wunderschöner Geselle, erstmal Glückwunsch! :smile:

    Also ich handhabe es mit zwei Aussies derzeit noch so: Kommandos üben, Rückruf etc im eingezäunten Gelände.

    Draussen nur mit Schlepp- und zwar den langen, bei mir sinds 20 Meter- klappt mit etwas Übung sehr gut- beim Menschen... :lol: (Knotenbildung...)

    Meine Hunde haben eine sehr gute Bindung entwickelt- sie sind aber eher Spätentwickler. Also nicht zu früh loslegen. An der langen Leine kannst Du sehr gut alles üben, und das ruhig auch über längere Zeit. Dem Hund machts Spass und Du gewinnst Sicherheit.
    Ich werde den Freilauf erst in diesem Winter machen, nach einem dreiviertel Jahr Schlepp. Und nur bei viel Schnee, da dann weniger Verkehr ist- hier im Dorf wohnt eine Rennfahrer-Familie- kein Scherz.

    Am wichtigstens ist: Du musst dich sicher fühlen- Dein Hund ist es bald. Wenn Du Angst ausstrahlst, geht was schief. So ists bei uns. Mein "Problem": Hündin 1- die Deinem sehr ähnelt- ist ne ganz treue und absolut auf mich geeicht- Hündin 2- jünger und ein Frechdachs- da bin ich noch unsicher.

    Letztlich müssen wir es dann mal drauf ankommen lassen, an einem Tag, an dem alles stimmt- vor allem Deine Laune und Selbstsicherheit.

    Geduld! Es wird klappen! Und viel Spass mit dem Süssen!

    lg
    Kathrin

  • Wow, obwohl ich nicht so der merle Fan bin, ist der Bub wirklich bildschön =)

    Anjou ist ja vom "ersten Tag an" bei mir und daher war das nie eine Frage. So ein kleiner Knirps läuft eh nicht weg, er lief also von Anfang an frei. Und das konnte ich bisher auch durchgängig so beibehalten (also in entsprechenden Gebieten), er hat einen sehr kleinen Radius. Ich würde ihn denke ich erst einmal an die Schleppleine packen und zwei, drei Wochen so laufen. Ihr beide werdet euch schnell einspielen und du lernst ihn ein wenig einzuschätzen. Wenn er keine negativen Erfahrungen oder so gemacht hat oder dollen Jagdtrieb, denke ich, sollte er dann schon für dich händelbar sein. Ich vermute einfach mal, das Schlimmste würde dann sein, dass er einfach zu nem anderen Hund oder so hinläuft, wenn es doch noch nicht klappt. Der Aussie ist ja vom Typ her sehr menschenbezogen und wenn er, wie du schreibst, ja schon Erziehung genossen hat usw., dann würde ich es einfach ausprobieren. Danach bist du schlauer ;) Natürlich im passenden Gebiet und nicht, wenn du merkst, dass er an der Schlepp vorher kaum Interesse an dir zeigt und du es mit Mühe einfordern musst.

    Anjou habe ich anfangs bei jeder Kontaktaufnahme (Blickkontakt, zu mir zurückkommen) bestätigt und mache es gewissermaßen immer noch. Dadurch entfernt er sich kaum weiter als 15 Meter von mir, außer im Spiel mit anderen Hunden oder ganz selten mal mittlerweile auch, wenn er seinen Mut zusammen nimmt und testet, was so geht :p (zum Wasser vorlaufen, zurück zu ner Hündin, die er total toll fand oder einmal zu ner Horde Krähen).

    Ich muss sagen, wenn man unterwegs Ansprache bietet, die Bindung stimmt (das wird ja recht schnell kommen und sich natürlich weiter steigern) und man die Umgebung im Auge behält (irgendwann weiß man ja, was besonders reizvoll ist) und dann frühzeitig anspricht, halte ich das beim Aussie für eines der kleineren Probleme. Nicht falsch verstehen, die Rasse ist keine Garantie und ich habe keine Erfahrung mit einem Hund mit Vorgeschichte, aber ich denke das kriegt ihr schnell hin =)
    Die lustigen Problemchen, die die Aussietierchen so mit sich bringen, kommen dann von ganz alleine :D

  • Genau, Tani88,

    das wird Lea dann schon noch merken...


    Nee, keine Angst, das sind wunderbare Hunde ;) ,
    und jede Rasse hat ihre Eigenheiten.

    Bei unseren sinds halt ganz besondere Dinge- das lernt man! Und sie sind einfach toll, wenn die anderen von wegen Modehund noch so schimpfen!!
    lg
    Kathrin

  • Zitat

    Wow, obwohl ich nicht so der merle Fan bin, ist der Bub wirklich bildschön =)

    Ja, der beeindruckt sogar nicht Merle Fans :D

    Vielen Lieben Dank!
    Jetzt weis ich wie ich es am besten anstell :)

    Danke!
    Wenn ich wieder fragen habe, melde ich mich...hier bekommt man ja echt super Tips! :gut:

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