Der Traum vom Zweithund
-
-
Hallo ihr,
schon seit längerer Zeit hege ich den Wunsch einen zweiten Hund zu bekommen. Immer wieder wäge ich alle Vor- und Nachteile ab, sammle Pro- und Kontraargumente... und komme doch nicht wirklich zum Entschluss. Das ist auch der Punkt weswegen ich dieses poste, ich wünsche mir einfach mal Rückmeldungen/Erfahrungen.
Wichtig ist mir dabei zu sagen, dass ich nicht SOFORT einen Zweithund haben möchte, sondern vielleicht in einem halben Jahr oder aber später. Nur möchte ich mir darüber ausgiebig Gedanken machen, das habe ich schon damals bei meiner jetzigen Hündin so gemacht. Ich habe 2-3 Jahre überlegt bevor ich es mir getraut habe und den Schritt gegangen bin (und es NIE bereut habe, im Gegenteil, ich würde sie nie mehr missen wollen).
Zu meiner Situation: Ich habe eine Hündin (Labbi-Goldi-Mix, 2 Jahre) und sie ist mein "Ein und Alles". Klar, es gibt noch ein paar Baustellen an denen wir arbeiten (sie frisst draußen noch viel Blödsinn, ist nicht 100% abrufbar), aber an denen arbeiten wir und ich möchte dass diese relativ behoben sind bevor -wenn überhaupt- ein zweiter Hund dazu käme.
Allerdings weiß ich nicht ob Luna einen anderen Hund im gleichen Haushalt (also "Konkurrenz") toll fände. Auf der einen Seite spielt sie gerne mit anderen Hunden, mag aber nicht alle, wird oft eifersüchtig wenn andere Hunde von mir gestreichelt werden (wenn es denn sowas überhaupt gibt), steht bei mir Zuhause und bei meiner Familie im Mittelpunkt. Ich weiß nicht wie sie es fände dass zu teilen...
Auf der anderen Seite möchte ich sie möglichst artgerecht halten und fände es schön wenn sie einen "Hundegefährten" hätte. Ich liebe Spaziergänge mit mehreren Hunden, zu beobachten wie die Hunde miteinander umgehen, spielen, toben...
Dann aber wieder sind die Rahmenbedingungen noch nicht soweit. Wir wollen nächstes Jahr umziehen, dann könnte man darauf achten dass der Vermieter nichts gegen einen 2.Hund hätte. Ich habe hier noch nicht gefragt, traue mich auch nicht, mein Vermieter hat mit viel Nachdruck damals der Hundehaltung von einem Hund zugestimmt. Wir wollen uns aber sowieso vergrößern, vlt eine Doppelhaushälfte mit Garten.Dann wiederrum nehme ich Luna überall hin mit. Zu Freunden, ins Cafe, ins Restaurant. Das ist mit zwei Hunden schwieriger bzw. unmöglich. Auch in die Stadt kann ich zwei Hunde nur schwer mitnehmen.
Außerdem möchten wir iwann Kinder, da wären zwei Hunde natürlich auch komplizierter, brauchen mehr Zeit, etc. Ich bräuchte ein größeres Auto, hätte höhrere Kosten (und habe ja jetzt schon meinen Montagshund, die ständig krank ist).Andererseits habe ich Luna bis zum Sommer immer mit ins Büro genommen. Nach meinem Jobwechsel geht das nun nicht mehr, Luna ist vormittags 4,5 Stunden alleine, dann komme ich mittags für ne Stunde und dann ist sie nochmal 3 Stunden alleine. Ihr macht das nix aus, aber schöner wäre es ja schon wenn sie einen Kumpel hätte...
Ach ja, ich kann mich nicht entscheiden ob die Kontraseite überwiegt, aber ich glaube schon. Leider. Denn ich hätte wirklich gerne einen Zweithund. Gerne auch aus dem Tierschutz.... ABER ABER ABER.... :)
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Hei, mir geht es genauso wie dir!
Ich hätte gern einen Zweithund ... ABER ! ! !
Ja, das Aber kommt schnell, denn es gibt immer irgendetwas, dass dagegen spricht. So gern ich einen zweiten Hund hätte, so überwiegen bei mir doch die Kontraargumente:1. ich könnte beide Hunde nicht einfach mit meiner Schwiegermutter raus schicken oder sie meiner Freundin mitgeben (sie hätte dann 3 dabei).
2. so einfach kann ich die zwei aber auch nicht allein lassen!
3. ich arbeite Vollzeit (ok, ich bin im Referendariat und arbeite oft daheim, aber ich arbeite viel) und die Erzeihung eines zweiten Hundes - möglicherweise mit vielen Baustellen, denn ich möchte ja einen TS-Hund, würde da wohl zu kurz kommen.Ich habe also beschlossen, noch zu warten, bis ich meine ganz eigenen 4-Wände habe ... und dann werden andere Kontrapunkte kommen ... mein Fazit: den wirklich richtigen Zeitpunkt gibt es niemals, aber sicher einen "etwas besser geeigneten" als den momentanen!
Alles Gute und schöne Grüße, aussiemausi!
-
Uns war es wichtig das unsere Hündin gut erzogen ist bevor ein zweiter Hund einzieht.
Wir haben auch lange überlegt bis wir unseren zweiten Hund bekommen haben. Wir hätten gerne schon früher einen zweiten Hund gehabt. Aber wir fanden unsere Wohnung zu klein und danach waren wir 1 1/2 Jahre beruflich nur unterwegs. Und nur am Wochenende zu Hause.
Dann haben wir auch überlegt wie unsere Hündin das findet, da sie bei uns auch im Mittelpunkt steht ( den sie ja jetzt teilen muss). Und draußen auch so nicht unbedingt Kontakt zu anderen Hunden sucht. Sondern lieber bei uns mit uns ist und mit uns lieber alle Sachen macht. Wir wohnen auf dem Land und hier trifft man kaum andere Hunde und noch viel selterner mal einen mit dem sie richtig Kontakt haben will und den man öfter trifft.
Und da wir nicht wussten wie sie das findet und ob sie das mag, haben wir uns für einen Pflegehund entschieden. So konnten wir einem Hund helfen, wenn es nicht passen sollte. Und siehe da unser erste Pflegehund wurde unser zweiter Hund.
Wir haben das aber auch nur gemacht, weil wir den Platz haben, die Zeit haben, die Unterstüzung haben falls wir mal keine Zeit haben oder ohne Hunde weg müssen. Sonst hätten wir immer noch nur unsere Hündin.Lg
Sacco -
Hi!
Also ein zweiter Hund ist toll und macht Spaß, aber ist tatsächlich wirklich nicht, als hätte man nur einen. (Klingt doof, ist aber so.)
Das, was ich am wichtigsten finde, ist dass mein erster Hund erziehungstechnisch schön rund läuft, denn auf den will ich mich verlassen können, wenn der zweite einzieht.
Und da ist mir bei euch aufgefallen, dass ihr von der Eifersucht schreibt. Wenn sie es bei anderen nicht akzeptieren kann, dass ihr euch mit denen beschäftigt, dann würde ich genau daran erstmal arbeiten. Sonst habt ihr, je nachdem, wie der Zweithund so wird, ziemlichen Punk in der Wohnung, wenn sich aller Frust eurer Ersthündin gegen den zweiten richtet. Zumal man dem Neuzugang natürlich immer erstmal mehr Aufmerksamkeit schenkt. Das ist ja ganz normal.
Mein Pepe war bis zum Schluss ein Einzelgänger-Hund. Damit meine ich nicht eifersüchtig (was man durchaus erzieherisch hinbekommen kann), sondern er brauchte keine anderen Hunde. Er hat auch nicht mit ihnen gespielt oder so. Trotzdem ist er sowohl mit meinen Pflegehunden, als auch mit Theo dann gut ausgekommen. Sie haben nicht viel gemeinsam gemacht, aber sie waren trotzdem ein Team.
-
Wir hatten immer zwei Hunde, bzw. als ich bei meiner Tante gewohnt habe sogar drei und ab und an vier, es waren alles erzogene und erwachsene Hunde. Nachdem ich Anfang 2010 alleine mit meiner Hündin da war sie gute 5 1/2 Jahre in meine Eigenen vier Wände gezogen bin, wurde der Wunsch nach einem Zweihund auch immer größer.
Ich habe wie ihr Pro und Kontro gehabt und wollte eig, sofort einen Zweithund haben, allerdings wäre das auf 40qm und Schulisch garnicht möglich gewesen, meine Hündin war allerdings soweit fertig (hatte schon mehrere BHs und so weiter), dennoch hatte ich auch bei ihr und habe ich immernoch Baustellen, wie Kontakte mit anderen Hunden, sie sucht sich ihre Freunde aus, und kann ziemlich grob werden, aber sie ist abrufbar und somit zu steuern, inzwischen haben wir es ganz gut unter Kontrolle und können ohne Leine allen Hunden begegnen, an der Leine gestaltet sich das schwieriger.
Mitte diesen Jahres, also 1 1/2 Jahre später und der Hund war 7 Jahre habe ich mir den Traum erfüllt, ich wohne zwar nun wieder nur auf knapp 45qm allerdings mit Garten und habe den Vorteil dass die Hunde mit zur Schue dürfen. Ein kleines Border Kind ist Mitte August eingezogen und ich hatte auch Bedenken, ob Dahra ihn nicht als Konkurrenz ansieht oder so. Naja, die erste Zeit hat mir Nerven, Tränen und auch Schlaf gekostet, ABER es hat sich gelohnt, inzwischen wohnt Burschi schon 4 Monate bei mir und was soll ich sagen, es war der Richtige Zeitpunkt. Dahra spielt immernoch trotz ihrer 7 Jahre sehr sehr gerne mit ihm, aber sie erzieht ihn sich in der Wohnung und was soll ich sagen, es ist perfekt, wir nehmen beide mit ins Restaurant wenn erlaubt und sie schlafen seelig unter dem Tisch. Ich hatte schon einen Kombi, deshalb brauchte ich kein größeres Auto und auch ich möchte irgendwann Kinder haben, aber ich denke, das auch dieser Zeitpunkt kommen wird, an dem es Richtig ist.
Hör auf dein Herz und deine Umgebung, warten lohnt sich oft

LG Jule
-
-
Hallo zusammen,
zu unserer Situation; im März haben wir unseren Bandit BC-Rüde mittlerweile 16 Monate bekommen. Da wir eine recht grosse Familie sind (4 Kinder) und die Kinder recht begeistert von den Thema Hund waren und immer noch sind, kam bald der Wunsch auf einen zweiten zu holen. Wir lange überlegt und telefoniert und haben und dann entschlossen eine 8 Jahre alte BC-Hündin zu holen. Mit etwas Glück haben wir Kia. Vom ersten Tag an war alles sehr harmonisch und wir bereuen es bis heute nicht. Wenn es zeitlich, räumlich geht kann ich jedem nur zu einem zweiten Hund raten.
Grüsse
hotbirdie
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!