TS Borderrüde 7 Monate zog gestern endlich ein

  • weiß ich ehrlich gesagt nicht, laut dame von der ich ihn hab, also pflegestelle war die angabe das er die letzten wochen fast ausschliesslich im garten war, da die familie überfordert war. aussage der ehemaligen besitzerin eben 3-5x täglich 1-2h..

    wenn letzteres stimmt, würde das meine annahme mit stellenweise unterfordert ja stützen, wobei bei ihm sicher beides zutrifft. stress vom besitzerwechsel, dazu u.U. die nun totale ruhe, keine kids, keine weltreise täglich etc, klar das der junge so abdreht zwischendurch

  • Krass, kein Wunder das der völlig überdreht ist.
    Der war ja auf dem Weg ein Marathon-Hund zu werden und das in dem Alter :ugly:

    Dann musst Du ihn jetzt wohl oder übel auf Entzug stellen.
    Wird sicherlich nicht einfach, aber für den Hund muss es einfach sein.
    Bei dem Pensum wären meine Hunde auf dem Zahnfleisch gegangen, armer kleiner Kerl :sad2:
    Kennst Du das Buch "Border Collie - Zwischen Genie und Wahnsinn"
    Das solltest Du der Ex-Besi mal ans Herz legen, sie hat fast einen wahnsinnigen geschaffen :verzweifelt:

  • Laut der Pflegestelle von Paula war die Meinung einer ihrer Vorbesitzer auch "Ein Border Collie muss mindestens 4h täglich beschäftigt werden". Da hatte ich dann auch den Salat!
    (Und ja, einer ihrer Vorbesitzer (Plural!), denn leider hatte sie davon bis zu ihrem siebten Monat bereits zwei, macht inklusive Züchter und Pflegestelle aus mir die Anlaufstelle Nummer 5)

    Ich kann nur wiederholen: Du bist auf einem super Weg, nur Mut!
    Und ich bin unendlich froh, dass ich mich mit Paula auch "auf den Weg gemacht" habe. Es lohnt sich auf jeden Fall. Na klar gibt es auch Baustellen und sie ist manchmal ne kleine Ziege, aber sie ist meine Ziege.
    Du merkst ja selbst schon, wie viel der Hund dir zurückgeben kann :-)

    Achja, zur Beisshemmung:
    Eine Freundin sagte mal zu mir, ihrer Hündin fresse so vorsichtig aus der Hand, weil sie als Junghund einmal aus Fressgier hineingeschnappt hat und ihre Besitzerin dabei so laut aufgeschrien habe vor Schmerz, dass es ihr eine ewige Lehre war.
    Vllt könntest du ja mal etwas Ähnliches probieren (laut "Au!" schreien und "weinen")?
    Ob's was bringt kann ich nciht sagen, aber schaden kann's ja sicherlich nicht ;-)

  • hab ich probiert, kratzt ihn nicht, ich denke da hat er bei 3 kids auch genug erfahrung mit gemacht das au für ihn keine konsequenzen hat, wie auch bei nem kleinkind.
    so leid es mir für ihn auch tut, aber momentan geh ich wie eine gewitterhexe auf ihn los wenn er beisst. ok bisher 1x, aber noch hälts. ich kreische ihn zwar nicht an aber ich gehe stockwütend auf ihn los, er macht nen satz zur seite, duckt sich und kommt mit eingezogener rute zu mir zurück und drückt sich an mich. damit lass ich es dann auch gut sein. mal schauen ob der 1x ausraster meinerseits ne länger anhaltende wirkung zeigt. irgendwo muss einfach mal schluss sein mit lustig. auf konsequenz und energisch nein hat er ja nur bedingt reagiert. beim ausraster wars auch kein nein mehr sondern ein "du tickst wohl? nu reichts aber", so verbindet er dann auch nein nicht unbedingt mit ausrasten. wasser hatte es vorher mit nem nein zusammen jedenfalls nicht längerfristig gebracht, ihm passte es zwar nicht aber er kam dennoch 1-2h später mit dem selben an.

  • gleich erst mal zum TA, allg. gesundheitscheck.. er war schon lange nicht mehr und möchte gesundheitlich alles abklären (zähne, beine vor allem, da er manchmal komisch läuft und sehr richtung hamster tendiert was das nagen angeht, zahnwechsel ist ja nun nicht soo lang her, evtl. lief da ja auch was schief?) ansonsten berichte ich später wenn ich wieder da bin

  • vom TA zurück: Hüftproblem, wie ich es mir schon still und heimlich dachte. Übergewicht, was ich wusste und deshalb schon auf Diät gesetzt hab und eine nicht vollständige Immunisierung und gerötete Augen (Backenzähne drücken oder Zug laut TA).

    Ansonsten verlief die Woche sehr unterschiedlich, eingelebt soweit hat er sich ganz gut, er reagiert eben stark auf Reize, gestern hat er über ne Stunde Kindertoben in Nachbars Wohnung mit fiepen kommentiert. Nachbarn die die Wohnung verlassen werden erstmal angebellt, aber da lässt er sich zum Glück schnell von abbringen.

    Ne Box ist bestellt und sollte morgen/Montag kommen, evtl. funktionierts damit besser.

    Leine beissen fabriziert er nach wie vor, aber daran übe ich momentan auch nicht so. Das dabei die Hand erwischen lässt er aber in 99% der Fälle (gabs ne deutliche Ansage meinerseits zu).

    Mit meinem Teppich scheint er auch seinen Frieden gefunden zu haben.. der wurd nun seit Tagen nicht mehr angerührt, auch sonst sind seine Auffälligkeiten nicht mehr geworden. Es gab seinerseits 1 Versuch das Bett zu übernehmen wärhend ich nen Raum weitersaß und einen Versuch das Sofa zu testen. Beides blieb für ihn erfolglos ;)

    Mir fällt es bei ihm nach wie vor nicht leicht ihn, in manchen Situationen, richtig einzuschätzen, aber das kommt wohl eben mit der Zeit. Ich denke ihm wirds da nicht anders gehen.

    Nun nach dem anstrengenden Tag (20 Minuten TA und kurzer Besuch bei meiner Mutter die 500m vom TA wohnt) liegt er da und pennt. Er verhält sich super bei meinen Eltern. Er schnüffelt nen paar Minuten rum und dann legt er sich hin und döst, ausser ne böse Katze wagt es am Fenster vorbei zu gehen die wird erst verbellt und dann hinterher gefiept.

  • Das mit der Hüfte ist natürlich blöd.
    Ich lass' Paula auch demnächst röntgen.
    Wenn man mit Gewissheit weiß, wie's aussieht, kann man sich ja auch darauf einstellen.

    Wie schlimm ist seine Hüfte denn? Gravierend oder nur leichtgradig geschädigt?

    Ansonsten klingt das doch alles einigermaßen gut. :-)

  • wie schlimm das mit der hüfte ist, ist noch nicht abzusehen.
    optisch gesehen stehen seine hinterbeine kuhhässig bzw x-beinig. ein bein mehr als das andere.
    schmerzen nach dem aufstehen direkt scheint er nicht wirklich zu haben.
    was mir jedoch zu denken gibt, ist die tatsache das er seitdem er klein ist dauernd auf den hinterbeinen rumkaut. mal direkt im gelenk mal abwärts richtung pfoten. also keine 100% spezifische stelle und auch das bein wechselt.
    eigentlich ein typisches stresssymptom, oder eben doch teilweise schmerz.
    fraglich ist nur ob er durch das kauen und exsessiv lecken etc den schaden selbst verursacht hat oder ob er es tut wg des schadens der seitdem er klein ist vorhanden ist oder ob es eben für ihn kein schaden ist, er schmerzfrei ist und es nur aus stress tut.
    das werde ich aber noch weiter klären lassen. nächste woche steht nochmal nen TA termin an für eine impfung und nochmal genauere nachforschung bzgl. der hüfte/beine.

    was eben auch noch ursache sein kann ist einfach ein wachstumsschub oder zu schnell gewachsen.

    massnahmen die ich momentan ergreife sind eben springen/treppen vermeiden und in kürze anfangen mit futterumstellung auf adult futter mit gelenkschutz. laut TA soll ich am besten energiearmes futter verwenden um sein wachstum nicht unnötig zu beschleunigen bzw zu reduzieren. sein derzeitiges futter (select gold junior - huhn) find ich eh nicht berauschend, aber die futterumstellung wollte ich ihm eben noch ersparen, da er ja zusätzlich auch noch eine intoleranz hat was vermutlich getreide betrifft (laut vorbesitzer hat er josera, rc, happydog und platinum nicht vertragen und musste deshalb auch zum TA wg einer massiven magenverstimmung).
    Ich schwanke derzeit noch zwischen barf, teilbarf und wolfsblut/petconcept o.ä.
    barf macht mir nur die probleme das ich mich a) noch nicht großartig damit auskenne (grundwissen nur vorhanden) und b) ich die befürchtung habe den energiegehalt damit schlechter kontrollieren zu können.
    und najo eben nen bissl auf diät setzen und bewegen für die 2 überflüssigen kilo die gerad bei gelenkproblemen ja zusätzklich sehr belastend sind bei nem jungen hund.

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